Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat gestern eine Entscheidung über Dieselfahrverbote vertagt. Die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen hatten sich gegen Urteile der Verwaltungsgerichte in Stuttgart und Düsseldorf gewehrt. Die hatten nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe die Behörden verpflichtet, ihre Luftreinhaltepläne so zu verschärfen, dass Schadstoff-Grenzwerte möglichst schnell eingehalten werden. Und wenn nun die Leipziger Richter ihren Kollegen in Stuttgart und Düsseldorf recht geben, dann würde das wohl Fahrverbote für Diesel bedeuten. Noch steht die Entscheidung aber aus. Begründung des vorsitzenden Richters: Es müssten diverse Fragen gründlich geklärt werden. hr-iNFO-Reporterin Sylvia Stadler war gestern bei der Verhandlung in Leipzig dabei.