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- https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4 Ein Jahresprojekt als gemeinsamer DenkraumIm Gespräch mit Jens F. Kruse geht es um mehr als ein fotografisches Jahresthema. Es geht um Prozesse, Verantwortung, Zweifel – und um das gemeinsame Wachsen in einer fotografischen Community. Jens leitet seit mehreren Jahren SPuM (Streetfotografie und mehr), https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/ eine geschlossene Gruppe von Fotograf:innen, die jährlich ein übergeordnetes Thema bearbeitet. Nach „Spiel des Lichts“ fiel die Wahl diesmal überraschend auf „Where I live“ – ein Thema, das zunächst banal wirkte, sich aber als tief, persönlich und vielschichtig entpuppte.Statt geografischer Ortsbeschreibungen entstanden Serien über Identität, Nähe, Alltag, Familie und innere Ankerpunkte. Jens betont, dass er bewusst ohne konkrete Erwartungen in die Projekte geht. Die Gruppe entwickelt ihre Arbeiten über Monate hinweg: mit Zwischenfeedbacks, Diskussionen, Motivationsphasen – und auch mit Frust. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Bild, sondern das serielle Denken und die Bereitschaft, die eigene Idee immer wieder zu hinterfragen.Ein zentraler Punkt ist der offene Umgang mit Kritik. Jens sieht sich nicht als „Guru“, sondern als Begleiter und Kurator. Manche Serien mussten radikal reduziert, andere neu gedacht werden. Spannend ist dabei die Erkenntnis, dass Bilder oft erst im Kontext einer Serie ihre Kraft entfalten. Ergänzt werden die Arbeiten durch persönliche Texte – teils mit Unterstützung von KI als Werkzeug, nicht als Ersatz für eigene Gedanken.Am Ende stehen eine virtuelle Ausstellung und ein Fotobuch. Doch Jens macht klar: Der wahre Wert liegt im Weg dorthin. Im langsamen Arbeiten, im Austausch, im gemeinsamen Ringen um Bedeutung. Ein Jahresprojekt wird so zu einem Spiegel: für das eigene Sehen, das eigene Leben und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet.Frage zum Weiterdenken: Wenn du dein eigenes „Where I live“ fotografieren müsstest – würdest du einen Ort zeigen oder ein Gefühl?ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Intro 02:37 SPum Jahresthemen 2024 und 202506:17 Warum „Where I live“ überraschend gewählt wurde12:18 Erwartungen, Gruppendynamik, Offenheit und Motivation15:16 Der Weg ist das Ziel: Prozess statt Ergebnis18:13 Kuratieren, Reduktion und Serienlogik21:18 Teilnehmererfahrungen und Feedback via KI24:22 Dirk Hyna: Soest atmet Geschichte30:17 Veronika Kirchgatterer: Aus den Schichten heraus blickt mich das Leben an32:44 Darja Mitrovic: "Where I live" ist für mich kein Ort, sondern ein Gefühl34:56 Andrea Klein: Poetischer Einstieg und großartige Unterstützung beim Projekt42:18 Die Dynamik in der Community und der kreative Prozess46:08 Bezugsquelle https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/49:16 Jahresprojekte: Botschaften und persönliche Reflexionen55:50 Der kreative Prozess und die Bedeutung von Feedback58:16 Inspirationsquelle für Bücher und Texte: dummyaward.org01:04:34 Vorschläge für das Jahresprojekt 2026 u.a. Selbstportraits, Nähe und Distanz01:11:39 Dankeschöns🇬🇧 Annual project ‘Where I live’: Why a simple question suddenly becomes complexIn this episode, Thomas and Jens F. Kruse talk about photographic year-long projects and the theme “Where I live.” What sounds simple at first turned into a deeply personal exploration within Jens’ photography community. .🔑 Keywords #communityproject #streetphotographycommunity #weekly52 #streetphotography