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Zwischen Erkenntnissen aus der Forschung und ihrer Umsetzung in praktisches Handeln steht oft ein politischer Wille. Und der kann in die eine oder in die andere Richtung weisen. Über die schwierigen Wechselwirkungen von "Wissen" und "Macht" spricht Prof. Dr. Michael Wrase in Folge 15 der Podcastreihe #ausder Wissenschaft.
Corona-Pandemie, Klimawandel, Bildungsgerechtigkeit oder Wirtschaftskrise – das sind nur einige der großen Themen unserer Zeit, die sorgsam abgewogene politische Entscheidungen erfordern. Um diese zu treffen, ist die Wissenschaft gefragt: Forscherinnen und Forscher erklären, beraten und unterstützen die Politiker*innen. Sie errechnen Prognosen, entwickeln Modelle, weisen neue Wege auf. Mal relativieren sie in einer zu heiß geführten Debatte, mal mahnen sie eine Debatte überhaupt erst an. Was sie damit bewegen können und inwiefern politische Einflussnahme überhaupt Aufgabe der Wissenschaft ist, das ist das Thema, dieser Podcastfolge - und eines der (vielen) Forschungsthemen von Dr. Michael Wrase. Er ist Professor für Öffentliches Recht am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, kurz WZB.
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Prof. Dr. Michael Wrase
Moderation: Sara Reinke
In dieser Folge geht es um falsche Erwartungen, richtige Rechenwege und siebendimensionale Würfel. Mathematik-Didaktiker Prof. Dr. Sebastian Geisler spricht außerdem darüber, ob Lehrvideos auf Youtube im Mathe-Studium eine echte Hilfe sind und was es mit dem „Schock der ersten Wochen" auf sich hat.
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Prof. Dr. Sebastian Geisler
Moderation: Sara Reinke
Menschen, die aus Krisengebieten nach Deutschland flüchten, sind keine „Nummer im System", sagt Dr. Danielle Gluns, Leiterin der Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Sondern sie kommen mit individuellen Identitäten, Biographien und Bedürfnissen, die es zu berücksichtigen gilt, wenn eine dauerhafte Integration gelingen soll. In dieser Podcastfolge erläutert die Migrationsforscherin, wie das reguläre Verteilverfahren von Geflüchteten innerhalb Deutschlands bisher organisiert ist und was daran zu verbessern wäre.
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Dr. Danielle Gluns
Moderation: Sara Reinke
Was hat die Vergangenheit der Gegenwart zu sagen? Wo sehe ich mich selbst im Verhältnis zur Geschichte einer anderen Person? Wer sind Opfer, wer sind Helden - und kann ein einzelner Mensch beides zugleich sein? Wo endet Schicksal, wo fängt Verantwortung an? Wie hätte ich mich verhalten? Solche und ähnliche Fragen sind es, die Erziehungswissenschaftler wie Aljoscha Napp aufwerfen, wenn sie Jugendlichen zeitgemäß und partizipativ erinnerungskulturelle Themen nahebringen wollen. „Aus wissenschaftlicher Perspektive können wir insbesondere zur Reflexion über die NS-Geschichte und ihre Vermittlung anregen und neue Impulse in die Debatten und die pädagogische Praxis geben“, sagt Napp. „Erinnerungskultur darf kein inhaltsloser Selbstzweck sein, sondern muss aktiv in Bewegung gehalten werden, um aus der Vergangenheit auch Bezüge zur Gegenwart herstellen zu können."
Im Interview: Aljoscha Napp
Moderation: Sara Reinke
Deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine waren und sind schwer umstritten. Die Positionierung der Deutschen Bischofskonferenz, die diese im März 2022 als „grundsätzlich legitim" erklärte, kam daher für viele überraschend und gab Anlass zu einem Gespräch mit Alexander Merkl, Juniorprofessor für theologische Ethik an der Universität Hildesheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die Friedensethik sowie ethische Fragen der Europäischen Union. Er sagt: „Letztlich ist es eine Frage der Klugheit, der Abwägung und Unsicherheit, ob eine Waffenlieferung größeren Schaden hervorbringt, als keine Waffen zu liefern."
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Prof. Dr. Alexander Merkl
Was ist gute Wissenschaftskommunikation und wann ist sie weniger gut? Wer kommuniziert für wen (oder mit wem) und warum – das ist das Thema dieser Podcastfolge. Prof. Dr. Bettina Lindner-Bornemann, Juniorprofessorin für Wissenschaftskommunikation im Digitalen Zeitalter am Institut für Interkulturelle Kommunikation der Universität Hildesheim spricht darin mit Sara Reinke über Herausforderungen bei der Aufbereitung komplexer Themen, über Wissenschaftsskepsis und darüber, wie sich Sprache bei der Kommunikation von Wissenschaft verändert.
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Prof. Dr. Bettina Lindner-Borneman
Moderation: Sara Reinke
Warum entscheiden sich Menschen, nach dem Studium noch eine Promotion anzuschließen und sich später vielleicht auf eine Professur zu bewerben? Und welche Gründe gibt es, diese akademische Laufbahn doch wieder zu verlassen? Darüber spricht in Folge 9 der Podcastreihe #ausderWissenschaft Dr. Svea Korff. Sie ist Geschäftsführerin des Graduiertenzentrums der Universität Hildesheim und berät Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen zum Thema Promotion. Als Wissenschaftlerin forscht sie auch selbst zu genau diesen Fragen.
Im Interview: Dr. Svea Korff
Moderation: Sara Reinke
Der Mensch kennt nicht alle Winkel der Erde, auch wenn es uns oft so erscheint. Es gibt Gebiete und sogar Tierarten, die noch nicht entdeckt wurden. Der Hildesheimer Doktorand Dominik Schüßler und sein Forschungsteam untersuchen die zahlreichen Lemuren-Arten Madagaskars. Im Jahr 2020 entdeckten sie die bislang unbekannte Art Jonah’s Mausmaki. Dominik Schüßler erzählt von der Entdeckung dieser neuen Lemuren-Art und wie seine Forschungsarbeit in den Tiefen des tropischen Regenwalds aussieht.
Im Interview: Dominik Schüßler
Moderation: Sara Reinke
Der für alle Lebewesen dieser Erde überlebenswichtige Boden ist eine nicht vermehrbare Ressource, den wir Menschen auf verschiedene Arten und Weisen (über-)nutzen: So bildet er das Fundament für Landwirtschaft und für jegliche Bebauung. Gleichzeitig kommen ihm als drittgrößten CO2-Speicher wichtige Funktionen für das Ökosystem zu. Prof. Dr. Martin Sauerwein vom Institut für Geographie spricht in Folge 7 der Podcastreihe #ausderWissenschaft über die Ressource Boden und die Frage, wie man sie schützen kann.
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Prof. Dr. Martin Sauerwein
Moderation: Sara Reinke
Schnitt und Illustration: Alexandro Huber
Text: Elisabeth Schimpf
Mit dem Thema „Tod“ wird jede*r im Laufe seines Lebens konfrontiert. Trotzdem sprechen die meisten Menschen ungern darüber. Dabei birgt ein Nachdenken über das Sterben auch Vorteile für den Umgang mit der eigenen Endlichkeit oder dem Verlust von Angehörigen: „Die Auseinandersetzung mit „Tod“ und „Sterben“ ist immer auch eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben“, fasst Prof. Dr. Anne Meißner aus dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik zusammen. In dieser Folge 6 der Podcastreihe #ausderWissenschaft spricht die Professorin über die Vorstellungen dazu, wie ein „guter“ Tod auszusehen hat. Sie gibt außerdem Einblicke in ihre Forschung zu der Palliative Care und dem Thema „Sterben in einer digitalen Welt“.
Dieser Podcast ist eine Produktion der Stabsstelle Kommunikation der Universität Hildesheim.
Im Interview: Prof. Dr. Anne Meißner
Moderation: Sara Reinke
Schnitt und Illustration: Alexandro Huber
Text: Elisabeth Schimpf
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