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Akademischer Abschluss, großes Adressbuch, extrovertiertes Auftreten – das sind die Kriterien, nach denen die meisten Unternehmen Vertriebler einstellen, und alle drei sind schlechte Indikatoren. Morten erklärt, warum und nennt die drei Eigenschaften, die wirklich zählen: Ownership (übernimmt die Person Verantwortung für ihre Ergebnisse?), Konsistenz (hält sie Prozesse durch, auch ohne externe Motivation?) und Energie (bringt sie Energie mit oder zieht sie welche ab?). Wer nach diesen Kriterien einstellt und auch das eigene Team daran misst, baut ein Vertriebsteam, das konstant liefert.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Der klassische Elevator Pitch funktioniert nicht, weil er auf eine fiktive Person zugeschnitten ist statt auf die echte Situation deines Gegenübers. Morten zeigt anhand konkreter Beispiele aus dem B2C und B2B, wie eine einzige kontextuelle Rückfrage vor dem eigentlichen Pitch dazu führt, dass die Botschaft wirklich landet. Ob Espressomaschinen oder Personalverwaltungssoftware – wer erst fragt, dann antwortet, macht seine Nachricht relevant und kommt in ein echtes Gespräch statt in einen monologischen Vortrag.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Die meisten Vertriebler bauen ihren Pitch für die 3%, die sofort kaufbereit sind – und verpassen damit die 62% der neutralen Mehrheit. In dieser Folge erklärt Morten die Bewusstseinspyramide: Wie bewusst ist deinem Kunden sein Problem überhaupt, wenn du ihn anrufst oder anschreibst? Wer versteht, in welchem Bewusstseinsstadium seine Zielgruppe steckt, kann Pitches, Cold Calls und Marketing-Botschaften so gestalten, dass sie wirklich landen – statt zu verpuffen.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Eine volle Pipeline klingt gut, aber wenn 30 Prozent davon Hoffnungs-Deals sind, stimmt dein Forecast nicht und dein Team rennt den falschen Dingen hinterher. Morten zeigt, wie du Verkaufschancen sauber auf ihre Ernsthaftigkeit prüfst: Warum ist der Deal noch offen? Was passiert beim Kunden, wenn er nichts tut? Ohne klare Antwort auf diese Fragen hat ein Deal in der Pipeline nichts zu suchen. Besonders zum Jahresanfang ist die Pipeline-Hygiene der entscheidende Hebel für einen realistischen Forecast und einen starken Q1.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Deal Slipping – das Verschieben von Abschlussdaten – ist eines der teuersten Probleme im B2B-Vertrieb mit längeren Sales-Zyklen. Morten zeigt, warum Durchschnittswerte bei Verkaufszyklen täuschen und wie das Rückwärtsbauprinzip hilft: Wer vom geplanten Abschlussdatum aus rückwärts plant und klare Meilensteine definiert, erkennt früh genug, wann ein Deal in Verzug gerät – und kann schieben, bevor es zu spät ist. Für Vertriebsleiter ist diese Methode der Schlüssel zu einem Forecast, dem man wirklich vertrauen kann.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Warum kaufen Kunden nicht? Die Antwort deines Vertriebsteams ist fast immer "der Preis" – und fast immer falsch. Morten zeigt, wie eine strukturierte Win/Loss-Analyse wirklich funktioniert: mit fünf konkreten Fragen an Kunden, die abgesagt haben, gestellt von jemandem außerhalb des Vertriebs, zwei bis drei Wochen nach der Absage. Wer das bei vier bis sechs verlorenen Kunden macht, bekommt mehr echtes Feedback über Vertriebsperformance, Produkt-Fit und Prozessqualität als durch jede interne Analyse.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
70 bis 80 Prozent der Unternehmen haben entweder keine Value Proposition oder eine, die Features beschreibt statt Ergebnisse. Morten erklärt anhand des "Schnitzel-Prinzips" (don't describe the pig, deliver the steak) und realen Beispielen von DocuSign bis HubSpot, wie eine gute Wertargumentation aussieht: für wen, welches Problem, wie gelöst, mit welchem messbaren Ergebnis. Wer dieses Vier-Felder-Framework einmal sauber durcharbeitet, hat eine Value Proposition, die Vertrieb und Marketing sofort in dieselbe Richtung zieht.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Schmerz im Vertrieb bedeutet nicht, Kunden schlecht zu reden – es bedeutet, wirklich zu verstehen, ob ein Problem ernst genug ist, um dafür Geld auszugeben. Morten erklärt die drei Schmerzebenen: Oberflächenproblem, darunterliegender Ursachenschmerz und die entscheidende Auswirkung, also was es den Kunden kostet, wenn er nichts tut. Angebote gehören erst auf den Tisch, wenn alle drei Ebenen klar sind – das ist keine Ansichtssache, sondern die Grundvoraussetzung für Deals, die wirklich abgeschlossen werden.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Die letzten fünf Minuten eines Verkaufsgesprächs entscheiden darüber, ob der Deal weiterläuft oder in der Pipeline versumpft. Morten erklärt die vier möglichen Gesprächsausgänge – Ja, Nein, echtes Commitment, Verschiebung – und warum die meisten Vertriebsteams zu selten nach dem klaren Nein suchen und zu oft mit weichen Formulierungen aus dem Gespräch gehen. Wer lernt, das Ende eines Gesprächs sauber zu führen und dem Gegenüber echte Wahlmöglichkeiten zu geben, wird feststellen, dass seine Pipeline plötzlich deutlich realistischer wird.
Du brauchst kein Vertriebstraining, du brauchst ein Team das Umsatz macht:
Der klassische Schweinezyklus im Vertrieb: Pipeline voll, alle happy, vorne nichts mehr getan – und dann ist die Pipeline leer. Morten erklärt, warum Konsistenz im Vertrieb wichtiger ist als Motivation und wie replizierbare Sequenzen (Telefon, LinkedIn, E-Mail) das Problem lösen. Mit konkreten Beispielen zu Kaltakquise und Bestandskundenreaktivierung zeigt er, wie ein strukturierter Akquiseprozess aussieht, den jeder im Team versteht und täglich umsetzt – unabhängig davon, ob die Motivation gerade da ist oder nicht.
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