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Endlich scheint die Sonne wieder und das Leben verlagert sich nach draußen. Und was gibt es schöneres als unter blühenden Bäumen und bunten Sträuchern durch die Innenstadt Wiens zu schlendern? Wer sich für die Innenstadt entscheidet, der oder die sollte sich dieser Tage auf zum Heldenplatz machen. Anlässlich des Jahrestages der Befreiung Österreichs von der Nazi Diktatur kann man dort noch bis 11 Mai 43 lebensgroße Fotos von Überlebenden der Konzentrationslager sehen.
„Der Mensch ist ein Wesen auf der Suche nach Sinn, das macht seine Würde aus.“ - Viktor Frankl
Ein Österreicher der gleich vier verschiedene Konzentrationslager überlebte, unter anderem auch Ausschwitz, und darin Sinn fand war Viktor Frankl. Aus diesem Anlass begeben wir uns mit Journalist und Autor Michael Holzer auf eine Entdeckungsreise durch Viktor Frankls Leben und Schaffen, dessen Spuren uns auf Wiens Hausberge führen.
Jedes Jahr feiern die Wiener*innen traditionell den Tag der Arbeit mit Maikundgebung am Rathausplatz, Maifest im Wiener Prater und zahlreichen Kunst, Kultur und Informationsveranstaltungen. Die meisten von ihnen wurden Corona-bedingt abgesagt. So auch der Tag der offenen Tür im Waschsalon im Karl-Marx-Hof. Seit zehn Jahren beschäftigt sich die Ausstellung dort mit der Ersten Republik, in der die Stadt mit absoluter sozialdemokratischer Mehrheit verwaltet wurde. In dieser Zeit sind zahlreiche sozialpolitische Errungenschaften geschaffen worden, von denen wir teilweise noch heute profitieren. Gemeinsam mit seiner Frau Lili leitet und kuratiert Werner Bauer die Ausstellung im Waschsalon. Johanna Hirzberger hat mit ihm über das Vermächtnis des Roten Wiens und die aktuellen Sonderausstellungen gesprochen.
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