Ton & Wirkung

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By Sebastian Kroggel & Chris SchmidBusinessEducationSelf-ImprovementMarketing
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Ton & Wirkung episodes

  • #086 Der Film „Contra“ und die Kunst, Recht zu behalten. Und warum Führung etwas anderes braucht.
    Christoph Maria Herbst gewinnt als Professor jedes Wortgefecht. Im Film „Contra“ ist seine Waffe eine Schrift von Arthur Schopenhauer: „Die Kunst, Recht zu behalten“. Achtunddreißig Kunstgriffe, mit denen Sie jeden Streit gewinnen, ob Sie recht haben oder nicht.
    Dieselben Kunstgriffe erleben Sie im Aufsichtsrat: Zuerst bläht jemand Ihren Vorschlag so lange auf, bis Sie ihn nicht mehr verteidigen können. Dann stellt er sich ahnungslos, bis Ihr Vorschlag wie Unsinn klingt. Und wenn beides nicht wirkt, wird der Angriff persönlich.
    Chris Schmid und Sebastian Kroggel zeigen, wie Sie diese Kunstgriffe erkennen. Und wie Sie mit Strategischer Rhetorik antworten, ohne sich zu rechtfertigen.
    Für Vorstände, Aufsichtsräte und Führungskräfte, die wissen, dass Recht haben nicht reicht. Und für alle, die im Executive Assessment Center zeigen müssen, dass sie führen können.
    Recht haben ist die Voraussetzung. Recht behalten ist ein Kunststück. Recht bekommen ist Führung.

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    23 min
  • #085 Was würde Harvey Specter tun? - Warum eine Rüstung noch keinen Ritter macht.
    „Erhebe nicht deine Stimme, verbessere dein Argument."
    Der berühmteste Satz von Harvey Specter ist nicht von Harvey Specter. Er ist älter als die Serie. Das stört niemanden, denn Harvey ist längst kein Mensch mehr, Harvey ist ein Wunsch. Und dieser Wunsch hängt in Büros, in denen Executives mit den besseren Argumenten den Raum verlieren.
    Sebastian Kroggel und Chris Schmid analysieren den meistkopierten Mann der Arbeitswelt. Nicht die Sprüche, sondern die Arbeit dahinter. Denn Harveys Wirkung entsteht, bevor er den Raum betritt: Er bringt seinen Satz mit, er kennt den Menschen, und er setzt den Rahmen, bevor es ein anderer tut. Das ist Leadership Communication, keine Rüstung. Sebastian legt an Harvey den Maßstab an, den er an Vorstände anlegt: fünf Prinzipien der Strategischen Rhetorik, die über Executive Presence entscheiden. Harvey erfüllt vier. Am fünften scheitert er, und Suits zeigt den Preis dafür in Staffel fünf.
    Für C-Level, Vorstände und alle, die es werden wollen, gilt:
    Einen Anzug kann man kaufen. Führungskommunikation gibt es nicht beim Herrenausstatter.

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    31 min
  • #084 Führen mit geliehenem Mandat. Die Herausforderungen von Amtsträgern (mit Birgit Mertens)

    Der neue Bürgermeister ist gewählt. Alle wollten ihn, und doch braucht ihn am Montag keiner. Das Rathaus läuft auch ohne ihn, der Gemeinderat macht, was er will, und nach drei Stunden ist die Postmappe durch. Wer glaubt, das Amt macht ihn zur Führungskraft, hat an diesem Montag schon verloren. Denn Führung ist sichtbar gewordenes Vertrauen, und Vertrauen bekommt niemand mit der Amtskette. Zu Gast ist Birgit Mertens, acht Jahre Bürgermeisterin von Niefern-Öschelbronn im Enzkreis, insgesamt über dreißig Jahre in der Verwaltung, heute Mentorin für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit ihrem Führungskernprinzip. Mit Sebastian Kroggel und Chris Schmid spricht sie darüber, warum ein Mandat geliehen ist und nie besessen, was Demut mit Wirkung zu tun hat, und weshalb der Mensch im Amt auch dann bewertet wird, wenn er nur mit dem Hund spazieren geht. Für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, für Executives und Vorstände, und für jeden, der ein Amt bekommen hat und Führung noch beweisen muss. Denn Wirksamkeit ist keine Frage der Position, sondern der inneren Haltung.

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    44 min
  • #083 Führen ohne Weisungsbefugnis. Warum Nicken keine Zusage ist
    Sie hatten Recht, alle haben genickt, und passiert ist dennoch nichts. Das ist kein Vertriebsproblem, das ist der Alltag jeder Führung ohne Weisungsbefugnis. Und diesen Alltag haben mehr Menschen, als ihr Titel vermuten lässt: der Fachspezialist vor dem Vertrieb, der Projektleiter in der Matrix, der Vorstand vor dem Aufsichtsrat.
    Nicken ist Zustimmung. Eine Zusage ist etwas anderes. Der Unterschied liegt nicht in Ihren Argumenten, sondern in der letzten Frage, die Sie stellen. Diese Folge zeigt, wie diese Frage klingt und warum sie wirkt, ohne dass Sie irgendjemandem etwas anordnen müssen. Der Sozialpsychologe Robert Cialdini hat den Mechanismus dahinter beschrieben, lange bevor jemand von lateraler Führung sprach.
    Für Executives, Führungskräfte und Fachexperten, die dort führen müssen, wo ihr Titel nichts zählt.
    Denn Führung beginnt nicht beim Nicken, sondern bei der Zusage.
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    30 min
  • #082 Fehlerfrei ist nicht merkwürdig — Executive Presence im Assessment Center

    Die gefährlichste Antwort im Executive Assessment ist die langweilige. Wer Führung übernehmen will, muss merkwürdig sein: würdig des Merkens. Sebastian Kroggel und Chris Schmid zeigen, warum auf C-Level nicht einzig das Fachwissen entscheidet, sondern Strategische Rhetorik. Denn ein Panel kann die fachliche Tiefe eines Kandidaten nicht prüfen. Es prüft, ob man ihm Führung zutraut. Wer im Expertenmodus antwortet, wer informiert, erklärt und belehrt, bleibt vergessbar. Leadership Communication heißt: Themen statt Fragen, Soundbites statt Datenlieferung, Einordnung statt Vollständigkeit. Für Vorstände, C-Level und alle Führungskräfte, die im Assessment, im Boardmeeting und in jeder Führungskommunikation nicht nur bestehen, sondern in Erinnerung bleiben wollen.  


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    31 min
  • #081 Voice Cloning: Meine Stimme gehört mir. Oder?
    Fünfundzwanzig Millionen Dollar, freigegeben in einer Videokonferenz mit dem Finanzchef und vertrauten Kollegen. Doch niemand in dieser Konferenz war echt. Das Werkzeug dafür kostet so viel wie ein Abendessen. Und das Trainingsmaterial liefern Führungskräfte selbst: jede Keynote, jedes Interview, jeder Auftritt im Netz.
    Chris hat den Beweis gleich mitgebracht. Das Intro dieser Folge spricht sein KI-Klon. Sebastian und Chris zerlegen, wie Voice Cloning funktioniert, warum die eigentliche Sicherheitslücke nicht die Technik ist, sondern eine Kultur, in der niemand beim Chef nachfragt, und welche drei Abläufe jedes Unternehmen jetzt braucht. Es geht um CEO-Fraud und Audio-Deepfakes, um eine Sprecherbranche im Arbeitskampf und um die Kennzeichnungspflicht der europäischen KI-Verordnung. Und um den größten Schaden von allen: nicht die Fälschung, die geglaubt wird. Sondern die Wahrheit, die niemand mehr glauben muss. Denn eine Stimme kann man kopieren. Verantwortung nicht.
    Für Führungskräfte und Entscheider auf C-Level, die wissen: Wenn alles bestreitbar wird, zählt nur noch, was man über Jahre glaubwürdig gemacht hat.
    Hinweis: Diese Folge enthält (ausnahmsweise) KI generierte Stimmen.
    Die Covergrafik enthält KI generierte Inhalte.

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    46 min
  • #080 Führen, ohne zu entscheiden. Executive-Rhetorik für Mediatoren.

    Die wirksamste Führungskraft im Raum ist die, die nichts entscheiden darf. Das klingt nach Widerspruch. Es ist ein Handwerk. Sebastian und Chris widmen diese Folge einer Berufsgruppe, die täglich führt, ohne zu urteilen: Mediatorinnen und Mediatoren. Es geht um Mediation als höchste Schule der Führungskommunikation. Um Allparteilichkeit als rhetorische Präzisionsarbeit. Warum die Zusammenfassung das mächtigste Werkzeug der Gesprächsführung ist und Reizwörter niemals wiederholt werden dürfen, auch nicht verneinend. Und um die stärkste Karte der Konfliktlösung, die sogar im Gesetz steht und trotzdem kaum jemand kennt. Für Mediatorinnen und Mediatoren, die ihre Wirkung so präzise beherrschen wollen wie ihre Methode. Und für Executives, die führen müssen, wo ihr Titel nichts zählt. 


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    30 min
  • #079 Networking - Die Kraft der losen Kontakte
    Der Raum ist voll. Alle scheinen sich zu kennen, nur Sie fühlen sich fehl am Platz. Ein Gefühl, das jede Führungskraft kennt, und das die wenigsten richtig nutzen.
    In dieser Folge zeigen Sebastian und Chris, warum ausgerechnet die losen Kontakte, nicht die engen, über berufliche Chancen entscheiden. Warum die Wissenschaft das seit Granovetters „Strength of Weak Ties" belegt, und eine MIT-Studie mit Millionen Datenpunkten es 2022 bestätigt hat. Es geht um das Lesen eines Raums in den ersten dreißig Sekunden, um den Pitch, der mit einer Frage endet statt mit einem Angebot, und um den höflichen Ausstieg aus einem Gespräch, das kein Match ist - ohne jemanden zu verletzen.
    Diese Folge ist kein Smalltalk-Seminar. Sie ist eine Analyse von Führungswirkung unter Zeitdruck in einer Zeit, in der automatisierte Nachrichten die Regel sind und das echte Gespräch zur Ausnahme wird. Für Executives, Vorstände und Entscheider auf C-Level, die wissen: Networking ist kein Zufall, dem man sich überlässt. Es ist eine Bühne, die man betritt.
    Denn Führung ist Rede und Antwort.

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    21 min
  • #078 Wer antwortet, hat schon verloren. Das Reddington-Prinzip in der Verhandlung.
    Die meisten verlieren Verhandlungen, bevor sie den ersten Satz sagen. Nicht weil ihr Budget zu klein ist. Weil sie reagieren, statt zu führen.
    Diese Folge ist keine Verhandlungsfolge, sie ist eine Führungsfolge.
    Sebastian und Chris analysieren, warum ein hoher erster Anker keine Antwort verlangt, sondern eine Haltung. Warum BATNA nicht der Notfallplan ist, sondern die Bedingung, mit der man überhaupt in den Raum geht. Und warum derjenige das Gespräch führt, der den Umfang definiert, nicht die Zahl nennt.
    Für Executives und Entscheider, die wissen: Wer den Rahmen hält, führt den Raum.

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    28 min
  • #077 Das Reddington-Prinzip — Warum Autorität nicht erklärt, sondern rahmt.

    Einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt betritt das FBI. Er geht zum Empfang, nennt seinen Namen und wartet kniend in der Mitte der Eingangshalle auf seine Handschellen. Auf den ersten Blick hat er alles verloren, was nach Macht aussieht: Freiheit, Kontrolle, Status. Und trotzdem kippt wenige Minuten später die Situation, denn nicht das FBI führt das Gespräch, sondern Raymond Reddington führt das FBI. Genau darin liegt der Kern dieser Folge. Macht im Gespräch entsteht nicht erst durch Argumente. Sie entsteht durch Deutung, durch Rahmensetzung und durch die Fähigkeit, einen Raum zu ordnen, bevor andere ihn interpretieren. Sebastian und Chris analysieren, warum Reddington kein moralisches Vorbild ist, aber ein rhetorisches Lehrstück. Warum der rhetorische First Mover gewinnt, warum Rahmensetzung dem Argument vorausgeht und warum Authentizität unter Druck nicht trägt. Diese Folge ist kein Serienabend. Sie ist Leadership Communication und Strategische Rhetorik unter dem Seziermesser. Und sie zeigt, dass Wirkung keine Persönlichkeitsfrage ist, sondern eine Frage von Rolle, Rahmen und Setzung. Für Executives, Vorstände und Führungskräfte auf C-Level, die wissen, dass Führung nicht darin besteht, mehr zu erklären, sondern darin, Bedeutung zu setzen. 


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    34 min

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