Vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden Nahrungsmittel- und Ernährungskrise in der Sahelregion führte die DGVN Ende 2022 eine Gruppe von Journalistinnen und Journalisten nach Niger, um über die humanitäre Situation im Land zu informieren. Diese wird häufig als multiple Krise bezeichnet, da auch chronische Armut, ein Mangel an natürlichen Ressourcen, extreme Klimaereignisse, soziale Spannungen sowie Konflikte und Vertreibung die komplexe Gesamtlage bedingen. Im Zentrum der Reise standen die Aktivitäten des Welternährungsprogramms (WFP), welches die Menschen mit Nahrungsmittelhilfe und zusätzlichen Resilienzmaßnahmen unterstützt, um den Hunger an der Wurzel zu bekämpfen. In diesem Zusammenhang haben Franziska und Steve mit Dr. Patrick Rosenow, dem Leitenden Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, über die Lage in Niger und das WFP gesprochen.
Inhalt
- Studien- und Recherchereisen der DGVN
- Die humanitäre Lage in Niger
- Die Aktivitäten des WFP und anderer Hilfsorganisationen im Land
- Hunger als zentrale Herausforderung für nachhaltige Entwicklung
- Das WFP im Überblick
- Kritische Einschätzung: Wie nachhaltig ist humanitäre Hilfe?
Weiterführende Informationen
- Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Recherchereise zu WFP-Projekten nach Niger: https://dgvn.de/aktivitaeten/recherchereisen/recherchereise-2022-niger
- Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Warum Niger im Kampf gegen multiple Krisen auf Bildung setzt: https://dgvn.de/meldung/wie-niger-im-kampf-gegen-multiple-krisen-auf-bildung-setzt
- Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Wie Geldmangel den Kampf gegen Hunger in Niger erschwert: https://dgvn.de/meldung/wie-geldmangel-den-kampf-gegen-hunger-in-niger-erschwert
- World Food Programme, Eine globale Hungerskrise: https://de.wfp.org/global-hunger-crisis
- World Food Programme, Niger: https://www.wfp.org/countries/niger
Moderation & Redaktion: Steve Biedermann & Franziska Sandt, Vorstandsmitglieder des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen
Postproduktion: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen