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Viele Nachhaltigkeitsteams erleben gerade eine stille Verschiebung in ihrer Arbeit.
Lange ging es darum, ESG-Daten überhaupt zu bekommen. Jetzt geht es darum, nachvollziehbar zu machen, wie sie entstanden sind. Eben von bloßen ESG-Daten hin zu ESG-Proof.
Für viele Unternehmen ist das neu: ESG-Informationen werden zunehmend wie Finanzdaten behandelt – mit klarer Methodik, Dokumentation und Prüfung. Was früher ein Datenproblem war, ist heute ein Proof-Problem.
Mit der CSRD und der wachsenden Rolle der Wirtschaftsprüfung verändert sich damit die Logik von Nachhaltigkeitsarbeit: Kennzahlen müssen nicht nur berichtet werden – sie müssen prüfbar und konsistent dokumentiert sein. In der Praxis verändert das Organisation, Prozesse und Verantwortlichkeiten im Unternehmen.
Gleichzeitig entsteht eine neue Dynamik: KI und neue Datenplattformen beginnen, ESG-Reporting grundlegend zu verändern.
In dieser Folge sprechen wir mit Lukas von Sunhat darüber,
Warum ESG-Daten in vielen Unternehmen heute noch schwer prüfbar sind
Wo Sustainability-Teams im Reportingprozess am meisten Zeit verlieren
Wie KI diese Arbeit verändert und
Warum sich gerade entscheidet, wie die Nachhaltigkeitsfunktion in Zukunft organisiert wird.
Podcast-Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde
Gast: Lukas Vogt
ist Lukas Vogt, Mitgründer und CEO von Sunhat, einem Sustainability-Tech-Startup aus Köln. Sunhat arbeitet an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Daten und Technologie: also genau dort, wo viele Unternehmen gerade merken, wie komplex ESG-Reporting geworden ist. Mit Lukas haben wir darüber gesprochen, wie sich Nachhaltigkeitsarbeit durch neue Datenanforderungen und KI verändert.
Viele Organisationen investieren enorme Energie in Transformation: neue Strategien, neue Prozesse, neue Governance-Strukturen.Und trotzdem erleben viele Führungskräfte, dass sich im Alltag erstaunlich wenig verändert.Das Gamechanger-Programm der Zukunftsgesellschaft, welches wir euch in dieser Folge vorstellen, setzt an einem anderen Punkt an – bei der persönlichen Entwicklungsreife von Menschen. Diese Perspektive wird auch von der Transformationsforschung gestützt. Studien zeigen, dass tiefgreifender Wandel oft dann scheitert, wenn Denkmodelle und Selbstverständnis von Führungskräften unverändert bleiben.Genau hier setzt auch das Gamechanger-Programm an – als Teil eines Forschungsvorhabens zur Frage, wie sich ein zukunftsfähiges Mindset systematisch entwickeln lässt. Wir wollen heute darüber sprechen, warum es nicht reicht, nur Prozesse zu verändern – und welche Rolle persönliche Entwicklung dabei spielt. Wir werden über ein zukunftsfähiges Mindset sprechen, über Selbstreflexion, das Aushalten von Widersprüchen aber auch über Mut und Empathie. Eure Hosts: Inga Cramer und Marie-Sophie Wilde
Gäste:Zu Gast haben wir Marion Quaas-Reinhard, Mitinitiatorin und Programmleiterin des Gamechanger-Programms bei der Zukunftsgesellschaft e.V., die wesentlich an der Gestaltung und inhaltlichen Ausrichtung des Formates beteiligt ist.Und Linus Kappenberg, Teil der Geschäftsführung und verantwortlich für Vernetzung und Projektmanagement. Er erklärt, wie dieses Programm in einen größeren Kontext gesellschaftlicher und organisationaler Transformation eingebettet ist.Die Zukunfts Gesellschaft e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, welche die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung junger Erwachsener fördert, unabhängig von ihren finanziellen Voraussetzungen. Im Zentrum steht das Gamechanger-Programm: ein innovatives Entwicklungsformat, vollständig pro Bono begleitet von professionellen Coaches, das junge Menschen befähigt, Selbstführung, Reflexionsfähigkeit, Empathie, Resilienz, Multiperspektivität und gesellschaftliche Verantwortungzu entwickeln. Dabei arbeitet der Verein mit Unternehmen, Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Partnern zusammen, um Entwicklungs- und Begegnungsräume zu schaffen, in denen eine hohe Unterschiedlichkeit an Lebensrealitäten und Perspektiven einen gemeinsamen Lernraum erschaffen. Mehr Infos unter:https://www.diezukunftsgesellschaft.de/Direkt zum Programm: https://www.diezukunftsgesellschaft.de/gamechangerIhr wollt unterstützen? https://www.diezukunftsgesellschaft.de/spendenDie Folge ist Teil des Podcasthon 2026, der Podcast-Wohltätigkeitsinitiative, die PodcasterInnen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um das Bewusstsein für gemeinnützige Zwecke zu stärken. Mehr Infos und weitere spannende Formate unter: https://podcasthon.org/de
Quellen und weiterführende Infos:Buch "Die innere (R)Evolution - Wie innere Entwicklung als Katalysator für transformative Führung und sinnhafte Zusammenarbeit wirkt" von Marion Quaas-Reinhard (2026)https://www.harvardbusiness.org/insight/transforming-leadership-development-building-leadership-capacity-to-change-paradigms-and-patterns/https://www.deloitte.com/au/en/issues/climate/sustainability-dna-organisational-mindset-needed-accelerate-action.htmlTransformation Cast: http://open.spotify.com/show/1NeTGpw4FyvoXiiawFwAOS Peters, Björn / Göhlich, Michael (2023): Transformative Learning through Group Coaching. In: Journal of Transformative Education.https://diecoachinggesellschaft.de/files/dokumente/Publikationen/2023%20Peters%20and%20G%C3%B6hlich%20-%20Transformative%20Learning%20Through%20Group%20Coaching%20-%20accepted%20version.pdf
China ist der größte Emittent der Welt – und zugleich der größte Investor in erneuerbare Energien. Kein anderes Land baut mehr Wind- und Solarenergie. Und trotzdem gehen weiter neue Kohlekraftwerke ans Netz.
Wie passt das zusammen?Und was bedeutet das für europäische Unternehmen?
In dieser Folge gehen wir genau diesen Fragen nach. Unsere Leitfrage: Wie ernst meint es China mit dem Klimaschutz und warum ist Klimapolitik zugleich ein strategisches Macht- und Wirtschaftsinstrument?
Denn diese Kombination aus Ambition und Industriepolitik verändert globale Märkte, Lieferketten und Wettbewerbsbedingungen – und betrifft damit Strategie, Sustainability, Einkauf und Vorstand gleichermaßen.
Am Mikrofon für euch: Inga Cramer und Mare-Sophie Wilde.
Inhalt: Inga Cramer und Mare-Sophie Wilde plus Lina Fromme und Siema Lange (TGB Kollektiv).
Wenn euch die Folge gefällt, folgt uns, empfehlt uns weiter und bewertet den Podcast. Mehr Updates findet ihr auf LinkedIn unter „The Greener Business“.
Quellen & Tipps:
Podcasts
Artikel & Reports
Daten
Cumulative CO₂ emissions (Our World in Data / Global Carbon Project)https://ourworldindata.org/co2-and-greenhouse-gas-emissionshttps://globalcarbonproject.org/carbonbudget
Die chemische Industrie ist das Rückgrat der europäischenWirtschaft – die „industry of the industries“. Sie liefert zentrale Vorprodukte für nahezu alle Branchen, von Energie und Mobilität über Gesundheit bis Mode. Gleichzeitig steht sie unter massivem Transformationsdruck.
In dieser dreiteiligen Folge von The Greener Businesssprechen wir darüber,
🎙 Zu Gast: Ruirui Zong-Rühe, Partnerin im Bereich Materials & Process Industries bei Roland Berger. Sie berät nationale und internationale Unternehmen der chemischen Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Petrochemie undSpezialchemikalien bis Pharma. Ihre Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeits- und ESG-Strategien sowie in zirkulären Geschäftsmodellen.
Im dritten Teil dieser Serie fokussieren wir uns auf denVertrieb: Wie verändert nachhaltige Transformation die Vermarktung und das Pricing in der Chemie wirklich?
Wir sprechen darüber:
🎧 Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde
Für die Folge greifen wir auf aktuelle Studien und Podcastszurück, die zentrale Entwicklungen und strategische Hebel für die Transformation der Chemieindustrie beleuchten – von Carbon Capture über nachhaltiges Wachstum bis hin zu Kreislaufwirtschaft.
Studien & Papers
Podcast-Empfehlungen
Die chemische Industrie ist das Rückgrat der europäischenWirtschaft – die „industry of the industries“. Sie liefert zentrale Vorprodukte für nahezu alle Branchen, von Energie und Mobilität über Gesundheit bis Mode. Gleichzeitig steht sie unter massivem Transformationsdruck.
In dieser dreiteiligen Folge von The Greener Businesssprechen wir darüber:
🎙 Zu Gast: Ruirui Zong-Rühe, Partnerin im Bereich Materials & Process Industries bei Roland Berger. Sie berät nationale und internationale Unternehmen der chemischen Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Petrochemie undSpezialchemikalien bis Pharma. Ihre Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeits- und ESG-Strategien sowie in zirkulären Geschäftsmodellen.
Im zweiten Teil dieser Serie fokussieren wir uns auf die Produktion: Wie verändert nachhaltige Transformation die Produktion in der Chemie wirklich?
Wir sprechen darüber, warum Regulierung gleichzeitig Anschubund Bremsklotz ist – und welche großen Hebel jetzt über die Zukunft der Produktionsstandorte entscheiden:
🎧 Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde
Für die Folge greifen wir auf aktuelle Studien und Podcastszurück, die zentrale Entwicklungen und strategische Hebel für die Transformation der Chemieindustrie beleuchten – von Carbon Capture über nachhaltiges Wachstum bis hin zu Kreislaufwirtschaft.
Studien & Papers
Podcast-Empfehlungen
Die chemische Industrie ist das Rückgrat der europäischen Wirtschaft – die „industry of the industries“. Sie liefert zentrale Vorprodukte für nahezu alle Branchen, von Energie und Mobilität über Gesundheit bis Mode. Gleichzeitig steht sie unter massivem Transformationsdruck.
In dieser Folge von The Greener Business sprechen wir darüber,
🎙 Zu Gast: Ruirui Zong-Rühe, Partnerin im Bereich Materials & Process Industries bei Roland Berger.
Sie berät nationale und internationale Unternehmen der chemischen Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Petrochemie und Spezialchemikalien bis Pharma. Ihre Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeits- und ESG-Strategien sowie in zirkulären Geschäftsmodellen.
Im ersten Teil der Folge fokussieren wir uns auf Rohstoffe und Sourcing:
🎧 Hosts: Inga Cramer & Marie-Sophie Wilde
In dieser Episode greifen wir auf aktuelle Studien und Podcasts zurück, die zentrale Entwicklungen und strategische Hebel für die Transformation der Chemieindustrie beleuchten – von Carbon Capture über nachhaltiges Wachstum bis hin zu Kreislaufwirtschaft.
Studien & Papers
Podcast-Empfehlungen
Nachhaltigkeit scheitert nicht am Willen, sondern amExecution Gap.
Viele Unternehmen formulieren ambitionierteNachhaltigkeitsziele. Doch nur wenige schaffen es, daraus messbare Wirkung und echten Business Value zu machen. Warum ist das so?
Wir sprechen mit Philipp Petry, Partner bei Impact Strategies GmbH, über genau diese Umsetzungslücke und darüber, wie sie sich schließen lässt.
Philipp verbindet Konzernpraxis, ESG-Strategie und Künstliche Intelligenz. Genau diese Kombination macht seine Perspektive so relevant für Unternehmen, die Nachhaltigkeit vom Zielbild in konkrete Umsetzung bringen wollen.
Seine zentrale These: Nachhaltigkeit wirkt nur dann, wenn sieTeil des Betriebssystems wird - nicht als Einzelmaßnahme, sondern als intrigierte Architektur aus Prozessen, Daten,Technologie, Governance und Kultur.
Was Unternehmen daraus konkret mitnehmen können:
Die Folge zeigt sehr klar: Nachhaltigkeit ist kein Add-on,sie ist eine Managementaufgabe und ein Wettbewerbsfaktor.
Infos und Links zu unserem Gast:
https://impact-strategies.de/
https://impact-os.ai/
https://www.linkedin.com/in/philipp-petry/
Abfallmanagement ist für viele Unternehmen noch immer ein notwendiges Übel – teuer, komplex und schwer zu überblicken.
Doch was wäre, wenn Abfall zum Wertfaktor werden könnte?In dieser Folge sprechen Inga und Sophie mit Felix Heinricy, Co-Founder von Resourcify, darüber wie man mit einer klugen Sofwarelösung
Hier kommt ein Blick auf ein Start-up, das Kreislaufwirtschaft digital, messbar und alltagstauglich macht – pragmatisch, skalierbar, umsetzbar.
Wir sprechen mit unserem Gast auch viel darüber, wie künstliche Intelligenz noch mehr Geschwindgikeit in die Kreislaufwirtschaft bringt und warum gute Daten nur der erste Schritt auf dem Weg zum Business Case sind.
Mehr Infos zu Resourcify findet ihr unter:
https://www.resourcify.com/de
Abfallmanagement ist heute weit mehr als eine ökologische Verantwortung, es ist ein zentraler Bestandteil nachhaltigen Wirtschaftens. Diese Folge von The Greener Business verdeutlicht, dass die Reduktion von Abfällen und effiziente Prozesse längst echte Wettbewerbsvorteile bieten. Für Unternehmen wird es immer wichtiger, sich mit den Zusammenhängen zwischen Ressourcenschonung, Umweltwirkungen und gesetzlichen Anforderungen auseinanderzusetzen.
Wir geben einen Überblick über grundlegende Fakten rund um das Thema Abfall:
Es werden zentrale Begrifflichkeiten erklärt und die wichtigsten regulatorischen Rahmenbedingungen vorgestellt.Im Fokus steht die Frage, wie Unternehmen Abfallmanagement strategisch angehen können. Die Folge liefert praxisnahe Ansätze, wie Ziele gesetzt und Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen umgesetzt werden können.
Am Ende erarbeiten wir konkrete Tipps, um das Thema im eigenen Unternehmen systematisch und zukunftsorientiert zu gestalten – vom Tracken und Dokumentieren von Abfallströmen bis zum Aufbau neuer Partnerschaften und der Entwicklung innovativer Lösungen.
Quellen: (1) DA 2020/2174 über die Verbringung von Abfällen (https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32020R2174&from=EN)(2) Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (AVV): https://www.gesetze-im-internet.de/avv/index.html#BJNR337910001BJNE000102377(3) BMUV zu Abfallarten und Abfallströmen: https://www.bmuv.de/themen/kreislaufwirtschaft/abfallarten-und-abfallstroeme/uebersicht-abfallarten-und-abfallstroeme(4) EU Kommunikation über den Aktionsplan Kreislaufwirtschaft: "Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft - Für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa":https://eur-lex.europa.eu/resource.html?uri=cellar:9903b325-6388-11ea-b735-01aa75ed71a1.0016.02/DOC_1&format=PDF (5) UBA: Abfall- und Kreislaufwirtschaft: https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfall-kreislaufwirtschaft(6) Vorschlag zur Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (11/2022) der EU Kommission (sowohl EU Parlament und Rat haben ihre Positionen zu diesem Vorschlag abgegeben, also fortgeschrittenes Stadium des Gesetzgebungsprozesses befindet, aber noch nicht offiziell in Kraft)(7) Waste Framework Directive: https://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/waste-framework-directive_en(8) Abfallkennzahlen je Land und Wirtschaftsaktivität EU https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Waste_statistics#Total_waste_generation
"Ist die Taxonomie tot", mit dieser Frage sind wir bereits vor einigen Monaten auf Daniel Sailer zugegangen. Er ist aktuell Head of Sustainable Investment Office bei Metzler Asset Management und aus unserer anfänglichen Frage hat sich ein spannendes Gespräch und ein tiefer Einblick in die Welt der Sustainable Finance entwickelt.
Aufgezeichnet haben wir, noch bevor die EU ihre Pläne zum Omnibus-Verfahren der CSRD, Taxonomie und CSDDD verkündet hat. Aber vielleicht ist es genau das, was das Interview so interessant macht: Wir sprechen mit Daniel darüber, was Asset Manager von den Unternehmen erwarten, welche Tools und Regulierungen er für besonders relevant hält und was Unternehmen tun müssen, um Nachhaltigkeit zu einem Business Case zu machen.
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