«WIR MÖCHTEN EIN SICHERES UND FAIRES RENNEN ABLIEFERN»
So viele Regeln! Und dann noch unterschiedliche Auslegungen in unterschiedlichen Ländern! Hier kommt Klarheit.
Die Wettkampfregeln im Triathlon, deren Interpretation durch die Schiedsrichter (und auch der Athleten) sorgen immer wieder für heisse Diskussionen und Emotionen. Dabei sind gerade auch Profis, die durch Strafen oder Disqualifikationen während eines Rennens ihren Zahltag verpassen, auf korrekte Schiedsrichter-Entscheidungen angewiesen.
Beispiele sind unter vielen anderen die Profis Laura Philipp, Lionel Sanders, Svenja Thoes oder Braden Currie. Es gibt jedoch auch Fälle, die von harten Entscheiden verschont blieben: So Jan Frodeno bei seinem Sieg am PTO-Rennen in Milwaukee.
Mit Kathrin Petrow und Lars Sander, einem eingespielten Referee-Duo von Swiss Triathlon, spreche ich nicht nur über Aufsehen erregende Fälle von (scheinbaren?) Fehlentscheidungen, den Dschungel von Wettkampfregeln, deren (unterschiedliche) Auslegung, sondern auch über die komplexe Arbeit der Schiedsrichter beispielsweise am IRONMAN Switzerland in Thun und am IRONMAN 70.3 in Rapperswil.
GUT ZUHÖREN BEIM BRIEFING
Lars Sander, Head-Referee, und Kathrin Petrow, Technical Delegate, sorgen in diesem lehrreichen Gespräch für mehr Klarheit und ein besseres Verständnis für die Arbeit der Schiedsrichter. Sie
✅ raten dazu, beim Wettkampf-Briefing genau zuzuhören,
✅ geben Tipps wie man sich nach einer Strafe verhält
✅ und erzählen unterhaltsame Anekdoten.
In einem sind sie sich einig: Die Regeln sind nicht dazu da, um jemanden zu bestrafen, sondern, so Lars Sander: «Wir möchten ein faires und sicheres Rennen abliefern.»
Das Wettkampf-Reglement von Swiss Triathlon hier:
https://swisstriathlon.ch/wp-content/uploads/2022/11/2023-Reglement-D_v15.pdf
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