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Es ist der 27. März 2022. Seit mehr als einem Monat führt Russland einen Angriffskrieg in der Ukraine. Die 23-jährige Ukrainerin Oksana Balandian macht auf dem Weg nach Hause einen falschen Schritt. Ihr Leben wird nie wieder sein wie zuvor.
Tatjana Ohm, Chefmoderatorin bei WELT Fernsehen, berichtet aus der Ukraine. In dieser Spezialfolge von True Story erzählt sie von Oksanas Schicksal und von ihrem Einsatz als Kriegsreporterin.
Redaktion: Julia Sommerfeld, Eike Mitte
Seit 16 Jahren sitzt er in Haft. Seit 16 Jahren beteuert er seine Unschuld. Benedikt Toth soll 2006 seine Tante, die Münchner Millionärin und Parkhaus-Besitzerin Charlotte Böhringer, brutal ermordet haben. Es gibt keine Zeugen, keine Tatwaffe. Das Urteil fiel auf Grundlage von 14 Indizien. Keines davon reicht für sich genommen als Beweis aus. Dennoch sind die Richter von Benedikt Toths Schuld überzeugt und sprechen das härteste Urteil, das das deutsche Rechtssystem kennt: lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld.
Daran gibt es von verschiedenen Seiten ernsthafte Zweifel. Laura Gehrmann, Reporterin bei BILD, ist tief in den Fall eingetaucht. Was sie herausfand, hört ihr in dieser Folge #13 von True Story.
Redaktion: Julia Sommerfeld, Eike Mitte, Lorena Happe
Wolodymyr Samanskyj steigt in seinen grauen Peugeot. Vor ihm liegen zwölf Stunden und sieben Minuten Fahrtzeit bis in den Krieg. Er will seine Heimat, die Ukraine, verteidigen. Ohne militärische Ausbildung, dafür umso entschlossener.
Die letzten Stunden vor seiner Abreise verbringt Wolodymyr mit seiner Familie – und Marc Neller, Ressortleiter Titelthema bei WELT AM SONNTAG. Marc erzählt in Folge #12, wie er Wolodymyr in diesen Stunden erlebt hat, in denen die ganz großen Themen zur Sprache kamen: Krieg, Heimat, Liebe, Familie.
Redaktion: Julia Sommerfeld, Eike Mitte, Lorena Happe
Paris, 7. Januar 2015, 11:30 Uhr: Zwei Terroristen stürmen die Redaktionskonferenz der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo”. Sie ermorden zehn Menschen, verletzen elf weitere. Vier davon kämpfen um ihr Leben. Die Attentäter flüchten und erschießen unterwegs zwei Polizisten.
In Essen steigt BILD-Chefreporter Frank Schneider ins Auto und fährt zum Tatort. Er berichtet live vor Ort und verfolgt gemeinsam mit der französischen Antiterroreinheit die landesweit gefürchteten Attentäter. Was er dabei erlebt, erzählt er uns in der neuen Folge von True Story.
Redaktion: Julia Sommerfeld, Eike Mitte, Lorena Happe
Während der Militärdiktatur in Argentinien wurden 30.000 Menschen verschleppt und ermordet. Viele der dafür Verantwortlichen konnten verurteilt werden – Luis Esteban Kyburg nicht. Der heute über 70-Jährige wird mit internationalem Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht.
Peter Hell, Chefreporter bei BILD, hat von seinem argentinischen Kollegen Toni Hervida erfahren, wo Kyburg sich aufhält. In dieser Folge erzählt er, wie es sich anfühlt, einem Massenmörder aufzulauern.
Redaktion: Julia Sommerfeld, Eike Mitte, Lorena Happe
Ein US-Soldat stirbt bei einem Anschlag in Afghanistan. Seine Witwe sagt später: „Dem Selbstmordattentäter, der meinen Mann in die Luft gesprengt hat, kann ich verzeihen. Der Deutschen Bank nicht“, und reicht Klage ein.
Marta Orosz, Wirtschaftsredakteurin bei BUSINESS INSIDER Deutschland, nimmt uns in dieser Folge von „True Story – Recherchen aus dem Journalisten-Club“ mit auf ihre Reise in die USA. Sie trifft die Witwe des ermordeten Soldaten und taucht ein in eine Welt aus Profitgier, Steuerbetrug und Wirtschaftskriminalität. Alles dreht sich um die Frage: Was hat die Deutsche Bank mit dem Tod eines Menschen zu tun?
Ein Mann an der Weltspitze des Sprints, ein gefeierter Athlet, reich und erfolgreich.
Kokain in Bananenkisten, Bandenkriege, kriminelle Netzwerke: Per Hinrichs, Chefreporter bei WELT AM SONNTAG, wird über eine geheime Ermittlungsakte auf einen wahren Thriller aufmerksam. Den Ermittlungsbehörden war es gelungen, geheime Chats einer Bande mitzulesen, die tonnenweise Kokain im Hamburger Hafen schmuggelte. Dank der Chats ergeben sich ungefilterte Einblicke in die Methoden der Schmuggler, ihre Sprache, und ihre Netzwerke. In dieser Folge von Journalisten-Club nimmt Per uns mit in die Welt der Bande und erklärt, warum der Handel mit Kokain so wahnsinnig lukrativ ist. Außerdem berichtet er in der Rubrik „Nachgebohrt“, wie man als Journalist auf die interessantesten Fälle stößt – und wie man sich durch zehntausende Seiten von Akten wühlt.
Der Anruf einer Frau, die den Namen ihres Zuhälters mitten ins Gesicht tätowiert hatte, brachte Christin Wahl, Chefreporterin bei BILD, auf die Spur der sogenannten Loverboys. Das sind Zuhälter, Menschenhändler, die Frauen erst die große Liebe vorgaukeln, um dann ihren Körper zu verkaufen. In dieser Folge von Journalisten-Club erzählt Christin die Geschichte von zwei Frauen, die schon als Teenager in die Fänge von Loverboys geraten sind. Und damit in eine Spirale aus Gewalt, Ausbeutung, Missbrauch und emotionaler Abhängigkeit, in der sie sechs bzw. elf Jahre lang gefangen waren. Für ihre Recherche sprach Christin außerdem mit Ermittlern des Bundeskriminalamts, mit Forensikern, Psychologen und Streetworkern darüber, wie die Masche der Loverboys funktioniert, warum es so schwer ist, der Zwangsprostitution zu entkommen und welche Traumata sie bei den Opfern auslöst.
Im Podcast Journalisten-Club stellen wir jeden Monat eine spannende Recherche aus den Axel-Springer-Medien vor – und die Journalistinnen und Journalisten, die diese Geschichten aufspüren und recherchieren. Mehr Infos: https://www.axelspringer.com/de/journalisten-club
Ihr habt Feedback? Wünsche? Anregungen? Schreibt uns einer E-Mail an: [email protected] und folgt uns auf Instagram.
Der Kiez um die Rigaer Straße in Friedrichshain ist einer der letzten Orte in Berlin, den radikale Linke für sich beanspruchen. Symbol dieser Szene sind vor allem die besetzten Häuser: die 2020 geräumte Liebig 34 und die teilbesetzte Rigaer 94, der ebenfalls die Räumung droht. Ibrahim Naber, Reporter für WELT im Ressort Investigation & Reportage, recherchierte mehrere Monate zwischen vermummten Autonomen, mit Schweineblut beschmierten Wahlkreisbüros und Politikern, die sich wegduckten. Als einer der wenigen Journalisten erhielt er auch Zugang zu dem teilbesetzten Haus in der Rigaer Straße 34. In der Rubrik „Nachgebohrt“ erzählt Ibrahim unter anderem davon, wie er sich während der WM 2018 in einem schwäbisch-sprechenden Dorf in West-Sibirien inmitten von Fleischbergen als Vegetarier outen musste und erklärt, warum an dem Klischee, dass man Informanten auf Parkbänken trifft, vielleicht doch etwas dran ist.
Im Podcast Journalisten-Club stellen wir jeden Monat eine spannende Recherche aus den Axel-Springer-Medien vor – und die Journalistinnen und Journalisten, die diese Geschichten aufspüren und recherchieren. Mehr Infos: https://www.axelspringer.com/de/journalisten-club
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