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ⓦ Kapitelmarken und Links
- 00:00 Streetfotograf Stefan Czurda aus Wien
- 01:58 Urban Ghosts & Street Melancholy
- 04:44 Vorbilder und Neuanfang mit einer Leica
- 07:57 Bewegungsunschärfe und ihre Bedeutung
- 11:00 Emotionen und persönliche Ausdrucksformen
- 13:57 Das Bild mit dem Mann im Hut
- 17:01 Die Vergänglichkeit von Momenten
- 20:02 Technik und Herangehensweise in der Fotografie
- 22:44 Die Kunst der Unvorhersehbarkeit in der Fotografie
- 29:28 Her Journey - Vier Jahreszeiten mit Marjetta
- 37:04 Emotionen und Melancholie in der Fotografie
- 45:58 Farben und Emotionen in der Fotografie
- 48:13 Analoge vs. Digitale Fotografie
- 50:23 Bilder aus der Kamera vs. KI
- 53:32 Coaching und konzeptionelle Fotografie
- 59:09 Zukünftige Projekte und Serien
- 01:03:40 Ankündigung: Der Charme alter Kameras mit Frank Fischer
- 01:05:27 Danke für eure Unterstützung
Stefan Czurda fotografiert Menschen, die fast verschwinden – und gerade dadurch sichtbar werden. In seinen Streetfotografien nutzt er Bewegungsunschärfe nicht als Effekt, sondern als Ausdruck innerer Zustände. Seine Serien „Urban Ghosts“ und „Street Melancholy“ zeigen flüchtige, melancholische Momente im urbanen Raum: anonym, reduziert, emotional.
Czurdas Ansatz ist klar konzeptionell. Er arbeitet nah an seinen Motiven, in Bewegung, mit viel Ausschuss – und noch mehr Geduld. Ihn interessieren nicht laute Szenen, sondern kurze Augenblicke der Nachdenklichkeit, die wir im Alltag meist übersehen.
Mit der Serie „Her Journey“ erweitert er seine Arbeit um eine inszenierte, saisonale Erzählung – eine visuelle Reise durch vier Jahreszeiten. Fotografie versteht Czurda als Prozess, als Suche nach einer Bildsprache, die zur eigenen Persönlichkeit passt.
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🇬🇧 Summary: Between visibility and disappearance
Stefan Czurda’s street photography focuses on people who almost disappear. Using motion blur as a conscious stylistic choice, his images feel ghostly, quiet, and deeply emotional. In series like Urban Ghosts and Street Melancholy, he captures fleeting moments of introspection in the urban flow.
Rather than chasing spectacle, Czurda looks for subtle emotional states—brief seconds of stillness in a fast-moving world. His work is highly conceptual and series-based, emphasizing development over instant results.
With Her Journey, he expands his approach into a seasonal, semi-staged narrative, blending intuition with structure. For Czurda, photography is a long-term process—one that mirrors personality, emotion, and inner rhythm.
🔑 Keywords
Streetfotografie, Bewegungsunschärfe, Melancholie, Urban Ghosts, Fotografie als Prozess, Bildsprache, Emotion, Wahrnehmung, Serienarbeit, Kreativität, Empathie, Fotokunst, Wien, Persönlichkeit, Slow Looking, Wien