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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Anstieg bei Anschlussfinanzierungen
Der Anteil an Forward-Darlehen ist im Februar von sieben auf 11,52 Prozent gestiegen. Die Nachfrage nach Anschlussfinanzierungen wirkt sich auch auf die durchschnittliche Darlehenshöhe aus. Denn die durchschnittliche Darlehenshöhe im Februar sinkt auf 307.000 Euro. Im Januar lag sie noch bei 317.000 Euro. Das geht aus dem Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung hervor.
Canada Life durchbricht Milliarden-Grenze
Der Lebensversicherer Canada Life hat im vergangenen Jahr die gebuchten Bruttobeiträge um 15 Prozent auf 1,01 Milliarde Euro steigern können. Die Neugeschäftsbeiträge hätten um 45 Prozent auf 361 Millionen Euro zulegen können. Überdies seien die Bereiche privaten Altersvorsorge mit Plus 25 Prozent und betriebliche Altersvorsorge mit Plus 26 Prozent deutlich gewachsen.
Corona veränderte Sicherheitsbewusstsein
Die Erfahrungen während der Corona-Pandemie führten zu einem veränderten Sicherheitsbewusstsein. Auslöser dafür waren unter anderem Einkommensausfälle oder der notwendige Rückgriff auf finanzielle Reserven. Als Reaktion darauf gewinnt der Aufbau eines größeren Finanzpuffers für fast jeden Dritten an Bedeutung. Das zeigt die jüngste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge.
Munich Re zieht sich aus Russland-Geschäft zurück
Wie der Rückversicherer mitteilte, ist das Neugeschäft in Russland und Belarus eingestellt. Bestehende Verträge in beiden Ländern werden nicht erneuert. Analog werde mit Kapitalanlagen in der Region verfahren, so Munich Re. Zudem spendet Munich Re an die internationalen Hilfsorganisationen Save the Children, Rotes Kreuz und SOS Kinderdörfer, um die Not der Kriegsflüchtlinge zu mindern.
AXA XL ernennt Regional Manager in Europa
AXA XL hat zwei neue Regional Manager in Europa. Peter Knaus wurde zusätzlich zu seiner Funktion als Country Manager Germany zum Regional Manager Northern Europe ernannt. Julien Guénot wurde zusätzlich zu seiner Funktion als Country Manager France zum Regional Manager Southern Europe ernannt. Dafür haben Bruno Laval, Chief Distribution Officer, APAC & Europe und Regional Manager, European Growth Markets, das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben außerhalb der AXA-Gruppe zu widmen.
AGCS mit neuer Arbeitswelt
Für die Mitarbeiter der Allianz Global Corporate & Specialty ändert sich der Standort und die Arbeitswelt. Denn der Industrieversicherer der Allianz-Gruppe hat einen neuen Standort in Unterföhring. Künftig sollen die Angestellten bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit zuhause arbeiten dürfen. Der globale Zielwert liege bei 60 Prozent im Büro und 40 Prozent zu Hause.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Großteil der Arbeitgeber offen für bKV
Mehr als die Hälfte der Firmen, die noch keine betriebliche Krankenversicherung anbieten, steht ihr offen gegenüber, beschäftigt sich konkret damit oder plant sogar bereits, eine bKV abzuschließen. Vor allem größere Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern würden konkret über den Abschluss nachdenken: Nahezu jedes vierte Unternehmen beschäftigt sich näher mit dem Thema bKV oder plant bereits konkret, eine solche Versicherung abzuschließen. Das geht aus einer Studie von infas quo im Auftrag der Allianz hervor.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905294/Allianz-Umfrage-Arbeitgeber-zeigen-grosses-Interesse-an-betrieblicher-Krankenversicherung/
Finanzielle Last: Zahngesundheit
Immer mehr Europäer fühlen sich nach einer zahnmedizinischen Behandlung finanziell stark belastet. Demnach empfindet bereits mehr als jeder fünfte EU-Bürger mit Ausgaben für Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt und die Behandlung von Zahnerkrankungen, die Übernahme von Kosten aus eigener Tasche als starke finanzielle Last. In Deutschland liegt dieser Anteil bei 13 Prozent. Das geht aus der Untersuchung „Atlas der Zahngesundheit” von PlusDental hervor.
Generali erzielt Rekordergebnis
Die Generali hat im vergangenen Jahr die die gebuchten Bruttobeiträge um 6,4 Prozent auf 75,8 Milliarden Euro steigern können. Das operative Ergebnis sei um 12,4 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro angewachsen. Das Konzernergebnis sei sogar um 63,3 Prozent auf nun 2,8 Milliarden Euro gesprungen.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905299/Generali-erzielt-Rekordergebnis/
Münchener Verein hilft Geflüchteten
Die Münchener Verein Versicherungsgruppe erweitert den Versicherungsschutz für Kunden, die Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Über die bestehenden Verträge seien die Schutzsuchenden beitragsfrei in der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung mitversichert. Darüber hinaus unterstützt der Versicherer die Ukraine im Rahmen einer Spendenaktion. Hier will das Unternehmen die Spenden der eigenen Mitarbeiter verdoppeln.
Hypoport mit Gewinn-Sprung
Der Finanzdienstleister Hypoport hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 15 Prozent auf 446 Millionen Euro steigern können. Der operative Gewinn habe sogar um 32 Prozent auf knapp 48 Millionen Euro zugelegt.
Ammerländer bricht Gewinn weg
Bei der Ammerländer Versicherung sind gebuchten Bruttobeitragseinnahmen im vergangenen Jahr um 13,42 Prozent auf rund 73,10 Millionen Euro gestiegen. Dafür sei der Gewinn nach Steuern mit 3,40 Millionen Euro um rund 1,38 Millionen Euro geringer als im Vorjahr ausgefallen. Das sind immerhin 28,9 Prozent weniger als im Jahr 2020.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz und Swiss Re ziehen sich aus Russland zurück
Infolge des Ukraine-Krieges hat die Allianz angekündigt, sich aus dem Versicherungsgeschäft in Russland zurückzuziehen. Die Münchener wollen kein Neugeschäft mehr zeichnen und das Engagement „schrittweise“ abbauen. Ähnliche Schritte kündigt die Swiss Re an.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905283/Allianz-und-Generali-ziehen-sich-aus-Russland-zurueck/
Standmitteilungen erfüllen die gesetzlichen Vorgaben
Die Standmitteilungen von deutschen Lebensversicherern erfüllen fast überall eindeutig die gesetzlichen Vorgaben. Es zeigt sich jedoch, dass trotz zahlreicher Informationen wichtige Werte nicht leicht zu berechnen oder nicht nachvollziehbar sind. So bleibt bei mehreren Versicherern der Nutzwert der Standmitteilungen eingeschränkt. Teilweise sind die garantierten Ablaufleistungen oder die Höhe der kompletten Bewertungsreserven nicht direkt ersichtlich. Das geht aus der Transparenz-Studie des Zweitmarkt-Händlers Policen Direkt hervor.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905285/Lebensversicherung-Nutzwert-der-Standmitteilungen-eingeschrankt/
DVAG mit nächstem Rekordjahr
Die Deutsche Vermögensberatung hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut Rekordzahlen vermelden können. Demnach wuchs Europas größter Allfinanzvertrieb zum siebten Mal in Folge und erlöste einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss kletterte um 14,1 Prozent und lag damit bei 241,6 Millionen Euro.
Deutsche verlieren 2022 rund 132 Milliarden Euro
In Deutschland lag der reale Zinsverlust im Januar 2022 bei rund 11,0 Milliarden Euro. Für das komplette Jahr dürfte sich der reale Verlust auf bis zu 132 Milliarden Euro ausdehnen. Selbst bei einem positiveren Verlauf werde ein Wert von ca. 101 Milliarden Euro erreicht. Zum Vergleich: 2021 lag der reale Zinsverlust bei insgesamt 85,7 Milliarden Euro. Das geht aus der Jahresprognose der Experten von Tagesgeldvergleich.net hervor.
>>> mehr dazu www.tagesgeldvergleich.net/zinsradar/
Pensionsfonds und ESG-Referenzen
Fast zwei Drittel der europäischen Pensionsfondsmanager gaben an, dass nur 21 bis 30 Prozent der gewerblichen Immobilienvermögen ihres Fonds über starke ESG-Referenzen verfügen. Ein Viertel der Unternehmen erwartet, dass der Großteil ihres Gewerbeimmobilienvermögens das Netto-Null-Ziel in sechs bis zehn Jahren erreichen wird. Das geht aus einer Studie des ESG-Datenintelligenzunternehmen Deepki hervor.
Allianz Partners Deutschland bekommt neuen CEO
Carsten Staat hat zum 15. März 2022 den Vorsitz der Geschäftsführung der Allianz Partners Deutschland und der Allianz Handwerker Services übernommen. Überdies soll der 41-Jährige auch die Position des Hauptbevollmächtigten der AWP P&C S.A. für Deutschland ausfüllen. Er löst damit Jacob Fuest ab, der seit dem 1. Januar 2022 die Funktion des Regional CEO für North, Central & Eastern Europe innehat.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Immobilien als Inflations-Schutz
Eine Bestands-Analyse der Allianz Real Estate belegt die Sicherheit von Immobilien vor Inflation. Untersucht wurden die Renditen des Bürosektors in New York, London, Paris, Frankfurt und Sydney über einen Zeitraum von 40 Jahren. Ergebnis: die Mieten stiegen im selben Maße wie die Inflation.
Talanx knackt eine Milliarde-Euro-Marke
Die Talanx-Gruppe hat im vergangenen Jahr die gebuchten Bruttoprämien um 10,7 Prozent auf 45,5 Milliarden Euro steigern können. Großschäden aus Naturkatastrophen in Höhe von etwa 1,3 Milliarden Euro sorgten für das höchste Schadenvolumen durch Naturkatastrophen in der Talanx-Gruppe. Das Konzernergebnis legte um mehr als 50 Prozent auf rund eine Milliarde Euro zu. Überdies wurde eine um 10 Cent je Aktie erhöhte Dividende von 1,60 Euro vorgeschlagen.
Ernte-Versicherungsschutz gegen Trockenheit
Bis zum 1. April 2022 können sich Landwirte noch für dieses Erntejahr bei der Versicherungskammer Bayern absichern. Alle Anträge, die bis zu diesem Termin eingegangen sind, solle uneingeschränkter Versicherungsschutz für Ernteverluste aufgrund von Trockenheit gelten. Für nach diesem Datum eingehende Anträge werde der Versicherungsschutz für Trockenheit erst im Anbaujahr 2023 greifen.
Viele Cabrios in Hamburg unterwegs
Hamburger fahren besonders gerne Cabrio. In keinem anderen Bundesland ist der Anteil von Cabriolets an den versicherten Fahrzeugen größer. Ebenfalls verhältnismäßig viele Fahrzeuge mit offenem Verdeck sind in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unterwegs. In Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist der Cabrio-Anteil an den versicherten Fahrzeugen am geringsten. Das geht aus einer Bestandsauswertung von Check24 hervor.
Finanzwissen ist überschaubar
21 Prozent der Menschen in Deutschland schätzen ihr Wissen in Bezug auf die Themen "Finanz- und Vorsorgeplanung sowie Versicherungen" insgesamt als eher schlecht ein. Ein Viertel kennt zwar die Grundlagen, hat aber bei vielen Dingen keinen richtigen Überblick. Das geht aus einer Clark-Studie hervor.
Versicherer-Bündnis stösst Hilfsfonds an
Im Kampf gegen den Krieg haben sich die Versicherungsgruppe die Bayerische, die österreichische Merkur und die deutsche Niederlassung der niederländischen Dela Lebensversicherung grenzübergreifend zusammengeschlossen. Im Mittelpunkt soll ein internationaler Hilfsfonds sowie ein umfangreiches Sofortmaßnahmenprogramm für ukrainische Kriegsflüchtlinge stehen. Auch der Versicherer Roland Rechtsschutz werde durch Sacheinlagen unterstützen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Schutz vor digitalem Hausfriedensbruch
Der Bundesrat möchte Computer und IT-Systeme besser vor Hackerangriffen und unbefugter Benutzung schützen. Dazu wurde ein Gesetzentwurf zur wirksameren Bekämpfung von Cyberkriminalität in den Deutschen Bundestag einzubringen. Der Entwurf soll mit dem "digitalen Hausfriedensbruch" einen ganz neuen Straftatbestand enthalten. Ziel sei ein lückenloser strafrechtlicher Schutz aller Systeme und die Strafbarkeit nahezu aller Angriffsarten.
Weniger Hypothekendarlehen vergeben
Die deutschen Lebensversicherer haben im vergangenen Jahr weniger Hypothekendarlehen ausgezahlt. Die ausgezahlten Darlehen gingen im Vergleich zum Vorjahr um gut 14 Prozent auf rund 8,6 Milliarden Euro zurück. Neu zugesagt wurden Darlehen im Volumen von 9,2 Milliarden Euro. Das entspricht ebenfalls einem Minus zum Vorjahr, und zwar von 4,1 Prozent. Das berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Bundesrat beschließt Gesetzentwurf zu herrenlosen Konten
Erben sollen künftig leichter Auskünfte über mögliche Konten oder Depots von Verstorbenen aus allgemein zugänglichen Quellen erhalten. Dazu hat der Bundesrat einen Gesetzentwurf beschlossen. Laut Schätzungen würden sich aktuell zwischen zwei und neun Milliarden Euro auf so genannten herrenlosen Konten von Verstorbenen befinden. Oft wissen ihre Erben nichts davon. Überdies schlägt der Bundesrat ein Verzeichnis vor, an das automatisiert Daten Verstorbener sowie die Namen ihrer Kreditinstitute zu melden sind.
Kriegsausschluss in Cyber-Policen
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik spricht aktuell von in einer „erhöhten Bedrohungslage”, was die Cyber-Sicherheit von deutschen Unternehmen angeht. Nach Einschätzung der Berliner Cyber-Maklerplattform CyberDirekt sind die Versicherer für deutsche Versicherte vollumfänglich in der Leistungspflicht. Da Deutschland derzeit keine Kriegspartei ist, fehle für den Kriegsausschluss zum jetzigen Zeitpunkt bei reinen Cyber-Angriffen der Anknüpfungspunkt sowie das Kriterium der Zwischenstaatlichkeit.
Bauzinsen könnten weiter steigen
Die Europäische Zentralbank reagiert auf die hohe Inflation und korrigiert die Prognosen nach oben und strafft ihre Geldpolitik. Das könne zu leicht höheren Zinsen für Baufinanzierungen führen, meint Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender vom Kreditvermittler Dr. Klein. Aktuell seien die Märkte aufgrund der geopolitischen Lage hochnervös. Verbraucher, die eine Immobilienfinanzierung planen, müssten folglich mindestens in den nächsten Wochen mit schwankenden Kursen rechnen.
Talanx schafft neues Ressort
Caroline Schlienkamp ist mit Wirkung ab dem 1. Mai 2022 zum Mitglied des Vorstands der Talanx AG bestellt worden. Im Führungsgremium soll sie das neu geschaffene Ressort Compliance, Recht, Datenschutz, Einkauf sowie Innere Dienste verantworten. Ab 1. Juli soll Schlienkamp zusätzlich als Arbeitsdirektorin der Gruppe für die operative Personalfunktion verantwortlich sein.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz und die russischen Staatsanleihen
Russische Aktien- und Anleihenbestände müssen sofort divestiert werden, fordert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald. Adressat der Forderung ist auch die Allianz-Gruppe. Sie sei Nummer 1 der europäischen Investoren in russische Staatsanleihen. Doch ...
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905247/Allianz-soll-sich-von-russischen-Staatsanleihen-trennen---doch-so-einfach-ist-das-nicht/
Sorge um Absicherung im Alter
Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (IW Köln) fürchtet sich jeder Dritte um seine finanzielle Absicherung im Alter. Helfen könnte ein Opt-Out-Modell für die betriebliche Altersvorsorge. Das schlägt Ruth Schüler, Autorin der Studie, vor.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905244/Jeder-Dritte-sorgt-sich-um-Absicherung-im-Alter/
MLP überzeugt mit Geschäftszahlen
Die MLP-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 bei allen wesentlichen Kennziffern stark zugelegt. Die Gesamterlöse kletterten um 21,8 Prozent auf 934,5 Millionen Euro. Besonders stark waren die Zuwächse in der Immobilienvermittlung und im Vermögensmanagement...
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905238/MLP-wachst-zum-Teil-deutlich/
Generali löst sich von Huk-Werkstattnetz
Die Generali Deutschland AG beendet zum Jahresende die Partnerschaft mit dem Werkstattnetz der Huk-Coburg. Ab dem Jahr 2023 sollen die Kfz-Versicherer der Gruppe mit den Partnerwerkstätten der Innovation Group arbeiten.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905240/Generali-trennt-sich-von-HUK-Werkstattnetz/
„Corona-Ersparnisse“ werden lieber ausgeben
Knapp die Hälfte der Bürger gab während der Corona-Pandemie weniger Geld aus. Diese Ersparnisse sollen zum überwiegenden Teil in nachgeholten Konsum fließen und eher nicht längerfristig angelegt werden. Letzteres haben nur 41 Prozent jener Befragten vor. Das ergab die jüngste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge.
Immobilienkredite: Doppelt so hoch wie vor zehn Jahren
Die Darlehenssumme für Wohnimmobilien hat sich im Zehn-Jahres-Vergleich auf 388.220 Euro verdoppelt. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Preise bundesweit um knapp neun Prozent gestiegen. Ein überdurchschnittlicher Anstieg habe sich in Schleswig-Holstein gezeigt: Hier ...
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905242/Immobilien-Auch-in-weniger-zentralen-Viertel-werden-mittlerweile-irrwitzige-Preise-gezahlt/
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Frauen häufiger von Grundsicherung im Alter betroffen
Im September 2021 erhielten 579.095 Ruheständler Grundsicherung im Alter - so viele wie noch nie zuvor. Seit Einführung der Grundsicherung im Jahr 2005 hat sich damit die Zahl der Anspruchsberechtigten beinahe verdoppelt. Frauen sind dabei häufiger auf die Sozialleistung angewiesen als Männer. 56 Prozent der Grundsicherungsempfänger sind weiblich; 44 Prozent männlich.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905216/Immer-mehr-Rentner-auf-Grundsicherung-angewiesen/
ETF: Übergewicht bei Technologie-Titeln
Eine Flossbach von Storch-Studie attestiert der ETF-Branche Konzentrations-Tendenzen. So würden zwei Drittel des verwalteten Kapitals auf nur zehn Anbieter entfallen. Und die populärsten Fonds bilden ein Portfolio ab, das auf Technologiewerte fokussiert. So beträgt der Anteil dieser Werte in ETFs auf den US-Aktienindex S&P 500 knapp 30 Prozent. In jenen, die den globalen Aktienindex MSCI Welt spiegeln, lag der Anteil per Ende 2021 bei annähernd 28 Prozent. Zudem dominieren derzeit sieben Unternehmen die Indexwelt: Apple, Microsoft, Amazon, Tesla, Alphabet, Meta und Nvidia.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905208/Tech-Ubergewicht-Diversifikation-von-ETFs-ausbaufahig/
Depressions-Risiko durch Corona-Maßnahmen
Corona-Maßnahmen rufen bei jüngeren Menschen deutlich häufiger negative psychische Folgen hervor: 60 Prozent der 18- bis 34-Jährigen verzeichnen ein mäßiges bis sehr hohes Depressions-Level. Bei den 55- bis 64-Jährigen sind es 44 Prozent, bei den 65- bis 75-Jährigen sogar nur 24 Prozent. Das geht aus dem Axa Mental Health Report hervor.
Weniger Marderschäden an Fahrzeugen
Die Zahl der Marderschäden ist im Jahr 2020 um etwa sieben Prozent auf rund 217.000 gesunken. Den Schaden durch Marder beziffern Versicherer für 2020 auf rund 90 Millionen Euro. Das meldet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905214/Versicherer-zahlen-217000-Marderschaden-in-2020/
Deutsche mögen Versicherungsordner
Der Großteil der Deutschen möchte seine Finanzen "autonom" und "digital" managen. Jeder zweite Bundesbürger verwaltet die Finanzen noch klassisch mit dem Versicherungsordnern im Schrank. Ein Viertel der Befragten nutzt dazu bereits eine Software. Das geht aus einer Umfrage der AIR GmbH hervor.
DVAG spendet für humanitäre Hilfe
Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) stellt eine Million Euro als Soforthilfe bereit, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Der Betrag werde an den gemeinnützigen Verein „Menschen brauchen Menschen e. V.“ gespendet, der sich unmittelbar für Menschen in Not starkmacht und verschiedene Initiativen in der Ukraine unbürokratisch unterstützt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Verbraucherzentrale weiß nicht, wieviele Altersvorsorge-Beratungen durchgeführt wurden
Versicherungsbote wollte vom Verbraucherzentrale Bundesverband wissen, wieviele Beratungen zu Versicherungen, Altersvorsorge und Geldanlage 2021 durchgeführt wurden. Die Verbraucherschützer aber mauerten und schickten Versicherungsbote zu den Verbraucherzentralen der Länder.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905191/Verbraucherzentrale-Bundesverband-weiss-nicht-wieviele-Altersvorsorge-Beratungen-durchgefuhrt-wurden/
Neues Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen
Die Versicherungswirtschaft geht zum 1. August 2022 mit dem neuen Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen an den Start. Die Ausbildungsverordnung wurde vom Gesetzgeber unterzeichnet und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905207/Ausbildungsreform-neues-Berufsbild-KaufmannKauffrau-fur-Versicherungen-und-Finanzanlagen/
Debeka-Gruppe überspringt 15 Milliarden Euro-Marke
Die Debeka-Versicherungsgruppe ist im Jahr 2021 mit neun Prozent deutlich stärker gewachsen als der Markt, der ein Wachstum von rund einem Prozent verzeichnet. Zusammen mit der Bausparkasse überschritt die Gruppe mit ihren Beitragseinnahmen und Geldeingängen zum Jahresende erstmals die Marke von 15 Milliarden Euro.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905209/Debeka-knackt-Rekordmarke/
Viele Frauen befürchten Einschnitte im Ruhestand
44 Prozent der Frauen halten es für „sehr unwahrscheinlich“ bzw. „eher unwahrscheinlich“, dass sie ihren Lebensstandard auch im Ruhestand noch ohne Probleme halten können. Nur 12 Prozent der befragten Frauen gehen davon aus, im Rentenalter eher keine finanziellen Abstriche machen zu müssen.
Die favorisierten Anbieter im Bereich Arbeitskraftabsicherung
Der Maklerdienstleister VEMA hat die Lieblinge der Makler im Bereich der Arbeitskraftabsicherung abgefragt. Bei der BU vertrauen die angebundenen Partner vor allem: Alte Leipziger (23,15 Prozent), Swiss Life (9,86 Prozent) und Allianz (9,44 Prozent). Die bevorzugten Anbieter im Bereich der Dread Disease sind: Canada Life (50,62 Prozent), Nürnberger (21,48 Prozent) und Zurich (11,85 Prozent). Im Bereich der Grundfähigkeitsversicherung favorisiert man: Canada Life (18,31 Prozent), Allianz (12,10 Prozent) und Volkswohl Bund (11,78 Prozent).
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905190/Berufsunfahigkeitsversicherung-Alte-Leipziger-Swiss-Life-und-Allianz-Lieblinge-der-Makler
Grünste deutsche Sachversicherung
Die Ostangler Versicherung ist die „grünste“ und damit nachhaltigste Sachversicherung Deutschlands. Zu dieser Einschätzung kommt das NATIVE-Projekt der Greensurance Stiftung „Für Mensch und Umwelt gGmbH“.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz-Chef Oliver Bäte verdiente 2021 fast 7,9 Millionen Euro
Allianz-Chef Oliver Bäte konnte sein Gehalt 2021 deutlich steigern. Fast 7,9 Millionen Euro verdiente der 57-Jährige inklusive Boni und Versorgungsaufwand fürs Alter, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 23,44 Prozent. Das ist allerdings immer noch weniger als im Jahr 2018, als er 10,33 Millionen Euro einstreichen konnte: der bisherige Rekord.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905180/Allianz-Chef-Oliver-Bate-verdiente-2021-fast-79-Millionen-Euro/
Steigende Nachfrage nach Fonds
Mittlerweile 44 Prozent der Deutschen sind bereit, bei der Geldanlage ein höheres Risiko einzugehen. Im Vorjahr waren es nur 34 Prozent. Jüngere Menschen sind hierbei risikobereiter als ältere. 30- bis 44-Jährige liegen mit 63 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Das geht aus der Gothaer Anlegerstudie 2022 hervor.
Rente von Frauen
Laut OECD liegen die Alterseinkommen in Deutschland von Frauen durchschnittlich 46 Prozent unter denen von männlichen Rentnern. Im Vergleich zu anderen Industrienationen besteht in Deutschland somit die statistisch höchste Spreizung in der Altersvorsorge zwischen Frauen und Männern, gefolgt von den Niederlanden und Österreich. Darauf macht die Zurich Deutschland angesichts des Weltfrauentages am 8. März 2022 aufmerksam.
Kfz-Versicherungen verteuern sich wieder
Die Preise für Kfz-Versicherungen sind deutlich angestiegen. Um 8,5 Prozent legten die Prämien zu, so die Auswertung eines Vergleichsportals. Grund sind die vielen Elementarschäden, die 2021 beglichen werden mussten: speziell durch Hochwasser und Hagel.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905169/Kfz-Versicherungen-verteuern-sich-deutlich
Corona verschlechtert Altersvorsorge-Situation
Ende 2021 befürchteten 44 Prozent, dass ihre private Altersvorsorge in Gefahr ist. Zu Beginn der Pandemie teilten nur 36 Prozent diese Sorge. Im gleichen Zeitraum verloren die Befragten auch den Glaube an Lebens- und Rentenversicherungen. Ebenfalls gesunken ist das Interesse an staatlich geförderten Vorsorgeformen. Das geht aus dem Sirius Campus Kundenmonitor Assekuranz hervor.
Krankenkassen: Steigende Beiträge 2023 „unvermeidbar“
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält deutliche Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenversicherungen für „unumgänglich“, wenn der Bundeszuschuss nicht erhöht wird. Lauterbach kündigte deshalb ein Finanzierungsgesetz für die gesetzliche Krankenversicherung an.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905179/Krankenkassen-Steigende-Beitrage-2023-unvermeidbar
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz startet automatischen Unfallmelder
Die Allianz startet einen automatischen Unfallmeldedienst. Mit dem DriveDot der in allen Telematik-Verträgen aktivierbar sein soll, schafft der Versicherer gleichzeitig eine Alternative zum europäischen Auto-Notrufsystem E-Call und zum GDV-Unfallmeldedienst.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905166/Allianz-startet-digitalen-Unfallmelder
Hannover Rück goes DAX
Der Rückversicherer Hannover Rück und Daimler Truck werden vom 21. März an in den Dax aufgenommen. Dafür müssen die Papiere von Beiersdorf und Siemens Energy weichen.
Kreditzinsen steigen
Der Privatkredit-Index kletterte im Februar 2022 um 0,13 Prozent auf 2,857 Prozent. Vor allem für Häuslebauer und Immobilienkäufer wird es teurer. Zum Jahresbeginn hatte der durchschnittliche Mindestsollzins einer Baufinanzierung noch bei 1,38 Prozent gelegen. Aktuell liegt dieser Wert bei 1,71 Prozent. Das entspricht einem Anstieg um ca. 24 Prozent. Das geht aus Berechnung der Privatkreditzinsen des Fachportals Kreditvergleich.net hervor.
Hilfsaktion für ukrainische Geflüchtete
Mit einer gemeinsamen Sofort-Hilfsaktion haben die Fonds Finanz, die lets GmbH und der Verein letsact e. V. am Mittwoch einen mit Sachspenden und Lebensmitteln voll beladenen Charter-Bus von München auf den Weg in die rumänisch-ukrainische Grenzregion gebracht. Der Rückweg nach München mit den Geflüchteten steht kurz bevor.
Für Anleger sind Gas und Atomkraft nicht "grün"
Insgesamt 62 Prozent der Anleger aus der DACH-Region geben an, dass ihrer Meinung nach als nachhaltig eingestufte Finanzprodukte nicht in Atom- oder Erdgasenergie investieren sollten. Damit positioniert sich eine überwiegende Mehrheit gegen den Entschluss der EU-Kommission. Das geht aus einer Umfrage der Marketingberatung Simon-Kucher & Partners hervor.
Klimaschutz, aber ungerne beim Geld
85 Prozent der Deutschen wollen sich möglichst umwelt- und klimafreundlich verhalten. Aber nur 39 Prozent geben an, auch ihre Geldanlagen danach zu bewerten, ob sie neben den klassischen Kriterien wie Rentabilität, Liquidität und Sicherheit auch ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigen. Am meisten an "grünen" Finanzprodukten interessiert ist die Gruppe der über 60-Jährigen, von denen 46 Prozent sagen, dass Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Geldanlagen für sie eine Rolle spielt. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es gerade mal 29 Prozent. Das zeigt eine forsa-Studie im Auftrag von Vattenfall.
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