„Nachhaltig“, „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ – solcheBegriffe begegnen uns überall. Doch mit der neuen EU‑Richtlinie Empowering Consumers for the Green Transition (EmpCo) wird genau diese Art der Nachhaltigkeitskommunikation grundlegend neu geregelt.
In dieser Folge von The Greener Business sprechen wir darüber, warum EmpCo einen echten Wendepunkt für Umwelt‑ und Nachhaltigkeitsclaims im B2C‑Bereich markiert und was das konkret für Unternehmen bedeutet, die mit Nachhaltigkeit werben (wollen).
Wir besprechen unter anderem:
- welche Umwelt‑ und Klimaclaims künftig klar unzulässig sind und warum CO₂‑Neutralitäts‑ und Kompensationsclaims besonders riskant werden,
- wann eigene Nachhaltigkeitssiegel verboten sind und
- was in Bezug auf Vergleichs‑ und Zukunftsclaims erwartet werden kann.
Gleichzeitig schauen wir kritisch auf offene Rechtsfragen,den zusätzlichen Aufwand für Unternehmen und die reale Gefahr von Greenhushing, also dem kompletten Verstummen nachhaltiger Kommunikation aus Angst vor Abmahnungen.
Zum Abschluss sprechen wir darüber, was Unternehmen jetztkonkret tun sollten, um auch künftig glaubwürdig, transparent und rechtssicher über Nachhaltigkeit zu kommunizieren. Und vielleicht kann die EmpCo so auch zur echten Chance werden!
Podcast Hosts: Inga Cramer & Marie‑Sophie Wilde
Inhaltlicher Support: Siema Lange
Hinweis: Das ist keine Rechtsberatung!
Tipps und Quellen:
(1) EmpCo Richtlinie:
Richtlinie (EU) 2024/825 des Europäischen Parlaments und desRates vom 28. Februar 2024 zur Änderung der Richtlinien 2005/29/EGund 2011/83/EU hinsichtlich der Stärkung der Verbraucher für denökologischen Wandel durch besseren Schutz gegen unlautere Praktiken und durchbessere Informationen
(2) Artikel zum Thema Greenhushing:
https://www.haufe.de/sustainability/strategie/green-hushing_575772_616188.html.
(3) Podcast: Life in Plastik "EmpCo erklärt: Das droht Marken beiUmweltaussagen ab September 2026" https://open.spotify.com/episode/0brZJL9IAaCTQdCU8LlK8h?si=tXoJEeHHTByq_SL1WrrGHw&t=0&pi=T3UXlZ7oT1miL