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Im Gespräch mit Thomas erzählt die Wiener Fotografin Bettina Fischer https://www.das-linsenwerk.at , wie sie zur Fotografie fand und warum sie sich selbst als „stillen, aufmerksamen Beobachter“ beschreibt. Ihre Arbeiten entstehen intuitiv: Sie entdeckt kleine, unscheinbare Momente, die durch Licht, Form oder Stimmung plötzlich Bedeutung bekommen. Serien wie „Wiener Licht“ oder „Out of Time“ wachsen aus einzelnen Bildern heraus – ohne Druck, ohne Eile.
Bettina liebt die analoge Fotografie, das Überraschungsmoment, das Korn, die Unschärfe. Sie arbeitet bewusst reduziert und zeigt nur wenige, dafür präzise ausgewählte Bilder. Auch die Präsentation ist ihr wichtig: Räume, Hängung, Interaktion – alles darf spielerisch sein."I am neither an artist nor a photographer ... I am just an attentive, silent observer". Ihr Ansatz ist eine Einladung, langsamer zu schauen und das Besondere im Alltäglichen zu entdecken.
ⓦ Kapitelmarken und Links
00:00 „Servas“ aus Wien - Selbstbeschreibung als „stiller, aufmerksamer Beobachter“
07:52 Die leisen Momente - Beobachtungen im Alltag
13:22 Entstehung von „Wiener Licht“ - Reduktion auf das Wesentliche
19:45 Analog oder digital?
22:00 Experimente mit 35mm Filmen
25:59 Kameraloses Fotografieren – Inspiration
28:59 Nikon F3 und FG und andere Kameras
32:28 Serie „Out of Time"
41:08 Serie „Form(los)“ - Farben, Formen, Strukturen
49:50 Social Media – ambivalente Beziehung
51:29 Entwicklung des eigenen Stils - Alltag mit Kamera
55:02 Wunsch nach einer Einzelausstellung
57:23 Kreative Raumgestaltung: Interaktion mit Fußmatte und Bewegende Menschen
01:01:40 Frühere Ausstellungen - Martin Parr im Kunst Haus Wien
01:05:32 Ankündigung: Bonn Booklet
🇬🇧 The Silent Observer – Bettina Fischer sees what others overlook
Vienna-based photographer Bettina Fischer shares how she found her way into photography and why she calls herself a “silent, attentive observer.” Her work grows intuitively from small, overlooked moments—light, shadows, textures, quiet corners. Series like “Wiener Licht” and “Out of Time” evolve naturally from single images, without pressure or strict planning.Bettina loves analog photography for its surprises and imperfections. She works minimally, selecting only a few strong images rather than many. Presentation matters to her too—she enjoys experimenting with space, hanging heights and playful elements like printed doormats.Her approach invites us to slow down and rediscover the beauty in everyday surroundings.
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