
Sign up to save your podcasts
Or


Attilio Carraro, ordinario di Didattica del Movimento alla Facoltà di Scienze della Formazione, riformula la massima del primo direttore dell’Organizzazione Mondiale della Sanità, George Brock Chisholm, che nel 1954 aveva affermato “Niente salute senza salute mentale”.
La pratica regolare di esercizio fisico e di attività sportive può essere un importante elemento da integrare nel percorso riabilitativo, oltre che nello stile di vita, delle persone che soffrono di queste problematiche. Carraro, che di recentemente è stato invitato come relatore al convegno nazionale della Società Italiana di Psichiatria, si è occupato di movimento e salute mentale per oltre trent’anni. Con lui parleremo della relazione tra disturbi psichiatrici e l’attività fisica.
Die Divergenz zwischen Wollen und Tun: in einer groß angelegten Studie mit 8.400 Teilnehmer*innen hat die Forscherin Isabel Schäufele-Elbers drei wichtige Aspekte verknüpft: die Absicht, weniger Fleisch zu konsumieren, die Aussage, dass die Konsument*innen viel Bio-Lebensmittel kaufen würden und die Analyse dessen, was tatsächlich im Warenkorb deutscher Konsument*innen landet. Über diese und weitere spannende Ergebnisse sowie Trends in der Lebensmittel- und Weinbranche spricht die Dozentin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der unibz in Bruneck in dieser Podcast-Folge. Weiters erörtert sie Konsumdimensionen, wer der Marktführer von Öko-Lebensmitteln in der EU ist und was es mit dem Nudging auf sich hat – sind kleine Anstupser wirkungsstärker als der erhobene Zeigefinger, wenn es um gesundes Essverhalten geht? Wie können Entscheidungsstrukturen diesbezüglich durchbrochen werden und was bedeutet das für Produzenten, aber auch für Gastronomie, Hotellerie oder Schulmensen?
Eine spannende neue Podcast-Folge aus der Welt der Forschung an der Freien Universität Bozen.
Essbare Sensoren und T-Shirts, die unsere muskuläre Ermüdung messen? An solchen Zukunftstechnologien wird in unserem Sensing Technologies Lab geforscht. Eine der treibenden Kräfte dort beweist, dass Frauen in der Welt der High-Tech nicht nur ein extrem spannendes Arbeitsfeld, sondern auch tolle Karrieremöglichkeiten finden: die Elektrotechnikerin Prof. Luisa Petti.
Die gebürtige Süditalienerin ist nach Stationen am Politecnico di Milano, der ETH Zürich, dem Imperial College und nicht zuletzt auch beim Tech-Giganten Apple 2018 an die Freie Universität Bozen berufen werden. Gemeinsam mit Rektor Prof. Paolo Lugli und einem rasant wachsenden Team hat sie in Bozen seitdem ein innovatives Forschungslabor aufgebaut, in dem völlig neuartige und nachhaltige Sensoren entwickelt werden. Der interdisziplinäre Ansatz dahinter findet sich auch in einem Studiengang, den die junge Professorin ab dem neuen Studienjahr leitet: ein Bachelor in Elektrotechnik und cyberphysischen Systemen. Was daran besonders ist, wie der Forschungsbetrieb in solch High-Tech-Bereichen läuft und wo Luisa Petti ihre nächsten Challenges sieht ist Thema der letzten Ausgabe unserer zweiten Podcast-Staffel „Auf zu neuen Ufern“.
La recente ascesa dei movimenti populisti di destra in molti paesi europei ha riacceso l’interesse a comprendere le cause dell’ascesa del fascismo in Italia negli anni tra le due guerre mondiali.
Giacomo De Luca insegna alla Facoltà di Economia e svolge ricerche nell’ambito della Political Economics, la disciplina che sfrutta i metodi quantitativi usati dagli economisti per verificare ipotesi all’incrocio tra scienze politiche, economia e ricerca storica. De Luca, assieme a colleghi di altre università (Daron Acemoglu, Giuseppe De Feo e Gianluca Russo), è l’autore di uno studio intitolato War, Socialism and the Rise of Fascism: An Empirical Exploration. Nel paper, il docente di unibz e i suoi coautori fanno luce sulla dibattuta questione se la crescita dei consensi elettorali al Partito Socialista dopo la Prima Guerra Mondiale abbia influenzato in maniera decisiva il successivo emergere del Fascismo in Italia.
Die Künstlerin für Fotografie und Video an der Fakultät für Design und Künste und Leiterin des Studios Image Eva Leitolf ist heute Gast in unserem Podcast unibz insight. Leitolf ist ein großer Fan des Studioprinzips, das grundlegend anders als eine klassische Meisterklasse funktioniert: Im Austausch mit drei Dozent*innen verschiedener Fachbereiche können sich Studierende individuell entwickeln, um ihre Arbeiten dann im Plenum intensiv zu diskutieren. Als Künstlerin ging es Eva Leitolf in ihren eigenen früheren Arbeiten um die Dekonstruktion medialer Narrative, beispielsweise die Reduktion der Geflüchteten auf eine Bedrohung, dargestellt durch Bilder, die Flutmetaphern bedienen. „Mir geht es auch heute noch in meiner praxisbasierten Forschung darum, visuelle Gegennarrative zu den zu Stereotyp verkürzenden medialen Erzählungen zu entwickeln.“ In dem großen Projekt Shoot and Think hat Leitolf mit Externen den eigenen Lehransatz von Studio Image reflektiert, wie sie in vergangenen sechs Semestern gearbeitet haben. Im Austausch mit internationalen Partner*innen wurde diskutiert, wie zeitgenössische Lehre von, mit und über Fotografie und Video aussehen kann und wie sich Lehre in einer Zeit der sich ständig wandelnden technologischen und gesellschaftlichen Bedingungen relevant weiterentwickeln lässt. Denn die Fotografin ist sich sicher: gerade in schwierigen Zeiten sind Künstlerinnen und Künstler wichtige Ideengeber und Sparringpartner*innen, welche utopische Gegenentwürfe zu aktuellen Situationen entwerfen können.
Wir mögen über zu teure Wohnungs- und Energiepreise klagen, doch im Vergleich zu vielen anderen Teilen der Welt oder auch anderen historischen Epochen sind heute die meisten Menschen in Europa reich. Wie entstehen solche Einkommensunterschiede und welchen Einfluss haben Faktoren wie Religion oder Infrastrukturen auf die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Regionen? Unsere aktuelle Ausgabe von unibz insightführt uns in das Forschungsfeld der Mikroökonomie, in dem Prof. Alexander Moradi zu Hause ist. Der Professor für Volkswirtschaftslehre lehrt und forscht seit Ende 2018 an der Freien Universität Bozen; davor war er in Großbritannien an den Universitäten Sussex und Oxford tätig.
Seine Forschungstätigkeit hat Prof. Moradi oft nach Afrika geführt, wo er unter anderem nachgezeichnet hat, welche wirtschaftlichen Effekte die Eisenbahnlinien der Kolonialherrschaft in Kenia hatten oder ob christlich missionierte Landstriche in Ghana wohlhabender sind als andere. Eine weitere Besonderheit seiner Forschung: er ist Spezialist für die Analyse historischer Daten, aus denen der Ökonom Rückschlüsse auf den Lebensstandard, die Stadtentwicklung oder Auswirkungen des Handels auf die jeweilige lokale Bevölkerung zieht. In unserem Gespräch konfrontieren wir ihn auch mit der Frage nach den Grenzen des Wachstums und erhalten einen Vorgeschmack auf ein spannendes aktuelles Forschungsprojekt in Südtirol.
Inklusion versinnbildlicht als Gemälde, in dem jeder Faden und jedes schillernde Extra erst die Besonderheit des großen Ganzen ausmacht. „Wie begeistert man aber die Studierenden für das Thema der Inklusion?“ Diese Frage stellt sich Vanessa Macchia, Dozentin für Inklusion an der Fakultät für Bildungswissenschaft zu Beginn eines jeden Semesters. „Es geht um das Thema Care – „I care, ich trage Sorge“, so die Forscherin, die von sich und den Studierenden tagtäglich Haltung einfordert. „Denn erst gleichberechtigte Teilhabe ist Inklusion.“ Vanessa Macchia fordert auf, an die Gemälde großer Künstler zu denken: „Würden Sie jemals einfordern, dass sich die Mona Lisa in einen vorgefertigten Rahmen einfügen muss? Nein, es ist der Rahmen, der sich an das Gemälde anpassen muss.“ So widmet sie sich in ihrer Forschung Kindern, „die aus dem Rahmen fallen“. Ein Plädoyer dafür, das Potential in jedem einzelnen Kind wahrzunehmen: „Denn erst dieser Weg macht Freude und vor allem Sinn!“
Il cyberbullismo è un fenomeno definito come aggressione relazionale o indiretta, che mira ad infliggere danni diretti o indiretti a persone attraverso contatti mediati dalle tecnologie digitali. Diversamente dal bullismo tradizionale, in cui la vittima può allontanarsi fisicamente ed estraniarsi, almeno temporaneamente, dal problema e dal suo carnefice, nel cyberbullismo la vittima può continuare a ricevere minacce e insulti, ovunque e in qualsiasi momento, anche da persone di cui non conosce l’identità e coinvolgendo un pubblico vastissimo. Che effetti provoca questo genere di violenza sulle vittime? Quali gli strumenti di contrasto più efficaci? Quali le dimensioni del fenomeno? Ne parliamo con la prof.ssa Antonella Brighi, psicologa e docente di Psicologia dello sviluppo dell’infanzia, alla Facoltà di Scienze della Formazione. Brighi è responsabile scientifico di diversi progetti di ricerca europei sul bullismo e il cyberbullismo nel contesto scolastico e negli Istituti Penali Minorili. È fondatrice e direttrice del Joint Research Laboratory “Student Wellbeing and Prevention of violence” (SWAP-IT), Centro di ricerca internazionale che coinvolge l’Università di Bolzano, l’Università di Bologna e la Flinders University di Adelaide (Australia).
Vorlesen kann das Weltwissen erweitern und als Tor zu neuen Welten dienen. Vorlesen fördert die Fantasie und erweitert den Wortschatz. Und dennoch, es gibt sie nicht, die Stunde null fürs Lesen, erläutert unser heutiger Gesprächspartner im Podcast unibz insight Prof. Sven Nickel, der an der Fakultät für Bildungswissenschaften die Didaktik des Schrifterwerbs lehrt. Bereits im zweiten Lebensjahr beginnen Kinder dank der Pappbilderbücher, den so genannten first concept Büchern, zu dekontextualisieren: sie erkennen den Ball aus ihrem Spiel in einer zweidimensionalen Zeichnung wieder. Prof. Nickel erzählt, was es mit dem Schrift-Sprach-Erwerb auf sich hat und welche unglaubliche sprachliche Erweiterung ihres Wortschatzes die Kinder durch das Vorlesen erfahren: So besagt eine amerikanische Studie, dass Kinder, denen nicht vorgelesen wird, rund 4000 Wörter und Wortformen bis zu ihrem 5. Lebensjahr kennenlernen. Kinder hingegen, denen täglich vorgelesen wird, kennen zu diesem Zeitpunkt bereits 297.000 Wörter und Wortformen. Hören Sie hinein in dieses Plädoyer fürs Lesen in der neuen Episodenreihe „Auf zu neuen Ufern“!
Durante la Prima guerra mondiale, migliaia di abitanti dei territori di Trento e Trieste, partiti per il fronte come soldati dell’imperatore Francesco Giuseppe, passarono dalla parte del Regno d’Italia durante la detenzione nei campi di prigionia in Russia e, per molti di loro, la strada del ritorno fu interminabile, con stazionamenti in Siberia e in Cina. In questa puntata di unibz insight, Andrea Di Michele, storico e professore alla Facoltà di Scienze della Formazione, racconta le vicende della Missione militare italiana in Oriente, da lui ricostruite nel saggio “Prigionieri irredenti dalla Russia alla Cina, 1917-1920”.
From the publisher's feed