unter den linden - Podcast

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unter den linden - Podcast episodes

  • Who's afraid of … Donald Trump?
    Man stelle sich vor, die Welt wäre ein Online-Shop: Alles darin ist käuflich, alles nur eine Frage des Preises. Und wer keinen guten Deal bekommt, nimmt sich als der oder die Stärkere einfach das, was genehm ist. Ob sich Donald Trump wohl so die Welt vorstellt? Aus Trumps Sicht hängt zumindest an der "Grönland-Frage" ein dickes Preisschild: Wie entschieden muss Europa jetzt also reagieren – und ist der endgültige Bruch mit den USA noch zu verhindern? Die Politikwissenschaftlerin Laura von Daniels (SWP Berlin) und Trumps Parteikollege George Weinberg (Republicans Overseas Germany) diskutieren bei Thomas G. Becker über Trumps Grönland-Fantasien, die Zukunft der NATO und den diametralen Blick der USA auf's Völkerrecht.
    45 min
  • Deal or no Deal - Trump und die Grenzen der Macht
    Er glaubt er sei der ultimative Dealmaker. Seine Strategie: maximaler Druck, unvorhersehbare Wendungen und das absolute Vertrauen in die eigene Verhandlungskunst. Doch auf der internationalen Bühne funktioniert dieses Modell immer weniger. Donald Trump will den Iran am Verhandlungstisch in die Knie zwingen – nachdem dies militärisch nicht möglich scheint. Das erklärte Ziel: Ein neues, härteres Abkommen als das seines Vorgängers Barack Obama aus dem Jahre 2015, das Trump gekündigt hat und als den "schlechtesten Deal aller Zeiten" bezeichnet. Doch Teheran will nicht einlenken, die Verbündeten in Europa reagieren skeptisch, und die Region bleibt damit instabil wie eh und je. Kann man mit einem Regime verhandeln, das die USA als Erzfeind sieht - erst recht jetzt nach den Militärschlägen und der Eliminierung großer Teile seiner Spitze? Und droht der Welt statt eines historischen Deals ein noch schlechterer, als der "schlechteste Deal aller Zeiten", um - wie viele sagen -, einen Krieg ohne Plan zu beenden? USA-Experte Josef Braml ("Trilaterale Kommission") und Iran-Kenner Guido Steinberg (Islamwissenschaftler SWP) analysieren die Lage bei Michaela Kolster.
    46 min
  • Startschwierigkeiten – Gelingt Schwarz-Rot der Aufbruch?
    Was für ein Stotterstart! Merz, durchgefallen im ersten Wahlgang - als erster Kanzler in in der Geschichte der Bundesrepublik überhaupt. In der Außenpolitik setzte Merz ein starkes Zeichen. In der Innenpolitik dagegen gibt es schon den ersten Streit - Stichpunkte Mindestlohn, Rente, Grenzkontrollen. Wie geht es jetzt weiter? Thomas G. Becker diskutiert mit den stellv. Fraktionsvorsitzenden ihrer Fraktionen, Mathias Middelberg (CDU) und Andreas Audretsch (Grüne) zum Start von Schwarz-Rot.
    45 min
  • Verlieren wir Respekt, Freiheit und Solidarität?
    Wir erleben in stetiger Folge brutale Gewaltausbrüche in unserer Gesellschaft, wie z. B. jüngst, als ein DB-Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle von einem Fahrgast ohne Ticket totgeschlagen wurde. Was folgte waren Mitleidsbekundungen von allen Seiten, Unverständnis für die Tat und Bestürzung – wie immer nach einem vergleichbaren Gewaltausbruch. Fast schon ein routinierter Umgang mit diesem furchtbaren Ereignis. In der Analyse der Tat dann ebenfalls Routine. Wir beklagen den Verfall von Sitten und Werten und fragen, wie alles nur so weit kommen konnte. Dabei stellt sich die Frage: Haben wir uns an die gestiegene Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft gar längst gewöhnt und mit ihr abgefunden? Erleben wir dabei einen Werteverlust? Die Psychologen Harald Welzer und Ahmad Mansour diskutieren bei Michaela Kolster.
    45 min
  • Wie hast du’s mit Religion und Werten?
    Religion ist Privatsache - oder? Die Aufklärung hat Staat und Religion in Deutschland getrennt: Religion wurde zur Privatsache. Dazu schwinden Kirchenbindung und Religiosität der Menschen in Deutschland seit Jahren ebenfalls zunehmend, die Gemeinden haben immer weniger Mitglieder. Skandale in den großen Kirchen dürften dazu sicher beigetragen haben. Doch erleben wir in Zeiten von Krisen und Kriegen eine Art Renaissance des Glaubens? Lamya Kaddor (Grüne) und Hubertus Heil (SPD) diskutieren bei Michaela Kolster über die Religion in der Demokratie und den "Wert der Werte".
    46 min
  • Wofür, weshalb, warum – Bundeshaushalt 2026
    Nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt: Kaum ist der Bundeshaushalt für 2025 vom Bundestag beschlossen, steht im Parlament dieser Tage schon der Etatplan für 2026 auf der Tagesordnung. In den Jahren bis 2029 klafft eine große Finanzierungslücke in dreistelliger Milliardenhöhe. Einschließlich der Kreditaufnahme für die Sondervermögen beträgt die Neuverschuldung bis 2029 insgesamt bei rund 850 Mrd. Euro. Möglich wird dies durch den Beschluss einer Reihe von Ausnahmen bei der Schuldenbremse, die eigentlich eine überbordende Kreditaufnahme verhindern soll. Dietmar Bartsch (Die Linke) und Mathias Middelberg (CDU) diskutieren bei Michaela Kolster.
    45 min
  • Nahost – Was wird aus Trumps ewigem Frieden?
    Und wieder überschlagen sich die Ereignisse im Nahen Osten: Noch vor einer Woche war die Chance auf Frieden so groß wie lange nicht. Emotionaler Höhepunkt war die lang ersehnte Freilassung der israelischen Geiseln. Das ist auch ein Verdienst von Donald Trump. Doch wie es weiter geht - weiter gehen kann - ist seit diesem Wochenende wieder völlig offen. Der Islamwissenschaftler und Nahost-Kenner Guido Steinberg (SWP Berlin) und die deutsch-israelische Journalistin Antonia Yamin diskutieren bei Thomas G. Becker.
    45 min
  • Mehr Arbeit und Verzicht für den Aufschwung?
    Arbeiten wir zu wenig? Der Meinung sind zumindest CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Bundeskanzler Friedrich Merz: Als Vorwurf wollen sie das nicht verstanden wissen. Die deutsche Produktivität sei einfach zu gering im internationalen Vergleich. Ein Sturm der Entrüstung brach los - erwartbar. Ist die „Work-Life-Balance“ zu Ungunsten der Arbeit aus ihrem Gleichgewicht geraten? Moderatorin Michaela Kolster diskutiert dazu mit der Parteivorsitzenden der Linken, Ines Schwerdtner, und dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion, Hendrik Hoppenstedt.
    45 min
  • Kunstfreiheit – Zwischen Haltung und Ignoranz
    Was darf Kunst im politischen Diskurs bewirken? Diese Frage spielt aktuell in den USA eine große Rolle, wo sich Künstler eindeutig für Kamala Harris oder eben Donald Trump positionieren. In Deutschland stellen wir uns die Frage nach der Rolle von Kunst mit Blick auf den 9. November quasi jährlich. „Nie wieder“ soll das unsagbare geschehen. Was aber, wenn Kunst genau dafür agitiert - für Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus? Was tun, wenn sich Kunst gegen Demokratie und Menschrechte wendet? Bei Thomas G. Becker diskutieren "Die Prinzen"-Sänger Sebastian Krumbiegel und FDP-Politikerin Linda Teuteberg die Frage: Was darf, was muss Kunst dürfen?
    44 min
  • Die Grenzen der Ost-West-Angleichung
    Die Deutsche Einheit: ein Grund zum Feiern sicherlich – aber viele blicken sorgenvoll Richtung Osten. Bei drei Landtagswahlen im Osten - in Sachsen, Thüringen und Brandenburg - wurde etwas grundlegend Neues geschaffen – ein neues Parteiensystem. In allen drei Ländern entschieden sich fast die Hälfte der Menschen für AfD oder BSW und degradierten oder marginalisierten FDP und Grüne. Was bedeutet das nun für ganz Deutschland? Michaela Kolster diskutiert diese Frage mit dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD) und dem ehemaligen CDU-Generalsekretär Mario Czaja, der beim Unvereinbarkeitsbeschluss seiner Partei mit der Linken Bauchschmerzen hat.
    46 min

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„unter den linden“ ist das politische Streitgespräch bei phoenix. Im wöchentlichen Wechsel bringen Michaela Kolster und Thomas G. Becker zwei Protagonist:innen aus Bundes-, Europa- oder Landespolitik sowie Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch und in den konstruktiven Meinungsstreit. Die Diskussionen sind kontrovers, aber immer sachlich und mit ausreichend Zeit für jedes Argument. Sie vertiefen das Verständnis für aktuelle Debatten und Themen in der Politik.