Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.
Kommentar von William MacDonald (CLV-Verlag)
2,20 Der Gläubige wird mit »Christus« in seinem Tod eins gemacht. Nicht nur Christus wurde auf Golgatha gekreuzigt – in
ihm bin auch ich dort gekreuzigt worden. Das ist gemeint, dass ich in Gottes Augen kein Sünder mehr bin. Es bedeutet, dass ich als Person es nicht mehr nötig habe, durch eigene Anstrengungen zu versuchen, mein Heil zu verdienen oder zu erarbeiten. Es bedeutet, dass ich kein Kind Adams mehr bin und nicht mehr als Mensch lebe, der unter dem Urteil des Gesetzes steht. Ich bin nicht mehr der alte, unerlöste Mensch. Das alte, böse »Ich« ist gekreuzigt, es hat keinen Anspruch mehr auf mich. Das gilt in erster Linie für meine Stellung vor Gott, doch es
sollte auch für mein Leben gelten.
Der Gläubige hört nicht auf, als Person oder Individuum zu leben. Doch sind der, den Gott als gestorben ansieht, und derjenige, der lebt, nicht mehr identisch. »Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.« Der Heiland starb nicht für mich, damit ich wie zuvor weiterlebe, wie es mir gefällt. Er starb für mich, damit fortan sein Leben in mir Wirklichkeit werden kann. »Was ich aber jetzt« in meinem menschlichen Leib »lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes«. Glaube bedeutet Abhängigkeit oder Vertrauen. Der Christ lebt in ständiger Abhängigkeit von Christus, indem er sich ihm hingibt und ihm erlaubt, sein (Christi) Leben in ihm zu verwirklichen.
Deshalb ist Christus die Lebensregel des Gläubigen, nicht das Gesetz. Es geht nicht um ein Abmühen, sondern um Vertrauen. Er lebt ein geheiligtes Leben, und zwar nicht aus Furcht vor Strafe, sondern aus Liebe zum »Sohn Gottes, der ihn geliebt und sich selbst für ihn hingegeben hat«.
Haben Sie Ihr Leben schon dem Herrn Jesus hingegeben mit dem Gebet, dass sein Leben sich in Ihrem Leib offenbaren möge?
Weitere Infos zum Majorsystem findest du in der ersten Folge dieses Podcasts
Fragen, Anregungen und Kritiken sind herzlich willkommen. Schreib mir einfach eine Mail an:
Denke auch daran die Verse intelligent zu wiederholen. Mehr Infos findest du in der zweiten Folge (Perfekte Wiederholung).
Folgende Apps will ich dir empfehlen:
Rememberme: Eine schöne und intuitiv zu bedienende App, die speziell für das Lernen von Bibelversen entwickelt wurde.
Anki: Ein sehr umfangreiches Open Source Projekt. Es ist ein bisschen knifflig sich da hineinzuarbeiten, hat aber den Vorteil, dass es mehr Funktionen bietet. Du kannst z.B. den Vers gesungen aufnehmen, was das auswendig lernen erleichtert.
Hintergrundmusik - Quelle:
Your Lucky Day by Free Music | https://soundcloud.com/fm_freemusic
Music promoted by https://www.chosic.com/free-music/all/
Creative Commons Attribution 3.0 Unported License
https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_US