
Sign up to save your podcasts
Or


Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Bundesregierung soll EU-Provisionsverbotsplänen entgegentreten
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) fordert eine abgestimmte Gegenposition der gesamten Bundesregierung zu den EU-Plänen, Provisionen bei der Vermittlung von Finanzanlagen zu verbieten. Der Verband kritisiert die von der EU initiierte Provisionsverbotsdebatte. Schließlich sind in der Vergangenheit zahlreiche Regulierungen in Kraft getreten, die die von den Befürwortern eines Provisionsverbots behaupteten Fehlanreize weitgehend eliminiert haben. Auch die alljährlichen Veröffentlichungen des Versicherungsombudsmann mit verschwindend geringen Beschwerdequoten weisen dies nach.
Charta-Vorstand geht
Maklerverbund Charta und Dietmar Diegel gehen Ende April getrennte Wege. Zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sei keine belastbare Basis für eine Fortführung der Zusammenarbeit über die Laufzeit des aktuellen Vorstandsmandats hinaus erzielt worden. Aus diesem Grund werde Diegel seine Aufgabe als Vorstand mit Wirkung zum 30. April beenden und sich einer neuen beruflichen Herausforderung widmen. Ulrich Neumann solle die Nachfolge von Diegel antreten. Der gelernte Betriebswirt und Versicherungsfachwirt war bis Juni 2022 als Geschäftsführer Gothaer Beratung und Vertriebsservice GmbH tätig.
Aon und Metzler bündeln bAV-Expertise
Das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon und die Metzler Pension Management GmbH werden künftig bei Projekten rund um die Ausgestaltung und Finanzierung von betrieblicher Altersversorgung und der laufenden Betreuung der Lösungen zusammenarbeiten. Somit können die Beratungs- und Lösungskompetenzen gebündelt und die Stärken beider Häuser kombiniert werden. Den Kunden wird auf diese Weise eine Rundum-Lösung angeboten: von der Bewertung der Verpflichtungen, der Bereitstellung von Finanzierungsinstrumenten, dem Risikomanagement und der Kapitalanlage bis zur kompletten Administration.
Alte Leipziger startet neue Unfallversicherung
Die Alte Leipziger Versicherung bringt eine neue Unfallversicherung auf den Markt. Dabei wurde unter anderem die Gesundheitsprüfung deutlich verschlankt. Sie bezieht sich auf lediglich acht eindeutig definierte Erkrankungen innerhalb der letzten drei Jahre. Ein Alleinstellungsmerkmal ist außerdem die Best-Leistungs-Garantie. Diese besagt, dass der Versicherungsschutz erweitert wird, wenn ein Wettbewerber einen leistungsstärkeren Tarif zum Zeitpunkt des Schadens anbietet. Zusammen mit Vorversicherungsgarantie und Innovationsklausel empfehlen Vermittler damit ein Produkt, das immer aktuell ist.
Concordia auf dem Weg in eine barrierefreie Kommunikation
Unter dem Motto »Easy Going« geht die Concordia mit der Auslandsreisekrankenversicherung erstmals den ersten Schritt zur Barrierefreiheit. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören neben der Einbindung einer Vorlesefunktion auf der Produktseite eine Version der Produktseite in Leichter Sprache und eine Version in englischer Sprache. Zur Leichten Sprache gibt es zusätzlich eine Drei-Bild-Erklärung, die das Produkt in drei Bildern mit Piktogrammen erläutert und die wichtigsten Vertragsbedingungen als »Beipackzettel« zum Download enthält.
VHV Gruppe unterzeichnet Charta der Vielfalt
Die VHV Gruppe hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und untermauert damit in einem weiteren Format ihr Bekenntnis für eine wertschätzende, anerkennende und vorurteilsfreie Arbeitswelt. Der Charta der Vielfalt e.V. mit Sitz in Berlin ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Diversität in Unternehmen und Institutionen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Kenfo soll Aktienrente managen
Die Aktienrente solle von "der etablierten und vertrauenswürdigen Kenfo" gemanagt werden, dem Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung. Damit würden auch entsprechende Anlagerichtlinien gelten. Das sagte FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer gegenüber dem Nachrichtensender ntv.
Barmenia vertieft Kooperation mit PrismaLife
Die Barmenia Versicherungsgruppe verstärkt ihre Kooperation mit der PrismaLife AG und übernimmt weitere 50 Prozent der Anteile an dem liechtensteinischen Lebensversicherer. Nach der 25-Prozent-Beteiligung im Jahr 2021 hält die Barmenia damit insgesamt 75 Prozent.
GDV: „Der EZB-Zinserhöhung müssen weitere Schritte folgen“
Die Europäische Zentralbank erhöht den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf nun 3 Prozent. „Die Anhebung der Leitzinsen um 50 Basispunkte ist richtig, weitere Schritte in diesem Umfang müssen folgen. Denn auch wenn die Inflationsraten rückläufig sind, ist die Kerninflation im Euroraum zuletzt wieder leicht gestiegen. Die Arbeit ist also noch nicht vollendet“, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen dazu.
LVM wächst
Während die Beitragseinnahmen der LVM im Leben-Geschäft um 0,9 Prozent auf rund 850,1 Millionen Euro stiegen, konnte der Versicherer aus Münster vor allem in der Krankenversicherung (5,3 Prozent) und in der Sachversicherung (10,9 Prozent) höhere Beitragseinnahmen erzielen. Das geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen für 2022 hervor. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem erneuten Wachstum über alle Sparten aus.
Bauzinsen seit Jahresbeginn 2022 um 123 Prozent gestiegen
Der durchschnittliche Mindest-Sollzins für einen Privatkredit lag zum Stichtag 1. Februar 2023 bei 3,822 Prozent – etwas mehr als 2 Prozent über dem Vormonat. Häuslebauern dürfte die Entwicklung der aktuellen Bauzinsen ebenfalls keine Freude bereiten. Zu Monatsbeginn landete der Durchschnittswert der Mindest-Sollzinsen bei 3,08 Prozent. Damit sind die Bauzinsen seit Beginn des Jahres 2022 um fast sagenhafte 123 Prozent in die Höhe geschossen. Das ergab die monatliche Erhebung von Kreditvergleich.net.
Krankenversicherer der Versicherungskammer zeigen Herz
Die Krankenversicherer im Konzern Versicherungskammer - Union Krankenversicherung (UKV) und Bayerische Beamtenkrankenkasse - sind als erste Private Krankenversicherer der Herz-Hirn-Allianz beigetreten. Gemeinsam mit über 40 Partnern aus dem Gesundheitswesen haben sie sich das Ziel gesetzt, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bzw. -Attacken in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent zu senken. Dazu soll das Bewusstsein für das Thema gezielt geschärft werden. Unterstützung erhält die Allianz parteiübergreifend von Mitgliedern des Bundestages.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Kunden wollen persönliche Beratung durch Vermittler
Eine aktuelle Umfrage der Gothaer zeigt, 67 Prozent der Befragten setzen beim Thema Versicherung auf die persönliche, fachkompetente Beratung durch Versicherungsvermittler. Die Studie zeigt außerdem: Ausschlaggebende Faktoren für diese Präferenz sind dabei das Vertrauen in die Versicherungsvermittler (46 Prozent) sowie deren Fachkompetenz (43 Prozent). Die persönliche Beratung ist den potenziellen Kunden besonders wichtig, wenn es um komplexere Themen wie Altersvorsorge oder eine Lebensversicherung geht (62 Prozent).
Simplr kann jetzt auch Investment
Der Maklerpool blau direkt hat die Funktionen der Vermittler-App Simplr erweitert. Das Kundenbindungsinstrument soll auch im Investment-Bereich eingesetzt werden können. Diese Neuerung, weitere Kooperationen und Bestandskäufe würden „die blau-Welt für Investment aufschließen“, sagte blau direkt-CIO Oliver Lang auf der Network Convention im estnischen Tallinn.
Deutsche Finance Group setzt auf Netto-Fondspolicen
Die Deutsche Finance Group kooperiert mit der Liechtenstein Life. Künftig solle deren Netto-Fondspolice „Deutsche Finance Performance Plus“ offeriert werden. Diese sei extra für die Vermögensverwaltungsstrategie entwickelt worden. „Mit der Netto-Fondspolice „Deutsche Finance Performance Plus“ erweitern wir zum einen unser Produktangebot für Vertriebspartner mit Zulassung nach §34d GewO und ermöglichen Finanzdienstleistern einen neuen Zugang zu den Investmentstrategien der Deutsche Finance Group“, so Thorben Höfer, Geschäftsführer Deutsche Finance Networks.
Signal Iduna mit neuem Tarif in der „Mopedversicherung“
Die Signal Iduna Gruppe bringt zum 15. Februar einen neuen Tarif in der „Mopedversicherung“ heraus. Die Beiträge wurden deutlich gesenkt. Beitragsfrei mit eingeschlossen bleibt die Umweltschadensversicherung.
Würzburger überarbeitet Auslandskrankenversicherung
Die Würzburger Versicherungs-AG schraubt an der Auslandskrankenversicherung TravelSecure Young. So wurde unter anderem an den Bedingungen bei den Bergungskosten, der Versicherung von Neugeborenen sowie bei der Heilbehandlung von Frühgeborenen geschraubt.
AdmiralDirekt startet Moped- und E-Scooter-Versicherung
Rechtzeitig zum Auftakt der Zweiradsaison am 1. März geht der Kölner Direktversicherer AdmiralDirekt mit einer Moped- und einer E-Scooter-Versicherung an den Start. „Es ist unser Ziel, einer der führenden Direktversicherer für E-Mobilität zu werden. Dazu gehören neben E-Autos auch Mobilitätsformen wie E-Roller, E-Scooter oder Segways“, erklärt AdmiralDirekt Geschäftsführer Thomas Vogel.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Swiss Life will ausbauen
Huk-Coburg gründet Data Analytics-Abteilung
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Makler erhöhen Gewinne
Unabhängige Versicherungs- und Finanzanlagenvermitterinnen und -vermittler konnten ihren durchschnittlichen Gewinn von 64.100 Euro im Jahr 2021 auf ca. 75.000 Euro im Jahr 2022 steigern. Die Auswertung der Daten zeigt, dass 50 Prozent der Vermittler mit ihrem Gewinn unterhalb von 55.000 Euro liegen. Lediglich bei einem Viertel liegt der Gewinn bei über 100.000 Euro. Der durchschnittliche Umsatz lag bei etwa 196.000 Euro. Diese Werte ergeben sich aus dem 15. AfW-Vermittlerbarometer.
Cyber-Assekuradeur sammelt 5 Millionen Euro ein
Der Berliner Cyber-Assekuradeur Baobab Insurance sammelt 5 Millionen Euro Seed-Finanzierung ein. Die Investment-Runde wird von dem in London ansässigen Venture Capital Fonds Augmentum geleitet. Pre-Seed Investoren, darunter Project A und La Famiglia, beteiligen sich ebenfalls an der Seed-Runde. Mit dem aufgenommenen Kapital will das Unternehmen dem Ziel näher kommen, der Marktführer für Cyber-Versicherungen in Europa zu werden. Die nächsten Schritte sind eine Expansion nach Österreich, die Schärfung des hauseigenen Risikomodells, sowie die Erweiterungen des bestehenden Cyber-Sicherheits-Angebots.
Huk-Coburg baut Vorstandsteam beim Rechtsschutzversicherer um
Mit Wirkung zum 1. Juli 2023 rücken Dr. Nico Zachert und Michael Müller in den Vorstand der Huk-Coburg-Rechtsschutzversicherung AG auf und folgen dort auf Rainer Neckermann, der ab 1. September in den Ruhestand wechselt. Zachert soll zusätzlich zu seinen Aufgaben als Leiter der Abteilung Recht und Compliance den Vorstandsbereich Governance und Schadenstrategie übernehmen. Müller solle ebenfalls zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter der Abteilung Kraftfahrt Betrieb den Bereich Betriebsorganisation leiten.
HDI-Industrieversicherer holt Amazon-Manager
Mit der Ernennung von Jason Tyng zum Leiter des Bereichs U.S. Captive Solutions unterstreicht HDI Global das Ziel, im internationalen Captive-Geschäft weiter zu wachsen. Tyng kommt vom US-Konzern Amazon. Dort war er zuletzt als Head of Construction Risk für die Platzierung von internationalen und nationalen Programmen zuständig.
Swiss Life entscheidet sich für das "Du"
Bei der Swiss Life wird sich künftig geduzt. Das verkündet Jörg Arnold, CEO der Swiss Life Deutschland, via Twitter: "Wir haben gemeinsam entschieden, dass wir uns im @swisslife_de Innendienst duzen. 78% aller Kolleg/-innen haben bei der Umfrage dazu mitgemacht & mit großer Mehrheit für das "Du" entschieden. Wer gern beim "Sie" bleiben möchte, darf das auch. Für mich steht fest: Ich bin Jörg!"
InsurLab mit Wechsel in der Geschäftsführung
Im zweiten Quartal 2023 wird Sebastian Pitzler zum InsurTech VC wechseln und dessen Entwicklung dort als einer der Managing Partner vorantreiben. Zum 1. Mai übernimmt Anna Kessler seine Nachfolge in der Geschäftsführung des InsurLab Germany. Sie hatte als Ecosystem & Program Director zuvor bereits eine verantwortungsvolle Rolle und wirkte in den vergangenen beiden Jahren schon aktiv an relevanten Weichenstellungen im InsurLab Germany mit.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
HanseMerkur will ‚der‘ Tierversicherer werden
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Bürgervertrauen statt „Bürgerrente“
Mit Skepsis begegnet der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) den Plänen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), ein neues Altersvorsorgeprodukt unter dem Namen „Bürgerrente“ einzuführen. Hoch problematisch sieht der Verband in diesem Zusammenhang die Pläne des GDV, das vermeintlich neue Altersvorsorgeprodukt digital und ohne persönliche Beratung zu vertreiben.
Konzept & Marketing bekommt neuen Prokuristen
Der Assekuradeur Konzept & Marketing (K&M) GmbH schafft eine neue Position. Petar Djurdjevic übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position Leiter strategischer Vertrieb. Zudem soll der 40-Jährige die Rolle als Prokurist übernehmen. Djurdjevic ist bereits seit 2016 für das Unternehmen aus Hannover tätig. Damals stieg er als Key Account Manager ein und übernahm 2017 zudem die Geschäftsführung der Maklerfirma versifair.
Kritik am eingedampften Härtefallfonds
Der Härtefallfonds für Ostrentner, Spätaussiedler und jüdische Zuwanderer droht, wegen äußerst knapper Fristen die gestellten Ziele zu verfehlen. Diese Befürchtung äußerte die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Ottilie Klein gegenüber dem Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA). Nach vielen Jahren der Verhandlung zwischen Bund und Ländern wird der Fonds nun nur noch eine Höhe von 500 Millionen Euro haben und eine Einmalzahlung von 2.500 Euro an einen eng eingegrenzten Kreis von Rentnern leisten.
JDC kauft Top Ten Gruppe und will Investmentfokus schärfen
Die Jung, DMS & Cie. AG hat einen Kaufvertrag zum Erwerb von 100 Prozent der Geschäftsanteile der Top Ten Investment-Vermittlungs AG sowie der DFP Deutsche Finanz Portfolioverwaltung GmbH (zusammen: Top Ten Financial Network Gruppe) unterzeichnet. Top Ten administriert über zwei Milliarden Euro Investmentbestand für ca. 1.000 Vermittler im Netzwerk und erwirtschaftet damit einen weitgehend wiederkehrenden Umsatz von rund 20 Millionen Euro. Mit dem Erwerb der wesentlichen Teile der Top Ten Gruppe will die JDC zusätzlich ihren Investmentfokus schärfen. Die dazu notwendige technische Plattform gehört nach Abschluss der Transaktion nun auch zum Portfolio der JDC Group.
Zukunftssichere Lösungen für die Generation Babyboomer
Die Union Krankenversicherung (UKV) und die Sparkassen-Finanzgruppe loben zum siebten Mal gemeinsam den Deutschen Pflegeinnovationspreis aus. Der Preis zeichnet zukunftsweisende Projekte in der Pflege aus. In diesem Jahr steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Gesellschaft auf das Altwerden der sogenannten Babyboomer einstellen kann. Wenn die rund 13 Millionen Babyboomer ab 2040 das Pflegealter erreichen, droht eine enorme Versorgungslücke. Die Preisverleihung findet während des Deutschen Pflegetags Ende September 2023 statt. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.
Spürbares Beitragsplus in der Kfz-Versicherung
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Deutsche Versicherer nehmen weniger Beiträge ein
Die Beitragseinnahmen der deutschen Versicherer gingen über alle Sparten hinweg um 0,7 Prozent auf 224 Milliarden Euro zurück, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft im Rahmen der Jahresmedienkonferenz. Während die Lebensversicherung ein Beitragsminus von sechs Prozent auf 97,1 Milliarden Euro verbuchte, legten die Einnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung (+4 Prozent auf 80,4 Milliarden Euro) und in der privaten Krankenversicherung (+3,1 Prozent auf 46,8 Milliarden Euro) zu. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 erwarten die deutschen Versicherer wieder ein Beitragswachstum von rund drei Prozent.
Versicherer stellen Bürgerrente vor
Die Versicherer haben Vorschläge für eine Reform der privaten geförderten Altersvorsorge vorgelegt. Die Bürgerrente sieht im Kern vor, dass auf jeden in die Bürgerrente eingezahlten Euro zusätzlich eine Förderung von 50 Cent kommt. Die förderfähigen Beiträge sollen auf vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung begrenzt werden. Um den Beratungsaufwand gering zu halten, soll das Altersvorsorgeprodukt in hohem Maße standardisiert sein und auch digital vertrieben werden können. Für höhere Renditen soll das Garantieniveau abgesenkt und damit die Beitragsgarantie abgeschafft werden. Die Beiträge sollen am Kapitalmarkt angelegt werden. Und um die Bürgerrente auf ein breites Fundament zu stellen, sollen auch Selbstständige, Beamte und Arbeitslose einbezogen werden.
PKV mit weniger Vollversicherten
Die Zahl der PKV-Vollversicherten ist im vergangenen Jahr um 0,16 Prozent auf 8,7 Millionen gesunken. Dafür wuchs die Zahl der Zusatzversicherungen um 2,1 Prozent auf insgesamt 29,1 Millionen Verträge.
Boom bei der betrieblichen Krankenversicherung
Das starke Wachstum bei betrieblichen Krankenversicherungen hat sich auch 2022 unvermindert fortgesetzt: 22.300 Unternehmen in Deutschland bieten ihren Mitarbeitern eine vom Arbeitgeber gezahlte betriebliche Krankenversicherung (bKV). Das entspricht einem Wachstum von 22,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2021 (18.200 Betriebe). Die Zahl der Beschäftigten, die von einer bKV profitieren, stieg um 11,5 Prozent auf knapp 1,8 Millionen Personen im Jahr 2022.
Policen Direkt kauft ein
Die Policen Direkt Maklergruppe konnte insgesamt vier weitere Maklerunternehmen im Großraum Stuttgart für sich gewinnen. Mit Wirkung zum 1. Januar wurden die WEIK Versicherungsmakler GmbH und die Börner & Partner GmbH Teil der Maklergruppe. Zuvor haben bereits unterjährig die O&K Finanzservice GmbH und die Asscom Versicherungs- und Finanzmakler GmbH die Betreuung ihrer Kunden in die Hände AVW GmbH in Fellbach bei Stuttgart gegeben, einem der Standorte der Policen Direkt Maklergruppe.
Die Absicherung von Reisen spielt eine zunehmend wichtige Rolle
Das Bedürfnis den lang ersehnten Urlaub rundum abzusichern ist gestiegen. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstitut Heute und Morgen im Auftrag der HanseMerkur hervor. Demnach würden Reisende aktuell eher eine Reiserücktrittsversicherung abschließen als noch vor zwei Jahren. Das gaben 27 Prozent der Befragten an.
Wie kann das ramponierte Image der Versicherungsvermittler aufpoliert werden und weshalb blickt 'Lieblingsmakler' Robert Peukert voller Optimismus in die Zukunft? Beides wird im #Nachgefragt-Interview mit ihm beantwortet.
Seit 2007 ermittelt das forsa-Institut im Auftrag des DBB Beamtenbundes das Ansehen ausgewählter Berufsgruppen. Und die Ergebnisse sind für den Versicherungsvertrieb nicht erfreulich. Fast schon traditionell platziert sich der „Versicherungsvertreter“ am unteren Ende der Liste. Denn keine andere Tätigkeit hat hierzulande ein derart schlechtes Image. Dieses schlechte Zeugnis müssen sich wohl auch andere Versicherungsvermittler zurechnen lassen, weil nicht davon ausgegangen werden kann, dass Unterschiede zwischen den Versicherungsvermittlern aus Sicht der Befragten relevant oder überhaupt bekannt sind.
'Lieblingsmakler' Robert Peukert aus Jena kämpft gegen dieses miese Image an. Sein Rezept dabei: Mehr Selbst- und Sendungsbewusstsein. Im #Nachgefragt-Podcast von Versicherungsbote verweist Peukert in diesem Zusammenhang auf Steffen Ritter, der auch in der Jury vom Jungmakler-Award sitzt: ‚Wir müssen uns unserem Berufsbild, unserer volkswirtschaftlichen Bedeutung vielmehr bewusst werden und das auch herausstellen.‘
Im Podcast gibt Peukert aber auch ganz konkrete Tipps, wie das Herausstellen der eigenen Stärken funktionieren kann.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Krankenkassen droht Defizit von „30 Milliarden Euro plus X“
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) warnt auf seiner Neujahres-Pressekonferenz vor einem erheblichen Finanzloch in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Würden vorgeschlagene Maßnahmen zur Entlastung nicht umgesetzt, steuerten die Gesetzlichen Krankenkassen auf ein Defizit von „30 Milliarden Euro plus X“ zu, so vdek-Verbandschef Uwe Klemens. Das würde einen Anstieg der Zusatzbeiträge um mehr als zwei Prozentpunkte bedeuten.
FinVermV-Novellierung verzögert sich
Die Änderung der Finanzanlagenvermittlungsverordnung wird sich auf Ende März verschieben. Das bestätigt das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung. Demnach hätte es Verzögerungen bei der Abstimmung des Verordnungsentwurfs gegeben, sodass sich der Bundesrat nun wahrscheinlich erst am 31. März damit befassen wird. Der Verordnungsentwurf selbst liegt noch nicht offiziell vor. Einhergehend damit müssen Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO voraussichtlich erst ab April 2023 die Nachhaltigkeitspräferenzen ihrer Kunden erfragen.
VEMA erweitert Vorstand
Der Maklerverbund VEMA vergrößert seinen Vorstand. Zum 1. März soll Dr. Johannes Neder zum weiteren Vorstand der VEMA eG bestellt werden. Seine Tätigkeit als Aufsichtsrat endet damit am 28. Februar. Der 40-Jährige soll im Führungsgremium zunächst das Ressort Produktmanagement / Marketing von Vorstandschef Hermann Hübner übernehmen, das weiterhin unter der Abteilungsleitung von Markus Gollwitzer bleibt. Nach der Einarbeitung, voraussichtlich im 2. Halbjahr 2023, soll Neder weitere Ressorts auf den Schreibtisch bekommen.
HDI-Industrieversicherer mit neuer Leitung des Finanzressorts
Mit Wirkung zum 1. März übergibt Thomas Stöckl (48) die Leitung des Finanzressorts der HDI Global Specialty SE an Dr. Christian Hermelingmeier (42). Dieser wurde bereits zum 1. Januar vom Verwaltungsrat als geschäftsführenden Direktor ins Führungsgremium der HDI Global Specialty SE berufen. Dr. Hermelingmeier wird diese Funktion zusätzlich zu seiner Rolle als Finanzvorstand der HDI Global SE ausführen. Thomas Stöckl scheidet im besten gegenseitigen Einvernehmen aus dem Unternehmen aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
Zurich will Unternehmen beim Klimaschutz unterstützen
Zurich Resilience Solutions (ZRS) und South Pole arbeiten künftig zusammen. Die Risikoberatung aus dem Hause der Zurich will mit dem Anbieter von Klimalösungen Unternehmen ein Angebot im Zusammenhang mit dem Klimawandel offerieren. So sollen gemeinsam Lösungen entwickelt und angeboten werden, die Unternehmen dabei helfen, sowohl kurz- und langfristig ihre Klimaresilienz zu erhöhen, als auch das Absenken von Emissionen auf das Netto-Null-Niveau zu ermöglichen.
Mehrheit der Deutschen blickt optimistisch in die Zukunft
72 Prozent der Deutschen blicken optimistisch in die eigene Zukunft. Während 82 Prozent der befragten Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.000 Euro hoffnungsvoll sind, blicken nur 72 Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 2.500 und 4.000 Euro optimistisch in die Zukunft. Bei Haushalten mit einem Nettoeinkommen von unter 2.500 Euro tun dies noch 60 Prozent. Das geht aus einer Umfrage der Gothaer hervor.
From the publisher's feed

105 Listeners

42 Listeners

86 Listeners

8 Listeners