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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Die Allianz hat ein neues Rückkaufprogramm für eigene Aktien für das Jahr 2022 beschlossen. Das Volumen des neuen Programms beträgt bis zu einer Milliarde Euro. Überdies hat der Versicherungskonzern Rückstellungen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro gebildet. Diese seien für Vergleiche mit Großanlegern reserviert, die der Versicherer im Zusammenhang mit den Verfahren rund um die Structured Alpha Fonds erwartet.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905019/Allianz-Riskante-Finanzwetten-schmalern-Rekordergebnis/
Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat die finanzielle Stabilität der Privaten Krankenversicherer untersucht. Dabei erhielten 23 der 37 untersuchten Unternehmen eine "sehr gute" oder bessere Bewertung.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905018/Krankenversicherer-glanzen-im-IVFP-Qualitatsrating/
Der Bundesgerichtshof hat hervorgehoben, dass sich das Schmerzensgeld, das ein Kfz-Haftpflichtversicherer an ein Unfallopfer zahlt, nicht streng nach Tagessätzen berechnen lässt. Um das Schmerzensgeld zu berechnen, müssen auch die Einschränkungen in der zukünftigen individuellen Lebensführung des Unfallopfers berücksichtigt werden.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905021/BGH-Schmerzensgeld-taggenaue-Berechnung/
Die Stuttgarter Lebensversicherung ist der Marktinitiative ‚Neuer Renditestandard’ beigetreten. Deren Ziel ist die einheitliche Darstellung von Renten- und Ablaufleistungen auf Basis des Volatium-Modells. Das ermittelt mit stochastischen Simulationen die Renditepotenziale aller Altersvorsorgeprodukte der Schichten eins bis drei.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4904764/Renditestandard-Das-konnte-den-Markt-tatsachlich-revolutionieren/
Seit Pandemie-Beginn sind bei der Alten Leipziger rund 3.500 neue BU-Fälle im Bestand verzeichnet worden. Davon 20 Personen nach einer Corona-Erkrankung.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905020/Berufsunfahigkeitsversicherung-Welche-Rolle-spielt-Corona-bei-der-Leistungsregulierung/
Der Anteil männlicher Privatanleger ist bundesländerübergreifend stets wesentlich höher als der der Frauen. Nur durchschnittlich knapp 27 Prozent der Frauen legen ihr Geld in Wertpapierdepots an, während es bei den Männern 73 Prozent sind.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Nur jeder Vierte im öffentlichen Dienst hat eine Diensthaftpflichtversicherung. 61 Prozent der Angestellten im öffentlichen Dienst bzw. Beamten gaben an, keine DHV zu haben und auch keinen Abschluss zu planen. Das ergab eine repräsentative YouGov-Befragung im Auftrag von Check24.
Die DFV Deutsche Familienversicherung und Stephan Schinnenburg gehen getrennte Wege. Der Vertriebsvorstand solle zum 28. Februar 2022 aus dem Vorstand ausscheiden. Darauf hätten sich Aufsichtsrat und Schinnenburg verständigt. Die Leitung des Vertriebsressorts solle bis zur Bestellung eines Nachfolgers Dr. Stefan Knoll übernehmen.
Das Analysehaus Ascore hat das Update in den Bereichen Unfallversicherung und Existenzschutz veröffentlicht. Im Bereich Unfall-Erwachsene konnten von den 116 geprüften Tarifen 33 mit der Höchstbewertung überzeugen. Insgesamt 35 von 111 Tarifen aus dem Segment Kinder-Unfall erhielten die Maximal-Bewertung. Beim Senioren-Unfallschutz teilen sich 21 von 95 analysierten Tarifen den Siegerpreis.
Der Freiburger Ökonom Lars Feld hat sich für ein höheres Renteneintrittsalter ausgesprochen. Der Renteneintritt solle an die höhere Lebenserwartung gekoppelt werden, um das Rentensystem „nach 2029 finanziell stabil" zu halten. Brisanz bekommt die Aussage, weil Feld inzwischen der neue Wirtschaftsberater von Finanzminister Christian Lindner ist. Zudem hatten SPD, Grüne und FDP im Koalitionsvertrag die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters ausgeschlossen.
Ostangler, Schwarzwälder und Waldenburger Versicherung sind die ‚grünsten Sachversicherer Deutschlands‘ zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Greensurance-Stiftung. 19 ausgewählte Sachversicherer stellten sich dafür einem Rating mit mehr als 300 Indikatoren. Die Allianz findet sich in diesem Rating auf Rang 6; hinter der R+V Versicherung und Barmenia.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905008/Nachhaltigkeit-Kleine-Versicherer-schlagen-Allianz-Axa-und-Co/
Diese Frage untersuchte die Unternehmensberatung Ernst & Young und V.E.R.S. Leipzig GmbH. Ergebnis: An erster Stelle liegt die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber mit einem Indexwert von 93, gefolgt von Umweltschutz und Klimawandel mit einem Indexwert von 89. Dicht dahinter kommt der Motivationsfaktor, Gutes für die Gesellschaft zu tun – mit einem Indexwert von 88 sowie die Erfüllung regulatorischer Anforderungen mit einem Zustimmungswert von 87.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4905005/Nachhaltigkeitsberichterstattung-erreicht-Versicherungskunden-noch-nicht/
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Im Jahr 2021 mussten die deutschen Lebensversicherer für die Zinszusatzreserve knapp 10 Milliarden Euro nachreservieren. Insgesamt hat die Branche seit Einführung des Reservetopfs im Jahr 2011 einen Bestand von 97 Milliarden Euro aufgebaut. Bei gleichbleibenden Marktzinsen wäre die ZZR damit schon zu mehr als drei Vierteln ausfinanziert.
Roland Rechtsschutz hat das Angebot für Gewerbetreibende ausgeweitet. Dabei sollen unter anderem die Branchen Handwerk, IT und verarbeitendes Gewerbe ins Visier genommen werden. Zudem sollen nun auch Streitigkeiten im Zusammenhang mit Patent- und Urheberrecht und die gewerbliche Nutzung von Drohnen abgesichert werden können.
Die Süddeutsche Krankenversicherung steigt in das Geschäft mit Kompositprodukten ein. Über die neue digitalen Vertriebsmarke „SDK NEVA“ soll zunächst eine Privathaftpflichtversicherung angeboten werden. Hinter dem Produkt steckt die PHV der Neodigital Versicherung AG. Denn der Digitalversicherer bietet seine Produkte auch als White-Label-Lösung an. Weitere Sachversicherungen sollen in diesem Jahr folgen.
Zum Jahreswechsel 2021/2022 haben 19 Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöht. Dabei gab es Steigerungen um bis zu 0,9 Prozentpunkte. Insgesamt elf Unternehmen konnten ihre Beiträge um maximal 0,5 Prozentpunkte senken. Aktuell gibt es 2,2 Prozentpunkte Unterschied zwischen dem höchsten und niedrigsten Beitragssatz. Darauf weist das Portal "gesetzlichekrankenkassen.de" hin.
NFTs sind die beliebtesten Geldanlagen von deutschen Google-Nutzern. Rund 22.741 Prozent Zuwachs verzeichnete die nachgefragte Anlageart von 2019 bis 2021. Darauf folgt die Suche nach ETFs und dem Festgeldkonto. Ein rückläufiges Suchvolumen gab es lediglich bei Kapital-Lebensversicherungen und Pfandbriefen. Unverändert blieb das Interesse mit Blick auf Ratensparpläne, den Kauf von Immobilien und private Rentenversicherungen. Das hat die Berlin School of Business and Innovation anhand des Suchverhaltens auf Google analysiert.
Die deutsche Umweltorganisation Urgewald hat die Geldströme der Kohle-Industrie untersucht. Demnach zählen auch deutsche institutionelle Anleger zu den Großinvestoren. So platziert sich die Allianz Gruppe weltweit auf Rang 20 der Kohle-Anteilseigner: mit 9,4 Milliarden US-Dollar. Auch die Deutsche Bank und ihre Tochter DWS sind beim Investment in Kohle gut dabei: 8 Milliarden US-Dollar bedeuten international Rang 28 für die Frankfurter. Weltweit größter Investor ist BlackRock mit 109 Milliarden Dollar.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4904997/BlackRock-und-Allianz-Grossinvestoren-der-Kohleindustrie/
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Domcura übernimmt Mehrheit an Tochterfirma der Bayerischen
Die MLP-Tochter Domcura hat rückwirkend zum 1. Januar 2022 die Mehrheit am Assekuradeur Asspario übernommen. Mit 51 Prozent der Anteile ist Domcura damit Mehrheitsgesellschafter an der Tochterfirma der Versicherungsgruppe die Bayerische. Asspario soll eigenständig bleiben. Der Assekuradeur aus Bad Kreuznach solle seinen Fokus auf die Entwicklung von automatisierten Versicherungskonzepten für Kleingewerbe legen.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4904983/Domcura-steigt-bei-Asspario/
Abfrage, Sammlung, Speicherung und gar Weitergabe des individuellen Impfstatus durch Krankenversicherer lehnen diese ab. Ein Gesetzentwurf zur Durchsetzung einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Corona-Virus sah nämlich genau das vor. In einer gemeinsamen Erklärung stellten sich Verbände der gesetzlichen Kassen und der PKV-Verband gegen solche Vorhaben. Die Versicherer dürften nicht als ‚Impfpolizei‘ wahrgenommen werden.
>>> mehr dazu www.versicherungsbote.de/id/4904982/Krankenversicherer-wollen-keine-Impfpolizei-sein/
Allianz setzt auf Konto Ident
Bei der digitalen Altersvorsorge Allvest bietet die Allianz Identitätsprüfung nun auch das „Konto Ident“-Verfahren an. Dadurch sei die Identitätsprüfung per Übermittlung von Ausweis- und Portraitfotos sowie der Referenzüberweisung eines Cents vom eigenen Online-Bankkonto möglich. Ein persönlicher Kontakt sei nicht mehr erforderlich. Bisher wurden bereits Video- und Post-Ident genutzt.
R+V startet Kapital-UnfallPolice
Die R+V Versicherung verbindet Unfallschutz und Geldanlage in der neuen Kapital-UnfallPolice. In der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr soll auch eine Pflegeoption verbaut werden können. Diese soll den kompletten Einmalbeitrag plus Überschüsse leisten, wenn der Versicherte aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls pflegebedürftig wird. Allerdings soll dies erst ab Pflegegrad drei greifen.
AfW bekommt neues Fördermitglied
Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßt mit der Moventum ein weiteres Fördermitglied. Das Unternehmen aus Luxemburg ist ein Anbieter einer Fonds- und Finanzplattform. Diese soll Vermittlern beim Handeln von Wertpapieren sowie bei der Depot- und Kontoführung helfen.
Policen Direkt geht shoppen
Der Zweitmarkt-Anbieter Policen Direkt hat das Maklerhaus Secura Gumpp AG übernommen. Das Unternehmen aus Stadtbergen bei Augsburg solle auch nach der Übernahme unter der eigenen Marke fortgeführt werden.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Fast jeder dritte Makler erzielt weniger als 25.000 Euro Gewinn
Im Geschäftsjahr 2021 musste laut AfW-Vermittlerbarometer fast jeder dritte Vermittler mit einem Gewinn bzw. Überschuss (nach Steuern) von bis zu 25.000 Euro Vorlieb nehmen. 25,73 Prozent der Befragten sind der Gewinnklasse 25.000-50.000 Euro zurechnen. Zwischen 50.000 und 75.000 Euro per annum erzielten 16,07 Prozent und zwischen 75.000 und 100.000 Euro weitere 9,98 Prozent.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904962/Versicherungsmakler-Fast-jeder-Dritte-hat-nur-Jahresgewinn-bis-25000-Euro/
Die deutschen Versicherer haben eine erste Schadenbilanz zu E-Scootern im Straßenverkehr vorgelegt. Demnach hätten die rund 180.000 versicherten Fahrzeuge im Jahr 2020 in Summe 1.150 Unfälle verursacht, bei denen Dritte zu Schaden kamen. Im Schnitt hätten die Kfz-Haftpflichtversicherer für jeden dieser Unfälle rund 3.850 Euro gezahlt.
KI-Beratung zur Altersvorsorge
54 Prozent der Deutschen würden sich bei der Altersvorsorge von einer Künstlichen Intelligenz, die automatisch und regelmäßig die persönliche Lebenssituation analysiert, beraten lassen. Knapp die Hälfte der Befragten würde eine KI-Beratung nur ergänzend zu einer klassischen Beratung in Anspruch nehmen. Bei den 18- bis 29-Jährigen würde ein Zehntel sogar auf Gespräche mit klassischen Beratern verzichten. Das geht aus einer Bitkom-Umfrage hervor.
Private Haftpflichtversicherung: Immer mehr Deutsche verzichten
Nur 39 Prozent der Deutschen haben jemals ihre private Haftpflichtversicherung gewechselt. Bei 36 Prozent davon liegt der Wechsel bereits fünf Jahre oder länger zurück. Zu diesen Ergebnissen kam ein YouGov-Studie im Auftrag von Check24. Weiteres Ergebnis: 20 Prozent der Deutschen verzichten ganz auf diesen Schutz. 2019 lag dieser Wert laut Statista noch bei 17 Prozent.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904960/Private-Haftpflichtversicherung-Immer-mehr-Deutsche-verzichten/
Allianz investiert in Logistikanlage
Die Immobilien-Einheit der Allianz hat die erste Zusage von 290 Millionen Euro für ihr Development-to-Core-Logistikvehikel erteilt. In Zusammenarbeit mit dem Sektorspezialisten AEW wurde der Frontier Park gekauft. Dabei handelt es sich um eine über 70.000 m² große Logistikanlage in Großbritannien
Gothaer tritt Klima-Allianz bei
Die Gothaer wird Teil der Net-Zero Asset Owner Alliance. Die Mitglieder der Klima-Allianz verpflichten sich, ihr Kapitalanlageportfolio bis 2050 klimaneutral zu stellen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Wo Corona die Altersvorsorge verschlang
Wie wirkte sich die Corona-Pandemie auf die Altersvorsorge der Europäer aus, erfragte der europäische Versicherer-Verband Insurance Europe. Die große Mehrheit der über 16.000 Befragten gab an, dass die Pandemie keinen Einfluss auf ihre Altersvorsorge gehabt habe. Doch das war nicht überall der Fall. In Griechenland und Portugal waren mehr als 30 Prozent gezwungen, Beiträge zu reduzieren oder ihre Verträge zu kündigen. In Deutschland gaben 8 Prozent der Befragten an, Beiträge zur Altersvorsorge beschnitten zu haben.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904947/Corona-Wie-viele-Europaer-Einschnitte-bei-der-Altersvorsorge-hinnehmen-mussten/
Sicherheitsbewusstsein am Aktienmarkt
Knapp der Hälfte der Bundesbürger ist es wichtig, dass die Rendite, die eine Anlage am Aktienmarkt verspricht, möglichst nicht auf Kosten der Sicherheit geht - dies äußerten 47 Prozent der Befragten. Demgegenüber zeigten sich 37 Prozent bereit, ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen.
Laufende Verzinsung sinkt
Die laufende Verzinsung über alle Produktarten und Tarifgenerationen ist im Marktdurchschnitt um 0,03 Prozentpunkte auf 2,61 Prozent gesunken. Während bei den jüngeren Tarifgenerationen ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, bleibt die Verzinsung bei den älteren stabil. Das geht aus einer Assekurata-Studie hervor.
Aktien-Rente: 10 Milliarden wären erst der Anfang
Die Pläne der Koalition, eine Aktien-Rente mit 10 Milliarden Euro zu finanzieren, waren auf geteiltes Echo gestoßen. Von ‚Feigenblatt‘ und ‚Tropfen auf den heißen Stein‘ war die Rede. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung führte Johannes Vogel aus, dass es sich dabei um einen ersten Schritt handle, dem weitere folgen würden. „Eine Einmalbefüllung reicht natürlich nicht aus“, so der stellvertretende FDP-Vorsitzende.
>>> mehr dazu https://zeitung.faz.net/faz/finanzen/2022-02-09/8ab47c5dae66f30c2708025c682b98c3/
Lebensversicherung: Kaum noch Klassik
Nach eigenen Angaben bieten nur noch 13 Gesellschaften klassische Kapitallebensversicherungen an. Bei der Riester-Rente sind es sogar nur noch drei Anbieter, die aktiv sind. Das geht aus der Assekurata Marktstudie 2022 hervor.
Bundesbürger und die Aktienrente
42 Prozent der Deutschen bewerten das Vorhaben der Aktienrente als "positiv oder sehr positiv". Weitere 21 Prozent zeigten sich "unentschieden", 38 Prozent der Befragten lehnen das Vorhaben ab. Das geht aus einer Civey-Umfrage dim Auftrag der Kommunikationsagentur Blumberry hervor.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Makler steigern Umsatz und Gewinn
Freie Vermittler haben im vergangenen Jahr bei stagnierendem Umsatz den Gewinn leicht steigern können. Im Durchschnitt erzielten freie Vermittler 2021 einen Umsatz in Höhe von 121.000 Euro und einen Gewinn von rund 64.100 Euro. Das geht aus dem AfW-Vermittlerbarometer 2021 hervor.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904929/Versicherungsmakler-konnen-Umsatz-und-Gewinn-in-2021-steigern/
Immobilienkäufer werden jünger
Immobilienkäufer und Bauherren sind im Durchschnitt 38 Jahre alt und damit jünger als noch vor zwei Jahren. Wer einen eigenen Neubau plant, ist mit durchschnittlich 37 Jahren sogar etwas jünger. In Hamburg und Berlin, aber auch in Mecklenburg, sind die Käufer mit 40 Jahren am ältesten. Drei Jahre jünger sind die Darlehensnehmer in Baden-Württemberg, im Saarland und in Sachsen-Anhalt. Das geht aus einer Auswertung des Darlehensvermittlers Dr. Klein hervor.
(No) Game Changer Nachhaltigkeit
Kunden, Vermittler und Öffentlichkeit zeigen aktuell nur ein geringes Interesse an Nachhaltigkeitsberichten. Für diese interessieren sich bislang nur indirekt relevante Zielgruppen wie etwa Ratingagenturen, Aufsicht und Aktionäre. Das sind Ergebnisse der Nachhaltigkeitsstudie von EY und der V.E.R.S. Leipzig GmbH.
Gothaer bekommt Chief Transformation Officer
Die Gothaer hat die neue Position des Chief Transformation Officer (CTO) geschaffen. Diese Rolle soll Maike Gruhn übernehmen. Die 43-Jährige war bisher Leiterin der Konzernentwicklung.
Rekord beim Vermögen und Fondsabsatz
„2021 war ein Ausnahmejahr. Die Fondsgesellschaften verwalten mit 4.334 Milliarden Euro ein Rekordvermögen, und Fonds erzielten mit einem Neugeschäft von 256 Milliarden Euro ihr bestes Absatzjahr“, so Alexander Schindler, Präsident des deutschen Fondsverbands BVI. Als Gründe für das Rekordjahr nennt der Verband die Inflationsrate und die Negativzinsen.
R+V will klimaneutral werden
Die R+V Versicherung möchte das Kapitalanlagenportfolio bis zum Jahr 2050 auf CO2-neutrale Investments umstellen. Im ersten Schritt soll bis 2025 die gemessene CO2-Intensität in den Assetklassen Aktien und Unternehmensanleihen um 20 Prozent reduziert werden.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Wie Versicherer das ‚Fugen-Urteil‘ umsetzen
Ist im Fall einer undichten Fuge zwischen einer Duschwanne und einer angrenzenden Wand Wasser aus „den mit diesem Rohrsystem verbundenen sonstigen Einrichtungen“ ausgetreten? Diese Frage verneinte der Bundesgerichtshof im Oktober 2021 - der Versicherer blieb also leistungsfrei. Doch viele Versicherer wollen die ihre bisherige Regulierungspraxis beibehalten und Nässeschäden durch undichte Fugen weiterhin übernehmen. Das geht aus einer Liste hervor, die der Hamburger Versicherungsmakler Erdal Kacmaz erstellt hat.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904905/Makler-Liste-So-gehen-Versicherer-mit-dem-Fugen-Urteil-um/
Cloud-Laune der Versicherer steigt
Knapp 60 Prozent der deutschen Versicherer verwenden eine Cloud. Gut die Hälfte der Versicherer verwendet eine Private Cloud über den unternehmenseigenen Server, gefolgt von Hybrid und externen Public Cloud-Lösungen. Am häufigsten werden Software as a Service-Modelle eingesetzt. Aus Sicht der Befragten lohnt sich die Umstellung auf die Cloud vor allem bei mobilen Lösungen, im CRM und bei Office-Anwendungen. Das geht aus einer Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers.
Cyber-Schäden fast verdoppelt
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 hat sich die Zahl der bei Hiscox Deutschland gemeldeten Cyber-Schäden im Jahr 2021 fast verdoppelt. Dabei hat sich nicht nur die absolute Zahl der Schäden, sondern auch die Schadenquote pro Versicherungspolice enorm gesteigert: Im Vergleich zu 2020 liegt diese 2021 um 55 Prozent höher.
BdV vs. Ergo
Am Donnerstag muss das Landgericht Düsseldorf im Musterverfahren zwischen der Victoria Lebensversicherung AG und dem Bund der Versicherten e. V. (BdV) entscheiden. Hintergrund des Verfahrens ist ein Gesetz aus 2014, das es Lebensversicherern erlaubt, den Versicherten Gelder vorzuenthalten, wenn das Unternehmen finanziell angeschlagen ist. Darauf berief sich die Ergo-Tochter und kürzte die Auszahlung im Beispielfall um knapp 2.700 Euro.
Junge Leute verzichten aufs Sparbuch
Das Interesse an Börsen und den Investments in Wertpapieren ist gerade bei den Jüngeren zuletzt massiv gestiegen. Besonders unter den 18- bis 29-Jährigen zeigt sich ein großes Interesse an dieser Form der Anlage. Knapp jeder Dritte von ihnen investiert vorzugsweise in Aktien und Fonds. Die Nutzung des Sparbuchs erreicht in dieser Altersgruppe einen neuen Tiefpunkt. Das geht aus einer Umfrage der norisbank hervor.
Baloise steigt bei Mobilitätsbudget-Startup ein
Der Schweizer Versicherungskonzern Baloise investiert zusammen mit Startup Family Office eine siebenstellige Summe in das Münchner Unternehmen MOBIKO. Das Mobilitätsbudget-Startup wurde von Audi Business Innovation und dem Company Builder mantro gegründet. Das Unternehmen ermöglicht Arbeitgebern, die Mobilität ihrer Mitarbeitender mit einem monatlich flexiblen Mobilitätsbudget zu managen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Arag muss bei Mercedes-Abgasskandal leisten
Die Arag muss Deckungsschutz im Mercedes-Abgasskandal gewähren. Das Oberlandesgericht Stuttgart sieht eine „hinreichende Erfolgsaussicht“ im Rechtsstreit gegen den Autobauer (AZ.:9 O 257/21). Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht; der Versicherer kündigte bereits an, Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904894/Daimler-Abgasskandal-ARAG-Rechtsschutz-muss-Deckungszusage-geben/
BaFin: 40 Pensionskassen unter intensiver Beobachtung
Die Zahl der Pensionskassen unter intensivierter Aufsicht der BaFin ist von 36 auf 40 Unternehmen gestiegen. Eine einstellige Zahl von Kassen würde sogar unter besonderer Beobachtung stehen. Darunter befinden sich die Pensionskasse der Steuerberater sowie die Pensionskasse der Caritas und deren Schwester, die Kölner Pensionskasse.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904887/BaFin-beobachtet-40-Pensionskassen-intensiv/
Vermittlerverband mit neuem Vorstand
Der Vermittlerverband IGVM hat ein neues Führungsduo. Bastian Zink und Stefan Rumpp wurden im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung im letzten Jahr gewählt. Neuer Vorsitzender ist Stefan Rumpp. Die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder, Wilfried Simon und Michael Otto, wollten aus Altersgründen nicht erneut zur Wahl antreten.
Der Versicherer Signal Iduna beteiligt sich an der digitalen Banking-Plattform Penta. Während Penta-Kunden Zugang zu Versicherungslösungen erhalten sollen, werde der Versicherer im Gegenzug die Leistungen von Penta den mittelständischen Versicherungskunden anbieten.
HDI lässt Kleinflotten über Thinksurance laufen
Die Absicherung von Kleinflotten mit HDI-Policen kann nun auch über die Plattform von Thinksurance abgewickelt werden. Beim Hannoveraner Versicherer gelten schon zwei Kraftfahrzeuge als Flotte. Bis zu zehn Fahrzeuge sind als Kleinflotte versicherbar.
Warnung vor Anlagetipps
Die BaFin warnt vor den Risiken und Anlagetipps in den sozialen Medien. Kryptowerte wie Bitcoin, Ether und Co. seien komplizierte und sehr spekulative Finanzprodukte, die mit hohen Risiken verbunden sind. Anleger könnten damit sogar ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren. Die BaFin warnt deshalb vor den Gefahren solcher Investments.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz will Marke Euler Hermes streichen
Die Allianz will den Kreditversicherer Euler Hermes umbenennen. Künftig solle der Versicherer, der seit 2018 zu 100 Prozent der Münchener Versicherungsgruppe gehört, die Marke Allianz im Namen tragen. Die Umbenennung solle bereits in den kommenden Wochen erfolgen. Das berichtet die "Börsen-Zeitung".
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904882/Allianz-gibt-Euler-Hermes-neuen-Anstrich/
BaFin: Mehr Beschwerden wegen Fintechs und Kryptowährungen
Die Schlichtungsstelle der BaFin verzeichnete im Berichtsjahr 2021 409 Eingaben. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon betrafen allerdings nur 22 Versicherungsgeschäfte. Fintechs und Kryptowährungen sorgten dagegen für mehr Beschwerden als in früheren Jahren, heißt es im Tätigkeitsbericht. Allerdings sind die Eingaben nicht mit der Gesamtzahl an Beschwerden zu verwechseln.
Nachholbedarf bei nachhaltiger Geldanlage
Fast jedem dritten Bundesbürger ist es wichtig, dass ein Anlageprodukt Nachhaltigkeits-Kriterien berücksichtigt. Gleichzeitig legen knapp 47 Prozent der Befragten derzeit keinen Wert auf Nachhaltigkeit bei ihren Investments. Das geht aus einer Civey-Umfrage im Auftrag der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe hervor.
Deutsche Bevölkerung altert um fünf Jahre
Seit der Wiedervereinigung ist der Altersschnitt der Bevölkerung Deutschlands um fünf auf 44,6 Jahre gestiegen. In acht Kreisen liegt dieser bereits bei 50 Jahren oder mehr. Die Regionen mit dem höchsten Altersschnitt sind allesamt in Ostdeutschland. Spitzenreiter ist die Stadt Suhl. Deutlich jünger sind die Menschen in den Universitätsstädten und boomenden Metropolen. Die die demografische Entwicklung ist zudem eng mit der wirtschaftlichen verbunden. Das geht aus dem Langfristvergleich der Initiative „7 Jahre länger“ hervor.
Volks- und Raiffeisenbanken starten Bancassurance über JDC-Plattform
Die JDC Group hat einen Fünfjahresvertrag mit einer Tochtergesellschaft der R+V Versicherung zur Pilotierung einer Bancassurance-Plattform für Volks- und Raiffeisenbanken abgeschlossen. Die R+V soll unter anderem die JDC-Versicherungsplattform als Whitelabel samt Kundenverwaltungssystem und einer eigenen Endkunden-Smartphone-App nutzen.
Junge Menschen betreiben Altersvorsorge
77 Prozent der 16- bis 29-Jährigen sorgen bereits fürs Alter vor. Allerdings tut dies knapp die Hälfte der jungen Menschen nur über die gesetzliche Rentenversicherung. Darauf folgen die Sparformen Aktien beziehungsweise Fonds, eine betriebliche Altersvorsorge und klassische Lebens- oder Rentenversicherungen. Lediglich 23 Prozent der Befragten würden überhaupt keine Altersvorsorge betreiben. Das geht aus einer Civey-Umfrage im Auftrag des "Spiegel" hervor.
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