Scham in der Pflege, Hilfe annehmen, gepflegt werden, Abhängigkeit und Würde, darüber spreche ich heute.
Nicht theoretisch. Sondern aus einer sehr persönlichen Perspektive.
Gepflegt zu werden ist etwas, worauf einen niemand vorbereitet.
Es ist mehr als Unterstützung.
Es ist Nähe, Warten, Ausgeliefertsein und oft auch Scham.
In dieser Folge erzähle ich davon, wie schwer es sein kann, Hilfe anzunehmen.
Wie sich Grenzen verschieben, auch wenn die Pflege liebevoll ist.
Und warum selbst achtsame, zugewandte Pflege alte Wunden berühren kann.
Pflege konfrontiert uns mit Hilflosigkeit.
Mit dem Verlust von Kontrolle.
Mit einem Selbstbild, das plötzlich nicht mehr trägt.
Ich spreche darüber, warum es mir schwerfällt, direkt um Hilfe zu bitten.
Warum Scham dabei oft leise mitläuft.
Und warum diese Scham nichts mit Schwäche zu tun hat.
Diese Folge ist für Menschen, die gepflegt werden.
Für Angehörige, die pflegen.
Und für alle, die verstehen wollen, was Pflege emotional bedeutet jenseits von Organisation, Dankbarkeit und Funktionieren.
Das hier ist keine leichte Podcastfolge.
Aber ein ehrlicher.
Milena
Kapitel:
00:00-01:20 Einleitung
01:21-03:35 Scham und Identitätskrise
03:36-08:07 Muster aus der Kindheit
08:08-14:31 Was kann helfen?