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Es beginnt mit einem Infrarotfilm, einem spontanen Gruppenfoto und vier jungen Menschen vor einem Tattoo‑Studio. Ein Moment, der eigentlich nur ein Bild werden sollte und plötzlich stehen wir in Annas Welt. Eine Welt, die nach Leder riecht, nach Werkstatt, nach Geschichten, die Menschen mitbringen, wenn sie ihre Schuhe ausziehen und ihre Schritte erklären.Anna Jacobeit https://www.instagram.com/_ann_a_ann_sen_/ erzählt uns von ihrem Weg, der nicht gerade war. Vom sozialen Bereich in den Burnout, von der Motorradwerkstatt in die Orthopädieschuhtechnik. Ein Handwerk, das sie nicht gesucht hat, aber das sie gefunden hat – oder vielleicht hat es sie gefunden. Sie spricht über Knochen, Muskeln, Latein, über Krankheitsbilder, über Menschen, die mit Schmerzen kommen und mit Erleichterung gehen. Und über die Erkenntnis, dass Handwerk und Menschlichkeit sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig tragen.
⏱️ Zeitstempel und Kapitel
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Jeder Euro aus den Verkauf des Booklets geht an die WE&ME Stiftung zugunsten ME/CFS-Betroffener
So funktioniert die Booklet-Spendenaktion
Wenn du eines der sieben analogen Booklets zum Fotofestival Baden erwerben möchtest, sende mir bitte eine Mail an [email protected]
In deiner Nachricht sollten stehen:
• dein Kaufwunsch und deine individuelle Spendensumme
(mindestens 25 Euro, das Porto für DACH über nehmen wir) und deine vollständige Adresse
Entscheidend ist nicht die Reihenfolge der Mails, sondern die Höhe deiner Spendenabsicht. Die sieben höchsten Spendenangebote erhalten am 15.8.2026 (meinem Geburtstag) den Zuschlag.
Nach der Auswahl melde ich mich bei den „Gewinnern“. Erst dann überweist ihr euren Spendenbeitrag über diesen Link:
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Am Ende leiten wir die hoffentlich großzügige Gesamtsumme – plus 52 Euro von uns on top – an die WE&ME Stiftung weiter, die Menschen mit ME/CFS unterstützt. Jede Spende hilft.
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Dominika und ich möchten euch gern ein persönliches Exemplar unseres gemeinsam erarbeiteten Booklets überreichen. Das Projekt und die 36 Bilder dazu sind während der La Gacilly-Baden Photo Medientage Mitte Juni 2026 und auf unseren Streifzügen durch Baden entstanden.
Mit verschiedenen alten analogen Kameras und 35mm-Filmen haben wir versucht, nicht nur die Ausstellungen, sondern auch die besondere Atmosphäre und das Gefühl der Stadt, die Menschen, die Begegnungen und die stillen Momente zwischen Gartenkunst und Fotokunst festzuhalten.
„Mit diesem Booklet möchten wir Baden bei Wien als atmosphärischen Ort des Entdeckens zeigen. Auf verschiedenen alten analogen Kameras und 35mm-Filmen entstanden 36 Bilder, die Menschen im Dialog, Wege durch die Stadt, Ausstellungsräume im öffentlichen Raum und stille Momente zwischen Gartenkunst und Fotokunst festhalten. Unsere Arbeit versteht sich als Einladung, Baden über das Fotofestival hinaus als lebendige, offene und zugleich poetische Stadt neu zu sehen.“
Ergänzt haben wir das Booklet durch handgefertigte Lesezeichen aus den Pappschachteln alter Filme. Diese kleinen Unikate greifen die Materialität des Projekts auf und verbinden die analoge Herkunft der Bilder mit einer persönlichen Geste.
Dominika hat die an ME/CFS erkrankte Kornelia Spahn im letzten Jahr kennengelernt, sie im weekly52 interviewt. Dieses Jahr haben wir sie wieder getroffen. Es ist uns ein echtes Anliegen, mit unserem Projekt etwas zurückzugeben.
Sieben Exemplare unserer Auflage von zehn Stück möchten wir in der weekly52-Community verkaufen. Den Gesamt-Erlös spenden wir an die WE&ME Stiftung, die Forschung zu ME/CFS fördert; zusätzlich stocken wir den Betrag persönlich um 52 Euro auf. So möchten wir das Projekt und das Fotofestival Baden auch digital weitererzählen und die Idee dahinter mit unserer Community teilen.
Wir danken Lois Lammerhuber und dem gesamten Festivalteam sehr herzlich für die Inspiration, die Offenheit und die besondere Verbindung von Fotografie, öffentlichem Raum und Stadt, die Baden jedes Jahr auf so eindrucksvolle Weise erfahrbar macht. Lieber Lois, dein Festival hat den Rahmen geschaffen, in dem dieses sehr persönliche Projekt überhaupt entstehen konnte.
Jeder Euro aus dem Verkauf des Booklets geht an die WE&ME Stiftung
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Was macht die Faszination analoger Fotografie aus? Warum greifen immer mehr Menschen wieder zu Kameras, die Jahrzehnte alt sind? Und weshalb kann gerade die Entschleunigung zu mehr Kreativität führen?
In dieser Folge spricht Thomas mit Fotograf und YouTuber Valentin Ahles https://www.youtube.com/@valentinahlesphotpgraphy über seinen Weg vom ersten Film bis zum erfolgreichen englischsprachigen YouTube-Kanal. Gemeinsam tauchen sie in die Welt klassischer Kameras ein, sprechen über Lieblingsmodelle, den Reiz mechanischer Technik und darüber, warum gerade die Begrenzung auf wenige Bilder zu mehr Kreativität führen kann.Valentin https://www.instagram.com/valentins_visuals/ erzählt von seinen Erfahrungen mit hunderten getesteten Kameras, seinem Workflow beim Fotografieren und Archivieren sowie vom enormen Aufwand hinter seinen YouTube-Videos. Gleichzeitig wird deutlich, dass es ihm nie nur um Technik geht. Viel wichtiger sind Geschichten, Emotionen und die Freude am bewussten Fotografieren.
Die Folge verbindet persönliche Erinnerungen, praktische Erfahrungen und viele Gedanken darüber, wie Fotografie unseren Blick auf die Welt verändern kann – unabhängig davon, ob analog oder digital fotografiert wird.
ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Valentin stellt sich vor03:21 Über 300 alte Kameras gekauft05:18 Aufbau des YouTube-Kanals https://www.youtube.com/@valentinahlesphotpgraphy11:36 Inspiration und kreative Videoprojekte15:04 Die Bedeutung von Long-Form-Content auf YouTube19:06 Schlüsselerlebnisse: Agfa Silette und Nikon F323:23 Erinnerungen und Emotionen durch Bilder27:19 Lerneffekte: Belichtung und Blende30:39 Vertrauen in die Kamera: Erfahrungen und Reparaturen32:35 Die Auswahl der richtigen Kamera für den Moment37:01 Nostalgie und moderne Ansätze in der Fotografie40:32 Die Faszination der Analogfotografie42:21 Workflow und Bildbearbeitung in der Analogfotografie44:02 Die Bedeutung von Negativen und deren Aufbewahrung50:37 Welches Bild hängt nur in deinem Kopf?56:59 Reflexion und Entwicklung durch Analogfotografie59:14 Experimentelle Fotografie und Filmtechniken01:00:15 20% Promo-Code "NICETOMEETYOU" vom Speed Lab in Berlin01:03:21 Neue Kameras und die Zukunft der analogen Fotografie01:07:50 Tipps für Videografen und Content Creator01:12:59 Aktion: Daido Moriyama Challenge01:15:49 Feedback und Spende an weekly52
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#analogphotography #leicaphotography #weekly52
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Im Gespräch mit Thomas erzählt die Wiener Fotografin Bettina Fischer https://www.das-linsenwerk.at , wie sie zur Fotografie fand und warum sie sich selbst als „stillen, aufmerksamen Beobachter“ beschreibt. Ihre Arbeiten entstehen intuitiv: Sie entdeckt kleine, unscheinbare Momente, die durch Licht, Form oder Stimmung plötzlich Bedeutung bekommen. Serien wie „Wiener Licht“ oder „Out of Time“ wachsen aus einzelnen Bildern heraus – ohne Druck, ohne Eile.
Bettina liebt die analoge Fotografie, das Überraschungsmoment, das Korn, die Unschärfe. Sie arbeitet bewusst reduziert und zeigt nur wenige, dafür präzise ausgewählte Bilder. Auch die Präsentation ist ihr wichtig: Räume, Hängung, Interaktion – alles darf spielerisch sein."I am neither an artist nor a photographer ... I am just an attentive, silent observer". Ihr Ansatz ist eine Einladung, langsamer zu schauen und das Besondere im Alltäglichen zu entdecken.
ⓦ Kapitelmarken und Links
00:00 „Servas“ aus Wien - Selbstbeschreibung als „stiller, aufmerksamer Beobachter“
07:52 Die leisen Momente - Beobachtungen im Alltag
13:22 Entstehung von „Wiener Licht“ - Reduktion auf das Wesentliche
19:45 Analog oder digital?
22:00 Experimente mit 35mm Filmen
25:59 Kameraloses Fotografieren – Inspiration
28:59 Nikon F3 und FG und andere Kameras
32:28 Serie „Out of Time"
41:08 Serie „Form(los)“ - Farben, Formen, Strukturen
49:50 Social Media – ambivalente Beziehung
51:29 Entwicklung des eigenen Stils - Alltag mit Kamera
55:02 Wunsch nach einer Einzelausstellung
57:23 Kreative Raumgestaltung: Interaktion mit Fußmatte und Bewegende Menschen
01:01:40 Frühere Ausstellungen - Martin Parr im Kunst Haus Wien
01:05:32 Ankündigung: Bonn Booklet
🇬🇧 The Silent Observer – Bettina Fischer sees what others overlook
Vienna-based photographer Bettina Fischer shares how she found her way into photography and why she calls herself a “silent, attentive observer.” Her work grows intuitively from small, overlooked moments—light, shadows, textures, quiet corners. Series like “Wiener Licht” and “Out of Time” evolve naturally from single images, without pressure or strict planning.Bettina loves analog photography for its surprises and imperfections. She works minimally, selecting only a few strong images rather than many. Presentation matters to her too—she enjoys experimenting with space, hanging heights and playful elements like printed doormats.Her approach invites us to slow down and rediscover the beauty in everyday surroundings.
#analogfotografie #weekly52 analogvibes, creativeprocess, wien, lightandshadow, #filmisnotdead #minimalism visualart, quietmoments
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In dieser Folge spricht Thomas mit Tierärztin und Fotografin Maria Camphausen über ihre zwei fotografischen Welten:
Makrofotografie und Lost Places. Maria erzählt, wie sie mit einfachen Mitteln begann und warum Makro für sie eine Form der Achtsamkeit ist. Sie beschreibt, wie beruhigend es wirkt, sich auf Atmung, Licht und winzige Details zu konzentrieren: „Ich gehe da immer deutlich ruhiger raus, als ich reingegangen bin.“
Im Kontrast dazu stehen Lost Places: verlassene Kliniken, Kasernen, Hallen — Orte voller Geschichte, Risiko und Atmosphäre. Maria berichtet von Nervenkitzel, Respekt vor den Orten und besonderen Fundstücken wie einem verbrannten Klavier.
Die Folge zeigt: Fotografie kann sowohl meditativ als auch abenteuerlich sein — je nachdem, wohin man schaut. Welche Welt reizt dich mehr: Makro oder Lost Places?ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Vorstellung Maria Camphausen und Grüße an den Strassenjäger03:15 Wie sie zur Makrofotografie kam07:17 Makro als Achtsamkeit & Ruhepol09:19 Bildbesprechung: Marienkäfer14:06 Glücksmoment: Bienen und Libellen16:04 Die Faszination von Insekten und deren Farben17:52 Die Geduld der Naturfotografie19:03 Achtsamkeit in der Naturfotografie - Pilze, Licht & Perspektiven28:30 Der Durchbruch in die Welt der Fotografie 😀32:33 Faszination der Natur und ihre kleinen Wunder36:29 Schnecke, Spinne, Bienen & Naturmomente43:55 Die Ausrüstung für Makrofotografie45:50 Lost Places: Der Nervenkitzel verlassener Orte51:29 Kliniken, Kasernen & Geisterdörfer55:19 Balance zwischen Dokumentation und künstlerischer Interpretation01:00:58 Faszinierende Story mit einem Klavier, verbrannten Noten und einem Buch01:04:35 Leuchtender Kanister in der Halle01:06:27 Die Bedeutung von Licht und Perspektive01:08:27 Schwarz-Weiß vs. Farbe 01:11:39 Foto-Tipps: Spinde & Gewaltspuren 01:18:33 Ist Tschernobyl der ultimative Kick?01:20:52 # Hashtag Kekse01:25:23 Danke für Feedback, Themenvorschläge und Spenden
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🇬🇧 Macro, Lost Places and the Art of Seeing
In this episode, Thomas talks to veterinarian and photographer Maria Camphausen about her two creative worlds: macro photography and lost places. Maria explains how macro helps her slow down, breathe and focus on tiny details: “I always leave calmer than I entered.” She shares her approach to light, perspective and why she prefers a natural, minimal‑tech workflow.
Lost places, on the other hand, bring adrenaline: abandoned clinics, barracks, halls full of decay and history. Maria talks about danger, respect and the thrill of discovery — including a burned piano she stumbled upon.The episode shows how photography can be both meditative and adventurous.
Which world fascinates you more — the tiny or the forgotten?
#macrophotography #lostplacesphotography #weekly52 #vodcast #bildbesprechung #photoreview
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Uta Schneider öffnet in diesem Gespräch die Tür zur faszinierenden Welt der Artists Books / Künstlerbücher. Seit 40 Jahren arbeitet sie zwischen Kunst und Buchgestaltung und zeigt, wie viel mehr ein Buch sein kann als ein Stapel bedruckter Seiten. Sie spricht über historische Vorbilder, über Haptik, Geruch, Materialität und darüber, wie Inhalte durch Form, Papier und Typografie eine völlig neue Bedeutung bekommen.Besonders inspirierend ist ihre Arbeitsweise: Sie entwickelt Bücher im Dialog, im „Resonanzraum“ zwischen Bildern, Texten und Menschen. Ein Leporello erzählt anders als ein klassisches Buch, dünnes Papier erzeugt neue Ebenen, Typografie schafft Atmosphäre.Ihr Lehrgang in St. Pölten zeigt, wie komplex und zugleich erfüllend Buchgestaltung sein kann.
https://www.ndu.ac.athttps://www.uta-schneider.de
https://www.boatbook.de/
ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Uta Schneiders Weg zum Künstlerbuch05:36 Historische Wurzeln experimenteller Bücher08:57 Das Buch als intimer Raum11:52 Inhalt vor Form18:44 Zusammenarbeit und Kommunikation mit Künstlern22:39 Buchproduktion: Konzeption, Redaktion, Gestaltung und Herstellung25:41 Haptik, Geruch und Sinneserfahrung28:23 Digitalisierung als Chance fürs Buch30:19 Kinderbücher und körperliches Lesen33:10 Der kreative Prozess der Buchgestaltung mit Druckereien39:53 Weißraum als Gestaltungselement43:00 Die Bedeutung von Typografie und Schriftwahl48:42 Die visuelle Gestaltung von Text und Bild - Typografie als kreatives Spiel54:56 Schwarz auf weiß57:00 Praktische Tipps zur Buchgestaltung58:46 Lehrgang für Buchgestaltung an der Neue Design Universität NDU St. Pölten01:08:58 Infos unter ndu.ac.at und boatbook.deⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de https://www.instagram.com/weekly52.de/https://www.youtube.com/@weekly52https://www.facebook.com/thomas.fuengerlingshttps://open.spotify.com/show/5dcxplgYqorBM19rDGr2xmhttps://podcasts.apple.com/de/podcast/weekly52/id1602894305#Künstlerbuch Buchgestaltung, #ArtistBook CreativeProcess, VisualStorytelling, Printmaking, Papierkunst, Typografie, LayoutDesign, Fotografie, Inspiration, Kreativität, Materialwahl, Haptik, BookArt, DesignThinking, #ArtBookDesign HandmadeBooks, Bookbinding, CreativePractice #weekly52
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Das Gespräch dreht sich um das La Gacilly–Baden Photo Festival 2026 und die persönlichen Eindrücke der Teilnehmenden. Dominika Pancewicz entdeckt Tony Ray-Jones für sich, dessen humorvolle und zeitlose Beobachtungen des britischen Lebens sie sofort begeistern. Bettina Fischer spricht über Martin Parrs farbintensive Modearbeiten, während Claudia Bonna die emotionalen Porträts von Jane Goodall hervorhebt, fotografiert von Richard Ladkani.
Die Gruppe erzählt von berührenden Momenten, spannenden Begegnungen und der besonderen Atmosphäre des Festivals.
Ein Highlight ist die Lost-Place-Ausstellung von Gina Soden in einer echten verlassenen Wohnung – ein Ort, der selbst zur Geschichte wird. Insgesamt entsteht ein lebendiges Bild eines Festivals, das Fotografie, Natur, Emotion und Entdeckerlust verbindet.
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Zwischen Nostalgie und Neuanfang – eine Reise zurück zur analogen Fotografie
Dominika Pancewicz und Thomas tauchen tief ein in ihre persönlichen Wege zur Fotografie – von Kindheitserinnerungen über Ausbildungsjahre bis hin zur heutigen Wiederentdeckung der analogen Welt. Schon früh wird klar: Beide verbindet ein Gefühl von Magie, das nur Film erzeugen kann. Domi beschreibt etwa, wie sie als Kind einen Negativstreifen fand und „das wirklich so gegen das Fenster gehalten“ hat – ein Moment, der sie nie losließ.Warum analog heute wieder fasziniert: Beide sprechen darüber, wie digitale Fotografie zwar praktisch ist, aber oft „keinen Reiz“ mehr hat.
Das Analoge zwingt zur Entschleunigung, zum bewussten Sehen und Entscheiden. Thomas sagt: „Die Fotos sind alle toll, aber Spaß hat man dabei so nicht.“ Die beiden reflektieren, wie analoges Arbeiten Wertschätzung zurückbringt – für Motive, für Technik, für den Prozess.Erste Kameras, Fehlkäufe, Glücksfunde: Ein großer Teil des Gesprächs widmet sich der Frage: Wie findet man heute eine gute analoge Kamera? Sie erzählen von Flohmarktfunden, eBay-Erfahrungen, defekten Belichtungsmessern, Lieblingsmodellen und kleinen Tricks. Thomas etwa beschreibt begeistert seine Pentax aus den 60ern: „Einer der schönsten Klänge, die ich in Händen hatte.“ Domi wiederum berichtet von ihrer Leica R3 – „die unbeliebteste Leica ever“ – und warum sie genau deshalb spannend ist.Filme, Fehler, Experimente: Von Fomapan über Kodak Gold bis hin zu experimentellen Filmen wie dem Phoenix Harman 200: Die beiden teilen Erfahrungen, Überraschungen und Enttäuschungen. Domi erzählt etwa, wie sie beim Crossen früher „überkreuzte Farben“ liebte und heute wieder Filme sucht, die diesen Look erzeugen.Warum wir fotografieren: Am Ende wird es philosophisch: Es geht um Kreativität, Mut zum Experiment, um das Loslassen von Kontrolle – und darum, dass analoge Fotografie uns zwingt, wirklich hinzusehen.
⏱️ Zeitstempel und Kapitel
00:00 Daido Moriyama Challenge bis 15.9.2026
05:43 Der Zauber des Negativstreifens und die Magie in der Dunkelkammer
09:20 Großformat-Fotografie und die Tücken des Studioalltags
11:55 Meine erste analoge Nikon F301
16:25 Parforceritt durch das Konvolut digitaler Kameras
26:32 Die Suche nach der perfekten analogen Kamera: Kriterien für den Gebrauchtkauf
45:23 Tipps, Erfahrungen und Schnäppchen bei eBay
01:01:40 Die Tücken der Technik bei analogen Kameras
01:12:01 Experimentieren mit analogen Kameras und Filmen
01:16:41 Tipps zur Belichtungsmessung mit dem Smartphone
01:19:11 Eigenarten der 35mm Filme: Wolfen, Fomapan, Fujifilm und Kodak Gold, ColorPlus ,TRI-X 400 und Rollei IR
01:23:04 Pushing, Pulling und Crossing mit Phoenix Harman 200
01:28:09 Status Quo, Runzelkorn und Ilford XP2 Super
01:38:08 Besonderheiten in Farbe und Schwarz-Weiß
01:45:10 Der erste Mal mit einer neuen Kamera
01:59:18 Bewusste Fotografie und kreative Prozesse
02:04:49 Erotische Fotografie
02:15:00 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Projekte
02:16:09 Danke zu Feedback und Spenden
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🇩🇪 Kurzfassung
„Akkordarbeit“ zeigt, wie Musik Menschen erreichen kann, die oft übersehen werden. Frederik Kleinschmidt und Finn Böhme besuchen mit Instrumenten Pflegeheime, Jugendhilfeeinrichtungen, Hospize oder Treffpunkte für obdachlose Menschen. Dort geht es nicht um perfekte Konzerte, sondern um Begegnung, Teilhabe und gemeinsame Momente.
Die beiden erzählen von spontanen Liedern, improvisierten Sessions und bewegenden Erfahrungen mit Menschen, die plötzlich wieder mitsingen, tanzen oder sich öffnen. Besonders spannend ist ihr Ansatz, ohne Leistungsdruck zu arbeiten. Niemand muss musikalisch sein. Jeder darf mitmachen.
Die Folge macht deutlich, wie viel Musik auslösen kann, wenn Menschen sich gesehen fühlen. Gleichzeitig sprechen Finn und Frederik ehrlich über emotionale Herausforderungen, Berührungsängste und darüber, wie wichtig Vertrauen und Zuhören sind.Eine inspirierende Folge über Kultur, Menschlichkeit und die Kraft kleiner Begegnungen.
https://www.akkordarbeit.org/ https://www.instagram.com/akkordarbeit_original/ https://www.youtube.com/@UCxbAMEHEl54AVLkcDorE2eg
ⓦ Kapitelmarken und Links
🇬🇧 Summary: “Akkordarbeit” shows how music can reach people who are often overlooked. Frederik Kleinschmidt and Finn Böhme bring instruments into care homes, youth facilities, hospices and social spaces for unhoused people. Their goal is not to perform perfect concerts but to create connection and shared experiences.
The episode is full of touching stories about spontaneous music sessions, emotional moments and people suddenly opening up through songs and rhythm. Their approach is simple but powerful. Nobody has to be talented. Everyone is welcome to join in.Finn and Frederik also speak honestly about emotional challenges, trust and the importance of creating safe spaces where people feel accepted.
An inspiring conversation about humanity, creativity and the power of music to connect people. When was the last time music helped you feel connected to someone else?
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In dieser inspirierenden Folge tauchen Thomas, Aindreas Scholz http://www.aindreasscholz.com/ und Amelie Walter https://www.ameliemwalter.com/ in die Welt kameraloser Fotografie ein. Statt klassischer Kameratechnik entstehen Bilder durch Sonnenlicht, Pflanzen, Meerwasser und lichtempfindliches Papier.
Aindreas zeigt, wie historische Verfahren wie Cyanotypie oder Lumendruck nicht nur faszinierende Kunstwerke schaffen, sondern auch ökologische Fragen sichtbar machen können. Seine Arbeiten verbinden Fotografie mit Klimawandel, Materialforschung und bewusster Entschleunigung.
Amelie erzählt, wie dieser kreative Prozess Kontrolle durch Offenheit ersetzt und warum gerade das Unvorhersehbare so bereichernd sein kann. Die Werke leben, verändern sich und fordern Betrachtende heraus, genauer hinzusehen.
Diese Folge macht deutlich, dass Fotografie nicht nur Abbildung sein muss, sondern ein lebendiger Prozess voller Experiment, Nachhaltigkeit und neuer Perspektiven.
Was könnte entstehen, wenn du kreativen Zufall nicht als Risiko, sondern als Chance begreifst?
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