"Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den Mächten und Gewalten, mit den Weltherrschern dieser Finsternis, mit den bösen Geistern in den himmlischen Regionen." So steht es in Epheser 6:12, einer der tiefgründigsten Briefe des Apostels Paulus mit der Botschaft: Der geistliche Kampf des Christenmenschen richtet sich nicht gegen andere Menschen (also nicht gegen „Fleisch und Blut“), sondern gegen die unsichtbaren, geistlichen Mächte des Bösen, einschließlich ihrer bösen Ideen. Biblisch gesprochen, sind die Ideen böse, die sich gegen Gott, seine Heiligkeit, seine Ordnung und seine Liebe stellen.
Das staatliche Zwangsgeldmonopol
Denkt man vor diesem Hintergrund über das staatliche Zwangsgeldmonopol, seinen Ursprung und vor allem auch seine Folgen nach, so gelangt man rasch zur Schlussfolgerung: Es handelt sich hier ganz bestimmt nicht um eine gute, sondern um eine schlechte Idee, offensichtlich sogar um eine böse Idee, die in die Welt gekommen ist. Um das zu erkennen, erinnere man sich an die Arbeiten des Ökonomen Carl Menger (1840 – 1921).
Ein Aufsatz von Thorsten Polleit, gesprochen von Jürgen Babel im Auftrag des Ludwig von Mises Institut Deutschland.