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In dieser Folge feiert unser Podcast eine kleine Premiere, denn wir begrüßen erstmals einen Gast! Der schon seit längerem über mehrere Ecken mit unserem Kollektiv verbundene Sacha Ketterlin dürfte auch außerhalb der Modular-Szene dem Einen oder der Anderen bekannt sein.
Er ist unter anderem der Kopf hinter der Ambient Veranstaltung „Higher Resonance“ und dem gleichnamigen Label. Er tritt regelmäßig als Live-Act auf Techno-Partys in Erscheinung, hat in der Vergangenheit mit Freunden das Chigal-Festival auf die Beine gestellt und ist immer wieder Mitorganisator von Clubnächten im Mensch Meier und anderen Berliner Techno-Locations. Im vergangenen Jahr hat er dann das Techno-Label „Intumi“ gegründet, auf dem vor kurzem seine EP „Trinity“ erschienen ist und auf dem auch unsere Jungs von „crouds“ im Spätsommer eine EP mit Namen „Anshan“ released haben.
Eigens für unseren Podcast hat er ein Live-Set aufgenommen und uns einen Einblick in seine sehr spezielle Art des Musikmachens gewährt, die geprägt ist von einer Detailverliebtheit wie sie nur selten zu finden ist. Angefangen bei seiner klassischen musikalischen Vorbildung und der damit einhergehende Entwicklung von Harmonien, über seinen über ein Jahrzehnt perfektionierten modularen Synthesizer bis hin zum Tuning seiner Oszillatoren auf 432 Hertz.
Alles in allem eine Ode an das Live-Set; Gesungen von Sacha, Andi und den beiden Arnes.
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Auf welche Verbesserungen wir alle aufgrund des sogenannten „Berghain-Urteils“ hoffen dürfen und welche Rolle die gute alte Schallplatte insbesondere in der elektronischen Musik spielt, sind Themen, die Andi und die beiden Arnes in dieser Folge umtreiben.
Techno lebt nicht nur von der Musik an sich, sondern vermutlich mehr noch als andere musikalische Spielarten von dem Medium, das sie transportiert. Zum Auflegen braucht man heutzutage keine Platten mehr. Wir diskutieren, welchen Wert Vinyl dennoch für uns hat und welche Schattenseiten die schwarzen Scheiben haben.
Für all die politisch interessierten liefern wir noch einen kleinen Rechercheanreiz. Denn “Berghain-Urteil” hin oder her, ein allzu deutsches „Kulturgut“ gefährdet aktuell nicht nur eine zeitgemäße Stadtentwicklung, sondern auch einige der wenigen innerstädtischen Clubs. Gemeint ist die von den Urvätern der elektronischen Musik besungene Autobahn. Ob der neugewonnene Bestandsschutz u.a. das ://about blank und die Wilde Renate vor dem Ausbau der A100 schützen kann bleibt weiterhin ungewiss.
Na dann, herzlich Willkommen in der Retro-Future 2021.
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Angetrieben vom in der Pandemie angestauten Tatendrang, haben wir im Kollektiv Sonic Ground beschlossen, unseren internen Diskussionen und Gesprächen rund um das Thema elektronische Musik eine öffentliche Plattform zu bieten. Denn was Techno ist und wie man dazu tanzt, glaubt jeder zu wissen. Wer und was jedoch alles Teil dieser Kultur ist, bleibt meist im Dunkeln.
In dieser Pilotfolge beleuchten Arne, Andi und Arne unter anderem das Thema Produktion und werfen die Fragen auf: Was ist eigentlich noch neu und innovativ? Ist die nicht enden wollende Miniaturisierungswelle von Synthesizer-Klassikern das Ende der Fahnenstange?
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In dieser ersten Folge sprechen wir über unsere Erfahrungen mit Tanzveranstaltungen unter Corona-Bedingungen und über neu entstandene Club-Konzepte. Darüber hinaus erfahrt ihr, was es mit unserem Kollektiv auf sich hat und was ein DJ-Set von einem Live-Set unterscheidet.
Die Pilotfolge wurde kollektiv abgenickt, unzählige Stunden mit der Suche nach einem geeigneten Namen verpulvert bevor sie ein eher zufälliger Beitrag schlagartig beendet hat. „Technostilleben“ heißt der jüngste Spross unsere Sonic Ground-Familie, der nun an jedem letzten Mittwoch des Monats erscheinen wird.
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