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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Riester-Rente: Verbraucherschützer vs. Vermögensberater
Axel Kleinlein schießt in einem Blog-Beitrag gegen die Riester-Rente. Darin rechnet der Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten vor, dass „unterm Strich mehr als die Hälfte des Riester-Neugeschäfts für größtenteils unsinnige Kündigungen drauf“ gegangen sei. Vermögensberater Tim Wolff hält dagegen und verweist darauf, dass in den Statistiken auch Verträge als 'Abgang' gelistet sind, die in die Leistungsphase wechseln.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904865/Wie-Kleinlein-die-Riester-Rente-schlecht-rechnen-will/
Aktive Fonds vs. ETFs
Lediglich 29,1 Prozent der aktiv gemanagten Aktienfonds konnten im Jahr 2021 ihren Vergleichsindex schlagen. Gegenüber 2020 hat sich die Erfolgsquote damit deutlich verschlechtert. Das geht aus einer Auswertung vom Analysehaus Scope hervor.
Top-Risiken 2022 für Unternehmen
Die Klimakrise, Cyber-Risiken, gestiegene Rohstoffpreise, fragile Lieferketten, Liquiditätsengpässe und der Fachkräftemangel sind die Top-Risiken 2022 für Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Versicherungsmaklers Funk.
Talanx durchbricht Milliarden-Marke
Die Talanx Gruppe hat das Konzernergebnis um 50 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um 46 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Die gebuchten Bruttoprämieneinnahmen legten um 10,7 Prozent auf 45,5 Milliarden Euro zu. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird ein Konzernergebnis zwischen 1,05 und 1,15 Milliarden Euro angepeilt.
ADAC unter Beschuss von Impfgegnern
Der ADAC hat aufgrund einer Klausel in seinem Unfallversicherungs-Bedingungswerk Ärger mit Impfgegnern. Dort heißt es, „Schäden aufgrund angeordneter Massenimpfungen“ seien vom Schutz ausgeschlossen. Die Impfgegner behaupten: Diese Klausel sei erst wegen der drohenden Corona-Impfpflicht in die Verträge aufgenommen wurden. Was falsch ist. Der ADAC verweist darauf, dass besagte Klausel bereits seit 2007 Bestandteil der Unfallversicherung ist.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904860/Unfallversicherung-ADAC-hat-Arger-mit-Impfgegnern/
Weltkrebstag: Techniker Krankenkasse erweitert Digitalangebot für Frauen
Die Techniker Krankenkasse stellt ihren Versicherten mit Brustkrebs ab sofort ein Jahr lang kostenfrei zwei Online-Angebote zur Verfügung. Zum einen die App "PINK! Coach", die betroffenen Frauen hilft, die Zeit der Therapie und die Nachsorge besser zu bewältigen. Zum anderen den interaktiven psychoonkologischen Kurs "PINK! Leben". Der 24-teilige Online-Kurs hat das Ziel, mögliche psychische Belastungen der Patientinnen zu reduzieren und ihr Wohlbefinden zu fördern. Jährlich erhalten 70.000 Frauen in Deutschland eine Brustkrebs-Diagnose. Die Tumorerkrankung kann mittlerweile in vielen Fällen gut behandelt werden. Rund 80 Prozent der Erkrankten werden vollständig gesund.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Krankenversicherung: Die Favoriten der Makler
Versicherungsmakler vertrauen in der privaten Krankenversicherung besonders den Versicherern HanseMerkur, Barmenia und Signal Iduna. Bei der Krankenzusatzversicherung gehören Barmenia, Arag und HanseMerkur zu den Lieblingen der Makler. In der Pflegeversicherung stehen Allianz, Ideal und Hallesche auf dem Siegerpodest des „AssCompact AWARD - Private Kranken- & Pflegeversicherung“.
Vermittler befürchten das Ende der PKV
Immerhin 54 Prozent der Makler erwarten innerhalb der nächsten zehn Jahre die Einführung einer Bürgerversicherung und damit das Ende der Privaten Krankenvollversicherung. Etwa ein Viertel der Befragten glaubt sogar an einen Wechsel in spätestens fünf Jahren. Das geht aus der Studie „AssCompact AWARD - Private Kranken- & Pflegeversicherung“ hervor.
KMU fürchten Cyberattacken
Knapp die Hälfte (46 Prozent) aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) fürchten sich am meisten vor einer Cyberattacke. Allerdings haben nur 16 Prozent der befragten Mittelständler eine Cyberversicherung. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der befragten Unternehmen planen, innerhalb der kommenden zwei Jahre eine Absicherung abzuschließen. Das geht aus der KMU-Studie der Gothaer hervor.
500 Milliarden Euro für Klimagefahren
Wetter- und klimabedingte Ereignisse wie Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände, Hitze- und Kältewellen, Starkregen und Dürren sorgten zwischen 1980 und 2020 für eine Schadensumme von über 500 Milliarden Euro. Das geht aus Analysen der Europäischen Umweltagentur hervor. Dafür wurde auch auf Daten von Munich Re zurückgegriffen. Mit 110 Milliarden Euro kommt der Spitzenwert Deutschland zu. Es folgen Frankreich und Italien. Den höchsten wirtschaftlichen Schaden pro Kopf verzeichnet die Schweiz.
Allianz Direct mit neuem COO
Birgit Bacher ist mit Wirkung zum 1. Februar 2022 als Chief Operating Officer in den Vorstand der Allianz Direct Versicherungs-AG eingetreten und verantwortet fortan die Bereiche Operations und IT.
ADAC angelt sich Allianz-Vorstand
Der Versicherungskonzern ADAC SE holt Claudius Leibfritz in den Vorstand. Zuletzt war der 47-Jährige als Vorstandsmitglied bei der Allianz Spanien tätig.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Verbraucherschützer suchen Überblick
Die Verbraucherzentrale Hamburg will die Standmitteilungen der Lebensversicherer untersuchen. Denn einige Anbieter würden beispielsweise keine Angaben zur Ablaufleistung bei Beitragsfreistellung machen. Zudem würde es den Standmitteilungen an Übersichtlichkeit mangeln. Deshalb bitten die Verbraucherschützer Verbraucher um Mithilfe. Einen Überblick zu den Standmitteilungen könnte sich die Verbraucherzentrale aber auch beim Zweitmarkt-Anbieter PolicenDirekt einholen. Das Unternehmen aus Frankfurt stellte im vergangenen Jahr fest, dass 66 von 74 Lebensversicherern die gesetzlichen Mindestanforderungen komplett erfüllten.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904837/Lebensversicherung-Verbraucherschutz-vermutet-Mangel-bei-Standmitteilungen/
Allianz investiert in b2b-Fintech
Die Allianz hat sich am britischen Fintech OpenGamma beteiligt. Die Investment-Einheit Allianz X führte eine Finanzierungsrunde im Volumen von insgesamt 21 Millionen US-Dollar an. OpenGamma ist ein auf Derivate spezialisiertes Analyseunternehmen. Das Fintech unterstützt beispielsweise Asset Manager dabei, die Kapitaleffizienz ihrer Portfolios zu erhöhen. Dies kommt zum Beispiel bei der Hinterlegung von Sicherheiten bei Derivategeschäften zum Einsatz.
Sicherheitsbedürfnis bremst Nachhaltigkeit aus
Die Nachhaltigkeit spielt bei konkreten Anlageentscheidungen der Deutschen nach wie vor eine untergeordnete Rolle. Das geht aus einer Sonderbefragung des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung hervor. Demnach dominierten bei den Prioritäten der Befragten der Faktor Sicherheit mit einem Wert von 40 Prozent, gefolgt von Rentabilität und Liquidität. Nachhaltigkeit bildet mit 15 Prozent das Schlusslicht.
PKV-Ombudsmann stellt Tätigkeitsbericht vor
Der Ombudsmann der privaten Kranken- und Pflegeversicherung hat im Jahr 2021 wieder etwas mehr Beschwerden von Versicherten bekommen. 6.041 Eingaben erreichten die Schlichtungsstelle, während es im Jahr zuvor noch 5.906 waren. Der häufigste Grund für Beschwerden in der Krankenvollversicherung sind Gebührenstreitigkeiten gewesen. Knapp jede fünfte Beschwerde in der Vollversicherung bezog sich darauf. Bei Zusatz-Policen zeigte sich ein komplett anderes Bild. Hier lagen Beschwerden wegen der Vertragsauslegung auf Rang eins.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904839/PKV-Ombudsmann-erreichen-mehr-Beschwerden/
Modellfälle zur gesetzlichen Rente
Ab wann sich die gesetzliche Rente lohnt, rechnete Finanzmathematiker Werner Siepe anhand von Modellfällen nach. Hierfür teilt er die zu erwartende Brutto-Monatsrente durch die Beiträge, die im Berufsleben eingezahlt wurden. Wer 2020 mit 65 Jahren in Rente ging und immer den Durchschnitt verdient hat, zahlte zusammen mit seinem Arbeitgeber rund 215.000 Euro in die Rentenkasse ein...
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904838/Ab-wann-lohnt-sich-die-gesetzliche-Rente/
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Assekuradeur sorgt für mehr Beschwerden über Vermittler
Die Zahl der Beschwerden beim Versicherungsombudsmann ist im Jahr 2021 leicht gestiegen. Insgesamt erhielt die Schlichtungsstelle der Versicherungswirtschaft 18.344 Beschwerden. Der Anteil der Beschwerden über Vermittler ist deutlich von 298 auf 677 gestiegen. Ein Grund dafür dürften Probleme bei der Umdeckung von Sach-Policen durch einen Assekuradeur gewesen sein. Hierbei sollen Beiträge doppelt abgebucht worden sein. Hunderte Beschwerden waren die Folge.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904825/Assekuradeur-sorgt-fur-Beschwerden-Flut-uber-Versicherungsvermittler/
Kfz-Versicherer vs. Automobilbranche
Die Automobilbranche will das Treuhänder-Modell für die sensiblen Fahrzeugdaten nicht mittragen. Das Modell war 2018 von der Allianz vorgeschlagen worden. Als Begründung für die Absage nannte der Verband der Automobilindustrie unter anderem zusätzliche Bürokratie. Zudem seien die Daten vor einem Missbrauch nicht sicher.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904816/Kfz-Versicherung-Autobranche-lehnt-Treuhaender-Modell-Allianz-ab/
ETFs boomen
Deutsche Privatanleger hielten Ende 2021 fast 150 Milliarden Euro in ETFs. Vor einem Jahr waren es knapp 100 Milliarden Euro. Europaweit hat sich das ETF-Volumen seit 2014 auf aktuell rund 1,4 Billionen Euro mehr als vervierfacht. Das geht aus einer Untersuchung von ING Deutschland und Barkow Consulting hervor.
DIHK: Honorar-Finanzanlagenberater legen deutlich zu
Die Zahl der Finanzanlagenvermittler ist im vierten Quartal 2021 leicht gestiegen. Demnach waren zum 1. Januar 2022 bundesweit 39.084 Personen im Register des Deutschen Industrie- und Handelskammertags erfasst. Das sind 978 mehr als im Vorjahr. Bei Honorar-Finanzanlagenberatern nach §34h Gewerbeordnung verzeichnete das Register einen Zuwachs um 23,1 Prozent. Nun sind deutschlandweit 256 Honorar-Finanzanlagenberater gelistet.
Auf diese Pflegeversicherer setzen Makler
Die Maklergenossenschaft VEMA hat angebundene Partner zu ihren favorisierten Anbietern im Bereich der Pflegetagegelder und Pflegerenten befragt. Bei den Pflegetagegeldern setzen VEMA-Makler vor allem auf Allianz (32,11 Prozent), Hallesche (19,72 Prozent) und Deutsche Familienversicherung (8,45 Prozent). Bei der Pflegerente dominieren Ideal (43,18 Prozent), Swiss Life (19,09 Prozent) und Allianz (15,91 Prozent).
Wohngebäudeversicherung: Deutliche Prämiensteigerung erwartet
Einer Blitzumfrage des Versicherungsmagazins zufolge, planen mehrere Wohngebäudeversicherer, ihre Prämien anzuheben. Dazu zählen: R+V, Alte Leipziger, Signal Iduna, Axa und HDI. Als Grund werden gestiegene Baupreise und Löhne genannt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Arbeitsunfähigkeit: Psychische Erkrankungen nehmen zu
Die krankheitsbedingten Fehlzeiten Erwerbstätiger sind im vergangenen Jahr gesunken. Gleichzeitig fallen Arbeitnehmer immer häufiger wegen psychischer Erkrankungen aus. Bundesweit sei im Jahr 2021 jeder fünfte Fehltag psychisch bedingt gewesen. Dazu gehörten Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen wie Depressionen und Angststörungen. Das geht aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse hervor.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904808/Arbeitsunfahigkeit-Psychische-Erkrankungen-wieder-gestiegen/
Mangelhafte Absicherung für Todesfall
Etwa ein Viertel der Bundesbürger (24 Prozent) haben ihr engstes Umfeld nicht für den eigenen Tod abgesichert. Und das, obwohl mit 46 Prozent ein Großteil der Befragten durch den Wegfall des Einkommens ihrer Partner in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte. Das geht aus einer Civey-Umfrage im Auftrag der LV 1871 hervor.
Huk-Coburg: Personalvorständin vorgestellt
Helen Reck soll neue Personalvorständin bei der Huk-Coburg werden. Die promovierte Betriebswirtin ist seit Februar 2021 im Unternehmen und arbeitet seither als Generalbevollmächtigte. Im Zuge ihrer Vorstellung war bereits angekündigt worden, dass die Diplom-Psychologin perspektivisch in den Vorstand aufrücken und dort die Bereiche Human Resources, Recht und Compliance sowie Konzern-Services leiten soll.
W&W erhöht Gewinnprognose
Die Wüstenrot & Württembergische AG wird nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 im Konzern einen IFRS-Jahresüberschuss in einer Größenordnung von 350 bis 360 Millionen Euro erzielen. Damit würde die bereits auf zwischen 280 und 330 Millionen Euro erhöhte Zielspanne nochmals übertroffen. Grund für die positive Meldung seien die gute Kapitalmarktentwicklung sowie eine sehr gute Netto-Schaden-/Kostenquote in der Sachversicherung.
Öffentliche Versicherung Braunschweig komplettiert den Vorstand
Die Öffentliche Versicherung Braunschweig erweitert ihre Führungsspitze. Bereits seit Jahresbeginn ist Marc Knackstedt in den Vorstand aufgerückt. Dort soll er die Bereiche „Vertrag & Service“, „Organisation und Prozesse“ sowie die gesamte Vertriebsorganisation verantworten. Zudem wurde Nina Hajetschek zur Generalbevollmächtigen ernannt.
die Bayerische legt Geschäftszahlen vor
Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat im Geschäftsjahr 2021 die Brutto-Beitragseinnahmen um 15 Prozent auf 715 Millionen Euro steigern können. Der Jahresüberschuss der Konzernmutter werde voraussichtlich elf Millionen Euro betragen und damit unter dem Vorjahresniveau von 13,3 Millionen Euro bleiben.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
GDV-Chef mit Forderung an Politik
Der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mahnte im Rahmen der Jahresmedienkonferenz die Politik zum Handeln. Es sei nicht ausreichend, dass nur etwa jeder zweite Hausbesitzer gegen Elementarschäden versichert ist. Der Verband verwies deshalb erneut auf sein Konzept, um Elementarschutz zu verbreiten. „Es sieht verbindliche politische Schritte zur Klimafolgenanpassung vor, die von Versicherungsschutz für alle privaten Hauseigentümer flankiert werden“, so Wolfgang Weiler.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4903755/Elementarschaden-GDV-schlagt-Opt-Out-Modell-vor/
Rentenversicherung mit Beitragsplus
Trotz der wirtschaftlichen Probleme durch die Corona-Pandemie hat die Deutsche Rentenversicherung im vergangenen Jahr die Beitragseinnahmen steigern können. Demnach seien die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen um 3,9 Prozent auf insgesamt 233 Milliarden Euro gestiegen.
Immobilienverrentung: Käufer soll Sanierungskosten tragen
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge plädiert dafür, dass die Käuferseite bei Immobilienverrentungen und Teilverkäufen die energetischen Sanierungskosten trägt. Jeder, der eine Verrentung seines Eigenheims erwägt, sollte sich die Regelungen zu Werterhalt und Sanierung genau anschauen, rät das Institut.
Kundenzufriedenheit erreicht Höchststand
Die Marktstudie „Kubus 2021“ attestiert der deutschen Assekuranz einen erneuten Höchststand bei der Zufriedenheit von Privatkunden. Dazu wurden über 12.000 Privatkundenhaushalte zur Zufriedenheit mit den größten 22 deutschen Versicherungsunternehmen befragt. Als ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung wird der stationäre Außendienst genannt.
ver.di-Forderung deutlich zu hoch
Beim ersten Treffen in der Tarifverhandlung zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband AGV wurden bald auslaufende Regelungen für Auszubildende und für Kurzarbeit verlängert. Gleichzeitig wies AGV-Verhandlungsführer Andreas Eurich die Forderung von ver.di zurück und forderte einen moderaten Tarifabschluss. Die Branche würde unter der aktuellen Preisentwicklung und erheblichen Schäden durch die Corona-Krise sowie Naturereignisse leiden. Darüber berichtet das Fachportal "Versicherungswirtschaft-heute"
OMGV Award: Nominierungsphase eingeläutet
Wer ragt online heraus und verdient den OMGV Award für Versicherungsagenturen 2022? Die Onlinemarketing Gesellschaft für Versicherungsvermittler sucht wieder gemeinsam mit den Versicherungsforen Leipzig herausragende Agenturen, die für ihre Onlineaktivitäten ausgezeichnet werden sollten. Bis zum 21. April kann man sich bewerben.
>>> mehr dazu https://omgv.academy/agentur-award-2022/
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Comeback der Riester-Rente
Die Lebensversicherer haben im Geschäftsjahr 2021 etwa 310.000 Riester-Renten verkauft. Das ist die höchste Anzahl Neuabschlüsse seit 2016. „Diese sehr erfreuliche Entwicklung ist ein deutliches Signal der Verbraucher an die Politik, dass die geförderte private Altersvorsorge weiterhin gewünscht wird. Zudem belegt diese Leistung die hohe sozialpolitische Bedeutung der Vermittler bei der privaten Altersvorsorge“, kommentiert Michael Heinz, Präsident vom Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute.
PKV schlägt GKV
Die privaten Krankenversicherer haben bei den Wanderbewegungen zwischen beiden Krankensystemen zum vierten Mal in Folge ein Plus eingefahren. Im Geschäftsjahr 2021 hat die PKV etwa 22.500 Mitglieder netto von der Gesetzlichen Krankenversicherung hinzugewonnen. Während 145.700 Personen von einer Krankenkasse zu einem Privatversicherer wechselten, hatte die PKV nur 123.200 Abgänge zu beklagen.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904781/PKV-Verlust-bei-Vollversicherten-und-Gewinn-an-GKV-Mitglieder/
Geschäftsergebnis deutscher Versicherer
Allianz nicht wertvollste Versicherungsmarke
R+V und Condor haben Falschberechnung eingeräumt
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904782/Uberschusse-aus-Bewertungsreserven-Condor-und-RV-raumen-Falschberechnung-ein/
Negativzinsen unrechtmäßig
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
BGH entscheidet für Versicherer
Im Streit, ob eine Betriebsschließungsversicherung bei einer behördlich angeordneten Schließung von Restaurants in der Corona-Pandemie leisten muss, hat sich der Bundesgerichtshof auf die Seite der Versicherer gestellt. Der in den Bedingungen verwendete Katalog, der meldepflichtige Krankheiten und Erreger auflistet, sei abschließend und könne auch nur so verstanden werden, führten die Richter aus.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904768/Betriebsschliessungsversicherung-BGH-verneint-Anspruche/
BVK fordert Ende der Regulierungsspirale
Den Rückgang der Vermittlerzahlen erklärt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute auch mit der zunehmenden Regulierung. „Will man daher weiterhin ein hohes Absicherungsniveau in Deutschland gewährleisten, sollte die Regulierungsspirale gestoppt werden“, so der Präsident des Verbands Michael Heinz.
Mit Renditestandard Altersvorsorge fundiert vergleichen
Damit Verbraucher künftig Altersvorsorge-Produkte fundiert vergleichen können, hat sich eine Marktinitiative „Neuer Renditestandard“ gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Alte Leipziger, Basler, Canada Life, Jung, DMS & Cie., Morgen & Morgen und Württembergische. Diese wollen einen belastbaren Renditestandard schaffen.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904764/Renditestandard-Das-konnte-den-Markt-tatsachlich-revolutionieren/
Qualitypool schluckt AMEXPool
Der Maklerpool Qualitypool hat seine Option wahrgenommen und die restlichen Unternehmensanteile der AMEXPool AG erworben. Der Lübecker Maklerpool übernimmt seinen strategischen Kooperationspartner damit vollständig. In einem ersten Schritt hatte Qualitypool bereits Mitte März 2020 49,997% der Anteile an AMEXPool vom bisherigen Eigentümer akquiriert.
Darlehensvolumen und Zinsbindungszeit steigen
Seit 2016 ist das durchschnittliche Darlehensvolumen um 40 Prozent von 251.000 Euro auf 348.000 Euro gestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Zinsbindungsdauer bei den Baufinanzierungen von durchschnittlich 10,7 Jahren auf 12,4 Jahre angestiegen. Das geht aus dem „Baufi-Barometer“ der ING Deutschland hervor.
Mopedversicherung - Mopeds und Mofas tragen ab 1. März grün
Am 1. März beginnt die neue Moped-Saison. Mit dem Zweirad auf die Straße darf dann nur noch, wer das neue grüne Kennzeichen hat. Wer mit der alten Plakette weiterfährt, riskiert ein Bußgeld und den Verlust des Versicherungsschutzes.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904760/Mopedversicherung---Mopeds-und-Mofas-tragen-ab-1-Marz-grun/
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Krankenkassen im Vergleich bei Finanztip
Agrarminister wollen Absicherung vor Wetterrisiken
DIHK: Weniger Versicherungsvermittler
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904752/Versicherungsvermittler-Zahl-sinkt-deutlich/
ver.di fordert Gehaltserhöhung und Rechtsanspruch auf Homeoffice
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904754/verdi-fordert-funf-Prozent-Gehaltserhohung-fur-den-Innendienst/
„Rente mit 63“ wird immer teurer
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904746/Rente-mit-63-kostet-mehr-als-drei-Milliarden-Euro-im-Monat/
ALH-Gruppe: Beitragseinnahmen gesteigert
Netfonds: IT-Vorstand verlängert
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz: Nebenvertrieb wird eingestampft
Die Allianz schafft den nebenberuflichen Versicherungsvertrieb sowie den Spezialvertrieb als eigenständige Vertriebswege ab. Davon sind rund 800 Mitarbeiter sowie weitere 156 Agenturen betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.
>>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904741/Allianz-stampft-Nebenvertrieb-und-Spezialvertrieb-ein/
Pflegeversicherung: Eigenanteil steigt auf Rekordhoch
Der monatliche Eigenanteil für die stationäre Unterbringung im Pflegeheim liegt bei durchschnittlich 2.179 Euro. Anfang 2021 mussten Senioren durchschnittlich noch 2.068 Euro im Monat zu ihrem Pflegeheimplatz beisteuern. Die Höhe des Eigenanteils ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich.
Fonds Finanz: ‚Bestandsbörse‘ in zwei Monaten
Die ‚Bestandsbörse‘ von Fonds Finanz könnte in zwei Monaten online gehen, sagte Fonds Finanz-Geschäftsführer Norbert Porazik in einem Video-Talk. Dabei ging es vor allem um die Rolle des Investors HG Capital bei Fonds Finanz. Porazik dazu: „Nichts wird sich ändern - außer zum Guten.“
HanseMerkur: Rechnungserstellung vollständig digital
Die HanseMerkur startet in Richtung elektronische Arztrechnung. Über die RechnungsApp sollen Arztrechnungen und sonstige Leistungsbelege digital eingereicht werden. Der Service wird im ersten Schritt für mehrere tausend Zahnarztpraxen aktiviert, weitere Zahnärzte und Ärzte folgen in den kommenden Monaten.
Berührungsängste bei Finanzen: Vermittler gefragt
Finanzielle Unabhängigkeit ist 69 Prozent der Deutschen wichtig. Doch 82 Prozent haben keinen Finanzplan für 2022 aufgestellt, so eine Umfrage im Auftrag der LV 1871. Der Versicherer erkennt eine deutliche Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei vielen Bundesbürgern und sieht Vermittler gefragt. Sie sollten helfen, Ängste abzubauen und Aufklärungsarbeit leisten.
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