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Diese Folge habe ich schon vor einer Woche aufgenommen und liegen lassen. Eine der wenigen, die ich mir selbst grade nochmal angehört habe, um sicher zu gehen, dass ich noch fühle, was ich da gesagt habe. Ich tus. Mehr noch, ich bin sehr froh darüber mir das alles nochmal angehört zu haben, mir selbst zuzuhören, wie ich den Weg zu MIR durch die Beziehung zu Amelie in der Vergangenheit und Zukunft skizziere, während mich depressive Stimmungen und grauer Alltag durch ein gewissen Maß von Einsamkeit begleiten momentan.
Aber es ist gut und es muss so sein. Und es wird besser, weil es so war, wie es grade ist.
Danke Amelie für deinen Mut tief zu gehen. For the better and worse. Das werde ich nie vergessen. So oder so.
Much love,
Luis
Mal was Neues zum Anfang vom Neuen. Happy New Year!
Meine Mutter hat mich gefragt, warum ich alles teile? Ob mir das nicht zu privat ist und was mein Nutzen davon ist. Weniger vom Sprechen, als vom Teilen.
Ich will experimentieren, rausfinden, was es ist und euch vorlesen, was ich gestern Nacht geschrieben habe. Gestern Nacht war Silvester und viele Dinge haben mich berührt und zum Denken gebracht.
Heute also ein kleines Hörbuch.
Viel Spaß dabei.
Much Love,
Luis
Erster Abend nach den Feiertagen, zurück in Köln, von einer Beklemmung zur nächsten. Ich merke, wie unausgeglichen ich bin. So unausgeglichen, dass ich vor den Dingen, die mir gut tun flüchte (aka Podcast, Alleine sein etc.), um die Dinge zu tun, die einfach sind (Social Media, Rauchen etc.). Ich lerne diese Phasen, die mal mehr und weniger präsent sind einzuschätzen und sie zb. emotional anstrengenden Zeiten zuzuordnen und diese damit auch anzuerkennen.
Wie auch anders spielt meine Mama in der Folge rund um Weihnachten eine große Rolle und ich versuche einigermaßen verständlich zu rekapitulieren, was die Anstrengung in unserem Umgang momentan ist und warum das so ist. Ich hoffe es ist mir gelungen.
Die besinnliche Zeit momentan lässt mich mich zurück besinnen auf das, was letztes Jahr war, wie es sich angefühlt hat und in wiefern sich das Gefühl und die Gedanken geändert haben.
Geht es dir auch so, dass dir sehr präsent ist, was letztes Jahr genau um die Zeit war? Let me know.
Viel Spaß beim Anhören, ich hoffe ihr könnt daraus was mitnehmen, auch wenn es nur ein gutes Einschlafen ist.
Much love,
Luis
Wieder zurück im dunklen Köln, nach sechs Wochen Spanien. Den Kopf voll mit Gedanken und anstrengenden Wahrheiten, die umgesetzt werden wollen. Wrap-Up der letzten Wochen in Jerez mit Amelie, das bewusste Wahrnehmen von Menschen, die Teil der Geschichte werden und Knoten in meinem Kopf, die der breiigen Masse darin Substanz verleihen.
So befreiend und gleichzeitig ziemlich konfrontierend für mich.
Lass mich gerne wissen, was dir beim Hören durch den Kopf geht. So oder so, viel Spaß dabei und vielen Dank dafür!
Cheers,
Luis
Hello again, schön, dass du da bist!
Wie auch anders, ist es mal wieder Wochen her, dass du mich hier gehört hast. Dafür gehts direkt wieder los mit einem unangenehm ehrlichen Gespräch, über das was momentan so in mir vor geht. Von ungehaltenem Ego- Getue katalysiert durch den ein oder anderen Vino, bis hin zu "live" Deepdive in große Ängste und welche Chancen darin liegen. Viele Gedanken, die mir auch an der Stelle wieder sehr geholfen haben auf meinem Weg momentan und das nicht zu letzt deswegen, weil ich es auf diesem Wege teilen kann.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Bis demnächst,
Luis
Etwas ruhiger, noch halb-schlafender Monolog am Anfang zugegebenermaßen, mit fieser Soundqualität (ich gelobe Besserung!) mit fetter Eingebung im 2. Drittel.
Eine Folge, in der ich nochmal tiefer gehe in die Geschichte meiner Ängste, die mich nach wie vor beschäftigen. Wie sich der Kreis zwischen Verlustangst und Abhängigkeit für mich schließt, was das Amelie und unserer gemeinsamen Geschichte zu tun hat und vor allem die plötzliche Erkenntnis, warum ein kleiner süßer Pattern-Interrupt noch energetisch eigentlich wirklich mit mir gemacht hat.
Well, 20 Minuten sind vergangen seitdem ich das hier schreiben wollte, wenn auch natürlich nur zu Verdeutlichung der Überschrift.. Not. Manchmal bin ich es sehr leid Dinge immer vor mir her zu schieben, manchmal kann ich besser damit. Momentan ist eher ersteres der Fall. Oft läuft das Vertagen und Aufschieben auf Ärger und unsanfter Kommunikation mit mir selbst raus. Ärger oder Wut haben immerhin die Energie zu Handeln zu bewegen, verbales Geiseln kann aber nicht der Way To Go sein.
Im Laufe der Aufnahme bin ich ein bisschen abgedriftet, weil sich das wohlige Gefühl des Schaffens, des Ausdrückens und Teilen wieder breit gemacht hat. Es ist unglaublich, wie gut das Verbalisieren von Emotionen und Gedanken tut. Kennt ihr das?
Ich jedenfalls bin sehr dankbar in einer Zeit zu leben, in der ich die Möglichkeit habe von zuhause aus mit euch zu teilen. Noch spezifischer, mit jedem zu teilen, der sich bewusst dazu entscheidet. Ich bin froh diese Reise teilen zu können, denn ich glaube wir vergessen zu oft, wie viele Generationen vor uns nicht gehört wurden, alleine verstummten und nie Gleichgesinnten begegnen durften.
Tatsächlich, die zweite Episode, knapp eine Woche nach der vorherigen und sie tat genau so gut. Worum gings?
Entscheidungen. Auch jetzt während ich versuche zusammenzufassen über was ich genau gesprochen habe, fällt mir auf, dass ich mich selten bewusst mit dem Thema auseinander setze. Eines dieser Themen, die omnipräsent sind, immer und überall. Vielleicht so präsent, dass man, dass ich es möglichst fern halte, wenn es sich nicht unbedingt aufdrängt. Mit Entscheidungen geht Veränderung einher. Mit Veränderung hängt viel Energie für Rekalibrierung und Anpassung zusammen. Maßgeblich ist für mich aber oft die Ungewissheit bzw. präziser, die Angst vor der Ungewissheit. Davor nicht zu wissen, ob ich stemmen kann, was da kommt, mir eben selbst genug vertrauen zu können mit allem umgehen zu können, was das Leben so mit sich bringt.
Ich schweife ab. Mehr ein Add-On, als eine Zusammenfassung.
Macht die Frage "Ja, oder nein?" es einfacher sich zu entscheiden? Lässt sich am Ende wirklich jede Antwort auf die richtige Frage geben, oder hat jede Entscheidung es am Ende doch verdient sie von allen Seiten zu beleuchten zu lassen und jede vermeintliche Möglichkeit zu eruieren?
Spontane erste Folge, gefüllt mit dem Gedankenstau hinter meiner Brille während der letzten Woche. Um was gings?
Den Versuch neue Wege zu gehen, geleitet von neuem Kartenmaterial, das mit anstrengenden und teilweise gefährlichen Bergen und Tälern droht, aber mit tollen Aussichten zu belohnen wirbt. Und immer wenn es dunkel wird, der Weg enger und hier und da mal ein Fuß wegrutscht, es ungemütlich wird, ausgerechnet dann erinnere ich mich an den asphaltierten Pfad. Den, der vor dir schon gegangen wurde. Gut beleuchtet, bequem, sicher. Die Zäune rechts und links versprechen, dass nichts passiert. Den Pfad, von dem die Eltern meiner Eltern schon gesprochen haben.
Ganz kurz muss ich dann anhalten und mich erinnern, dass auf dem Pfad nichts passiert..
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