Kaum ist der Herbst vorüber, stehen für manche Betriebe bereits die ersten Flaschenfüllungen an. Die sehr zufriedenstellenden Qualitäten des 2022er Jahrgangs müssen nun möglichst schonend auf die Flasche gezogen werden. Um stabile Weine ohne Qualitätsverluste zu füllen, ist eine Vielzahl von koordinierten Maßnahmen in kurzer Zeit erforderlich. Die wichtigsten Stabilisierungsmaßnahmen, wie Säuerung oder Entsäuerung und Eiweißstabilisierung sollten bereits im Oktober erfolgt sein und die endgültige Stabilisierung mit CMC oder Kaliumpolyaspartat (KPA) kurz vor der Flaschenfüllung erfolgen. Bei der Füllung muss der Wein biologisch, chemisch und physikalisch stabil sein. Welches sind die wichtigsten Stabilisierungsmaßnahmen? Welches Potenzial hat der 2022er Jahrgang zur frühen Füllung? Und weshalb ist die Filtration bei Jungweinen von großer Bedeutung?