trauma@work

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By Ivana ScharfBusinessManagement
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trauma@work episodes

  • #6 Unsichtbare Dynamiken: Wie transgenerationales Trauma in Unternehmen wirkt
    in der sechsten Episode des trauma@work Podcasts mit Dr. Friedrich Ingwersen tauchen wir tiefer in das Thema transgenerationale Traumata ein.

    Das erwartet dich in dieser Folge:

    Burnout als Spiegel tieferer Trauma-Muster: Dr. Ingwersen geht auf die Rolle von Burnout als Symptom von Überlastung ein, das in der heutigen Arbeitswelt weit verbreitet ist. Dabei wird Burnout nicht als neuzeitliches Phänomen betrachtet, sondern als ein uraltes Problem, das bereits seit Langem existiert.
    Transgenerationale Themen erkennen: Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Podcast-Folge angesprochen wird, ist die Identifizierung transgenerationaler Themen und die Anerkennung von Zusammenhängen, die für Betroffene heilsam sein können. Dabei gehen wir auch auf Verhaltensweisen wie Zwang und Kontrollzwang ein, die häufig als Reaktionen auf Traumata auftreten.
    Historische Schuld in Unternehmen: Ein Fallbeispiel verdeutlicht, wie historische Schuld in der Firmengeschichte zu wiederholtem Fehlverhalten von Führungskräften führen kann und wie systemische Aufstellungsarbeit helfen kann, diese Muster zu durchbrechen.
    Die Rolle der Scham: Wir thematisieren die Bedeutung von Scham, die sowohl auf individueller als auch auf systemischer Ebene die Bewältigung von Traumata beeinflussen kann.Wir beleuchten die tiefgreifenden Konsequenzen von transgenerationalen Traumata und zeigen auf, wie sie das Verhalten in Unternehmen beeinflussen können. Trauma-Kompetenz in der Führung beginnt mit Bewusstsein.

    Den erwähnten Film findest Du hier. Tronick's Still Face Experiment 

    1 hr 2 min
  • #5 Wie frühe Kindheitserfahrungen das Führungsverhalten prägen
    Wie zeigt sich ein Kindheitstrauma im Führungshandeln?

    In der fünften Episode des trauma@work Podcasts spricht Gastgeberin Ivana Scharf mit Marion Rigo, die ihre Erfahrung mit einem traumatischen Erlebnis aus ihrer Kindheit und die Auswirkungen auf ihre Rolle als Führungskraft teilt. 

    Wir sprechen über die Verbindung zwischen traumatischen Erfahrungen aus der Vergangenheit und aktuellen Verhaltensmustern, gesundheitsschädliche Bewältigungsstrategien, das Erkennen von Überlastungssignalen im Körper und Selbstschutzmechanismen. Ebenso betonen wir die Bedeutung des Innehaltens für das Erkennen von Mustern und den Weg zu persönlichen Techniken für die Transformation traumabezogener Reaktionen.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt, den wir ansprechen, ist die Veränderung des Führungsverhaltens durch Selbstreflexion, klare Abgrenzung, eine offene Feedbackkultur und das achtsame Beachten der eigenen Bedürfnisse sowie der Bedürfnisse von Mitarbeitenden. Dabei ist entscheidend, die individuellen Leistungsfähigkeit, Ressourcen und Stärken der Mitarbeitenden zu erkennen und zu respektieren.

    Zudem thematisieren wir die Auswirkungen von Kindheitstrauma auf die Gesundheit und unterstreichen die Bedeutung der mentalen Gesundheitsfürsorge am Arbeitsplatz. Wir ermutigen dazu, Unterstützung anzunehmen und verschiedene Ansätze zur Selbstreflexion zu erforschen, wie etwa systemische Strukturaufstellungen.

    Die Studie, die in dem Beitrag erwähnt wird und die den Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und Erkrankungen im Erwachsenenalter untersucht, findest Du hier. Die Daten basieren auf der NAKO Gesundheitsstudie, Deutschlands größte Langzeit-Bevölkerungsstudie.

    Childhood Trauma and Somatic and Mental Illness in Adulthood. Findings of the NAKO Health StudyDtsch Arztebl Int 2024; 121: 1-8. DOI: 10.3238/arztebl.m2023.0225



    41 min
  • #4 Führen mit Empathie, Offenheit und Selbstreflexion
    Wir stellen uns in Deutschland dem Thema Trauma nicht ausreichend.

    In der vierten Episode des trauma@work Podcasts spricht Gastgeberin Ivana Scharf mit Lieske Strudthoff, Senior Human Resources Business Partner bei Enercon, über die oft unterschätzte Wirkung von Trauma in der Arbeitswelt und die Verantwortung von Führungskräften im Umgang damit.
    Ein zentraler Punkt der Folge ist die Notwendigkeit, dass Führungskräfte sich mit ihren eigenen traumatischen Erfahrungen auseinandersetzen. Offenheit und Selbstreflexion sind entscheidend, um ein Klima des Vertrauens und der Unterstützung zu schaffen. Indem sie über ihre eigenen Herausforderungen sprechen, können Führungskräfte eine Brücke zu ihren Mitarbeitenden bauen und ein tieferes Verständnis für deren Situation entwickeln.
    Es wird deutlich, dass ein sensibler und kompetenter Umgang mit Traumata notwendig ist, um langfristige negative Auswirkungen auf Mitarbeitende und das Unternehmen zu vermeiden. Unternehmen müssen Rahmenbedingungen schaffen, die einen offenen Umgang mit Emotionen und Traumata ermöglichen. Authentizität und Einfühlsamkeit von Führungskräften spielen dabei eine Schlüsselrolle – ebenso wie die Ermutigung der Mitarbeitenden, offen über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen.

    Das Gespräch zeigt eindrücklich, wie vielschichtig Traumata in Unternehmen wirken. Die „persönlichen Rucksäcke“ der Mitarbeitenden sind nicht nur mit individuellen traumatischen Erfahrungen gefüllt, sondern auch mit transgenerationalen und kollektiven Traumata. Hinzu kommen prägende Ereignisse aus der Unternehmenshistorie oder Unternehmenskultur selbst, die sich auf das Arbeitsumfeld auswirken.

    49 min
  • #3 Vom Trauma zur Transformation
    Wie beeinflussen Traumatisierungen unsere Arbeitswelt und das Führungsverhalten?
    In der dritten Episode des trauma@work Podcasts spricht Gastgeberin Ivana Scharf mit Dr. Helmut Meier. In einer Welt, die zunehmend von Stress und Belastungen geprägt ist, wird die Bedeutung von Selbsterkenntnis und persönlichem Wachstum immer größer. Wir sprechen über die Verdrängung von Trauma und die Auswirkungen früher Bindungserfahrungen auf die Führungskultur.
    Ein bedeutsamer Aspekt der Folge ist die Berücksichtigung der verschiedenen Anteile, die bei Traumatisierungen entstehen können – vom Funktions-Ich über den Trauma-Anteil bis hin zum gesunden Anteil. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Systemaufstellungen und zeigen auf, wie die Betrachtung familiärer Systeme und Organisationen als lebendige Organismen zu tiefgreifenden Erkenntnissen führen kann.
    Dr. Helmut Meier teilt Geschichten aus seiner langjährigen Tätigkeit als medizinischer Psychotherapeut und gewährt berührende Einblicke in Techniken, die dabei helfen, heilsam mit Wunden umzugehen. Seine Botschaft lautet: Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich mit familiären und persönlichen Themen auseinanderzusetzen und eine tiefgreifende Verwandlung zu erleben. Denn letztendlich können wir nur uns selbst verändern.

    Im Podcast erwähnen wir auch das Somatic Experiencing nach Peter Levine. Mehr darüber findest du in seinem Buch: Sprache ohne Worte – Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt, erschienen im Kösel Verlag.

    Mehr über Systemaufstellungen kannst du hier erfahren: Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellung.
    https://systemaufstellung.com/
    44 min
  • #2 Die Kraft des Mitgefühls
    In der aktuellen Episode des Podcasts "Trauma at Work" spricht Gastgeberin Ivana Scharf mit der renommierten Professorin Dr. Luise Reddemann über den Umgang mit Trauma und dessen Bedeutung im beruflichen Kontext. Dr. Reddemann betont die zentrale Rolle der seelischen Gesundheit und gibt Einblicke, wie Mitgefühl, Respekt und Selbstfürsorge zur Stärkung der Resilienz und Konfliktfähigkeit beitragen können.

    Das Gespräch verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Biografien von Menschen zu berücksichtigen, um individuelle Belastungen besser zu verstehen und nachhaltige Lösungen zu fördern. Prof. Reddemann teilt wertvolle Ansätze, wie Mitgefühl und Achtsamkeit in anspruchsvollen Situationen helfen können, Belastungen zu bewältigen und gleichzeitig ein unterstützendes, respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen. Diese Einsichten sind gerade für Führungspersönlichkeiten essenziell, um langfristig eine gesunde Unternehmenskultur zu stärken.

    Dich interessiert das Buch "Trauma verstehen, bearbeiten, überwinden" von Luise Reddemann und Cornelia Dehner-Rau? Es ist im Trias Verlag erschienen. Das erwähnte Buch "Imagination als heilsame Kraft" von Luise Reddemann ist im Klett Cotta Verlag erschienen. Zahlreiche Vorträge von Prof. Luise Reddemann sind im Auditorium Netzwerk zu finden.

    Hier noch einmal alle Links: 
    https://shop.thieme.de//Trauma-verstehen-bearbeiten-ueberwinden/9783432111049
    https://www.klett-cotta.de/produkt/luise-reddemann-imagination-als-heilsame-kraft-9783608891782-t-3176
    https://shop.auditorium-netzwerk.de/referentinnen/p-q-r/reddemann-luise/
    55 min
  • #1 Trauma in Unternehmen
    Hast du dich jemals gefragt, wie unsichtbare Wunden Deine Entscheidungen als Führungskraft beeinflussen könnten? In dieser Episode von trauma@work beleuchtet Ivana Scharf, warum Traumata in Unternehmen mehr Präsenz verdienen – was Traumata sind und wie sie wirken.

    Du interessierst Dich dafür wie Dr. Gabor Maté das Traumaspektrum beschreibt und warum uns das alle betrifft? Das im Podcast genannte Buch ist: Gabor Maté, Daniel Maté: Vom Mythos des Normalen. Wie unsere Gesellschaft uns krank macht und traumatisiert - Neue Wege zur Heilung. New York Times Bestseller. Es ist 2023 im Kösel Verlag (München) erschienen und hat 624 Seiten. ISBN 978-3-466-34798-8.

    Das von Bessel van der Kolk erwähnte Buch "The Body Keeps the Score. Brain, Mind, Body in the Healing of Trauma ist 2014 im Viking Verlag erschienen und hat 464 Seiten. ISBN 978-0-670-78593-3

    Die deutsche Übersetzung mit dem Titel: Das Trauma in dir. Wie der Körper den Schrecken festhält und wie wir heilen können, ist 2023 als Ullstein Taschenbuch erschienen und umfasst 656 Seiten. ISBN 9783548067490
    Mehr Informationen zur Gastgeberin findest Du auf der Website traumakompetent.de
    30 min
  • #0 Sensibilisierung für das Menschsein: Der trauma@work Podcast
    Du interessierst Dich für die Zahlen aus dem World Mental Health Survey?

    Erfahre mehr über die Statistik der Europäischen Länder mit den meisten Psychaterinnen und Psychatern.

    Das hier ist die Reportage "Wofür es sich zu leben lohnt - Viktor Frankl und die Suche nach dem Sinn", die in der Sendung kreuz und quer im ORF ausgestrahlt wurde (der Film kann nur in Österreich abgerufen werden).
    Hier findest Du das Buch aus dem das Zitat von Viktor Frankl stammt, hat den Titel: ...trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager.

    Mehr Informationen zur Gastgeberin findest Du auf der Website traumakompetent.de 


    13 min
  • trauma@work Trailer
    Du findest weitere Informationen zu den statistischen Daten, die ich genannt habe hier: 
    Benjet, C. et al. (2016) The epidemiology of traumatic event exposure worldwide: results from the World Mental Health Survey Consortium. Psychological medicine vol. 46,2 (2016): 327-43
    Du findest den Link zur Website hier:
    www.traumakompetent.de

    4 min

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