Von 0 auf 1 - Der Podcast für Unternehmer und Gründer

Von 0 auf 1 - Der Podcast für Unternehmer und Gründer

By David TraensBusinessEntrepreneurship
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Von 0 auf 1 - Der Podcast für Unternehmer und Gründer episodes

  • #025 - Oliver Lehmann - Mindspace - Reale Zusammenarbeit statt Digitaler Workspace
    Oliver Lehmann ist kein Gründer. Er stammt aus einer Unternehmerfamilie in Brandenburg und hat Wirtschaftsrecht studiert. Er lebt seit vielen Jahren in Berlin und hat schon in unterschiedlichen Firmen gearbeitet. Seine Maxime ist: "Ich möchte Unternehmen dabei helfen, ihre Ideen umzusetzen."
    Seit 2019 ist Oliver Generalmanager bei Mindspace Germany. Das Erfolgskonzept von Mindspace ist es, den Arbeitsplatz wie wir ihn kennen, zu revolutionieren. Das Unternehmen bietet Co Working Spaces in ganz Europa an, deren Ziel es ist Menschen die Möglichkeit zu geben zu Netzwerken und eine Community zu werden. Doch wie funktioniert diese Idee in Zeiten einer Pandemie, in der die wichtigste Regel Social Distancing ist?
    Oliver weiß genau, vor welchen Herausforderungen Unternehmen und Arbeitnehmer*innen besonders in Zeiten des pandemiebedingten Home Office stehen. Er ist sich sicher, dass Zoom Calls und virtuelles Teamwork nicht den persönlichen Austausch ersetzen kann. Wie sich der Raum „Büro“ verändert und wie sich die Zusammenarbeit in Unternehmen seit Jahren wandelt, ist für Oliver Lehmann wichtiger Teil seiner Arbeit.
    Diese Folge wurde in HQ Remote aufgenommen
    www.podcast-inkubator.de
    11: 55 Oliver
    "Wenn man nur seinen eignen Weg verfolgt, kann man nichts Neues dazu lernen und übersieht, was funktionieren könnte."
    16:20 David
    "Für mich ist es so, wenn ich etwas tue, was mir Spaß macht, dann habe ich nicht das Gefühl, dass ich arbeiten würde und dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen."
    17:25 Oliver
    "Um am Ende Erfolg zu haben, der Spaß macht, steht am Anfang eine Menge harte Arbeit."
    22:32 Oliver
    "Je schöner du deinen Arbeitsplatz findest und je wohler du dich fühlst, desto einfacher ist es, ins Büro zu gehen, um dort deine Arbeit zu erledigen."
    24:45 Oliver
    "Wir sind an einem Punkt, an dem viele Firmen sagen: Der Arbeitsplatz muss funktional sein, aber auch Break out Areas bieten."
    30:23 Oliver
    "Ich glaube, es ist am Ende nicht wichtig für welches Unternehmen du arbeitest, sondern mit wem. Du kannst in der besten Firma der Welt arbeiten, wenn es zwischenmenschlich nicht passt, dann braucht man nicht miteinander starten."
    39:20 Oliver
    "Die Mitarbeiter*innen sind die DNA. Es ist nicht der Name eines Unternehmens, die Mitarbeiter*innen sind der ausschlaggebende Punkt, ob ein Unternehmen erfolgreich ist oder nicht."
    1:36:00 David
    "Ich notiere mir alles, weil mir dann nicht unnötige Dinge einfach in den Kopf schießen. Ich notiere mir nicht Dinge, um nichts zu vergessen, sondern um meinen Kopf zu leeren."
    1:50:10 Oliver
    "Meinem jüngeren Ich würde ich sagen: Mach alles nochmal genauso. Ich bin zufrieden mit mir und meinem Leben."
    1:51:45 David
    "Ich finde heute immer besser als gestern."
    1 hr 58 min
  • #024 - Miro Morczinek - X24 Factory (moebel24.de) Mut-Zusprechen statt kluge Ratschläge
    Nicht einfach nur Chef sein und ein großes Unternehmen leiten, sondern es von Grund auf selber aufbauen – eben von Null auf Eins. Das war und ist Miros Vorstellung von Gründerromantik. Und dazu gehört neben Fleiß und Intelligenz ruhig auch mal Ahnungslosigkeit und eine gruselige erste Website.
    Der Gründer von X24 Factory (moebel24.de) kennt den Wert des offenen und ehrlichen Erfahrungsaustauschs mit anderen Gründern. Deshalb ist Miro mit Herzblut im Vorstand des globalen Unternehmer-Netzwerks EO (Entrepreneurs' Organization) aktiv. Was er Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg geben will: gegenseitiges Mut-Zusprechen statt kluge Ratschläge verteilen. Und ruhig öfter mal „ja“ sagen, auch wenn es etwas Mut kostet.
    00:11:17 Miro: „Durch ein Lexikon durchzulesen, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Heute ist alles so on demand. Das wäre so, als würdest du heute die Seiten von Wikipedia durchblättern.“
    00:14:10 Miro: „Ich hatte früher eigentlich überhaupt keinen Respekt vor Marketing.“
    David: „Wer schon? Ne, man muss sich damit auseinandersetzen.“
    00:19:17 David: „Erst, wenn man sich bildet, erst wenn man anfängt, sich mit einer Thematik auseinanderzusetzen, erst dann kann man merken, dass man inkompetent ist.
    00:33:09 Miro: „Der Ausgangspunkt für meisten Gründungen ist `ne Art von Lebensphilosophie.“
    00:42:00 Miro: „Und der Allerjüngste und Ahnungsloseste war ich, was den Vor- und Nachteil hatte…. also eigentlich hatte es nur Vorteile für mich, ehrlicherweise, weil da es nicht so viele gab, war ich automatisch in alle Themen involviert.“
    00:49:55 Miro: „In ein Startup reinzustolpern – würde ich sagen - prägt wahrscheinlich Persönlichkeit viel stärker, als dass es Wissen vermittelt.“
    01:21:05 David: „Marketing ist aus dem Chaos geboren und später kamen die Professoren, die Berater und haben es versucht, in ein Muster reinzubringen.“
    01:29:23 Miro: „Die erste Website – oder ehrlicherweise die ersten drei Versionen der Website – die konnte man nicht zeigen. It’s not a joke! Du kannst da gerne meine Mitstreiter fragen. Ich hab‘ mich da immer davor geworfen.“
    01:30:02 David: „Also deine Plattform war scheiße am Anfang.“ Miro: „Jaaaa, aber richtig! Es war wirklich gruselig.“
    01:38:53 David: „Feiert einfach, was es zu feiern gibt! Einen guten Auftrag bekommen – dann öffnet man einfach eine Flasche Sekt. Einen superguten Auftrag bekommen – dann öffnet man eine Flasche Champagner.“
    01:45:16 David zu EO: „Und gibt es auch Örtlichkeiten - also in Amerika haben sie bestimmt Örtlichkeiten, aber in Deutschland auch? Wo man sich trifft?“ Miro: „Da gibt’s den Tempel. Nein!“ (David lacht)
    01:46:05 Miro über EO: „Eine Komponente ist schon gegenseitiges Mut-Zusprechen in `ner Down-Phase.“
    01:48:10 Miro: „Die ganze Philosophie im Austausch besteht darin, Erfahrungen auszutauschen und nicht Ratschläge zu geben.“
    01:53:29 Miro: „Den männlichen Kollegen unterstellt man vielfach großen Erfolg und dann lernt man eine der Unternehmer*innen kennen und sieht, dass das Unternehmen ungefähr dreimal so groß ist, wie das des männlichen Kollegen, der danebenstand. Und dass sie das dann manchmal unter ganz anderen Voraussetzungen groß gemacht hat.“
    01:57:38 Miro: „Wenn ich fünf Meter zurück gehe und dann überlege, dann hatte ich viele Momente im Leben, wo ich nein gesagt habe, und hätte eigentlich öfter ja sagen können – oder sollen.“
    2 hr 9 min
  • #023 - Moritz Preißer - Granny GmbH - Berlin, Popkultur und die Zukunft von Marken
    In Folge 23 des “Von 0 auf 1” Podcast ist Moritz Preisser von der Agentur Granny zu Gast. Er ist ein echter Berliner und spricht mit mir nicht nur über sein Studentenleben und seinen beruflichen Werdegang, sondern auch über das Arbeiten in der Pandemie und Popkultur.
    Ein kleiner Nerdtalk über Filme, Kino und Audio Content darf bei einem Gespräch mit dem Geschäftsführer einer Agentur, die unter anderem für Netflix und Warner Bros arbeitet, natürlich nicht fehlen.
    David 3:36
    Berlin nervt mich, weil die Stadt Talente anzieht, die uns in Süddeutschland fehlen.
    Moritz 18:30
    Qualität kann man nicht nur nach Technik oder der Frage bewerten, ob es knackig aussieht, sie hat viel mit Erwartungshaltung zu tun.
    Moritz 20:10
    Ich war nie jemand der besonders fleißig war oder viel lernen konnte.
    David 20:35
    Die faulen Intelligenten sind meistens die schnellsten.
    Moritz 25:45
    Ich nähre mich allen Sachen sehr analytisch, auch wenn am Ende Ideen herauskommen.
    David 26:20
    Das Schwierige am kreativen Arbeiten ist das Gute vom Schlechten zu trennen.
    Moritz 27:00
    Ideen sind immer da, das wirkliche Schwierige ist, die Ideen zu filtern, die Potenzial haben.
    David 36:40
    Früher war alles besser, aber man darf nicht vergessen, dass jetzt auch früher ist.
    David 38:40
    Fake it until you make it.
    Moritz 48:00
    Man muss die Möglichkeiten haben sich zeigen zu können und dann muss es auch sitzen. Und ich denke, da ist viel Glück dabei, dass diese Möglichkeiten kommen.
    Moritz 55:40
    Ich glaube, wir stellen uns die Welt gern gerecht vor, also erzählen wir gern Geschichten von Menschen, die erfolgreich sind und dass diese Personen erfolgreich sind, weil die Welt gerecht ist. Zweitens sind wir Menschen, die Geschichten brauchen, damit wir sehen es gibt einen Sinn. Wir bauen uns gern Geschichten aus unserer eigenen Entwicklung. Das finde ich toll und das braucht auch jeder, auch wenn diese Geschichten nicht die harte Realität
    widerspiegeln.
    David 1:08:10
    Kein Mensch ist gut, kein Mensch ist schlecht. Wenn Menschen nicht gut in ihrem Job performen, ist der richtige Platz für sie woanders.
    Moritz 1:16:40
    Popkultur: Wir schauen in eine Bereich, der in Zukunft, auch durch die Digitalisierung, sehr viel mehr von Marken getrieben sein wird. Egal ob im Bereich Sport, Kultur oder in den Medien.
    Moritz 1:18:30
    Insgesamt im gesellschaftlichen Bereich Sport und Kultur werden Marken immer mehr zu echten Playern.
    Moritz 1:19:45
    Es reicht nicht mehr zu sagen: Wir sind cool, grün oder politisch, sondern man erwartet Aktivismus von Marken. Kultur schaffen, statt zu kommentieren. Marken müssen Akteure werden um erfolgreich zu sein.
    Moritz 1:20:40
    Kommunikation kann handeln sein und muss es eben auch, es reicht nicht mehr ein Statement zu setzen. Marken müssen Kultur schaffen und handeln.
    Moritz 1:21:30
    Popkultur ist für uns eine knackige Umschreibung für den Ort an den Marken müssen um relevant zu sein.
    Moritz 1:43:00
    Die Herausforderung des fehlenden menschlichen Austausches habe ich im letzten Jahr als am größten empfunden.
    Moritz 1:46:11
    Es gibt eine Zeit in der wir einfach nur quatschen.
    David 1:46:48
    Durch das Home Office reduzieren sich viele berufliche Kontakte ausschließlich auf die Arbeit.
    Moritz 1:50:50
    Bei uns wird nach Lead bei Knowledge und nicht auf Hierarchien basierend entschieden.
    Moritz 2:05:55
    Bei uns stirbt keiner, wenn wir Mist verzapfen, dann ist es nicht so schlimm. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass von einem Anbieter weniger Abos verkauft oder Serien weniger geschaut werden oder halt ein Shitstorm. Aber das alles tut niemandem wirklich weh.
    Moritz 2:06:15
    Das alles verlangt Risiko und das man Scheitern auch mal akzeptiert.
    David 2:06:45
    Zu meinen neuen Mitarbeitern sage ich: “Du wirst Scheiße bauen und das ist auch okay.”
    Moritz 2:07:00
    Wichtig ist die richtige Feedbackkultur. Feedback ist besonders im Kreativbereich schwer, in dem Menschen sehr ehrgeizig sind und viel Herzblut in ihre Arbeit stecken.
    2 hr 22 min
  • #022 - Johannes Mayer - Wiferion - Industrie und Investoren überzeugen mit kontaktlosen Ladesystemen
    Wenn es nach Johannes Mayer ging, könnte die Geschichte so klingen: "Ich habe studiert, dann bin ich ins Silicon Valley gegangen, dann habe ich für das Fraunhofer Institut gearbeitet, dann haben wir Wiferion gegründet und Kunden und Investoren gefunden". Eine Standard-Geschichte eben. Danach würden wir ein Bier trinken gehen und gut ist.
    Johannes gehört in diese Unternehmerkategorie, die Erfolge mit echter Bescheidenheit bewerten und vieles als ganz normal betrachten. Der Erfolg von Wiferion ist aber alles andere als normal. Also habe ich gebohrt, gefragt und in Frage gestellt.
    So erfahrt ihr in dieser Folge warum es sich lohnt, Physik und BWL zu studieren, wie Johannes und seine Kompagnons (Benriah Goeldi, Florian Reiners, Johannes Tritschler) ihr kontaktloses Ladesystem finanziert bzw. entwickelt haben und warum es eine gute Idee war, nicht nach Paris zu gehen.
    Diese Folge wurde in HQ Remote aufgenommen (leider mit ein paar Hintergrundgeräuschen).
    www.podkast-inkubator.de
    1 hr 53 min
  • #021 - Ayan Yuruk von #showrooming - Mit Brand Spaces aus Marken messbare Erlebnisse gestalten
    Mit #showrooming bzw. The New Retail Agency bedient Ayan Yuruk jetzt schon Marken wie Visa, Cartier, Google usw. Es ist aber nur der Anfang: Während die meisten sich immer noch darum bemühen, online zu gehen, will Ayan... das Gegenteil machen. Erst macht er Marken und Kampagnen, die sonst nicht im realen Leben stationär präsent sind, begehbar. Dann bedient er mittels künstlicher Intelligenz den Einzelhandel mit Statistics, wie man sie sonst nur vom Web kennt.
    Ayans New Retail Agentur #Showrooming macht Markenkampagnen und -botschaften „begehbar“ und mit allen Sinnen erfahrbar. Die Brandspaces sind auf einen klaren Kern ausgerichtet: Erlebnis. Um Customer Journey Konzepte zu gestalten holt er sich verschiedenste Expertisen ins Team – von Entertainmentexperten, Hotellerie- und Service-Erfahrenen, ITlern oder sogar Neurowissenschaftlern.
    Im Schulalter war Ayan, der im Schwabenländle als Sohn türkischstämmiger Eltern und mit 3 Geschwistern aufwuchs, ein Mathetalent und einst der schnellste Pennymarkt-Kassierer in Süddeutschland :-). Er war es gewohnt, sich anzupassen und bloß nicht negativ aufzufallen. Perfekte Integration und ein solider Job in der Finanzbranche waren das erklärte Ziel. Jedoch öffnete ein überraschend ausfallender Karrieretest ganz neue Türen und ebnete seinen Weg in die Kreativwelt.
    Sein erster Mentor sagte: "Zu kreativ für den Stuttgarter Raum… also ab nach Berlin!". Der Nächste ging noch weiter: "Du darfst nicht in Berlin bleiben. Geh raus… sei frei… flieg!". Also ab nach London. Und nach Paris. Von überall nimmt Ayan Input, Wissen und Inspiration mit, die ihn schließlich zu seiner eigenen Firmengründung führen.
    Er macht Fehler und wächst daran. Er findet Ruhe und Ausgleich in der Meditation, die ihm auch so manchen Weg weist. Und er befreit sich letztlich von dem inneren Zwang, sich stetig anpassen und nicht auffallen zu wollen.
    #Showrooming steht nun unmittelbar vor einem rundum-Rebranding, um sich neu zu positionieren. Wir dürfen also gespannt sein.
    Diese Folge wurde in HQ Remote aufgenommen
    www.podkast-inkubator.de
    2 hr 19 min
  • #020 - Martin Menz von Relaxdays - Von einem Kopfmassagegerät auf €50 Mio. Umsatz
    Erst war Martin ein einfacher eBay Verkäufer mit einem schlechten Produkt. Später schaffte er es, das quasi Monopol auf ein gutes Produkt mit hoher Nachfrage -ein Kopfmassagegerät- zu erlangen. Aber das war nur der Anfang der Geschichte, die er mir hier erzählt.
    Heute führt er in Halle eine florierende Firma mit rund 400 Mitarbeitern, verschickt etwa 10.000 Pakete am Tag, steigert den Umsatz jährlich um 50% und schaut auf die 100 Millionen Umsatzmarke. Nicht schlecht für jemanden, der in die Schule, wie er es sagt: "die Aufgabe Nr. 3 oft nicht geschafft hat". Eine Zahl auf dem Zeugnispapier verrät eben nicht alles über die Intelligenz.
    Martin sagt selbst: In den meisten Räumen, die er betritt, ist er derjenige, der bisher die meisten Fehlentscheidungen getroffen hat. Aber nur so lernt man, entwickelt sich weiter und kann zu einer Persönlichkeit wachsen, die Antriebe für die Zukunft gibt. Und genau das ist dem Relaxdays-Gründer ein besonders großes Anliegen.
    2 hr 20 min
  • #019 - Jochen Schöllig von Steuerbot - Die Steuererklärung mit einer App revolutionieren?
    Leider werden guten Ideen oft als "Schnapsideen" bezeichnet. Wenn 3 Jungs, die nicht unbedingt eine Ahnung von Steuer haben, Ihnen sagen, dass sie die Steuererklärung mit einer Smartphone-App vereinfachen wollen, würden Sie vielleicht noch "und wie?" fragen. Wie würden Sie dann auf die Antwort "Indem wir Steuererklärung in einem Chat-Unterhaltung umwandeln" reagieren?
    Inzwischen bedient Steuerbot über 100.000 User, sorgte für mehr als €80 Mio. Rückerstattungen, wurde von einer Tochter der Haufe-Gruppe gekauft und ist vor kurzem durch einen erfolgreichen Pivot von kostenlos auf kostenpflichtig sehr rentable geworden.
    Tja, im Nachhinein ist man immer schlauer.
    Jochen Schöllig, mein Gesprächspartner, ist Unternehmer, Ehemann und bald Dreifachvater. Langweilig wird es nicht. Schon seit dem Studium ist es sein Traum, etwas zu entwickeln, das einen Impact auf die Gesellschaft hat. Mit Steuerbot konnten seine Co-Founder und er den Prozess der Steuererklärung vereinfachen und modernisieren.
    In den Startlöchern stand sogar noch etwas viel größeres: Steuererklärung meets E-Commerce – Klingt nach einem spannenden Mix. Aber gerade, als sie beginnen, das Geschäftsmodell rund um die Steuerrückerstattung grundlegend neu zu denken, tritt Corona kräftig auf die Bremse. Und plötzlich sehen sie sich gezwungen, ein Kundenversprechen zu brechen. Wie transportiert man das nach außen, ohne sich das Genick zu brechen? Geradeheraus, ehrlich, transparent.
    ***Erwähnungen***
    Mail Chat
    Things – To-Do App
    Eine Billion Dollar – Andreas Eschbach
    2 hr 41 min
  • #018 - Jens Schmelzle von farmee - Neue Abenteuer nach einem erfolgreichen Exit
    Jens ist ein Serial-Unternehmer der besonderer Art. Oder habt ihr schonmal einen Musiker kennengelernt, der einst durch verschiedene Länder tourte, später einen erfolgreichen Exit mit seiner Firma (simpleshow) über die Bühne brachte und seitdem die Welt des Kleingärtnerns digital revolutionieren möchte (farmee) ?
    Was Jens von Beginn an ausmacht, ist die Einstellung, dass er immer genau das Projekt angeht, für das sein Herz schlägt. Ärmel hoch und reinstürzen. Mit simpleshow führte die Anstrengung zu einem internationalen Erfolg und schließlich zu einem erfolgreichen Exit.
    Sich darauf ausruhen? Nicht sein Ding. Das nächste Projekt muss her – denn in der „dreckigen Phase von 0 auf 1“ fühlt er sich am wohlsten.
    1 hr 42 min
  • #017 - Daniel Wild von Mountain Alliance - Serial-Unternehmer und -Investor
    Das Mindeste, was man sagen kann, ist, dass mein Treffen mit Daniel Wild von Mountain Alliance inspirierend war. Er verfügt über einen unglaublichen Lebenslauf: Firmengründungen, Börsengänge, multiple Investitionen, erfolgreiche Exits, usw. Dabei ist er immer seinem roten Faden gefolgt.
    Das Interessanteste ist aber nicht sein Lebenslauf, sondern die Art, mit der er es uns erzählt: präzise, offen, unterhaltend und ohne jegliche Arroganz oder Verstellung. Egal, wie ernst, gut oder schlecht die Lage war, die er uns beschreibt: Er muss dabei immer schmunzeln. Ich vermute, dass er -egal was passiert- immer Spaß dabei hat.
    Ich habe irgendwo gelesen, dass man im Gespräch mit Daniel Wild immer aufpassen soll, weil man sehr schnell Lust bekommt seine Aktien zu kaufen. Jetzt weiß ich warum ;-)
    *** Erwähnungen ***
    Snowcrash von Neal Stephenson
    2 hr 25 min

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