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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz dehnt Aktienrückkaufprogramm aus
Das am 22. Februar 2024 angekündigte Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro wurde bis Ende Juli 2024 ausgeführt. Der Vorstand hat sich entschlossen, das Gesamtvolumen des Rückkaufs eigener Aktien im Geschäftsjahr 2024 auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro auszuweiten und hat daher beschlossen, zusätzlich eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 500 Millionen Euro zurückzuerwerben.
Munich Re erzielt Halbjahres-Rekord
Die Munich Re hat im ersten Halbjahr 2024 einen Gewinn von knapp 3,8 Milliarden Euro eingefahren und erzielt damit einen Unternehmensrekord. Im vergangenen Jahr hatte das Konzernergebnis noch bei 2,4 Milliarden Euro gelegen. Allein von April bis Juni diesen Jahres lag es bei 1,6 Milliarden Euro. Der Versicherungsumsatz aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 28,4 Milliarden auf 30 Milliarden Euro.
R+V unterstützt Inklusionspioniere
Die R+V Versicherung ist der erste große Kunde der „Potenzial Pioniere“. Die Beratungsagentur will Inklusion greifbarer machen und dem Thema Behinderung insgesamt ein positiveres Image verleihen. Mit dem Versicherer wurden bereits erste Veranstaltungen durchgeführt. „Alle bisherigen Veranstaltungen haben uns tief berührt, motiviert und begeistert. Die Kombination aus Sport und Einsatz für Inklusion finden wir großartig. Es passt genau zu unserer genossenschaftlichen DNA“, erklärte Jens Hasselbächer, R+V-Vorstand Kunden & Vertrieb.
Junge Menschen sind aufgeschlossener für KI-gestützte Finanzberatung
Beim Thema Geld ist der Beratungsbedarf in Deutschland groß: Nur ein Drittel der Deutschen schätzt das eigene Finanzwissen als „gut“ oder „sehr gut“ ein. Der Durchbruch der künstlichen Intelligenz (KI) eröffnet nun neue Möglichkeiten in der Finanzberatung. Allerdings steht bisher nur gut ein Drittel der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger dem Einsatz von KI-gestützten Beratungsangeboten zu Themen wie Geldanlage, Kredit oder Altersvorsorge aufgeschlossen gegenüber. Das ergab die repräsentative Umfrage „TeamBank-Liquiditätsbarometer“.
Morgen & Morgen: Tarifoptimierung jetzt auch für PKV-Tarife
In der Morgen & Morgen-Software zur Tarifoptimierung werden ab sofort auch die Tarifleistungen von Bestands- und aktuellen Markttarifen der Privaten Krankenversicherung angezeigt.
Allianz erreicht Rekordgewinn
Die Allianz hat im ersten Halbjahr 2024 das gesamte Geschäftsvolumen um 6,4 Prozent auf 91,0 Milliarden Euro steigern können. Dadurch erhöhte sich das operative Ergebnis um 5,3 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. „Die Allianz hat in den ersten sechs Monaten des Jahres starke Ergebnisse erzielt, und wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen werden", sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Restkreditversicherungen: „Cool-off-Phase“ polarisiert
Ab Januar 2025 dürfen Finanzinstitute nach einer neuen Gesetzesänderung des Bundes Restkreditversicherungen nicht mehr mit dem Darlehensabschluss koppeln. Stattdessen sollen sieben Tage dazwischenliegen, die „Cool-off-Phase“. Eine aktuelle Studie der Axa Partners zeigt, dass das neue Gesetz Kreditnehmer polarisiert. Auf der einen Seite bewerten 35 Prozent von ihnen die neue Regelung positiv. Auf der anderen empfanden 23 Prozent die Regelung als negativ. Während also einige Kreditnehmer die zusätzliche Bedenkzeit schätzen, sehen andere darin unnötigen Mehraufwand und fühlen sich entmündigt.
Spezialmakler ease kauft ein
Die Firmengruppe um den Spezialmakler ease GmbH hat die Helvengo GmbH, das Münchner Tochterunternehmen des schweizer Versicherungs-Startups Helvengo AG zum 15. Juli, im Rahmen eines Share-Deals, vollständig übernommen.
LKH zeigt finanzielle Stärke
Die LKH hat die verdienten Bruttobeiträge im Geschäftsjahr 2023 von 895,9 Millionen Euro auf 915,3 Millionen Euro steigern können. Nach Abzug der Aufwendungen für Leistungen und Kosten von den Bruttobeiträgen verblieb ein versicherungsgeschäftliches Ergebnis in Höhe von 139 Millionen Euro.
BCA AG liefert gute Geschäftszahlen
Der Oberurseler Finanzdienstleister BCA AG hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 1,7 Millionen Euro auf 70,12 Millionen Euro gesteigert. Der Rohertrag erhöhte sich von 14,33 Millionen Euro auf 17,07 Millionen Euro. Das Konzern-EBITDA erreichte 1,25 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahreswert von 0,68 Millionen Euro.
Swiss Life mit neuem Lebensversicherer
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat der Swiss Life Lebensversicherung SE die Erlaubnis zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes erteilt. Diese umfasse den Betrieb der vier Versicherungssparten Lebensversicherung, Fondsgebundene Lebensversicherung, Kapitalisierungsgeschäfte und Geschäfte der Verwaltung von Versorgungseinrichtungen. Die Erlaubnis gelte für die Staaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes. Darüber berichtet das Fachportal "Versicherungsjournal".
WIFO GmbH ist einer der fairsten Maklerpools Deutschlands
WIFO GmbH wird in der Umfrage "Fairster Maklerpool" von Focus-Money und ServiceValue mit einer Gesamtbewertung von „Gut“ überdurchschnittlich bewertet und gehört damit zu den fairsten Maklerpools in Deutschland.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Jungmakler Award: Teilnehmer stehen fest
14 junge Talente haben es in das Finale des Jungmakler Awards 2024 geschafft. Zu den Nominierten des Branchenwettbewerbs gehören Philipp Berner, Benedikt Deutsch, Saskia Drewicke, Tarik El Bouazzaoui, Kristina Glaser, Samira Harkat, Enrico Kunz, Sarah Ledermann, Mauritz Mannsperger, Lukas Raschke, Adrian Schmidt, Said Shurafa, Kim Vivian Sombrutzki und Dennis Tilin.
Itzehoer kündigt Kfz-Sonderkonzept
Die Itzehoer Kfz-Versicherung kündigt ein Sonderkonzept für die Versicherung von Fahrzeugen der Marke Tesla, das einst mit der MRH-Trove-Tochter EMOVER24 geschlossen worden war. Entsprechende Informationen bestätigte Itzehoer-Vorstand Frank Thomsen auf procontra-Nachfrage.
Provinzial verlängert Vorstandsverträge
Der Aufsichtsrat der Provinzial Holding AG hat grünes Licht für die Verlängerung der Vorstandsverträge gegeben. So wird der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden, Dr. Wolfgang Breuer, bis Ende Mai 2027 ausgedehnt. Der Vertrag seines Stellvertreters, Patric Fedlmeier, wird vorzeitig bis zum Jahr 2030 fortgeschrieben.
Ergo und O2 Telefónica setzen auf „Embedded-Insurance“-Angebot
Ergo, O2 Telefónica und Telefónica Insurance sind eine Partnerschaft im Bereich „Embedded Insurance“ eingegangen. Dadurch sollen O2 Privatkunden künftig Zusatzversicherungen digital buchen und ihren Alltag nach individuellem Bedarf absichern können. Die Abrechnung erfolgt über die Telefonrechnung. Das erste Angebot startet am 7. August. Bei „O2 Care | Mobility“ handelt es sich um eine Mobilitätsgarantie für geliehene Fahrzeuge oder für Fahrradpannen. Im Herbst 2024 soll eine Reiseversicherung folgen.
Hiscox überarbeitet Onlineshop-Versicherung wegen Amazon
Ende Juli wurden Amazon Sellers informiert, dass sie innerhalb von nur 30 Tagen einen Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung vorweisen müssen, und das nun bereits, wenn ihr Bruttoumsatz aus Transaktionen in einem Monat 5.000 Euro überschreitet. Außerdem muss in dieser Versicherung auch Amazon selbst als zusätzlicher Versicherter miteingeschlossen sein. Hiscox hat diese Betriebshaftpflichtversicherung für Amazon Sellers nach neustem Standard seit Kurzem in seinem Portfolio.
Canada Life macht Smartphone-Nutzung zur Grundfähigkeit
Die Canada Life definiert Smartphone- und Tastatur-Nutzung als eine von 27 Grundfähigkeiten in seinem Premium Grundfähigkeitsschutz. Ebenfalls neu mit dabei sind die Fähigkeiten, den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) zu nutzen und das Fahrradfahren. Abgesichert sind jetzt auch infektionsbedingte Ausfallzeiten und Beeinträchtigungen von vier Organen: Herz, Lunge, Leber oder Niere. Die Zusatzoption Arbeitsunfähigkeit wird nun auch genehmigt, wenn ein Risikozuschlag von 50 Prozent vorliegt. Überdies gibt es künftig in der BU-Versicherung verkürzte Abfragezeiträume bei den Gesundheitsfragen an und einen Verzicht auf eine Altersbegrenzung.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
DVAG und MLP rocken die Cash-Hitliste
Bei der 34. Auflage der Cash-Hitliste haben sich erneut die üblichen Verdächtigen an der Spitze durchgesetzt. So haben sich auch im vergangenen Jahr die DVAG und MLP die beiden Spitzenplätze gesichert. Während die DVAG mit Sitz in Frankfurt am Main Provisionserlöse in Höhe von 2.308,10 Millionen Euro verzeichnete, sind es bei MLP immerhin noch 844,50 Millionen Euro. Den dritten Platz belegt die Swiss Life Holding GmbH. Deren einzelne Vertriebe Swiss Life Select, Tecis, Horbach und Deutsche Proventus legten um 6,5 % zu und erwirtschafteten in Summe 725,10 Millionen Euro an Provisionen.
QBE bekommt neuen Deutschlandchef
Der Industrieversicherer QBE hat Fabian Desch zum neuen General Manager für Deutschland ernannt. Desch, der seit 2022 den Vertrieb von QBE Europe leitet, hatte den Posten seit dem Ausscheiden seiner Vorgängerin Andrea Brock im Mai bereits interimistisch inne. In seiner neuen Rolle als General Manager soll er die Strategie von QBE für Deutschland an den Standorten in Düsseldorf, Hamburg und München mit Fokus auf Underwriting-Expertise und Maklerservice weiterentwickeln und umsetzen.
Krankenversicherungen im medialen Fokus
Krankenversicherungen dominieren den Werbemarkt für Versicherungen und machen bei 300 erfassten Anbietern ein Drittel des jährlichen Werbevolumens von rund 657 Millionen Euro im Versicherungsmarkt aus. Top-Werber in dieser Produktkategorie sind Ergo, Maxcare und der AOK Bundesverband. Die Konzentration der Werbeausgaben auf diese drei Marken ist mit 46 % deutlich höher als die 32 % im gesamten Versicherungsmarkt. HanseMerkur, Maxcare und die Deutsche Familienversicherung (DFV) verzeichnen die größten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Studie von research tools hervor.
Fast jeder zweite Berufstätige häufig unter Druck
Sie gehen mitunter bis an die Belastungsgrenze und darüber hinaus. Fast die Hälfte der Berufstätigen (43 %) fühlt sich im Job häufig hohem Druck und Belastungen ausgesetzt. Rund jede/r Siebte (15 %) steht sogar sehr häufig unter Stress – bei den erwerbstätigen Frauen sogar jede Fünfte (20 %). Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse.
68 % der Rentenleistungen im Jahr 2023 waren einkommensteuerpflichtig
Im Jahr 2023 haben in Deutschland rund 22,1 Millionen Personen Leistungen in Höhe von 381 Milliarden Euro aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente erhalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,6 % oder 121 000 Rentenempfängerinnen und -empfänger mehr als im Vorjahr. Die Höhe der gezahlten Renten stieg im gleichen Zeitraum um 4,9 % oder 17,7 Milliarden Euro. 68 % der Rentenleistungen im Jahr 2023 zählten zu den steuerpflichtigen Einkünften (260,5 Milliarden Euro). Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil damit um 13 %punkte.
Jeder Vierte hatte Gesundheitsprobleme
Abgeschlagenheit, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen: Jede vierte Person in Deutschland hatte 2024 bereits Gesundheitsprobleme durch extreme Hitze. In der Altersgruppe über 60 Jahren war sogar rund ein Drittel betroffen. Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Anstieg. Das zeigt der aktuelle Hitzereport der DAK-Gesundheit. Laut Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse bereiten Hitzewellen und Extremwetter knapp zwei Drittel der Menschen große Sorgen. Dabei sind vor allem junge Menschen von Ängsten betroffen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Alte Leipziger trennt sich von Maklerbeständen
Die Alte Leipziger Versicherung AG hat sich in der Wohngebäudeversicherung für Hausverwaltungen von rund 30 Maklerbeständen getrennt. Das berichtet das „Versicherungsjournal“. Der Grund sei laut Stellungnahme des Versicherers, dass in Einzelfällen die Schadenfrequenz und Höhe stark zugenommen habe. Welches Volumen diese Bestände haben, habe die Alte Leipziger demnach nicht kommunizieren wollen.
Axa will Investment-Einheit abstossen
Der französische Versicherer Axa erwägt den Verkauf des hauseigenen Vermögensverwalters. Potentieller Käufer ist die BNP Paribas-Gruppe. Diese steht in Verhandlungen über den Erwerb von 100 % von Axa Investment Managers, was einem verwalteten Vermögen von knapp 850 Mrd Euro entspricht. Im Raum steht ein Kaufpreis in Höhe von etwa 5,1 Mrd Euro. Der Versicherer will sich mit dem Verkauf wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren und den Vertrieb von Lebens-, Sach-, Kranken- und Unfallversicherungen sowie Sparprodukten vorantreiben. Das berichtet das Nachrichtenportal "wallstreet-online"
Baloise schraubt am Maklervertrieb
Baloise vollzieht im Maklervertrieb Sach eine strategische Neuaufstellung mit dem Ziel, den Vertrieb im Key Account sowie im regionalen Vertrieb weiter zu stärken und den Fachvertrieb zu forcieren. Lars Mählmann leitet zukünftig als Head of Regional Management den regionalen Vertrieb. Die Position des Head of Key Account Management soll Ilja Hardt übernehmen und damit die Beziehungen zu Großmaklern, Pools und Verbünden stärken. Zusätzlich wird Baloise bundesweit fünf Gewerbe-Underwriter einsetzen, um das Gewerbegeschäft weiter zu stärken.
Versicherungsmakler küren Favoriten im Gewerbegeschäft
Klarer Favorit der unabhängigen Vermittler im Bereich des gewerblichen Schaden-/ Unfallgeschäfts ist weiterhin die VHV. Wie in den Vorjahren kann der Versicherer im Bereich Betriebs-/ Berufshaftpflicht den größten Marktanteil auf sich vereinen. Axa folgt auf dem zweiten Platz, während Rhion sich knapp vor R+V den dritten Platz sicherte. Im Bereich der gewerblichen Sachversicherung ist die VHV die erste Wahl der Vermittler, gefolgt von Allianz und Rhion. Das ist das Ergebnis der Studie „AssCompact AWARD – Gewerbliches Schaden-/ Unfallgeschäft 2024“.
Expats werden älter
Während 2015 das Durchschnittsalter 43 Jahre betrug, sind es heute 46 Jahre. Über die Hälfte der Expats sorgen sich um ihre Gesundheitsversorgung im Ausland. Das geht aus der aktuellen Expat Insider Studie 2024 hervor.
Donner & Reuschel: Neuer Vorstandssprecher berufen
Das zur Signal Iduna-Gruppe gehörende Bankhaus Donner & Reuschel hat - vorbehaltlich der Zustimmungen der Aufsichsbehörden - einen neuen Vorstandssprecher zum 01. September berufen. Dabei handelt es sich um Horst Schmidt (58). Er wird die Nachfolge von Marcus Vitt antreten, der das Haus Ende September verlassen wird.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz kooperiert mit Cyber-Assekuradeur
Die Allianz hat eine weitere Partnerschaft mit Coalition bekanntgegeben. Mit dem Assekuradeur von Cyber-Versicherungen und -Sicherheitslösungen mit Hauptsitz in San Francisco arbeitet der Konzern bereits seit 2022 in den USA, Großbritannien und Australien zusammen. Hierzulande startet die Zusammenarbeit am 1. August 2024. Allianz stellt Kapazitäten für die Cyber-Versicherungsprogramme von Coalition in Deutschland zur Verfügung. Allianz Commercial profitiert von den technischen Sicherheitslösungen zum Beispiel bei der schnellen und frühzeitigen Identifizierung drohender Schäden.
Generali Deutschland mit Neubesetzungen in den Vorständen
Die Generali Deutschland informiert über Neubesetzungen in ihren Vorständen. Arne Benzin tritt zum 1. Januar 2025 als Chief People and Organization Officer in die GD AG ein. Der 48-Jährige war zuletzt Chief People & Culture Officer bei der Allianz Technology SE. Michael Reinelt soll spätestens zum 1. Januar 2025 als neuer Head of Broker bei der GD AG das Maklergeschäft der Generali Deutschland verantworten. Zudem wird er als Vertriebsvorstand in die Vorstände der Dialog Lebensversicherungs-AG und Dialog Versicherung AG eintreten. Der 54-Jährige war zuletzt Vorstandsmitglied der Alte Leipziger Pensionskasse AG und der Alte Leipziger Pensionsfonds AG sowie Zentralbereichsleiter bei der Alte Leipziger Lebensversicherung a. G.
R+V mit positiver Halbjahresbilanz
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres steigerte die R+V Gruppe ihren Umsatz in der deutschen Erstversicherung auf 9,3 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 0,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Grund für die positive Beitragsbilanz ist auch, dass sich der Beitragsrückgang in der Lebens- und Pensionsversicherung deutlich verlangsamt hat. Die Beiträge in der Krankenversicherung legten um 4,6 % auf 487 Millionen Euro zu. In der Schaden- und Unfallversicherung wurde der Umsatz um 5,2 % auf rund 5,0 Milliarden Euro gesteigert. Im Firmenkundengeschäft kletterte der Umsatz um 6,4 % auf 1,6 Milliarden Euro.
FondsKonzept erweitert Management-Team
Der FondsKonzept Konzern baut die Managementebene in zwei Tochterunternehmen aus. So hat in der vergangenen Woche Thomas Brosche Prokura bei der FondsKonzept Investmentmakler GmbH erhalten. Der 51-Jährige ist seit 12 Jahren für die Muttergesellschaft FondsKonzept AG tätig. Die zweite Prokura erhält Michael Leis, der der FondsKonzept AG seit 2020 angehört und seit dem 1. April 2024 die Position des Vertriebsmanagers bei der WealthKonzept Vermögensverwaltung AG bekleidet.
Neue Zahntariflinie bei der Versicherungskammer
Die Versicherungskammer startet mit ZahnPrivat ab 1. August eine neue Tariflinie in der Zahnzustzversicherung. Diese soll erweiterte Leistungen haben und bis zu 100 % erstatten.
Howden erwirbt Versicherungsmakler für Spezialkonzepte
Der Versicherungsmakler Howden gibt den Erwerb der schwandt. Versicherungsmakler KG (schwandt.) bekannt. Das Unternehmen ist auf Spezialkonzepte für Veranstaltungen sowie Versicherungslösungen für Firmen, Freiberufler und Privatpersonen spezialisiert.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
HDI will Geschäft über Maklerpools einschränken
Schwere Gewitter und Überschwemmungen treiben die Naturkatastrophen-Schäden
Ecclesia bedient sich bei Wefox
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Policen Direkt: Dr. Philipp Kanschik geht von Bord
Dr. Philipp Kanschik verlässt nach über sechs Jahren den Zweitmarkt-Spezialisten Policen Direkt. Auf seinem LinkedIn-Account schrieb der Manager: „Für mich ist daher der Zeitpunkt gekommen, den Staffelstab zu übergeben. Ich habe mich vor einigen Wochen dazu entschieden, ab 2025 keine operative Rolle mehr bei Policen Direkt zu übernehmen. Meine bisherigen operativen Aufgaben übergebe ich bis Ende des Jahres an meine Kollegen.“ Als Gesellschafter bleibt Kanschik dem Unternehmen erhalten.
blau direkt kauft in Thüringen ein
Rückwirkend zum 1. Januar hat sich das in Mühlhausen ansässige Maklerunternehmen Moverma GmbH der Tjara Leipzig GmbH angeschlossen. Diese war Anfang des Jahres von der blau direkt Gruppe speziell für die regionale Ruhestandsplanung im Osten Deutschlands gegründet worden. Unter der Führung von Florian Hoffmann konnte nun mit Moverma das erste Maklerunternehmen übernommen werden.
Generali-Industrieversicherer steigt in ART-Markt ein
Generali Global Corporate & Commercial kündigt eine strategische Partnerschaft mit SRS Altitude an, dem ersten europäischen Managing General Underwriter, der auf alternative Risikotransfer (ART) spezialisiert ist. Diese Partnerschaft markiert den Einstieg in das Segment der strukturierten (Rück-)Versicherungslösungen innerhalb des ART-Marktes. Durch die Zusammenarbeit soll das Angebot im Bereich ART & Captive erweitert und der Kundenstamm in weiteren Geschäftsbereichen ausgebaut werden.
Invers: Kooperation mit BU-Expertenservice
Das Experten-Team für die Leistungsfallbegleitung beim BU-Expertenservice der Scala Finanzgruppe hat einen weiteren Maklerpool überzeugt. Mit der Invers aus Leipzig hat sich ein weiterer Pool-Dienstleister für eine Zusammenarbeit mit den Franken entschieden. Ab sofort können alle angeschlossenen Makler des Leipziger Finanzdienstleisters auf das Kompetenz-Team zugreifen. Das teilten beide Unternehmen auf ihren Facebook-Kanälen mit.
Haustier-Umfrage 2024: Hunde und Katzen machen Menschen glücklich und gesund
Deutschlands Haustierbesitzer sind sich einig: Wer mit Hund oder Katze zusammenlebt, ist glücklicher und gesünder. Zu diesem Ergebnis kommt die "Haustier-Umfrage 2024" der Uelzener Versicherungen. Die Vierbeiner helfen ihren Besitzern beispielsweise, besser mit Einsamkeit umzugehen oder lenken sie von belastenden Sorgen ab. Für die Studie hat der Spezialversicherer für Tiere mehr als 1.100 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland befragt.
Neue Kauflust trifft auf hohes Preisbewusstsein
Die hohe Inflation hat in den vergangenen beiden Jahren die Konsumbereitschaft in Deutschland stark gedämpft. Seit einiger Zeit wendet sich das Blatt: Die Inflation sinkt, Reallöhne steigen und die Kaufkraft nimmt wieder zu. Doch nicht alle Konsumgüterbranchen profitieren gleichermaßen von der gestiegenen Kaufbereitschaft. Die Ergebnisse der Deloitte ConsumerSignals deuten darauf hin, dass die Ausgaben für Dienstleistungen wie Reisen (15 %), Restaurantbesuche (7 %) oder Kulturveranstaltungen (5%) in diesem Sommer besonders stark steigen werden.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Im Januar 2024 kündigte der Online-Versicherer Allianz Direct die Übernahme des französischen Hausratversicherungsgeschäfts von Luko an. Dieser Schritt wurde am 1. Februar 2024 vollzogen. Nach Genehmigung durch die deutschen und französischen Aufsichtsbehörden wurden am 29. Juli 2024 auch alle bestehenden Verträge der Luko Insurance AG auf die französische Niederlassung der Allianz Direct Versicherungs-AG übertragen.
Der ehemalige BaFin-Exekutivdirektor Frank Grund wechselt in die Aufsichtsgremien der Generali. Beim italienischen Versicherer soll Grund die Aufsichtsräte der Holding, des Lebens- sowie des Sachversicherers einziehen. Darüber berichtet das Fachportal "Versicherungsmonitor".
Dr. Gerhard Schmitz wird zum 1. August 2024 neuer Vorstandsvorsitzender im Continentale Versicherungsverbund. Die Aufsichtsräte haben den Diplom-Ökonomen zum Nachfolger von Dr. Christoph Helmich ernannt, der nach neun Jahren als Vorstandsvorsitzender am 31. Juli 2024 in den Ruhestand geht. Neu ins Vorstandsteam rückt der bisherige Leiter des Rechnungswesens, Marcus Lauer.
Die Nürnberger Beteiligungs-AG passt die Prognose für das Konzernergebnis 2024 an. Ursprünglich war der Versicherer von einem Gewinn in der Bandbreite von 40 bis 50 Millionen Euro ausgegangen. Aufgrund der höheren Aufwendungen in der Schadenversicherung, die insbesondere durch Elementar- und Großschäden sowie die anhaltende Inflation vor allem in der Kfz-Versicherung bedingt werden, rechnet die Nürnberger Beteiligungs-AG nunmehr mit einem ausgeglichenen Konzernergebnis im Jahr 2024. Für das erste Halbjahr zeichnet sich ein klar negatives Ergebnis ab.
Auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2024 erzielte der MLP Konzern ein vorläufiges Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 12 Millionen Euro. Dieser Wert liegt deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres von 5,0 Millionen Euro. Das vorläufige EBIT für das erste Halbjahr 2024 beläuft sich damit auf rund 49 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es: 37,4 Millionen Euro. Nach der erfolgreichen Entwicklung im ersten Halbjahr 2024 geht MLP nun davon aus, die obere Hälfte der für das Gesamtjahr prognostizierten EBIT-Spanne von 75 bis 85 Millionen Euro zu erreichen.
Die LVM Versicherung wird ein neuer Premium Partner beim VfL Bochum 1848. Der Kontrakt gelt bis 2027 und sei ligaunabhängig. Bereits seit einigen Jahren ist eine Werbegemeinschaft von acht LVM-Versicherungsagenturen aus dem Einzugsbereich des Revierklubs beim Verein aktiv. Durch die erweiterte Partnerschaft solle die Zusammenarbeit im Bereich der Sachversicherung verstärkt werden.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Die Mitgliedervertreterversammlungen der Versicherer Barmenia und Gothaer haben den Fusionsverträgen zugestimmt. Auch die Vorstände haben die Verträge unterzeichnet. Im Vertragswerk sind die konkreten Maßnahmen zur Gestaltung des gemeinsamen neuen Unternehmens festgeschrieben, das den Namen BarmeniaGothaer tragen soll. Ebenso umfasst es die Satzung und regelt die Anteilsverhältnisse. Die Gothaer Versicherungsbank VVaG soll 64 % der Anteile halten, die Barmenia Versicherungen a. G. 36 %. Die Fusion steht aktuell nur noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der BaFin.
Die Finum.Finanzhaus ernennt Max Zinkel mit Wirkung zum 1. August 2024 zum neuen Vorstandsmitglied. Überdies wurde der Vertrag mit Sabine Schmitz vorzeitig bis Ende 2027 verlängert.
Innerhalb derselben Stadt unterscheidet sich der Kfz-Versicherungsbeitrag um bis zu 18 % – bei sonst identischen Merkmalen. Unter den 15 größten deutschen Städten ist der Unterschied des Kfz-Versicherungsbeitrags nach Postleitzahl in Berlin am größten. Im Stadtteil Neukölln zahlt eine Familie für die Vollkaskoversicherung ihres Toyota Proace City Verso im Beispiel im Schnitt 1.043 Euro im Jahr. Im Stadtteil Berlin-Schmöckwitz hingegen werden durchschnittlich nur 887 Euro für die Kfz-Versicherung fällig. Das ist ein Unterschied von 156 Euro bzw. 17,6 %. Das geht aus einer Bestandsauswertung des Vergleichsportals Check24 hervor.
Die Axa erhöht die Beiträge für ihr Wohnungseigentümer-und-Hausverwalter-Konzept und kündigt in diesem Zuge auch einige stark defizitäre Verträge. Das bestätigte der Versicherer auf procontra-Anfrage. Axa begründete den Schritt mit der anhaltenden Inflation, vermehrt auftretenden Elementarereignissen, einem wachsenden Trend zu Großschäden und mit verschlechterten Rückversicherungsbedingungen. Unklar ist, wieviele Verträge betroffen sind.
In den zurückliegenden Wochen kam es insbesondere im regionalen Kernversicherungsgebiet der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) zu teilweise massiven Schäden durch Unwetter. Während sich das HGB-Ergebnis stabil nach Plan entwickelt, zeigen sich in der IFRS-Rechnungslegung deutliche Belastungen zum Halbjahr 2024. Hier werde ein negatives IFRS-Ergebnis im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet. Für das Gesamtjahr 2024 wird mit einem IFRS-Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert von 140,5 Millionen Euro gerechnet. Das Neu- und Bestandsgeschäft verläuft erfreulich, die stabile Dividendenpolitik wird fortgesetzt.
E-Scooter sind aus dem Straßenbild in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Das führt auch zu Unfällen mit diesen Verkehrsmitteln. Besonders junge Menschen sind in solche E-Scooter-Unfälle verwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im vergangenen Jahr 41,6 % der verunglückten E-Scooter-Fahrenden jünger als 25 Jahre, 80,4 % waren jünger als 45 Jahre. Dagegen gehörten nur 3,4 % der E-Scooter-Nutzenden, die an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren, zur Altersgruppe 65plus.
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