
Sign up to save your podcasts
Or


Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz hebt Zinsen an
Die Allianz Lebensversicherung hebt die Zinssätze für ihr ParkDepot kräftig an. Die Verzinsung soll von 1,0 auf 2,0 Prozent steigen. Bereits im Oktober war der Zinssatz von 0,05 auf 1,0 Prozent erhöht worden.
MLP beteiligt sich an Benefit-Experten
Die MLP Finanzberatung SE hat sich mit der Gründung mehrheitlich an der :pxtra GmbH beteiligt, die auf flexible Mitarbeiter-Benefits spezialisiert ist. Über eine digitale Plattform und die dazugehörige App organisieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer alle Dienstleistungen und Prozesse rund um Mitarbeiter-Benefits. Die Plattform soll ab April 2023 zur Verfügung stehen und auch Angebote der betrieblichen Altersversorgung und der betrieblichen Krankenversicherung abbilden.
Rekordwert bei den Krankschreibungen
Mit durchschnittlich rund 19 Fehltagen war jede bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherte Erwerbsperson im letzten Jahr so lange krankgeschrieben wie noch nie. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 betrug der Durchschnittswert 14,53 Fehltage (2020 15,15 und 2019 15,40 Fehltage). Der bisherige Höchstwert seit Beginn der TK-Auswertungen lag im Jahr 2018 mit 15,51 Fehltagen. Die durchschnittliche Fehlzeit aufgrund von Erkältungskrankheiten belief sich 2022 je Erwerbsperson auf 5,75 Fehltage. Zum Vergleich: 2021 waren es nur 1,83. Die Zahlen stammen aus den Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2023.
Autounfälle: „Schuld sind immer die anderen“
Jeder vierte Autofahrer in Deutschland hat in den vergangenen drei Jahren einen Unfall oder eine gefährliche Situation im Straßenverkehr erlebt. Die drei häufigsten Ursachen dafür waren schlechtes Wetter (29 Prozent), zu schnelles Fahren (22 Prozent) und Ablenkung (22 Prozent). Das größte Unfallrisiko sehen 58 Prozent der Befragten allerdings in anderen Verkehrsteilnehmern, lediglich 21 Prozent bei sich selbst. Vor allem Fahrradfahrer (38 Prozent), andere Autofahrer (33 Prozent), Fußgänger (17 Prozent) und der öffentliche Nahverkehr (8 Prozent) werden als ablenkend wahrgenommen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von infas quo im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt.
Fokusgruppe private Altersvorsoge nimmt Arbeit auf
Die Fokusgruppe private Altersvorsorge traf sich heute im Bundesfinanzministerium zu ihrer konstituierenden Sitzung. Ihre Aufgabe: In fünf weiteren Sitzungen sollen Reformvorschläge geprüft werden. Zum Beispiel für bestehende Riester-Renten. Neben dem Bundesministerium der Finanzen, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gehören der Fokusgruppe Vertreterinnen und Vertreter der Anbieterverbände (GDV und BVI), des Verbraucherschutzes (Stiftung Warentest und vzbv), der Sozialpartner (BDA und DGB), der betrieblichen Altersversorgung (aba) und der Wissenschaft an. Ein Abschlussbericht ist für Sommer 2023 vorgesehen.
Ex-HDI-Chef gründet Unternehmen
Christopher Lohmann war zuletzt beim Talanx-Konzern der verantwortliche Vorstand für das Privat- und Firmenversicherungsgeschäft in Deutschland. Zuvor bekleidete der Manager auch den Vorstandsvorsitz der Gothaer Allgemeine Versicherungs-AG und war beim Industrieversicherer der Allianz CEO für Central & Eastern Europe. Nun hat der Manager ein eigenes Unternehmen gegründet: The Mulberry Ventures. „Als Unternehmer, Investor, Beirat und Berater möchte ich Organisationen, Teams und Menschen helfen, zu wachsen und erfolgreich zu sein“, schrieb er dazu auf LinkedIn.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz hebt Zinsen an
Die Allianz Lebensversicherung hebt die Zinssätze für ihr ParkDepot kräftig an. Die Verzinsung soll von 1,0 auf 2,0 Prozent steigen. Bereits im Oktober war der Zinssatz von 0,05 auf 1,0 Prozent erhöht worden.
MLP beteiligt sich an Benefit-Experten
Die MLP Finanzberatung SE hat sich mit der Gründung mehrheitlich an der :pxtra GmbH beteiligt, die auf flexible Mitarbeiter-Benefits spezialisiert ist. Über eine digitale Plattform und die dazugehörige App organisieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer alle Dienstleistungen und Prozesse rund um Mitarbeiter-Benefits. Die Plattform soll ab April 2023 zur Verfügung stehen und auch Angebote der betrieblichen Altersversorgung und der betrieblichen Krankenversicherung abbilden.
Rekordwert bei den Krankschreibungen
Mit durchschnittlich rund 19 Fehltagen war jede bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherte Erwerbsperson im letzten Jahr so lange krankgeschrieben wie noch nie. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 betrug der Durchschnittswert 14,53 Fehltage (2020 15,15 und 2019 15,40 Fehltage). Der bisherige Höchstwert seit Beginn der TK-Auswertungen lag im Jahr 2018 mit 15,51 Fehltagen. Die durchschnittliche Fehlzeit aufgrund von Erkältungskrankheiten belief sich 2022 je Erwerbsperson auf 5,75 Fehltage. Zum Vergleich: 2021 waren es nur 1,83. Die Zahlen stammen aus den Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2023.
Autounfälle: „Schuld sind immer die anderen“
Jeder vierte Autofahrer in Deutschland hat in den vergangenen drei Jahren einen Unfall oder eine gefährliche Situation im Straßenverkehr erlebt. Die drei häufigsten Ursachen dafür waren schlechtes Wetter (29 Prozent), zu schnelles Fahren (22 Prozent) und Ablenkung (22 Prozent). Das größte Unfallrisiko sehen 58 Prozent der Befragten allerdings in anderen Verkehrsteilnehmern, lediglich 21 Prozent bei sich selbst. Vor allem Fahrradfahrer (38 Prozent), andere Autofahrer (33 Prozent), Fußgänger (17 Prozent) und der öffentliche Nahverkehr (8 Prozent) werden als ablenkend wahrgenommen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von infas quo im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt.
Fokusgruppe private Altersvorsoge nimmt Arbeit auf
Die Fokusgruppe private Altersvorsorge traf sich heute im Bundesfinanzministerium zu ihrer konstituierenden Sitzung. Ihre Aufgabe: In fünf weiteren Sitzungen sollen Reformvorschläge geprüft werden. Zum Beispiel für bestehende Riester-Renten. Neben dem Bundesministerium der Finanzen, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gehören der Fokusgruppe Vertreterinnen und Vertreter der Anbieterverbände (GDV und BVI), des Verbraucherschutzes (Stiftung Warentest und vzbv), der Sozialpartner (BDA und DGB), der betrieblichen Altersversorgung (aba) und der Wissenschaft an. Ein Abschlussbericht ist für Sommer 2023 vorgesehen.
Ex-HDI-Chef gründet Unternehmen
Christopher Lohmann war zuletzt beim Talanx-Konzern der verantwortliche Vorstand für das Privat- und Firmenversicherungsgeschäft in Deutschland. Zuvor bekleidete der Manager auch den Vorstandsvorsitz der Gothaer Allgemeine Versicherungs-AG und war beim Industrieversicherer der Allianz CEO für Central & Eastern Europe. Nun hat der Manager ein eigenes Unternehmen gegründet: The Mulberry Ventures. „Als Unternehmer, Investor, Beirat und Berater möchte ich Organisationen, Teams und Menschen helfen, zu wachsen und erfolgreich zu sein“, schrieb er dazu auf LinkedIn.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Mehrheit erwartet sinkenden Lebensstandard im Alter
Drei Viertel der Bürger gehen derzeit davon aus, dass sie im Alter mit einem geringeren Lebensstandard rechnen müssen. Das ergab der jüngste DIA Deutschland-Trend Vorsorge. Bei den Einschätzungen des Lebensstandards in der Rentenphase hat sich im Jahresvergleich gehörig Pessimismus breitgemacht. Gingen 2021 noch 62 Prozent davon aus, dass im Alter Abstriche bei der Lebensführung gemacht werden müssen, waren es zum Jahreswechsel 2022/23 bereits 74 Prozent. Lediglich 20 Prozent nehmen an, dass sie ihren Lebensstandard halten können. 2021 waren es noch 29 Prozent.
Nettowelt-Geschäftsführerin geht
Die nettowelt GmbH und Karoline Viktoria Mielken gehen getrennte Wege. Die 36-Jährige werde den Dienstleister für Honorarvermittlung zum 1. April 2023 auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen verlassen. Einhergehend damit wird die Doppelspitze aufgelöst und Michael Scheerer übernimmt die Gesamtverantwortung. Damit wird sich der 45-Jährige künftig auch um die Themen Marketing und Personal kümmern.
Element bedient sich bei R+V
Der Versicherer Element hat eine neue Position geschaffen. Stefan Heisig ist seit dem 1. Januar als Head of Intermediary Sales für den Ausbau des Maklergeschäfts des Berliner InsurTechs verantwortlich. Die letzten dreizehn Jahre baute Heisig für R+V Versicherung das Maklergeschäft auf. Er entwickelte es erfolgreich weiter und war zuletzt „Direktor und langjähriger Leiter der Vertriebsdirektion Makler Personen“. Davor war er neun Jahre lang für Condor Versicherungen tätig, unter anderem als Leiter Vertrieb.
Ideal und Zurich nehmen Bankvertrieb ins Visier
Die von der Ideal Lebensversicherung und der Zurich Gruppe Deutschland entwickelten Konsortialprodukte Zurich Sterbegeldversicherung und Zurich Pflegerente werden seit dem 1. Januar über alle Vertriebswege der Deutschen Bank sowie erstmals auch über die Postbank angeboten. Grundlage dafür ist die erfolgte Ausweitung der Exklusivpartnerschaft zwischen Zurich und der Deutschen Bank auf die Marke Postbank.
Versicherer verankern Schutz natürlicher Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen in ihren Zielen
Die deutschen Versicherer wollen verstärkt dazu beitragen, dass die natürlichen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen bewahrt werden. Der Schutz der Biodiversität soll in Zukunft sowohl bei der Kapitalanlage als auch bei der Versicherung von Risiken berücksichtigt werden. Das ist einer der zentralen Punkte bei der Überarbeitung der Nachhaltigkeitspositionierung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Zwei Jahre nach der erstmaligen Verabschiedung hat das Verbandspräsidium nun Aktualisierungen beschlossen.
Grundsteuererklärung: Verspätungszuschlag, Zwangsgeld oder Erinnerungsschreiben
Die meisten Bundesländer wollen säumigen Grundeigentümern wegen der Grundsteuererklärung vorerst keinen Verspätungszuschlag und ein Zwangsgeld von bis zu 25.000 Euro aufbürden. Demnach wollen 14 Bundesländer nach Fristende am 31. Januar zunächst Erinnerungsschreiben schicken. Das ergab eine Abfrage des Geldratgebers Finanztip bei den Finanzbehörden aller 16 Bundesländer.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Deutsche Sparer verloren 2022 rund 205 Milliarden Euro
Kaum Sparzinsen und eine durchschnittlich hohe Inflationsrate von 7,9 Prozent bescherten deutschen Sparern im Jahr 2022 einen Kaufkraftverlust von ca. 205,5 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommen aktuell die Experten des Finanzportals Tagesgeldvergleich.net. Die Berechnung basiert auf den jüngsten Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) und eigenen Prognosen.
Generali-Industrieversicherer bekommt neuen CEO
Die Generali Global Corporate & Commercial (GC&C) gibt die Ernennung von Christian Kanu zum neuen CEO mit Wirkung zum 30. Januar 2023 bekannt. Der Ingenieur löst damit Manlio Lostuzzi ab, der den Posten bis Ende Januar 2023 interimsmäßig inne hat.
Debeka will alle Kernprozesse zusammenführen
Der Versicherer Debeka hat einen Vertrag über die Implementierung des Keylane-Policen- und Schadenverwaltungssystems Axon bei der Debeka Allgemeinen Versicherung AG, dem Schaden- und Unfallversicherer der Debeka-Versicherungsgruppe, unterzeichnet. Dadurch sollen alle Kernprozesse vom Verkauf, Vertrieb und der Verwaltung von Policen bis hin zur Bearbeitung von Schadensfällen auf einer vollständig agilen Plattform vereint werden.
Kfz-Unfall: die 3 häufigsten Ursachen
Jeder vierte Autofahrer in Deutschland hat in den vergangenen drei Jahren einen Unfall oder eine gefährliche Situation im Straßenverkehr erlebt. Die drei häufigsten Ursachen dafür waren schlechtes Wetter (29%), zu schnelles Fahren (22%) und Ablenkung (22%). Zu diesen Ergebnissen kommt die bundesweite, repräsentative Studie von infas quo im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr.
Stuttgarter tritt Investoreninitiative bei
Die Stuttgarter ist seit Jahresbeginn offizielles Mitglied der UN Principles for Responsible Investment (UN PRI). Dabei handelt es sich um eine unabhängige, globale Investoreninitiative der Vereinten Nationen. Ihr Ziel ist, Grundsätze für verantwortungsbewusstes Kapitalanlagemanagement zu implementieren und weiterzuentwickeln. Der Versicherer setzt damit die Nachhaltigkeitsausrichtung konsequent weiter fort. Dazu gehört auch, den eigenen Betrieb bis spätestens 2029 klimaneutral aufzustellen.
Firmen sind Beschäftigte wichtiger als Management
Wenn sich Firmen unabhängige Finanzberater ins Haus holen, dann geht es vor allem um zwei Themen: die betriebliche Altersversorgung und die Absicherung von Betriebsrisiken. Bei vielen Beratungsgesprächen steht die finanzielle Absicherung der Belegschaft (71 Prozent) vor der Versorgung der Führungskräfte (57 Prozent). Noch wichtiger ist den Unternehmen bei den Gesprächen indes die Absicherung betrieblicher Risiken (79 Prozent). In mehr als der Hälfte aller Fälle (52 Prozent) steht der Schutz vor besonders gravierenden Einschnitten wie Betriebsunterbrechungen im Fokus. Das geht aus dem „Plansecur-Report: Finanzbranche 2022/23“ hervor.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Bundesregierung schränkt Provisionsdeckel ein
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßt die klarstellende Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. Demnach würde der Provisionsdeckel nur dann greifen, wenn eine Risikolebensversicherung auch tatsächlich auf die Erfüllung der Ansprüche aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis gerichtet ist und daher einzig als Restschuldversicherung ein Darlehen absichern soll.
Vermittlerverbände überarbeiten Hilfestellungen zum Geldwäschegesetz
Die Vermittlerverbände VOTUM und AfW haben ihre Arbeitshilfen zur Umsetzung der Vorgaben aus dem Geldwäschegesetz überarbeitet und stellen diese allen Versicherungsvermittlern und unabhängigen Finanzdienstleistern zur Verfügung.
DFV setzt Geschäftsleitung ein
Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (DFV) hat mit Dr. Bettina Hornung eine Generalbevollmächtigte für die IT berufen und ernennt Dr. Maximilian Knoll zum Generalbevollmächtigten für die Bereiche Betrieb und Schaden/Leistung. Beide sind ab sofort Mitglieder der neu eingerichteten Geschäftsleitung und unterstützen den Vorstand der Deutschen Familienversicherung.
Funk startet digitales Versicherungsportal
Mit dem neuen Versicherungsportal Funk Experts erweitert der Versicherungsmakler Funk sein Angebot im Digitalgeschäft. Auf dem Portal soll Versicherungsschutz je nach Berufsgruppe angeboten werden. Die erste Gruppe sind junge Mediziner. Seit Herbst 2022 können Medizinstudierende und Assistenzärzte in Weiterbildung online ihre Berufs- und Privathaftpflicht-Versicherung abschließen. Das Angebot solle künftig mit weiteren Berufsgruppen und Produkten ausgebaut werden.
LV 1871 will BU-Potenzial bei MINT-Berufen heben
Die LV 1871 nimmt mit der neuesten Generation ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung Golden BU MINT-Berufe in den Fokus: Berufe aus den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik profitieren von einer Beitragssenkung. Gleichzeitig wurde die Risikoprüfung für zahlreiche Berufe dieser Zielgruppe vereinfacht. Überdies sollen über die Karrieregarantie spätere BU-Renten von bis zu 7.400 Euro möglich sein.
IT-Jobs in der digitalen Versicherungswirtschaft
Der Versicherungssektor ist als hochgradig datengetriebene Industrie ein bedeutender Player in der Digitalwirtschaft Deutschlands. 32.000 Beschäftigte sind in den IT-Bereichen des Sektors tätig. Dennoch sind aktuell etwa 85 Prozent der Versicherungsunternehmen auf der Suche nach IT-Spezialisten.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Höhere Beiträge bei Schaden- und Unfallversicherungen
„Die anhaltende Inflation hat einen gravierenden Einfluss auf das Versicherungsgeschäft“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV). Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass spürbare Kostensteigerungen in der Schadenregulierung von Versicherern zu beobachten sind, die wiederum zu höheren Beiträgen führen werden oder bereits geführt haben. Vor allem bei Schaden- und Unfallversicherungen sei mit höheren Beiträgen zu rechnen. „So haben viele zum Jahreswechsel die ersten Auswirkungen in Form von gestiegenen Beiträgen zur Kfz-Versicherung bemerkt“, erklärt Schneidemann.
Allianz Risk Barometer 2023: Top-Gefahren für Unternehmen
Betriebsunterbrechungen und Cybervorfälle gelten im zweiten Jahr in Folge als die größten Geschäftsrisiken in Deutschland. Ihnen folgt auf Platz 3 die Energiekrise. Die Pandemie (von Platz 4 auf 13) scheint durch die Verfügbarkeit von Impfstoffen und dem Wegfall der Covid-Beschränkungen überwunden und zählt nicht mehr zu den Top Ten-Gefahren weltweit oder in Deutschland. Das geht aus dem Allianz Risk Barometer 2023 hervor.
die Bayerische baut Vertriebsorganisation um
Die Bayerische fokussiert ihre Vertriebspower. Maximilian Buddecke wird unter der neuen Einheit „Persönlicher Vertrieb“ den Makler- und den Exklusivvertrieb bündeln. Unter der Leitung von Joachim Zech wird die Bayerische Online-Versicherungsagentur und -Marketing GmbH (BOAM) den digitalen Vertrieb innovativer Produkte weiter forcieren.
Das gilt insbesondere im Bereich der Kompositversicherung, aber auch in der Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern mit ausschließlich digitalem Geschäftsmodell. Ute Thoma wird zusätzlich zum Geschäftsfeld Unternehmensvorsorgewelt die Zusammenarbeit mit Banken weiter vorantreiben.
Policen Direkt bekommt neuen Chief Sales Officer
Die Policen Direkt Maklergruppe verstärkt sich am Standort Frankfurt mit Philipp Knechtel als Chief Sales Officer. Der Fachwirt für Finanzberatung kommt von der Ergo Beratung und Vertrieb AG. Dort war er zuletzt als Organisationsleiter und Spartenführungskraft tätig.
Maxpool überarbeitet THV-Deckungskonzept
Die Phönix Schutzgemeinschaft hat das Deckungskonzept für die private Tierhalterhaftpflichtversicherung grundlegend überarbeitet. Neu sind unter anderem die Bausteine Besitzstandsgarantie, Differenzdeckung und die Anschlussdeckung.
Continentale setzt bei bKV auf Xempus
Die Continentale Versicherung ist ab sofort mit ihren Budgetlösungen der bKV auf der Xempus-Plattform präsent. Damit bauen die beiden Unternehmen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus. Der Versicherer war bereits mit der bAV auf Xempus vertreten.
Digitalisierung im Vertrieb, Umbau der IT-Landschaft, Regulierung und Nachhaltigkeit: Diese 4 Themenfelder treiben die Versicherungswirtschaft um. Dr. Robin Kiera (Digitalscout) erklärt bei #Nachgefragt, wo der Schuh besonders drückt und wie sich die Branche selbst von den ‚Druckschmerzen‘ befreien könnte.
Versicherer werden immer aktiver in den Sozialen Medien, beobachtet Dr. Robin Kiera. Er hält das für einen guten Weg. Doch er warnt eindringlich davor, diese Bemühungen zu vernachlässigen. Geschieht das, drohe den Versicherern ein ähnliches Schicksal wie der Deutschen Bahn: „Irgendwie da; aber immer zu spät“, so Kiera.
Versicherer, die jetzt ihre Vertriebe befähigen, auf Social Media die Kundenkontakte zu erhöhen, werden davon in gar nicht ferner Zukunft profitieren, ist sich Kiera sicher.
Doch die Versicherer haben in Sachen Digitalisierung noch andere Baustellen als die Befähigung des Vertriebs. Das verdeutlichte eine Wutrede von Allianz-Chef Oliver Bäte. Aus Sicht von Kiera braucht die Versicherungswirtschaft eine Art ‚Flurbereinigung‘, um die zerklüftete IT-Landschaft, die bei vielen Versicherern anzutreffen ist, umzugestalten. Einen konkreten Lösungsansatz nennt er gegenüber Versicherungsbote ebenfalls: So berichtet Kiera von einem Familienunternehmer, der für jedes neue IT-System im Betrieb zwei Alt-Systeme abschalten lässt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Provisionsrichtwert: Vermittlerverband warnt vor deutschem Sonderweg
Anlässlich der heute endenden Konsultationsfrist zum Entwurf eines ‚Merkblatts zu wohlverhaltensaufsichtlichen Aspekten bei kapitalbildenden Lebensversicherungsprodukten‘ warnt der Vermittlerverband Votum die BaFin vor einem deutschen Sonderweg und fordert das Bundesfinanzministerium auf, sich intensiv in die Konsultation einzubringen. Das Merkblatt werde seinem eigentlichen Zweck, zur Beantwortung von Detailfragen die Position der Aufsicht darzulegen, nicht gerecht. Stattdessen schaffe es weitere unbestimmte Rechtsbegriffe und gebe den Versicherern vor, unklare Szenario-Berechnungen vorzunehmen.
Axa XL: Neue Leiterin für Financial Lines
Axa XL hat heute die Ernennung von Karolina Ostermaier als Head of Financial Lines Germany, Austria & CSEE bekanntgegeben. Ihr Dienstsitz ist München. Karolina Ostermaier kommt von Generali zu Axa XL, wo sie seit 2016 den Bereich Financial Lines für Deutschland verantwortete. Zuvor war sie in verschiedenen leitenden Funktionen mit internationaler Verantwortung im Bereich Financial Lines und anderen Sparten bei Allianz Global Corporate & Specialty tätig. Sie hat einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft und Management.
Funk verstärkt das Management
Die Geschäftsleitung der Funk Versicherungsmakler GmbH wird zum 1. Januar um Silvana Sand, Dietmar Kalisch, Nicolai Kurth, Mathias Lenschow sowie Steffen Abel und Dario Koch verstärkt. Funk trägt damit dem stetigen Wachstum der Unternehmensgruppe Rechnung. Am Stammhaus in Berlin bilden die vier neuen Geschäftsleitungsmitglieder gemeinsam mit Lars Thieme sowie Wolfram Nieradzik das neue Leitungsteam des Funk-Gründungsstandortes Berlin.
HDI Group bündelt Anbindungsprodukte
Seit dem 1. Januar bündelt die HDI Group unter der Marke LifeStyle Protection ihre Kompetenzen rund um partnerorientierte Absicherungslösungen. Konkret betroffen sind so genannte Anbindungs- oder Annex-Produkte und Embedded Insurance-Lösungen. Im Zuge dessen agieren neben den bisherigen Gesellschaften der LifeStyle Protection ab Januar auch die PB Versicherungen, bislang ausschließlich Partner der Postbank, unter dieser Marke am Markt. Dies geschehe aus lizenzrechtlichen Gründen, die die erweiterte Kooperation zwischen den PB Versicherungen und der Deutsche Bank Gruppe mit sich gebracht hat.
Intec kooperiert mit OCC Assekuradeur
Der Online-Versicherer Intec AG baut sein Produktportfolio weiter aus. Neuster Vorstoß ist eine Reparaturkostenversicherung für Oldtimer. Dabei kooperiert Intec mit OCC Assekuradeur, dem führenden Anbieter für Oldtimer-Versicherungen in der gesamten DACH-Region. Im letzten Jahr startete Intec Versicherungsangebote für unterschiedliche Fahrzeugmodelle, etwa für Hybrid-Autos, E-Autos und Camper.
BDAE: Allianz Partners neuer Risikoträger für langfristige Auslandskrankenversicherungen
Mit dem Versicherer Allianz Partners hat der Auslandsspezialist BDAE ab sofort einen neuen Risikoträger für seine langfristigen Auslandskrankenversicherungen gewonnen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Wechselaktivität im Kfz-Jahresendgeschäft steigt
Die Wechselaktivität bei den rund 41 Mio. privaten Kfz-Versicherungsnehmern ist am Jahresende von 18 Prozent in 2021 auf 29 Prozent bis Ende November 2022 gestiegen. Auch die Anzahl der tatsächlichen Wechsler ist wieder von 1,3 Millionen Ende 2021 auf 1,8 Millionen Ende 2022 gestiegen. Damit haben 4,2 Prozent der Kfz-Versicherungsnehmer mit durchschnittlich 1,1 Vertragswechseln insgesamt rund zwei Millionen Verträge gewechselt. Trotz der höheren Wechselaktivität blieben die meisten Kunden (85 Prozent) doch ihrem bisherigen Anbieter treu.
Zahnzusatzversicherung bleibt starkt nachgefragt
Die Zahl der Zahnzusatzversicherungen ist 2021 um 787.000 Versicherte gestiegen. Das ist ein Plus von 4,62 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt haben rund 17,8 Millionen Deutsche eine private Zahnzusatzversicherung. Allein in den zehn Jahren zwischen 2012 und 2021 ist die Gesamtzahl der versicherten Personen mit einem Zahnzusatztarif um 4,3 Millionen oder 30,9 Prozent angestiegen.
Die Bayerische baut Komposit-Bereich um
Der Komposit Versicherer der Bayerischen, BA die Bayerische Allgemeine AG, bekommt eine neue Geschäftsfeldstruktur. Diese wird durch den Schnittstellen-Bereich Underwriting ergänzt. Die neuen Geschäftsfelder gliedern sich in die Bereiche Menschversicherung, Mobilität, Prime Home sowie Prime Business. Ziel sei es, noch fokussierter, näher am Markt sowie am Kunden zu sein. Alle Geschäftsfelder sowie das Underwriting sind unter der Leitung von Manfred Buhler. Das Geschäftsfeld Menschversicherung wird von Stephanie Kern verantwortet, das Geschäftsfeld Mobilität leitet Andreas Buhre, Prime Home wird von Johannes Frosch geleitet und das Feld Prime Business wird von Carsten Tobien geführt. Die Schnittstelle zum Vertrieb läuft über den Bereich Underwriting unter der Leitung von Johann Wastian.
Charta und Ideal mit Beitragsreduzierung
Zum 1. Januar 2023 ist die Ideal gemeinsam mit dem Charta-Exklusiv-Produkt mit einer Prämienreduzierung ihrer Hausrat-Versicherungstarife ins neue Jahr gestartet. Es ändern sich die Beitragssätze für den Hauptbaustein (Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm) um ca. 5 Prozent. Die Tarifzoneneinteilung sowie die Beitragssätze für die Zusatzbausteine Fahrraddiebstahl, Glas und Elementar bleiben unverändert. Aufgrund der Prämienanpassungsklausel wird ebenfalls ab 2023 eine Beitragsreduzierung von 5 Prozent im gesamten Hausrat-Bestand der Ideal erfolgen.
Mehr Unternehmensinsolvenzen
Im Oktober 2022 haben die deutschen Amtsgerichte 1.245 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 17,9 Prozent mehr als im Oktober 2021. Bereits im September war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 17,6 Prozent angestiegen. Derweil ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im Oktober 2022 um 15,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gesunken.
1,06 Millionen Sterbefälle im Jahr 2022
Im Jahr 2022 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes 1,06 Millionen Menschen gestorben. Die Zahl der Sterbefälle ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 3,4 Prozent oder mehr als 35 000 Fälle gestiegen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Pandemiejahren haben die Sterbefallzahlen bei den Frauen (+4,3 Prozent) stärker zugenommen als bei den Männern (+2,5 Prozent) – in den Jahren 2020 und 2021 war dies umgekehrt. Im Dezember 2022 lagen die Sterbefallzahlen um 19 Prozent über dem Vergleichswert der vier Vorjahre.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Finanzminister Christian Lindner ist gegen Provisionsverbot
Die Befürworter von Provisionen erhalten Unterstützung durch das Bundesfinanzministerium. „Die Möglichkeit der Annahme von Provisionszahlungen sollte aus Sicht des Bundesfinanzministeriums erhalten bleiben“, teilte eine Sprecherin von Christian Lindner (FDP) der „Süddeutschen Zeitung“ mit. Andernfalls drohe „eine Beratungslücke in der Fläche“.
Regulative Drangsalierung führt zum Abbau des Sozialstaats
Die jüngsten statistischen Auswertungen zum Vermittlerregister der Deutschen Industrie- und Handelskammern (DIHK) bereiten dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) Sorgen. „Das sind aufs Jahr gerechnet über zwei Prozent weniger“, stellt BVK-Präsident Michael H. Heinz fest. Der Schwund sei eine Folge der immer weiter getriebenen Regulierung und überbordenden Bürokratie, der den Berufsstand einschnüre. „Deshalb plädiert der BVK für ein Moratorium und für eine Überprüfung der Wirksamkeit der bestehenden Gesetze und Verordnungen, bevor wieder neue erlassen werden“, so Heinz.
inSign wechselt Besitzer
Der CRM- und Marketing-Automation-Hersteller BSI übernimmt die inSign GmbH. Der Anbieter für digitale Signaturlösungen wird aus dem Gesamtunternehmen iS2 AG, Tochter der Versicherungsgruppe die Bayerische, ausgelöst. Die BSI Group übernimmt 100 Prozent der Anteile von inSign. Martin Hierhager, zuvor Vorstand der Business Unit inSign innerhalb der iS2 AG, wechselt mit seinem kompletten Team zur BSI.
Industrie gründet eigenen Cyberversicherer
Zwölf Industrieunternehmen haben sich zusammengetan und ihren eigenen Cyberversicherer gegründet. Dieser hört auf den Namen „Miris“ und hat seinen Sitz in Brüssel. Zu den Unternehmen gehören Airbus, der Reifenhersteller Michelin sowie der Chemiekonzern BASF. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.
Honorarfinanz weiter auf Wachstumskurs
Trotz widriger Umstände auf dem Anlagemarkt setzt die Honorarfinanz AG aus Karlsruhe ihren Wachstumskurs weiter fort. Im vergangenen Jahr eröffnete das Finanz-Institut sieben weitere Büros. Damit ist die Honorarfinanz jetzt deutschlandweit mit 40 Honorar-Anlageberatern an 36 Standorten vertreten. Im Zuge dessen stieg die Anzahl der betreuten Mandanten in den letzten zwölf Monaten um knapp 25 Prozent.
Finanzielle Lage beeinflusst Finanzwissen
Eltern, denen es laut Selbsteinschätzung wirtschaftlich gut oder sehr gut geht, behaupten von sich mehrheitlich, auch ein hohes Finanzwissen (62 Prozent) und großes Interesse an Finanzthemen (60 Prozent) zu haben. In Familien, denen es monetär eher schlecht geht, ist es dagegen die Minderheit - nur 43 Prozent haben hier laut eigener Aussage ein großes Interesse und lediglich 35 Prozent auch ein gutes Finanzwissen. Das hat das Umfrageinstitut Kantar im Auftrag von Geld und Haushalt herausgefunden.
From the publisher's feed

105 Listeners

42 Listeners

86 Listeners

8 Listeners