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Das «ich muss» hat viele Facetten. Wie ist das bei dir? Hetzt du von einem Termin zum anderen, weil du das noch musst und am liebsten noch zwei Sachen kombinieren musst, in der Hoffnung, etwas später dann nicht mehr so zu müssen? Ein kleines Quäntchen Freiheit zu erhaschen? Oder bist du am anderen Ende des Müssens, dass du denkst du solltest doch endlich mal, doch irgendwie kannst du dich nicht aufraffen dazu? Ist dir schon aufgefallen, dass in diesem Druck zu performen sehr, sehr viel Lärm stattfindet? Ich meine nicht der Strassenlärm oder den in einer Bahnhofshalle, den Lärm du mit deinen Ohren hörst. Ich meine den Lärm in deinem Kopf. Diese Stimme, die da dauern mahnt und umherstänkert und dauernd mehr und noch schnelleres fordert. Diese «Müsserei» hat im Wesentlichen mit der Zeit zu tun. Dass wir dem Irrglauben verfallen, wenn wir optimieren würden, dann könnten wir die Dinge endlich zusammenbringen. Wenn wir endlich das optimale Fortbewegungsmittel erfinden würden, dann würde das Klima endlich nicht mehr vor die Hunde gehen. Wenn wir noch effizientere Stromgewinnungsmethoden mit den Solarkraftwerken hätten, dann würden die Gletscher aufhören vor unseren Augen dahinzuschmelzen. Doch irgendwie scheint es, läuft uns die Zeit davon. Sie zerrinnt uns zwischen den Fingern und eine Ohn-Macht breitet sich aus, dieser Sache ausgeliefert zu sein. Ist es das wirklich? Und gibt es einen Ausweg aus diesem Zeit-Gefängnis?
Internetseite & Glückspost für aktuelle Neuigkeiten: https://www.danielkoenig.ch/
By Daniel KönigDas «ich muss» hat viele Facetten. Wie ist das bei dir? Hetzt du von einem Termin zum anderen, weil du das noch musst und am liebsten noch zwei Sachen kombinieren musst, in der Hoffnung, etwas später dann nicht mehr so zu müssen? Ein kleines Quäntchen Freiheit zu erhaschen? Oder bist du am anderen Ende des Müssens, dass du denkst du solltest doch endlich mal, doch irgendwie kannst du dich nicht aufraffen dazu? Ist dir schon aufgefallen, dass in diesem Druck zu performen sehr, sehr viel Lärm stattfindet? Ich meine nicht der Strassenlärm oder den in einer Bahnhofshalle, den Lärm du mit deinen Ohren hörst. Ich meine den Lärm in deinem Kopf. Diese Stimme, die da dauern mahnt und umherstänkert und dauernd mehr und noch schnelleres fordert. Diese «Müsserei» hat im Wesentlichen mit der Zeit zu tun. Dass wir dem Irrglauben verfallen, wenn wir optimieren würden, dann könnten wir die Dinge endlich zusammenbringen. Wenn wir endlich das optimale Fortbewegungsmittel erfinden würden, dann würde das Klima endlich nicht mehr vor die Hunde gehen. Wenn wir noch effizientere Stromgewinnungsmethoden mit den Solarkraftwerken hätten, dann würden die Gletscher aufhören vor unseren Augen dahinzuschmelzen. Doch irgendwie scheint es, läuft uns die Zeit davon. Sie zerrinnt uns zwischen den Fingern und eine Ohn-Macht breitet sich aus, dieser Sache ausgeliefert zu sein. Ist es das wirklich? Und gibt es einen Ausweg aus diesem Zeit-Gefängnis?
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