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Es ist eine ungewöhnliche Kombination: Forscher aus Tel Aviv haben Heuschrecken-Fühler an einen Roboter angeschlossen. Ihr Ziel: Sie wollen Gerüche genauer erkennen, als Maschinen das bisher schaffen. Die Lebensmittelindustrie könnte schlechtgewordene Lebensmittel von guten unterscheiden lassen, am Flughafen würde der Schnüffel-Cyborg Sprengstoff finden, so das Ziel. Unterschiedliche Whiskey-Sorten hat der Riech-Roboter bereits erkannt. Im TechTalk sprechen wir mit dem Entwickler von der Universität Tel Aviv und schauen auch darauf, wie Boston Dynamics seine laufenden, springenden und kletternden Roboter weiterentwickelt.
Außerdem im TechTalk24:
Ihr Ziel war ein Kinderkrankenhaus: Schon vor Weihnachten legte die Hacker-Gruppe „Lockbit“ das IT-System des SickKids-Krankenhauses im kanadischen Toronto lahm. Die Hacker forderten Lösegeld, um die verschlüsselten Systeme wieder freizugeben – ein gefährlicher Angriff, der Menschenleben gefährden kann. Die Wende kam einige Tage später: Lockbit entschuldigte sich für den Angriff auf das Krankenhaus und stellte einen Schlüssel zu Verfügung, um die blockierten Daten wieder zu nutzen. Ein Sinneswandel? Eher nicht. Hinter der Kehrtwende steckt ein Geschäftsgebahren, dass die Lockbit-Hacker zur gefährlichsten Gruppe weltweit werden ließ, die auch für die aktuellen Angriffe auf den Hafen von Lissabon oder die Wohnungsbehörde von Los Angeles verantwortlich ist.
Außerdem im TechTalk24:
Entwickelt hatte Amazon dieses Angebot seit 2013. Nun, fast zehn Jahre später, kommt es beim Kunden an: Zum Weihnachtsfest lieferte Amazon die ersten Pakete per Drohne aus. Bisher läuft die Drohnenlieferung noch als Versuch und nur in zwei ausgewählten Regionen in den USA – in Kalifornien und Texas. Doch Amazon plant, den Dienst auszuweiten, wie auch andere Händler: In Deutschland bereitet sich die Firma Wingcopter auf erste Lieferflüge vor. Das Amazon-Angebot ist umstritten, denn bei Versuchen stürzten immer wieder Drohnen ab. Wie sicher ist die Lieferung per Drohne, und wann kommt die nach Deutschland? Professor Olaf Schocke von der Frankfurt University of Applied Sciences sieht im TechTalk24-Gespräch vor allem Vorteile der Lieferdrohnen.
Außerdem im TechTalk24:
„Twitter wird 2023 nicht überleben,“ meint der BR-Korrespondent und Tech-Experte im Silicon Valley, Marcus Schuler. Im TechTalk24 wagt er zusammen mit drei weiteren Expert*innen einen Blick in die Zukunft. Der Meta-Konzern werde sich mehr auf Facebook und weniger auf das Metaverse konzentrieren, so Schulers Einschätzung.
Die Betreiberin der Mastodon-Instanz „chaos.social“, Leah Oswald, sieht in der Twitter-Misere auch eine Chance für alternative Plattformen – aber nur, wenn Nutzende bereit sind, ihr Nutzungsverhalten auch zu verändern.
Svea Eckert, die Tech-Expertin der ARD und Host des Podcasts SheLikesTech, sieht dagegen eine revolutionäre Veränderung: Die neuen Anwendungen für Künstliche Intelligenz, beispielsweise der Chatbot Chat-GPT, würden ganz neue Entwicklungsfelder eröffnen.
Wundenlecken dagegen auf dem Krypto-Markt: Nach der FTX-Pleite 2022 sieht Investor und Krypto-Experte Sandro Stark Chancen für neues Wachstum. Er setzt auf mehr Regulierung zum Schutz der Anleger – und blickt voraus auf die Einführung des Digitalen Euros.
So drastisch sind die USA noch nie gegen chinesische Kommunikationskonzerne vorgegangen: Die Federal Communications Commission (FCC) hat verboten, Produkte der Unternehmen Huawei, ZTE, Dahua, Hikvision und Hytera in den USA zu verbauen. Erwartet wurde der Schritt seit einiger Zeit, und er ist richtig, meint der Sinologe und Kommunikations-Experte Professor Martin Woesler, der an den Universitäten Witten-Herdecke und Hunan (China) forscht und lehrt: Denn Daten aus der ganzen Welt würden in China systematisch gespeichert und gesichtet.
Außerdem im TechTalk:
Massenentlassungen bei Amazon, Twitter, Cisco oder Meta – zehntausende Tech-Mitarbeitende haben in den vergangenen Wochen im Silicon Valley ihren Job verloren. Was bedeutet das für die Tech-Wiege und Innovations-Region in den USA? Und finden die vielen Entlassenen überhaupt neue Jobs? Vor allem für ausländische Mitarbeitende mit Visa ist es schwer, jetzt wieder unterzukommen, sagt Katharina Borchert, Tech-Gründerin und Ex-Mozilla-Vorstand im TechTalk: Wenn zugereiste Arbeitnehmer nicht binnen sechs Wochen einen neuen Arbeitgeber finden, müssen sie die USA verlassen.
Außerdem im TechTalk:
Normalerweise hält sich der Sicherheits-Dienstleister Cloudflare fein raus: Der Anbieter schützt Websiten vor Hacker-Angriffen, bietet diesen Service aber auch zweifelhaften Seiten an, die Hassrede im Netz verbreiten. Nun hat Cloudflare jedoch der Hass-Schleuder „Kiwifarms“ den Schutz entzogen. Vorausgegangen war die Kampagne einer Internet-Aktivistin, die selbst Opfer von Kiwifarms-Trollen geworden war.
Außerdem im TechTalk24:
Der Streaming-Dienst Netflix wird in dieser Woche 25 Jahre alt – und steht gewaltig unter Druck. Gestartet als DVD-Versand zählt der Konzern heute über 200 Millionen Kunden weltweit. Doch die Abozahlen sinken, das einzige Geschöäftsmodell des Unternehmens gerät in Gefahr. Netflix arbeitet an alternativen Finanzierungsformen und erwägt günstigere Abonnements mit Werbung abzuschließen. Aber bringt das die Wende.
Außerdem im TechTalk24:
Wer in TikTok einen externen Link öffnet, der sieht das Ergebnis im internen Browser der App. Das mag komfortabel sein, nur ist die Nutzung alles andere als sicher: Der österreichische Experte für Datensicherheit, Felix Krause, hat nun nachgewiesen, dass ein Script im TikTok-Browser jede Eingabe mitliest und speichert. Auch Instagram, Twitter oder Facebook kontrollieren, was in ihren internen Browsern geschieht – sie bieten aber immerhin auch die Nutzung externer Browser an. Wie groß ist die Gefahr für Nutzerinnen und Nutzer?
Außerdem im TechTalk24:
Eskalation auf dem Handy-Markt: Der chinesische Hersteller Oppo hat den Verkauf seiner Telefone in Deutschland gestoppt, auch die Marke „OnePlus“ ist betroffen. Grund ist ein Patentstreit mit dem Nokia-Konzern: Nokia fordert hohe Lizenzabgaben für ein Mobilfunkpatent, dass Oppo in seinen Telefonen benutzt. Oppo hat weltweit einen Marktanteil von 10 Prozent. In Deutschland sind die Oppo- und Oneplus-Telefone auch bei einigen Mobilfunkanbietern und in größeren Elektronikmärkten erhältlich.
Außerdem im TechTalk24:
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