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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Notlagentarif: Zahl der Versicherten ist rückläufig
Die Zahl der im sogenannten Notlagentarif der Privaten Krankenversicherung (PKV) versicherten Personen ist auf 83.500 und damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung des Sozialtarifs im Jahr 2013 gesunken.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905153/PKV-Weniger-Versicherte-im-Notlagentarif/
Pool-Lieblinge der Makler
Unabhängige Vermittler vertrauen vor allem den Maklerpools Fonds Finanz und VEMA. Beide Unternehmen sind in den Bereichen Vorsorge/Leben, Kranken und Sach/HUK auf den ersten beiden Rängen. In der Sparte Finanzanlage / Finanzierung verteidigt BCA beziehungsweise die BFV Bank für Vermögen ihren Silberrang. Auch hier gewinnt die Fonds Finanz. Das zeigt die Studie „AssCompact AWARD – Pools & Dienstleister 2022“.
Altkanzler verliert Vorstandsposten
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder ist nicht länger als Vorstand beim Versicherungsmakler Betriebliche Vergütungs- und Versorgungssysteme für Unternehmen und Kommunen (BVUK) tätig. Das Würzburger Unternehmen hat die Zusammenarbeit in „dieser Woche“ beendet. Das berichtet die „WirtschaftsWoche".
Fehltage durch psychische Erkrankungen
Der Arbeitsausfall wegen psychischer Erkrankungen erreichte 2021 einen neuen Höchststand. Das Niveau lag mit 276 Fehltagen je 100 Versicherte um 41 Prozent über dem von vor zehn Jahren. Ein psychischer Krankschreibungsfall dauerte im vergangenen Jahr durchschnittlich 39,2 Tage. Das zeigt der aktuelle Psychreport der DAK-Gesundheit.
Öffentliche Versicherer pro Nachhaltigkeit
Die öffentlichen Versicherer sind zum 1. März 2022 geschlossen dem German Sustainability Network (GSN) beigetreten. Damit haben alle Unternehmen sowie deren Töchter Zugriff auf die Ressourcen des Netzwerks. Das GSN ist eine Plattform für die Versicherungswirtschaft zur Diskussion, Bearbeitung und Weiterentwicklung von Fragestellungen rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Frühwarnsystem gegen Betrug
Fehlverhalten und Korruption schädigen die gesetzliche Krankenversicherung erheblich. Als eine der ersten Kassen bietet die VIACTIV einen sicheren Meldeweg an, um Hinweisgeber und Insider zu schützen. Sie folgt damit der auf EU-Ebene beschlossenen Whistleblower-Richtlinie, bevor diese in Deutschland in nationales Recht umgesetzt ist.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Lebensversicherung: Rentenfaktor im Sinkflug
Die Lebensversicherer in Deutschland haben den Rentenfaktor fast ausschließlich nach unten korrigiert. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Analysehauses Franke & Bornberg. Im Vergleich von 2022 zu 2021 sank der Rentenfaktor im Marktschnitt von 29,09 Euro auf 25,97 Euro: ein Minus von 10,73 Prozent.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905142/Lebensversicherer-senken-Rentenfaktor-im-Marktschnitt-deutlich/
BaFin: Hauptrisiken im Fokus
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat für 2022 sechs Hauptrisiken der deutschen Finanzbranche identifiziert. Aus der Sicht der Aufsicht handelt es sich dabei um Risiken aus dem Niedrigzinsumfeld, aus Korrekturen an den Immobilienmärkten, aus signifikanten Korrekturen an den internationalen Finanzmärkten, aus dem Ausfall von Unternehmenskrediten, Cyberrisiken und Risiken aus unzureichender Geldwäscheprävention. Mit diesen Risiken will sich die BaFin prioritär befassen.
Hiscox präsentiert Jahresergebnisse 2021
Die Hiscox Group hat im Jahr 2021 die gebuchten Bruttoprämien um 5,9 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar steigern können. Der versicherungstechnische Gewinn von 215,6 Millionen US-Dollar ist der stärkste seit fünf Jahren. In Europa seien die gebuchten Bruttobeiträge um 18,2 Prozent auf 322,8 Millionen US-Dollar geklettert.
Swiss Life steigert Ergebnis deutlich
Die Swiss Life Deutschland hat im vergangenen Jahr die Prämieneinnahmen um vier Prozent auf 1,3 Milliarden Euro steigern können. Das Segmentergebnis sei sogar um 36 Prozent auf 228 Millionen Euro angestiegen.
Policen Direkt meldet Rekordzahlen
Die Policen Direkt-Maklergruppe hat im vergangenen Jahr per Maklernachfolge im Schnitt einen neuen Bestand pro Woche übernommen. Die Größe der übernommenen Bestände habe zwischen 5.000 und 400.000 Euro Courtageumsatz pro Jahr gelegen. Der Privatkundenanteil am Bestand liege aktuell bei 90 Prozent.
BCA schafft Zugang zu Riester-Nettotarifen
Der Maklerpool BCA AG stellt seinen Partnern Zugang zu Riester-Nettotarifen bereit. Dies solle über eine Kooperation mit nettoriester.de erfolgen. Der Dienstleister aus Goslar hat mit der Alte Leipziger, die Bayerische und Volkswohl Bund drei Partnergesellschaften an Bord.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Ergo erreicht Jahresziel
605 Millionen Euro Gewinn statt der anvisierten 500 Millionen Euro konnten die Düsseldorfer vermelden. Die Übererfüllung der Zielvorgabe hat der Versicherer vor allem seinem starken Deutschland-Geschäft - insbesondere der Schaden-/Unfall-Sparte - zu verdanken. Allein dort stieg der Gewinn um 77 Millionen auf insgesamt 234 Millionen Euro.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905121/Ergo-erfullt-Jahresziel-des-Strategieprogramms/
Krieg in der Ukraine: Versicherer spenden
Die Versicherer Allianz und die Talanx / HDI Group haben jeweils große Hilfspakete geschnürt. Der Münchener Versicherungskonzern werde zehn Millionen Euro für humanitäre Zwecke in der Ukraine zur Verfügung stellen und will überdies Spenden der Mitarbeiter verdoppeln. Die Talanx / HDI Gruppe hat durch ihre Töchter in Polen und Ungarn ein Hilfspaket für Flüchtende und Direkthilfe in der Ukraine in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro aufgelegt.
Cyberangriff auf Aon
Cyberkriminelle haben das Makler- und Beratungshaus Aon in den USA angegriffen. Das Unternehmen berichtete der US-Börsenaufsicht SEC vom Bemerken eines Cybervorfalls, schreibt das Portal Versicherungsmonitor. Die Hintergründe des Angriffs seien noch unklar. Derzeit geht Aon davon aus, dass der Vorfall keine Konsequenzen auf Geschäft oder finanzielle Lage haben wird.
>>> mehr dazu versicherungsmonitor.de/2022/03/01/aon-wird-opfer-eines-cyberangriffs
Versicherer bringen Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg
Mehr als drei Viertel der Versicherer haben eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Bei knapp einem Drittel wurde die Strategie bereits erfolgreich in die Unternehmensstrategie implementiert und umgesetzt. Und knapp ein Fünftel der Unternehmen gab an, die Nachhaltigkeitsstrategie darüber hinaus zu überprüfen, regelmäßig zu messen sowie weiterzuentwickeln. Das geht aus einer Umfrage des neuen Center for Sustainable Insurance von Versicherungsforen Leipzig und der Handelshochschule Leipzig hervor.
Schadenregulierung: Verzögerung begründet Schadenersatz-Anspruch
Verzögert ein Wohngebäudeversicherer pflichtwidrig die Schadenregulierung, können daraus Schadenersatz-Ansprüche entstehen. Dennoch gelten weiterhin Schadenminderungspflichten. Um den Schaden gering zu halten, kann unter Umständen auch die Aufnahme eines Kredites angemessen sein, so ein Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905122/Schadenersatz-wenn-der-Versicherer-die-Regulierung-verzogert/
Verbraucherschutzverband mit neuer Vorständin
Der Verbraucherzentrale Bundesverband gab eine Personalie bekannt. Jutta Gurkmann rückt in den Vorstand auf. Nötig wurde das, weil ihr Vorgänger Klaus Müller im Januar zum Präsident der Bundesnetzagentur berufen wurde.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Zahl der Verkehrstoten auf Rekordtief
Im vergangenen Jahr sind bundesweit 2.569 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das sind 6 Prozent weniger als 2020. Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905107/Verkehr-Die-Bereitschaft-Regeln-zum-eigenen-Vorteil-auszunutzen-wachst/
Gesetzliche Krankenversicherung: 17-Milliarden-Euro-Finanzierungslücke
Laut Unterlagen des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen über die das Handelsblatt berichtet, gehen die Kassen-Funktionäre von einer Finanzierungslücke in Höhe von 17 Milliarden Euro für 2023 aus. Steuert der Gesetzgeber nicht dagegen, müsste der Zusatzbeitrag steigen, warnt der Verband. Ein Grund für das Defizit: 2023 laufen Staatshilfen aus, mit denen Zusatzbelastungen durch die Corona-Pandemie abgemildert werden sollten.
>>> mehr dazu www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesundheitswesen-krankenkassen-rechnen-fuer-2023-mit-luecke-von-17-milliarden-euro-versicherten-drohen-hoehere-beitraege/28106882.html
DSGVO-Verstoß: Krankenkasse muss für Falschversand zahlen
Vor dem Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung wollte sich eine Frau einen Auszug ihrer Gesundheitsakte per Mail schicken lassen. Allerdings notierte sich die Krankenkasse die falsche Mailadresse und schickte die sensiblen Daten unverschlüsselt.
Dieser Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung kostete die Krankenkasse nun 2.000 Euro Schmerzensgeld für die Frau. Über die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf berichtete procontra.
>>> mehr dazu www.procontra-online.de/artikel/date/2022/02/fehlgeleitete-mail-kostet-krankenkasse-2000-euro/
adesso kauft sich ein
Die adesso insurance solutions GmbH hat sich mehrheitlich an der RIES Corporate Solutions GmbH beteiligt. Das Unternehmen solle künftig adesso benefit solutions heißen. Mit dem Einstieg beim Beratungsunternehmen für Pensionsstrategie solle das Leistungsangebot im Bereich der betrieblichen Benefits ausgebaut werden.
Allianz und Aviva kooperieren
Die Allianz Real Estate und Aviva Investors bauen zwei Büroimmobilien in London. Diese sollen in der Innenstadt liegen und einen Bruttoentwicklungswert von rund 600 Millionen Euro haben.
Signal Iduna und Borussia Dortmund verlängern langfristig
Die Signal Iduna Gruppe hat ihre Sponsoringvereinbarung mit Borussia Dortmund vorzeitig verlängert. Der neue Namensrechtevertrag solle bis zum Jahr 2031 gelten.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Axa legt bei neuen Leben-Produkten zu
Die Axa Deutschland hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2021 um drei Prozent auf 11,3 Milliarden Euro steigern können. Das Nettoergebnis sei um 43 Prozent auf nun 732 Millionen Euro angewachsen. Insbesondere das Neugeschäft mit fondsgebundenen und hybriden Lebensversicherungsprodukten habe zulegen können. Hier habe es einen Zuwachs von 22 Prozent gegeben.
PKV-Treuhänder nicht überlastet
Sind 14 Treuhänder genug, um die Beitragsanpassungen der Privaten Krankenversicherer unabhängig zu überprüfen? Das wollte die Linke-Fraktion im Bundestag wissen. Die Regierung hält die Anzahl der Treuhänder für „grundsätzlich ausreichend“. Dennoch will das Finanzministerium das Leitbild des Treuhänders weiter stärken. Dazu soll das Versicherungsaufsichtsgesetz angepasst werden. Dort seien die Kriterien für Unabhängigkeit nicht abschließend normiert.
ver.di lässt streiken
Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und dem Arbeitgeberverband der privaten Versicherungswirtschaft blieb ohne Ergebnis. Begleitet wurden die Verhandlungen von ersten Streiks in der Versicherungsbranche. In Hannover, Bremen, Hamburg und im Provinzialkonzern beteiligten sich rund 800 Beschäftigte der Branche an ersten Streiks und machten ihre Forderungen deutlich.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905087/Verdi-ruft-zu-Streiks-auf
Wintersturm-Serie verursacht hohe Schäden
Die drei Winterstürme „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ verursachten versicherte Schäden in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. Von der aktuellen Schadensumme zahlen die Sachversicherer 1,25 Milliarden Euro für 900.000 beschädigte Häuser, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe. Mit rund 65.000 Schäden in Höhe von 125 Millionen Euro sind die Kfz-Versicherer vergleichsweise wenig betroffen.
SV SparkassenVersicherung: Pensionsfonds springen an
Die SV SparkassenVersicherung hat im vergangenen Geschäftsjahr die gebuchten Bruttobeiträge um 11,8 Prozent auf 3,89 Milliarden Euro steigern können. Insbesondere der Bereich Pensionsfonds habe zulegen können. Hier seien die Bruttobeiträge von 56,3 Millionen Euro auf 216,5 Millionen Euro angewachsen.
Steigende Nachfrage nach Anlageobjekten
Bei fast einem Viertel der Immobilienmakler ist die Nachfrage nach Immobilieninvestments um 20 Prozent gestiegen, bei weiteren 19,9 Prozent sogar um 25 Prozent oder mehr. Ein großes Interesse gebe es an Mehrfamilienhäusern. Die meisten Anlageobjekte würden in der Stadt veräußert. Aber auch das Umland bleibe begehrt. Das geht aus einer Online-Umfrage des Maklerunternehmens von Poll Immobilien hervor.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz Deutschland mit Umsatz-Minus und Gewinn-Plus
Die Allianz Deutschland hat im zweiten Pandemiejahr einen Umsatz von 38,8 Milliarden Euro eingefahren. Das ist ein Minus von 5,1 Prozent. Gleichzeitig stieg das operative Ergebnis um 1,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Verluste musste das Unternehmen im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung hinnehmen.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905068/Allianz-Deutschland-muss-Umsatz-Minus-hinnehmen
Versicherer legen Angebot für Tariferhöhungen auf den Tisch
Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen hat in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Innendienst-Angestellten erneut die Forderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Gleichzeitig machte der AGV ein erstes Angebot. Darin enthalten sind leichte Gehaltserhöhungen sowie zwei Einmalzahlungen. Dafür wollen die Versicherer eine längere Laufzeit der Tarifvereinbarung.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905065/Versicherer-bieten-Gehaltserhohung-an
Jeder Fünfte hatte erhebliche finanzielle Belastungen
Jeder Fünfte in Deutschland war von der Corona-Pandemie finanziell ganz erheblich betroffen. So hatten acht Prozent Einkommensverluste von mehr als 500 Euro im Monat zu verkraften. Elf Prozent mussten finanzielle Mittel mobilisieren, also zum Beispiel einen Antrag auf Sozialleistungen stellen, ein Darlehen aufnehmen oder Ersparnisse aufbrauchen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge hervor.
Jung, DMS & Cie.: Thinksurance auch für Banken
Jung, DMS & Cie. weitet die Kooperation mit Thinksurance aus. Ziel davon ist es, Banken einen innovativen, digitalen Vertriebskanal im Bereich Gewerbeversicherung für Firmenkunden zu bieten – von der Bedarfsanalyse, über den Tarifvergleich und die Ausschreibung komplexer Risiken bis hin zur Dokumentation.
Nachhaltigkeit: Was Versicherer von ‚grüner‘ Atomkraft und Gas halten
Das German Sustainability Network befragte 32 Versicherungsunternehmen zum Stand der eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen. Dabei wurde auch danach gefragt, wie Versicherer die Einstufung von Atomkraft und Gas als taxonomiekonform bewerten. 78 Prozent der befragten Unternehmen lehnen diese Einstufung ab.
Bewerbungszeitraum für Bildungspreis startet
Ab dem 1. März kann sich für den Bildungspreis der Deutschen Versicherungswirtschaft beworben werden. Bis zum 27. Mai können die Bewerbung auf innoward.de hochgeladen werden.
>>> mehr dazu www.innoward.de
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Gothaer stösst Lebensversicherungen ab
Die Gothaer Leben hat sich von einem Teil des Leben-Bestandes getrennt. Dabei handelt es sich um einen Bestand von klassischen sowie fondsgebundenen Produkten in Österreich. Käufer ist der Lebensversicherer Mylife mit Sitz in Göttingen.
Indexpolicen punkten
Indexpolicen haben im vergangenen Jahr häufig Renditen im mittleren und hohen einstelligen Prozentbereich eingefahren. Im Einzelfall seien sogar Renditen von über zehn Prozent eingefahren worden. Das geht aus einer Auswertung vom Ratinghaus Assekurata hervor.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905057/Indexpolicen-performen-im-Einzelfall-zweistellig
DFV findet neuen Vertriebsvorstand
Die DFV Deutsche Familienversicherung hat einen Nachfolger für Stephan Schinnenburg gefunden. Ansgar Kaschel soll spätestens zum 1. Juli 2022 neuer Vertriebsvorstand werden. Aktuell ist der Diplom-Ökonom noch als Leiter Direktvertrieb bei der Europa Versicherung AG tätig.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905054/DFV-bekommt-neuen-Vertriebschef
Generali: Neuer Job für Schmallenbach
Der Generali-Konzern hat in der Schweiz ab sofort einen neuen Chief Executive. Der 59-jährige Christoph Schmallenbach übernimmt die Position von Andreas Krümmel. Schmallenbach war bis Dezember 2021 im Vorstand der Generali Deutschland. Die Personalie wurde gegenüber Versicherungsmonitor bestätigt.
Munich Re mit Umsatzrekord
Der Rückversicherer Munich Re hat im Geschäftsjahr 2021 einen Gewinn von 2,9 Milliarden Euro eingefahren und damit das Gewinnziel von 2,8 Milliarden Euro übertroffen. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent auf 59,6 Milliarden Euro. Das ist der bislang höchste Wert in der Unternehmensgeschichte.
PKV-Verband goes Lobbyregister
Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) hat sich beim neuen Lobbyregister des Deutschen Bundestages angemeldet. Der Branchenverband verwendet rund 1,4 Millionen Euro im Jahr für die Interessenvertretung auf Bundesebene.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Pflichtlektüre: So setzen Makler das ‚Verivox-Urteil‘ um
Der Vermittlerverbände AfW und VOTUM haben eine Liste mit Empfehlungen für Versicherungsmakler erarbeitet. Damit reagieren die Verbände auf das sogenannte Verivox-Urteil. Darin stellte das Oberlandesgericht Karlsruhe heraus, dass Versicherungsmakler ausdrücklich darauf hinweisen müssen, wenn ihrem Rat kein hinreichender Marktüberblick zu Grunde liegt.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905047/7-Punkte-zum-Verivox-Urteil-die-Makler-kennen-sollten
Tesla nun im deutschen Versicherungsgewerbe
Der Autobauer hat seine Gesellschaft Tesla Insurance Ltd. nun im deutschen Handelsregister eintragen lassen. Hauptniederlassung von Elon Musks neuem Projekt ist das Niedrigsteuerland Malta.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905038/Tesla-laesst-deutsche-Versicherungs-Tochter-in-Handelsregister-eintragen/
Rechtsschutz: Streitwerte steigen
Etwa ein Viertel der Deutschen war in den vergangenen zehn Jahren einmal oder mehrmals an einem Gerichtsprozess beteiligt. Überdurchschnittlich hoch ist dieser Anteil bei den 30 bis 59-Jährigen und bei den Personen mit einer Rechtsschutzversicherung. Bundesbürger ziehen durchschnittlich ab einem Streitwert von knapp 3.700 Euro vor Gericht - Tendenz steigend. Das geht aus dem Roland Rechtsreport 2022 hervor.
PKV und der Beitrag für den Corona-Schutz
Die Private Krankenversicherung hat seit Beginn der Pandemie mit zusätzlichen Leistungen von mehr als 2,8 Milliarden Euro dazu beigetragen, die medizinische Versorgung in der Corona-Krise zu sichern. Allein die Hygienepauschalen für Ärzte, Psychologen und Zahnärzte hätten zum Jahresende 2021 fast 1,2 Milliarden Euro gekostet. Das berichtet der PKV-Verband.
Allianz entlässt zwei Fondsmanager
Die Allianz reagiert auf die Finanzwetten und das Geschehen rund um sogenannte Structured Alpha Fonds. Im Zuge der Aufarbeitung seien zwei Fondsmanager entlassen worden. Einer der Manager sei „wegen der Verletzung interner Vorschriften entlassen worden, die die Einhaltung von Branchen-Standards bezüglich der Vorbereitung der Kommunikation mit Kunden“ beträfen. Das berichtet das "Handelsblatt" und beruft sich auf regulatorische Unterlagen sowie Angaben aus informierten Kreisen.
>>> mehr dazu www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/versicherer/versicherer-hedgefonds-streit-allianz-entlaesst-zwei-beteiligte-fondsmanager/28090428.html
Einsteigen bitte: Versicherungsbote baut eine Zeitkapsel
Wie sieht die Versicherungsbranche am 03.02.2030 aus? Das wollen wir von Ihnen und Euch wissen. Schickt uns eine Sprachnachricht oder ein Video von maximal drei Minuten Länge bis zum 22. April an: [email protected]
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905043/Wie-sieht-die-Versicherungsbranche-am-3-Februar-2030-aus
Wir bauen eine Zeitkapsel für die gesamte Versicherungsbranche. Sie können darin Platz nehmen und mit uns zusammen Geschichte schreiben. Und zwar eine Geschichte über die Zukunft der Versicherungsbranche. Sie müssen uns dafür nur erzählen, wie ihrer Meinung nach der Alltag in der Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 ausschaut?
Wie sehen Sie die Zukunft der Versicherungsbranche? Wie sieht sie am 3. Februar 2030 aus?
Wo und wie werden Sie mit Kunden reden? Suchen Kunden nach Versicherungen bei Google per Hand oder fragen sie einfach Alexa? Welche Social-Media-Kanäle werden eine Rolle spielen? Wie werden Sie Schäden melden? Welche neuen Arten von Schäden wird es geben? Welche neue Produkte wird es geben? Wo werden Sie Mitarbeiter finden? Wie erfolgt die Ausbildung und wo die Weiterbildung? Welchen Einfluss haben Technologie, KI, Algorithmen und Bots? Dazu noch all die anderen Fragen, die wir hier gerade vergessen haben.
Wir fragen Sie ganz einfach: Wie sieht die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 aus? Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und geben Sie uns einen kleinen Einblick in ihren zukünftigen Tagesablauf.
Eine einzigartige Momentaufnahme, die es in dieser Form weltweit noch nicht gegeben hat. Und Sie können dabei sein.
Auf Basis ihrer Antworten produzieren wir eine Audio-Reportage, welche die Zukunftsvision der gesamten Branche zusammenfasst. Und das ist nur der Anfang. Denn außerdem produzieren wir für jede Antwort einen eigenen Audio-Beitrag, welcher im Versicherungsfunk veröffentlicht wird.
Und das ist nur die Einleitung für eine viel größere Geschichte. Stellen Sie sich einmal vor, wir könnten heute ins Jahr 2014 zurückschauen. Das war das Jahr der Ice-Bucket-Challenge, Google hat damals Google Glass auf den Markt gebracht und Deutschland wurde Fußballweltmeister. Stellen Sie sich vor, wir könnten sehen und hören, wie sich die Versicherungsbranche damals das Jahr 2022 vorgestellt hat. Und das nicht nur von zwei, drei ausgewählten Vorständen, sondern in gebündelter Form gäbe es Stimmen aus der gesamten Branche.
Wir können heute nicht auf 2014 zurückblicken. Aber wir können mit Ihnen gemeinsam am 3. Februar 2030 auf eine Momentaufnahme der Versicherungsbranche aus dem Jahr 2022 zurückschauen. Etwas Vergleichbares gab es nicht nur in keiner anderen Branche, sondern weltweit noch nie. Und Sie können Teil von diesem einzigartigen Zeitdokument sein.
Wer kann mitmachen?
Jeder aus der Versicherungsbranche. Vom Auszubildenden bis zum Vorstand. Wir möchten die Branche in ihrer Gesamtheit abbilden. Das können wir aber nur machen, wenn Sie mitmachen.
Wie machen Sie mit?
Ganz einfach. Sie nehmen eine Sprachnachricht oder ein Video von maximal 3 Minuten Länge auf. Und darin erzählen Sie uns, wie Ihrer Meinung nach die Versicherungsbranche am 3. Februar 2030 aussehen wird.
Diese senden Sie bis zum 22. April 2022 an [email protected].
In Ihrer E-Mail nennen Sie uns noch ihren Namen und die Position, in der Sie aktuell in der Versicherungsbranche tätig sein. Das benötigen wir für den Beitrag, den wir für Sie produzieren. Optional können Sie uns auch noch ihr Alter und das Unternehmen, in dem Sie gerade tätig sind nennen und ein Foto beifügen. Und wenn Sie möchten, dann nennen Sie uns noch eine Domain, auf die wir von ihrem Beitrag aus verlinken sollen.
Und das war es schon. Damit haben Sie haben ihren Platz in unserer Zeitkapsel und sind Teil eines weltweit einzigartigen Projektes.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Rund 38 Prozent aller aktuellen Ruheständler mit mindestens 40 Versicherungsjahren erhalten weniger als 1.200 Euro Monatsrente. Das betrifft knapp 2,7 Millionen Menschen. Davon können 1,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner sogar auf 45 Versicherungsjahre zurückblicken. Diese Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag zurück.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905029/Rente-Millionen-weniger-als-1200-Euro-nach-40-Versicherungsjahren/
Im Kampf gegen den Fachkräftemangel bringt Wirtschaftsminister Robert Habeck auch ein höheres Renteneintrittsalter ins Spiel. In einem Interview mit dem "Handelsblatt" erklärte der Grünen-Politiker, dass es freiwillig basierte "längere Lebensarbeitszeiten geben" sollte. "Wir sollten also über so etwas wie ein Renteneintrittsfenster sprechen, kein fixes Alter", sagte Habeck.
>>> mehr dazu www.handelsblatt.com/politik/bundeswirtschaftsminister-im-interview-robert-habeck-eeg-umlage-soll-schon-ab-diesem-sommer-wegfallen/28086854.html
Die Schadenschätzungen allein für die Stürme seit Jahresbeginn belaufen sich auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro. Das geht aus Daten der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hervor. Zum Vergleich: 2016 zahlten deutsche Versicherer für Sturm- und Hagelschäden 1,4 Milliarden Euro.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905034/Sturm-Zeynep-verursacht-mehr-als-900-Millionen-Euro-Schaden/
Weil die monatliche Belastung für Darlehen steigt, legt auch die Nachfrage nach Forward-Darlehen zu. Deshalb werden diese aktuell vermehrt abgeschlossen. Ihr Anteil stieg innerhalb eines Monats auf sieben Prozent. Im Vormonat waren es noch 5,67 Prozent. Das geht aus dem Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung hervor.
Um Doppelbesteuerung von Renten zu vermeiden, ist eine Steuerreform geplant. Die sieht u.a. auch vor, dass Beiträge, die für die Rente eingezahlt werden, als Sonderausgaben voll von der Steuer absetzbar sind.
>>> mehr dazu www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/rentenbesteuerung-wer-wie-von-der-reform-profitiert.html
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat sich in das Lobbyregister des Deutschen Bundestags eingetragen. Der Verband wendete 2020 rund 15 Millionen Euro für die Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes auf, wie aus dem Eintrag hervorgeht.
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