The Greener Business

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The Greener Business episodes

  • #45 - Nachhaltigkeit lohnt sich - Interview mit Katarin Wagner (econsense) darüber wie Nachhaltigkeit und Profitabilität einander bedingen

    Nachhaltigkeit steht zunehmend unter wirtschaftlichemRechtfertigungsdruck. In Zeiten von Kostendruck, globalem Wettbewerb und geopolitischen Unsicherheiten reicht es nicht mehr aus, dass eine Maßnahme ökologisch sinnvoll ist. Entscheidender denn je wird die Frage: Welchen konkreten Beitrag leistet Nachhaltigkeit zu Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und langfristiger Wertschöpfung?

    In dieser Folge von The Greener Business sprechen wirdarüber, wie aus Nachhaltigkeit ein überzeugender Business Case wird.

    Eine zentrale Erkenntnis: Der Business Case von Nachhaltigkeit ist keine rein objektive Größe. Er wird durch Unternehmensstrategie, Prioritäten, Governance und Managemententscheidungen mitgestaltet.

    Unser Gast: Katarin Wagner

    Katarin Wagner ist die Geschäftsführerin von econsense –Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V., dem Nachhaltigkeitsnetzwerk der deutschen Wirtschaft. Zuvor war sie unter anderem als Head of Sustainability bei HSBC Deutschland tätig.

    Eure Hosts: Marie-Sophie Wilde & Inga Cramer

    Gemeinsam diskutieren wir, wie es gelingt, Nachhaltigkeitswirkung noch stärker in die Sprache von Finance, Strategy, Operations und Business zu übersetzen.

    • Welche Rolle spielen Kosten und Effizienz, Markt- und Wachstumschancen sowie Risiko- und Compliance-Aspekte?
    • Wie wichtig sind Governance und interne Verbündete?
    • Und braucht es überhaupt immer das Label „Nachhaltigkeit“, wenn es eigentlich um zukunftsfähige Standorte, Kundenanforderungen, Energieversorgung oder resiliente Geschäftsmodelle geht?


    Unser Gast bringt spannende Insights aus einer bisher nochunveröffentlichten Studie mit und wir sprechen darüber,  warum der Business Case für Nachhaltigkeitaktiv gemacht werden muss und er nicht einfach so passiert.

    Interessant ist auch ihr Blick auf die Fähigkeiten vonNachhaltigkeitsmanagerInnen. Sie haben über Jahre gelernt, vernetzt zu denken, in Szenarien zu arbeiten und gemeinsam mit unterschiedlichsten Funktionen Lösungen zu entwickeln. Dieser ganzheitliche Blick ist ein echtes Asset: Er macht sie zu wichtigen MitgestalterInnen, wenn Unternehmen Antworten auf die komplexen Herausforderungen der Zukunft finden müssen.

    Am Ende bleibt eine zentrale Botschaft: Nachhaltigkeit lohntsich, wenn sie nicht als Zusatzaufgabe behandelt wird, sondern als Teil guter Unternehmensführung. Nachhaltigkeit ist Transformation und gelingt nicht allein, sondern nur zusammen.

    Mehr über econsense und bald auch zur neusten Studie findetihr unter: https://www.econsense.de/

    43 min
  • #44 - Unsere neue Realität – Mythos Nachhaltigkeit (Live-Podcast)

    Mythen verbinden wir häufig mit Legenden und Sagen, aber auch in Sachen Nachhaltigkeit sind wir permanent mit ihnen konfrontiert.

    Ein Mythos ist vor allem dann interessant, wenn er von vielen Menschen geteilt wird. Jeder und jede kann sich eine Geschichte ausdenken, doch dadurch wird sie noch nicht zum Mythos. Erst wenn andere Menschen diese Geschichte ebenfalls übernehmen, an sie glauben oder ihr zumindest folgen, entsteht daraus etwas, das gesellschaftlich wirksam werden kann. Und gemeinsame Vorstellungen sind für uns als Menschen essenziell, denn nur sie ermöglichen Kooperation.

    Mythen sind also ein durchaus mächtiges Konstrukt. Sie können verbinden und Menschen zusammen bringen, aber eben auch ausgrenzen und die Realität verzerren.

    In der heutigen Folge, unserem ersten Live-Podcast in der Geschichte von The Greener Business, sprechen wir mit Prof. Dr. Stefan Schaltegger wie wir mit Mythen im Bereich Nachhaltigkeit umgehen können.

    • Wie beeinflussen Macht und Interessen die Mythen, die uns prägen?
    • Welche Verantwortung tragen wir Sustainability Manager?
    • Und welche Rolle spielen dabei künstliche Intelligenz und social Media?

    Wir sprechen auch darüber, wie wir es schaffen können, positive oder vielmehr konstruktive Mythen entwickeln und verbreiten können, ohne Komplexität zu verschleiern.

    Unser Gast: Prof. Dr. Stefan Schaltegger.Er ist Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Nachhaltigkeitsmanagement, an der Leuphana Universität Lüneburg. Er hat das Centre for Sustainability Management (CSM) gegründet und 2003 den weltweit ersten MBA Studiengang Sustainability Management eingeführt. Mehr Infos unter: https://www.sustainament.de/

    Host: Marie-Sophie Wilde

    34 min
  • #43 - Update des EU ETS: Was der neue Reformvorschlag zum Emissionshandel für Klima und Industrie bedeutet

    Der Europäische Emissionshandel soll Treibhausgasemissionen begrenzen und ihnen einen Preis geben. Doch hohe Energiepreise und internationaler Wettbewerbsdruck stellen das bisherige System vor neue Herausforderungen.

    Am 17. Juli 2026 hat die Europäische Kommission unter dem Kürzel COM(2026) 616 final einen umfassenden Reformvorschlag vorgelegt. Ziel ist es, den EU ETS an die Zeit nach 2030 anzupassen und Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Transformation stärker miteinander zu verbinden. Der Vorschlag ist noch nicht beschlossen und wird nun von Europäischem Parlament und Rat beraten.

    In dieser Folge erklären wir zunächst noch einmal kurz und verständlich, wie das bisherige Cap-and-Trade-System funktioniert. Anschließend schauen wir uns die zentralen Elemente des Reformvorschlags an. Wir ordnen sie für euch ein und betrachten die Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Anpassungen. Unser Fazit: Der EU ETS bleibt ein CO₂-Preisinstrument, entwickelt sich mit dem Reformvorschlag aber stärker zu einem umfassenden Transformationsrahmen.

    Wer emittiert, soll weiterhin zahlen.

    Wer in Dekarbonisierung investiert, soll stärker unterstützt werden.

    Und wer kostenlose Zertifikate erhält, soll deutlicher zeigen, wie daraus tatsächliche Emissionsminderungen in Europa entstehen.Quelle zum Reformvorschlag:

    „Proposal for a Directive of the European Parliament and of the Council amending Directive 2003/87/EC and Decision (EU) 2015/1814 as regards driving competitiveness and cost-effective decarbonisation“https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=COM:2026:616:FIN
    Wir freuen uns sehr, auch 2026 wieder offizieller Medienpartner der Sustainability Heroes Awards zu sein!Gemeinsam suchen DQS und DGQ Unternehmen, die Nachhaltigkeit mit konkreten Maßnahmen, innovativen Ideen und messbarer Wirkung vorantreiben.In diesem Jahr werden die Awards in drei Kategorien vergeben:🏆 Innovation Hero Award – für innovative Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften
    🏆 Climate Hero Award – für wirksamen Klimaschutz und messbare Fortschritte bei der Emissionsreduktion
    🏆 Social Impact Hero Award – für Engagement mit positiver gesellschaftlicher WirkungSeit 2015 zeichnen die Sustainability Heroes Awards Unternehmen aus, die nachhaltige Transformation aktiv gestalten – vom Mittelstand bis zum Großunternehmen.Eine Bewerbung bietet die Chance, die eigenen Initiativen von Nachhaltigkeitsexpert:innen bewerten zu lassen, dem Team externe Anerkennung zu verschaffen und sich mit anderen Sustainability Heroes zu vernetzen.Euer Unternehmen setzt starke Impulse für eine nachhaltigere Wirtschaft? Dann zeigt, was Ihr bewegt, und bewerbt Euch für die Sustainability Heroes Awards 2026.👉 Die Teilnahme ist kostenfrei.
    📅Bewerbungsschluss: 13. Oktober 2026 Alle Infos zur Bewerbung findet Ihr unter: https://www.sustainability-heroes.com/awards

    29 min
  • Highlight #14 - EU ETS (Re-Run): Wie der europäische Emissionshandel ursprünglich angelegt war.

    Der Europäische Emissionshandel ist seit 2005 das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Aktuell wird intensiv über Anpassungen diskutiert. Natürlich sponsern wir euch dazu eine Spotlight-Folge.


    Zur Vorbereitung gibt es jedoch noch einmal die Grundlagen in diesem Re-Run.


    Vorrangiges Ziel ist die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen der Energiewirtschaft, der energieintensiven Industrie, des innereuropäischen Luftverkehrs und seit 2024 des Seeverkehrs. Neben Kohlendioxid sind seit 2013 auch Lachgas und perfluorierte kohlenwasserstoffe einbezogen.

    - Wie hat sich der Europäische Emissionshandel entwickelt und wer fällt darunter?

    - Was steckt hinter den Kernprinzipien "Cap" and "Trade"?

    - Was müssen Unternehmen tun?

    - Welches Fazit lässt sich ziehen?Genau das sind die Fragen, die wir in dieser Folge behandeln wollen.  Wer also dieses zentrale Klimaschutzinstrument besser durchdringen möchte, der sollte unbedingt reinhören. Und wenn Euch die Folge gefällt, folgt uns gerne und hinterlasst uns gerne eine Bewertung.


    Shownotes:

    EU ETS

    (1) Erklärvideo der DEHSt: ⁠https://www.dehst.de/DE/Europaeischer-Emissionshandel/EU-Emissionshandel-verstehen/Grundlagen/grundlagen-des-emissionshandels_node.html⁠

    (2) Preisentwicklung von CO2-Emissionsrechten: ⁠https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1304069/umfrage/preisentwicklung-von-co2-emissionsrechten-in-eu/⁠

    (3) Zahlen & Fakten zum EU ETS: ⁠https://www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/europaeischer-emissionshandel/EU-ETS-Kennzahlen.pdf?__blob=publicationFile&v=5⁠

    (4) Dashboard zur CO2 Bepreisung (Steuern oder Cap & Trade) der World Bank: ⁠https://carbonpricingdashboard.worldbank.org/map_data⁠

     

    Podcasts(1) Wenden bitte!, Folge "Klimaschutz durch Emissionshandel?" ⁠https://www.oeko.de/podcast/klimaschutz-durch-emissionshandel/⁠

    (2) "Finance4Future", Folge: #38 - Der EU-Emissionshandel &CO2-Zertifikate als Impact Investment ⁠https://open.spotify.com/episode/3p3BCJ3dq8d06eTVh9F80H?si=22837d2fc78047e6⁠

    (3) "Der Preis ist heiß", Folge: #2 Globaler Emissionshandel: Kann der Traum Wirklichkeitwerden?" ⁠https://open.spotify.com/episode/4aLNr0asYYM5h6wzJUv9vF?si=be33f981313d431f⁠


    30 min
  • #42 - Industriestrompreis - Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Transformation?

    Deutschland steht vor einer doppelten Herausforderung: DieIndustrie soll ihre Produktion dekarbonisieren und gleichzeitig im internationalen Wettbewerb bestehen. Doch gerade Strom, als der zentrale Energieträger der Transformation, ist hierzulande deutlich teurer als in vielen anderen Industrieländern.

    Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung den Handlungsspielraum der EU genutzt und den sog. Industriestrompreis auf den Weg gebracht, um energieintensive Unternehmen gezielt zu entlasten.  

    In dieser Episode von The Greener Business sprechenwir mit Georg Walter, Head of Climate & Energy Policy bei LANXESS, über die Hintergründe, Mechanismen und Auswirkungen des Industriestrompreises.

    Im Detail geht es darum:

    • Warum Strompreise zunehmend über die Wettbewerbsfähigkeit industrieller Standorte entscheiden,
    • Welche Faktoren den Industriestrompreis in Deutschlandbeeinflussen, von Netzentgelten bis zum Merit-Order-Effekt,
    • Was genau hinter dem Industriestrompreis steckt, welcheRegeln gelten und welche Unternehmen davon profitieren können und
    • Welche Chancen das Instrument für die Transformation der Industrie bietet und wo Kritiker Grenzen sehen.


    Die zentrale Frage, die wir uns stellen lautet: Ist der Industriestrompreis vor allem eine kurzfristige Entlastung fürenergieintensive Unternehmen – oder ein wichtiger Hebel, um die Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie zu ermöglichen?

     

    Eure Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde

    Über unseren Gast: Georg Walter leitet bei LANXESS den Bereich Climate & Energy Policy. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit europäischer Energie-, Klima- und Industriepolitik und begleitet die politischen Rahmenbedingungen für die industrielle Transformation.

     

    Quellen:

    1. BMWE Pressepapier zum Industriestrompreis: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/P-R/pressepapier-zum-industriestrompreis.pdf?__blob=publicationFile&v=1

    2. Clean Industrial Deal State Aid Framework (CISAF): https://competition-policy.ec.europa.eu/about/contribution-clean-just-and-competitive-transition/clean-industrial-deal-state-aid-framework-cisaf_en ﷒

    3. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zumIndustriestrompreis: https://dserver.bundestag.de/btd/21/006/2100626.pdf

    40 min
  • #41 - Transitionplan II (Übergangsplan) nach ESRS E1 Teil 2: Mehrwert, Relevanz & Praxis-Check

    Im zweiten Teil unserer Doppelfolge zum Transitionplan gehen wir den nächsten Schritt: Weg von den regulatorischen Anforderungen, hin zur praktischen Umsetzung in Unternehmen.

    Gemeinsam mit unserem Gast Anja Aschenbrenner, Nachhaltigkeitsexpertin bei der B.A.U.M. Consult GmbH, diskutieren wir, was einen guten Transitionplan von einer reinen Compliance-Übung unterscheidet.

    • Warum sind Daten, Governance und funktionsübergreifende Zusammenarbeit die entscheidenden Erfolgsfaktoren?
    • Welche Erkenntnisse gewinnen Unternehmen durchdie Auseinandersetzung mit Klimarisiken und -chancen?
    • Und wie können Transition Pläne dabei helfen, Investitionsentscheidungen, Risikomanagement und die strategische Unternehmenssteuerung nachhaltig zu verbessern?


    Außerdem blicken wir auf die Rolle des Kapitalmarkts undbesprechen ob glaubwürdige Transitionpläne einen Beitrag zur Transformation leisten können, indem sie Kapitalströme hin zu dekarbonisierten und future-ready Geschäftsmodellen lenken. Wird die Fähigkeit zur Dekarbonisierung zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor für Unternehmen?

    Eure Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde

    Zu Gast: Anja Aschenbrenner, Bereichsleiterin für Klimamanagement bei B.A.U.M. Consult.

    Sie bringt langjährige Erfahrung aus der Beratung von Unternehmen mit und unterstützt Organisationen gezielt dabei, robuste und wirksame Transition Pläne zu entwickeln – von der Strategie bis zur Umsetzung.

    Gemeinsam blicken wir darauf, was gute Transitionpläne von schwachen unterscheidet und warum die Klimarisikoanalysendas Herzstück eines wirksamen Transitionplans ist.


    Quellen:

    • Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
      → https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2022/2464/oj
    • ESRS inklusive „E1 – Climate Change“
    • → https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/2772/oj?locale=de

    Ihr habt Fragen?

    Wenn ihr tiefer in das Thema einsteigen wollt oder Unterstützung bei der Umsetzung braucht: Wendet euch gerne direkt an Anja Aschenbrenner und ihr Team von B.A.U.M. Consult GmbH.

    Kontakt: [email protected]Website: https://baumgroup.de/

    39 min
  • #40 - Transitionplan I (Übergangsplan) nach ESRS E1 Teil 1: Zielsetzung & Anforderungen

    In dieser Doppelfolge tauchen wir tief in eines der zentralen Elemente der CSRD-Berichterstattung ein: den Transitionplan nach ESRS E1. Doch es geht nicht nur um die bloßen Anforderungen, sondern vielmehr um die Frage, welchen echten strategischen Mehrwert dieses Instrument bieten kann.In Teil 1 legen wir das Fundament und gehen folgenden Fragen nach:

    • Welche Ziele verfolgt die EU mit dem Transitionplan und welche Anforderungen werden konkret gestellt?
    • Wie unterscheidet er sich von klassischen Klimazielen oder ESG-Roadmaps?
    • Welche Rolle spielen Investitionen, Governance und Strategie?
    • Und natürlich auch: Was erwarten Wirtschaftsprüfer wirklich?

    Im besten Fall beschreibt ein Transitionplan nicht nur was Unternehmen erreichen wollen, sondern vor allem wie sie ihre Geschäftsmodelle in eine dekarbonisierte Zukunft transformieren.Und damit ist der Transitionplan weit mehr als ein Reporting-Element: Er ist ein strategisches Steuerungsinstrument, das Klimaziele, Geschäftsstrategie und Finanzplanung miteinander verbindet.Zu Gast in dieser Folge: Anja Aschenbrenner, Bereichsleiterin für Klimamanagement bei B.A.U.M. Consult.Sie bringt langjährige Erfahrung aus der Beratung von Unternehmen mit und unterstützt Organisationen gezielt dabei, robuste und wirksame Transition Pläne zu entwickeln – von der Strategie bis zur Umsetzung.Eure Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie WildeGemeinsam ordnen wir die Anforderungen ein und diskutieren, wie Unternehmen den Transition Plan als echten Hebel für Transformation nutzen können. Quellen:

    1. Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
      https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2022/2464/oj
    2. ESRS inklusive „E1 – Climate Change“ https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/2772/oj?locale=de

    Ihr habt Fragen?Wenn ihr tiefer in das Thema einsteigen wollt oder Unterstützung bei der Umsetzung braucht: Wendet euch gerne direkt an Anja Aschenbrenner und ihr Team von B.A.U.M. Consult GmbH.Kontakt: [email protected] Website: https://baumgroup.de/ Ausblick auf Teil 2:Im nächsten Teil gehen wir in die Praxis: Welche Transition Pläne wirklich überzeugen, wo Unternehmen scheitern und wie aus einem Dokument ein echter Transformationstreiber wird. Hört rein!

    44 min
  • Highlight #05 - Klima & Emissionen

    Eines der Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 ist es, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad (idealerweise auf 1,5 Grad) zu limitieren. Um dies zu erreichen, braucht es auch die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft, weshalb seit dieser Verpflichtung der internationalen Staatengemeinschaft auch der Druck auf Wirtschaftsakteure gestiegen ist. Unternehmen sollen ihre Emissionen bilanzieren und reduzieren.  

    In der Podcast-Folge "Klima & Emissionen" möchten wir erläutern, wie Unternehmen genau das angehen können: 

    • Wir starten mit einer grundlegenden Einführung in die Themen "Was sind Treibhausgase, Treibhauseffekt und menschengemachter Klimawandel" 
    • Welche relevanten (inter-)nationalen Commitments gibt es? 
    • Und dann wird es konkret: Welche Arten (Scopes) von Emissionen gibt es in Unternehmen? Wie können Unternehmen ihre Emissionen bilanzieren? 


    Tipps:

    1. Umweltbundesamt (Viele allgemeine Infos & Einführungswissen, Statistiken etc....); sehenswertes Video: ⁠https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie⁠ 
    2. Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz – Eine IHK-Plattform vernetzt Unternehmen, die einen aktiven Beitrag dazu leisten möchten, unseren Planeten für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Das Netzwerk steht allen Unternehmen unabhängig von Größe und Branche offen, die Teilnahme ist kostenlos.  
    3. Green House Gas (GHG) Protocol: ⁠https://ghgprotocol.org/sites/default/files/standards/ghg-protocol-revised.pdf⁠  
    4. Buch "Kleine Gase / Grosse Wirkung – Der Klimawandel" von David Nelles & Christian Serrer
    40 min
  • #39 - Global Risk Report 2026 des World Economic Forum: Zwischen globalen Spannungen und planetaren Grenzen

    Was sind eigentlich die größten Risiken für unsere Welt – heute, in zwei Jahren, in zehn Jahren?

    Jedes Jahr versucht der Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums genau darauf Antworten zu geben. Er gilt als eine der einflussreichsten Analysen zur globalen Risikolandschaft – gelesen von Regierungen, Vorständen und EntscheidungsträgerInnen weltweit. Und wir haben ihn für euch natürlich auch gelesen!

    Basierend auf Einschätzungen von über 1.300 Expert:innen analysiert er 33 globale Risiken – und vor allem ihre Wechselwirkungen.

    In dieser Folge schauen wir gemeinsam auf die Top-Risiken in der kurzfristigen und in der langfristigen Perspektive und schauen hinter die bloßen Buzz-Words.

    Was man ganz deutlich sieht: Risiken wirken nicht isoliert, sondern als vernetzte Systeme. Zudem wird auch sehr deutlich, wie kurzfristige Krisen langfristige Transformation verdrängen.

    Wir beleuchten, welche Erkenntnisse ihr aus dem Global Risk Report 2026 direkt in eure Unternehmenspraxis übertragen könnt aber auch, wo es Grenzen gibt.


    Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde


    Quelle:

    Global Risk Report 2026 des World Economic Forum https://www.weforum.org/publications/global-risks-report-2026/

    32 min
  • #38 - EmpCo regelt Nachhaltigkeits-Claims neu: Veränderungen durch die Direktive "Empowering Consumers for the Green Transition"

    „Nachhaltig“, „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ – solcheBegriffe begegnen uns überall. Doch mit der neuen EU‑Richtlinie Empowering Consumers for the Green Transition (EmpCo) wird genau diese Art der Nachhaltigkeitskommunikation grundlegend neu geregelt.

    In dieser Folge von The Greener Business sprechen wir darüber, warum EmpCo einen echten Wendepunkt für Umwelt‑ und Nachhaltigkeitsclaims im B2C‑Bereich markiert und was das konkret für Unternehmen bedeutet, die mit Nachhaltigkeit werben (wollen).

    Wir besprechen unter anderem:

    • welche Umwelt‑ und Klimaclaims künftig klar unzulässig sind und warum CO₂‑Neutralitäts‑ und Kompensationsclaims besonders riskant werden,
    • wann eigene Nachhaltigkeitssiegel verboten sind und
    • was in Bezug auf Vergleichs‑ und Zukunftsclaims erwartet werden kann.

    Gleichzeitig schauen wir kritisch auf offene Rechtsfragen,den zusätzlichen Aufwand für Unternehmen und die reale Gefahr von Greenhushing, also dem kompletten Verstummen nachhaltiger Kommunikation aus Angst vor Abmahnungen.

    Zum Abschluss sprechen wir darüber, was Unternehmen jetztkonkret tun sollten, um auch künftig glaubwürdig, transparent und rechtssicher über Nachhaltigkeit zu kommunizieren. Und vielleicht kann die EmpCo so auch zur echten Chance werden!

     

    Podcast Hosts: Inga Cramer & Marie‑Sophie Wilde

    Inhaltlicher Support: Siema Lange

     

    Hinweis: Das ist keine Rechtsberatung!

     

    Tipps und Quellen:

    (1) EmpCo Richtlinie:
    Richtlinie (EU) 2024/825 des Europäischen Parlaments und desRates vom 28. Februar 2024 zur Änderung der Richtlinien 2005/29/EGund 2011/83/EU hinsichtlich der Stärkung der Verbraucher für denökologischen Wandel durch besseren Schutz gegen unlautere Praktiken und durchbessere Informationen

     

    (2) Artikel zum Thema Greenhushing:

    https://www.haufe.de/sustainability/strategie/green-hushing_575772_616188.html.

    (3) Podcast: Life in Plastik "EmpCo erklärt: Das droht Marken beiUmweltaussagen ab September 2026" https://open.spotify.com/episode/0brZJL9IAaCTQdCU8LlK8h?si=tXoJEeHHTByq_SL1WrrGHw&t=0&pi=T3UXlZ7oT1miL

    28 min

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