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In der letzten Folge ging es bereits um Trauer in der Advents- und Weihnachtszeit. Weil darauf so viele positive und berührende Rückmeldungen kamen war klar: dieses Thema scheint zu emotionalisieren und eine große Bedeutung zu haben. Deswegen haben sich Mechthild Schroeter-Rupieper und Benni Bauerdick entschieden kurz vor dem 3. Advent noch weiter über weihnachtliche Rituale in der Trauer zu reden. Und weil Weihnachten auch die Zeit des Geschichten Lesens ist, gibt es in dieser Folge auch eine kleine Geschichte zu hören.
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Es ist die Zeit des Jahres, die wir gern mit Menschen verbringen, die uns wichtig sind und die wir gern haben - Freunde, oder Familie zum Beispiel. Aber was tun wir, wenn in dieser emotionalen Zeit ein Mensch fehlt? Die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage sind für viele trauernde Menschen eine große Herausforderung. Bleibt der Platz am Weihnachtstisch leer? Gibt es Geschenke? Gibt es überhaupt einen Weihnachtsbaum? Über die Adventszeit und Weihnachten in der Trauer sprechen Mechthild Schroeter-Rupieper und Benni Bauerdick in dieser Folge "Todesmutig".
Mitten im Herbst reden Mechthild Schroeter-Rupieper und Benni Bauerdick über die dunkle Jahreszeit. Für viele trauernde Menschen sind Herbst und Winter herausfordernde Zeiten. Regen, Kälte, und die Dunkelheit drücken vielen auf's Gemüt. Es ist eine Zeit, die auch für dunkle Momente und Stunden in der Trauer steht. In dieser Folge gibt es Tipps, was man tun kann um durch dunkle Stunden und Zeiten zu kommen. Es geht um die Frage, was bringt mir Licht in mein Leben? Was sind meine Sonnenstrahlen, die traurige Momente aufhellen?
"Die Tränen gehören wie das Lachen zum Leben dazu. Man kann besser weitergehen, wenn man manchmal ein bisschen was rausgelassen und abgeweint hat.", sagt Mechthild Schroeter-Rupieper in dieser Podcastfolge "Todesmutig". Dabei geht es in dieser Folge nicht nur um die geweinten, sondern auch um die gelachten Tränen. Dies ist die zweite Episode zum Thema Weinen und den Tränen. Ihr müsst vorher nicht die erste Folge gehört haben, aber hilfreich kann es sein.
In dieser Folge sind Mechthild Schroeter-Rupieper und Benni Bauerdick auf der Fachmesse "Leben und Tod" in Freiburg. Die Aufzeichnung hat im Rahmen eines Live-Podcasts am 20.10.2023 auf dem Messegelände mit Publikum stattgefunden. Passend zum Namen der Messe "Leben und Tod" wird in dieser Folge auch mit dem Publikum über das Leben, den Tod und die Balance gesprochen, die wir brauchen um durch Zeiten zu kommen, wo unser Leben völlig im Ungleichgewicht zu sein scheint.
Die Messe "Leben und Tod" findet auch ein mal im Jahr in Bremen statt.
Außerdem live im Podcast dabei: Moritz von der Band @nerosfriends die unsere Musik für den Podcast komponiert haben.
"Du Heulsuse!“
Zu Beginn eines Verlustes, oder dem Tod eines geliebten Menschen funktionieren die meisten von uns erst mal. Erst nach dem man begriffen hat was passiert ist, kann man akzeptieren und fühlen. Und dann kommt irgendwann auch eine Veränderung in unser Leben. Wenn wir einen Weg finden, ohne den oder die Verstorbene weiter zu leben. Und gleichzeitig gibt es dann oft einen Beziehungsort, wo wir diesem Menschen sehr nah sein können. Das können Gedanken, oder auch ein echter Ort sein. Diesen Weg der Trauer hat Mechthild Schröter-Rupieper im Lavia Lebensweg- und Trauermodell fest gehalten über das sie sich in dieser Folge mit Benni Bauerdick austauscht.
"Ich möchte endlich nicht mehr so traurig sein." ist ein Satz, der in der Trauerbegleitung häufig fällt. Aber geht Trauer überhaupt vorbei? Nein, sagen Mechthild Schroeter-Rupieper und Benni Bauerdick in dieser Folge. "In der Trauerarbeit geht es nicht darum, die Trauer weg zu machen. Die Trauer ist in uns. Wir sind damit geboren. Sie ist eine Gabe; eine Fähigkeit.", sagt Mechthild. Es geht darum zu lernen, mit den Trauerreaktionen, die uns unangenehm sind, umzugehen. Und es geht nicht darum, dass man nicht mehr traurig ist. Sondern es geht darum, dass es irgendwann nicht mehr so schmerzt.
@mechthildschroeterrupieper
Mechthild Schroeter-Rupieper hat vor über 30 Jahren die Familientrauerarbeit in Deutschland gegründet, sie leitet das Lavia-Haus für Familientrauerbegleitung in Gelsenkirchen und sie bildet Trauerbegleiter:Innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Benni Bauerdick ist Radiomoderator, Fernsehreporter, Podcaster und zertifizierte Familientrauerbegleiter. Er selbst hat seine Ausbildung bei Lavia gemacht und arbeitet heute dort auch im Team. In dieser Folge lernt ihr Mechthild und Benni etwas näher kennen. Es geht um ihren ganz persönlichen Weg in die Trauerbegleitung, um die Themen Tod und Trauer in der Öffentlichkeit und das Vorurteil, das Trauerarbeit nur schrecklich sei und dort nur geweint wird.
@mechthildschroeterrupieper
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