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By Thomas FüngerlingsArts
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weekly52 episodes

  • ⓦ 465 Jahresprojekt „Where I live“: Warum eine einfache Frage plötzlich komplex wird - mit Jens F. Kruse

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    • https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4 Ein Jahresprojekt als gemeinsamer DenkraumIm Gespräch mit Jens F. Kruse geht es um mehr als ein fotografisches Jahresthema. Es geht um Prozesse, Verantwortung, Zweifel – und um das gemeinsame Wachsen in einer fotografischen Community. Jens leitet seit mehreren Jahren SPuM (Streetfotografie und mehr), https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/ eine geschlossene Gruppe von Fotograf:innen, die jährlich ein übergeordnetes Thema bearbeitet. Nach „Spiel des Lichts“ fiel die Wahl diesmal überraschend auf „Where I live“ – ein Thema, das zunächst banal wirkte, sich aber als tief, persönlich und vielschichtig entpuppte.Statt geografischer Ortsbeschreibungen entstanden Serien über Identität, Nähe, Alltag, Familie und innere Ankerpunkte. Jens betont, dass er bewusst ohne konkrete Erwartungen in die Projekte geht. Die Gruppe entwickelt ihre Arbeiten über Monate hinweg: mit Zwischenfeedbacks, Diskussionen, Motivationsphasen – und auch mit Frust. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Bild, sondern das serielle Denken und die Bereitschaft, die eigene Idee immer wieder zu hinterfragen.Ein zentraler Punkt ist der offene Umgang mit Kritik. Jens sieht sich nicht als „Guru“, sondern als Begleiter und Kurator. Manche Serien mussten radikal reduziert, andere neu gedacht werden. Spannend ist dabei die Erkenntnis, dass Bilder oft erst im Kontext einer Serie ihre Kraft entfalten. Ergänzt werden die Arbeiten durch persönliche Texte – teils mit Unterstützung von KI als Werkzeug, nicht als Ersatz für eigene Gedanken.Am Ende stehen eine virtuelle Ausstellung und ein Fotobuch. Doch Jens macht klar: Der wahre Wert liegt im Weg dorthin. Im langsamen Arbeiten, im Austausch, im gemeinsamen Ringen um Bedeutung. Ein Jahresprojekt wird so zu einem Spiegel: für das eigene Sehen, das eigene Leben und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet.Frage zum Weiterdenken: Wenn du dein eigenes „Where I live“ fotografieren müsstest – würdest du einen Ort zeigen oder ein Gefühl?ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Intro 02:37 SPum Jahresthemen 2024 und 202506:17 Warum „Where I live“ überraschend gewählt wurde12:18 Erwartungen, Gruppendynamik, Offenheit und Motivation15:16 Der Weg ist das Ziel: Prozess statt Ergebnis18:13 Kuratieren, Reduktion und Serienlogik21:18 Teilnehmererfahrungen und Feedback via KI24:22 Dirk Hyna: Soest atmet Geschichte30:17 Veronika Kirchgatterer: Aus den Schichten heraus blickt mich das Leben an32:44 Darja Mitrovic: "Where I live" ist für mich kein Ort, sondern ein Gefühl34:56 Andrea Klein: Poetischer Einstieg und großartige Unterstützung beim Projekt42:18 Die Dynamik in der Community und der kreative Prozess46:08 Bezugsquelle https://www.jfkstreetphotography.com/more/jfk-membership/49:16 Jahresprojekte: Botschaften und persönliche Reflexionen55:50 Der kreative Prozess und die Bedeutung von Feedback58:16 Inspirationsquelle für Bücher und Texte: dummyaward.org01:04:34 Vorschläge für das Jahresprojekt 2026 u.a. Selbstportraits, Nähe und Distanz01:11:39 Dankeschöns🇬🇧 Annual project ‘Where I live’: Why a simple question suddenly becomes complexIn this episode, Thomas and Jens F. Kruse talk about photographic year-long projects and the theme “Where I live.” What sounds simple at first turned into a deeply personal exploration within Jens’ photography community. .🔑 Keywords #communityproject #streetphotographycommunity #weekly52 #streetphotography
    1 hr 13 min
  • ⓦ 464 Fotos gehören auf Papier – Erfahrungen und Ratschläge vom Print-Experten Alexander Scheubly

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    https://weekly52.de/weekly/464


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    Fotos wirken anders, wenn man sie nicht wegwischt, sondern in der Hand hält. In diesem Gespräch geht es um Papier, Wahrnehmung und darum, warum Drucken kein Luxus ist, sondern Teil des fotografischen Prozesses.



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    ⓦ Kapitelmarken und Links


    00:00 Alex stellt sich vor

    05:01 Erfahrungen mit Fotoclubs und Communitys

    11:01 Die Bedeutung des Drucks in der Fotografie

    17:46 Die Wirkung von Papier und Drucktechniken

    21:23 Der kreative Prozess des Druckens

    24:21 Die Rolle der Tinte im Druckprozess

    28:07 Druckformate und -techniken

    30:52 Kalibrierung: Monitor, System, Software und Drucker

    38:55 Einstieg in den Druck für Anfänger

    43:11 Die Wirkung von Druckmaterialien

    45:27 Lernkurve und Referenzen beim Buchdruck

    54:14 Druckereinstellungen und Softwarelösungen

    58:45 Künstliche Intelligenz in der Fotografie

    01:04:57 Onlinekurse und Schulung: https://artidomo.academy/

    01:08:48 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Projekte

    01:10:40 Feedback und Spenden



    #fineartprints #printisnotdead #PrintedPhotography #weekly52 #FotoCommunity


    1 hr 12 min
  • ⓦ 463 Wenn Fotografie in der Dunkelkammer reift mit Viktor Orgonyi von der Galerie G99 sowie Kit Young und Michael Kenna

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    Was bleibt von einem Foto, wenn man sich Zeit nimmt? Galerist Viktor Orgonyi spricht über analoge Prozesse, Dunkelkammer und Prints als Kunstobjekte. Ein Gespräch über Stille, Geduld und Haltung.Viktor Orgonyi betreibt mit der Galerie G99 https://www.g99gallery.com/ in Wien einen Ort für künstlerische Fotografie, der bewusst entschleunigt ist: geöffnet nur samstags, kuratiert mit klarer Haltung. Im Gespräch mit Thomas spricht er über analoge Fotografie als zeitgemäßen Prozess, über Dunkelkammerarbeit, Geduld und das Printen als zentrales künstlerisches Element.Anhand von Kit Young https://www.kityoung.co.uk/ und Michael Kenna https://www.michaelkenna.com/ zeigt sich, wie unterschiedlich fotografische Wege sein können – vom intuitiven Entwickeln im Labor bis zur meditativen Langzeitbelichtung. Für Orgonyi zählt nicht der technische Vergleich zwischen analog und digital, sondern der Ausdruck und das fertige Objekt an der Wand.Die Galerie versteht sich als Begegnungsraum: Künstler sind vor Ort, Gespräche erwünscht, Workshops Teil des Konzepts. Fotografie wird hier nicht konsumiert, sondern erlebt.


    📍Galerie G99 - Gentzgasse 99 - 1180 Wien/Vienna · Austria


    ⓦ Kapitelmarken und Links

    • 00:00 Viktor Orgonyi von der Galerie G99 https://www.g99gallery.com/

    • 02:06 Foto Wien & Rolle der Galerien

    • 04:21 Analoge Fotografie heute und morgen

    • 07:07 Warum eine eigene Galerie?

    • 10:30 Print-Kurse mit Platinum/Palladium, Wet Plate, Silver Gelatin Printing oder Cyanotypie 

    • 16:40 Kit Young – Das Bild entsteht in der Dunkelkammer

    • 22:14 Poems of Paris and Scotland

    • 26:42 Entwicklungsprozess in der Dunkelkammer

    • 31:41 Michael Kenna – Minimalismus und die Kunst des Wartens

    • 39:15 Die Stille des Wassers

    • 43:37 Kuratorische Haltung & Print als Kunstobjekt

    • 47:16 Marktmechanismen, Preise und Erwartungen

    • 51:29 Ankündigung: Martin Waldbauer - Lith-Printing ab April 2026

    • 55:16 Talentförderung 

    • 58:16 Wien als Fotostadt


    1 hr 7 min
  • ⓦ 462 Faszination alter Kameras: Zwischen Analog-Nostalgie und digitaler Realität mit Frank Fischer

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    https://weekly52.de/weekly/462


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    Im Gespräch mit Frank Fischer (FF-Fotoschule und OM-System Ambassador) geht es um alte Kameras, neue Trends und die Frage, was Fotografie heute wirklich braucht. Analogfotografie ist kein Rückschritt, sondern für viele eine bewusste Entscheidung für Langsamkeit und Emotion. Frank beschreibt, warum Analog für ihn eher Spiel als Dauerlösung ist – und warum junge Menschen trotzdem begeistert Film nutzen. 

    Am Ende bleibt die Frage: Brauchen wir wirklich immer mehr Technik – oder manchmal einfach weniger, um wieder mehr zu sehen?


    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel

    • 00:00 Konvolut alter Olympus Kameras

    • 04:25 Die Renaissance der analogen Fotografie

    • 10:57 Tipps zum Kauf von analogen Kameras

    • 14:13 Historie der Leica IIIb Jahrgang 1929

    • 17:55 Olympus 35 RC, Trip 35, PEN-F

    • 22:59 Olympus, Yoshishisa Maitani und Innovationsgeist

    • 28:02 Olympus Camedia E100RS, C-2100 Ultra Zoom, OM-D 10

    • 32:00 Marktentwicklungen und die Zukunft der Fotografie

    • 36:11 Analoges Fotografieren im Digitalzeitalter

    • 39:02 Olympus Live Composite

    • 40:52 Fusion von Kamera und Smartphone

    • 45:57 Schulungen und Workshops für Fotografie

    • 50:21 Investitionen in Fotografie-Equipment

    • 53:11 iPhone 17 Pro Max in Cosmic Orange

    • 59:06 Was machst du mit dem Film und den analogen Fotos?

    • 01:03:15 Nostalgie und der Look von analogen Bildern

    • 01:06:48 Die Suche nach der perfekten Kamera

    • 01:12:26 Feedback und Dankeschöns

    1 hr 14 min
  • ⓦ 461 Zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden - Urban Ghosts by Stefan Czurda

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    https://weekly52.de/weekly/461


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    ⓦ Kapitelmarken und Links


    • 00:00 Streetfotograf Stefan Czurda aus Wien
    • 01:58 Urban Ghosts & Street Melancholy
    • 04:44 Vorbilder und Neuanfang mit einer Leica
    • 07:57 Bewegungsunschärfe und ihre Bedeutung
    • 11:00 Emotionen und persönliche Ausdrucksformen
    • 13:57 Das Bild mit dem Mann im Hut
    • 17:01 Die Vergänglichkeit von Momenten
    • 20:02 Technik und Herangehensweise in der Fotografie
    • 22:44 Die Kunst der Unvorhersehbarkeit in der Fotografie
    • 29:28 Her Journey - Vier Jahreszeiten mit Marjetta
    • 37:04 Emotionen und Melancholie in der Fotografie
    • 45:58 Farben und Emotionen in der Fotografie
    • 48:13 Analoge vs. Digitale Fotografie
    • 50:23 Bilder aus der Kamera vs. KI
    • 53:32 Coaching und konzeptionelle Fotografie
    • 59:09 Zukünftige Projekte und Serien
    • 01:03:40 Ankündigung: Der Charme alter Kameras mit Frank Fischer
    • 01:05:27 Danke für eure Unterstützung


    Stefan Czurda fotografiert Menschen, die fast verschwinden – und gerade dadurch sichtbar werden. In seinen Streetfotografien nutzt er Bewegungsunschärfe nicht als Effekt, sondern als Ausdruck innerer Zustände. Seine Serien „Urban Ghosts“ und „Street Melancholy“ zeigen flüchtige, melancholische Momente im urbanen Raum: anonym, reduziert, emotional.


    Czurdas Ansatz ist klar konzeptionell. Er arbeitet nah an seinen Motiven, in Bewegung, mit viel Ausschuss – und noch mehr Geduld. Ihn interessieren nicht laute Szenen, sondern kurze Augenblicke der Nachdenklichkeit, die wir im Alltag meist übersehen.


    Mit der Serie „Her Journey“ erweitert er seine Arbeit um eine inszenierte, saisonale Erzählung – eine visuelle Reise durch vier Jahreszeiten. Fotografie versteht Czurda als Prozess, als Suche nach einer Bildsprache, die zur eigenen Persönlichkeit passt.


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    🇬🇧 Summary: Between visibility and disappearance


    Stefan Czurda’s street photography focuses on people who almost disappear. Using motion blur as a conscious stylistic choice, his images feel ghostly, quiet, and deeply emotional. In series like Urban Ghosts and Street Melancholy, he captures fleeting moments of introspection in the urban flow.


    Rather than chasing spectacle, Czurda looks for subtle emotional states—brief seconds of stillness in a fast-moving world. His work is highly conceptual and series-based, emphasizing development over instant results.


    With Her Journey, he expands his approach into a seasonal, semi-staged narrative, blending intuition with structure. For Czurda, photography is a long-term process—one that mirrors personality, emotion, and inner rhythm.


    🔑 Keywords

    Streetfotografie, Bewegungsunschärfe, Melancholie, Urban Ghosts, Fotografie als Prozess, Bildsprache, Emotion, Wahrnehmung, Serienarbeit, Kreativität, Empathie, Fotokunst, Wien, Persönlichkeit, Slow Looking, Wien

    1 hr 7 min
  • ⓦ 460 🎬 Nackt, verletzlich, frei: Wie Fotografie zur Selbstheilung werden kann mit Petra Gerwers und Jürgen Bode

    Achtet auf das ⓦ 🎬 Ikon: Diese Podcasts (Vodcasts) bieten im Video nützliche Extrasⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artwork

    🌎 https://weekly52.de/weekly/460


    🎬 https://youtu.be/-xgBlAMjIso

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    Petra Gerwers und Jürgen Bode erzählen, wie Aktfotografie zu Selbstheilung, und spielerischer Freiheit werden kann – weit weg von Klischees und Instagram-Perfektion.

    Du hörst von eingefrorenen Rosen, Time-Travelers-Briefen und Projekten für Frauen mit schweren Geschichten. Diese Folge ist eine Einladung, deinen eigenen Körper und deine Biografie mit mehr Milde und Neugier zu betrachten.

    Höre rein, teile deine Gedanken und schreib in die Kommentare, welche Bilder du von dir selbst gerne sehen würdest.


    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel

    • 00:00 Petra und Jürgen stellen sich vor

    • 03:42 Suche nach Authentizität und das Spiel mit dem Raum

    • 09:05 Selbstporträts als Ausdruck innerer Prozesse: Trennung, Verletzlichkeit, Neuorientierung

    • 13:44 Sinnlichkeit vs. Sexualisierung

    • 16:07 Selbstbild und gesellschaftliche Erwartungen

    • 19:53 Die Leichtigkeit des Seins

    • 23:48 „La nuit aux Les Baux“: Fotografieren als gemeinsamer Tanz und Liebeserklärung

    • 31:40 Museumsinsel: heimliche Selbstporträts im Ausstellungsraum

    • 34:21 Unterschiedlicher Umgang mit Sexualität: Männliche Nacktheit und gesellschaftliche Tabus

    • 41:24 Eingefrorene Rosen: Natur, Farbe und meditativer Ausgleich

    • 44:06 Kunst und Nacktheit als Selbsttherapie

    • 51:18 Fotoreise mit Steffen Böttcher in Nord-Vietnam

    • 55:36 Die Bedeutung von Erinnerungen in Bildern

    • 59:00 Kreativität und Experimentieren in der Fotografie mit Wolfgang Zurborn: Applaus to Life

    • 01:11:55 „Time Travelers“: Briefe an das frühere Ich und Porträts

    • 01:17:20 Die Kunst des Porträtierens

    • 01:19:08 Brief von Rolf Scheider an sein inneres Kind

    • 01:26:22 Reflexion über die eigene Geschichte und Identität

    • 01:30:14 Geschichte vom Napalm-Mädchen Kim Phuc und dem Fotografen Nick Ut

    • 01:36:37 Neues Projekt mit Frauen und Trauma-Heilung

    • 01:43:28 Tolle Effekte mit Goldprints

    • 01:45:08 Den Podcast vergesse ich nie: Live is life und Petra auf der Toilette 😀

    • 01:47:26 Ohne Spenden geht es nicht 😌





    1 hr 49 min
  • ⓦ 459 Fotografie zwischen Nähe, Vertrauen und leisen Momenten mit Sandra Mago

    ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/459.ⓦ 💰 Spenden-Link und WunschlisteDas Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ♥️  ⁠⁠https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5

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    Die leise Kraft der Nähe

    Sandra Mago fotografiert nicht, um zu inszenieren – sondern um zu beobachten. In diesem Gespräch erzählt sie, wie Vertrauen, Ruhe und echtes Interesse an Menschen ihre Fotografie prägen. Besonders Paar- und Peoplefotografie entstehen bei ihr aus dem Moment heraus, ohne Posen, ohne Druck.

    Schwarz-Weiß ist dabei kein Stilmittel, sondern Haltung: Reduktion auf das Wesentliche. Emotionen sollen sichtbar werden, nicht überdeckt. Sandra arbeitet bewusst ohne kommerziellen Anspruch, um sich ihre kreative Freiheit zu bewahren – und entdeckt zunehmend die analoge Fotografie als entschleunigten Gegenpol.

    Ein zentrales Thema ist die Offenheit der Interpretation: Bilder dürfen unterschiedlich gelesen werden. Genau das macht sie lebendig.

    Eine Folge über Nähe, Vertrauen und Fotografie als stillen Dialog.

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    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel

    • 00:00 Sandra Mago: Momente des Vertrauens im Le Magazine

    • 03:16 Die Bedeutung von Vertrauen in der Pärchenfotografie

    • 08:28 Die Rolle von Emotionen und Momentaufnahmen

    • 11:40 Die Herausforderungen und Freuden der Outdoor-Fotografie

    • 13:37 Schwarz-Weiß-Fotografie und persönliche Stilfindung

    • 17:23 Die besondere Beziehung zwischen Geschwistern in der Fotografie

    • 20:54 Instagram Reels, Feedback und die stille Leserschaft

    • 28:26 Kreative Prozesse und Ideen

    • 31:29 Aktfotografie, Verletzlichkeit & Verantwortung

    • 36:55 Bearbeitung und Entwicklung von Bildern

    • 38:42 Der Reiz der analogen Fotografie

    • 42:55 Emotionen und Entschleinigung mit meinem 85er Objektiv

    • 49:23 Die Bedeutung von Perspektiven in der Fotografie

    • 51:31 Ausstellungen und Publikationen

    • 54:48 Männliche Models in der Fotografie

    • 01:00:11 Inspiration durch andere Fotografen

    • 01:01:31 Musik und Fotografie: Eine kreative Verbindung

    • 01:07:01 Vorbilder und künftige Projekte in der Fotografie

    • 01:10:35 Mein perfektes Bild mit Suse und Linda

    • 01:14:06 Feedback und Spenden

    1 hr 15 min
  • ⓦ 221 Zurück in die Zukunft: Unsere geilste Zeit war in den 20ern

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    https://weekly52.de/weekly/221


    Alle ZEIT OHNE ENDE Episoden sind nicht mehr bei Apple verfügbar. Daher ergänze ich die 150 Folgen, die ich zusammen mit Thomas Leuthard von 2019 bis 2022 veröffentlicht habe. Und diese Folge habe ich sogar digital remastered.


    Danke für den Themenwunsch und das Feedback: Marina hat uns gefragt: Wenn du mit 20 einen Blick auf dein heutiges Leben werfen dürftest, was würdest du denken? Gregor hat gleich dazu eine Sprachnachricht geschickt.

    Schlimmer geht immer. Wir reden über unsere turbulente Zeit mit Anfang 20, über die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, den Club der toten Dichter, über Zeitenwenden und dass ich nie dachte, älter als 40 zu werden. 

    Was würde man denken, wenn man mit 20 einen Blick auf das heutige Leben werfen dürfte? Diese scheinbar einfache Frage öffnet im Gespräch einen großen Raum für Erinnerungen, Zweifel, Stolz und Gelassenheit. Die Antwort fällt überraschend positiv aus: Vieles ist gut gelaufen. Vielleicht mit ein paar Kilo mehr – aber auch mit mehr Erfahrung, Ruhe und Klarheit.

    Das Gespräch kreist um Lebensentscheidungen, die selten perfekt geplant waren: Bundeswehr, Studium, frühes Ausziehen, erste Jobs, Hamburg, Informatik, Risiko statt Komfortzone. Rückblickend zeigt sich: Nicht jede Entscheidung war strategisch klug – aber fast jede war lehrreich. Besonders prägend war das selbstständige Arbeiten, das frühe Geldverdienen und die Erkenntnis, dass kein Job „umsonst“ ist, selbst wenn er nur zeigt, was man nicht machen möchte.

    Technologische, gesellschaftliche und politische Umbrüche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gespräch: vom ersten Computer über Internet und Smartphones bis hin zu Klimakrise, Energiewende und Zeitenwenden. Interessant ist dabei der Vergleich zwischen den 1980er-Jahren (Tschernobyl, Kalter Krieg) und heute – mit dem Gefühl, erneut in einer Phase großer Veränderung zu leben.

    Ein zentrales Motiv: Man kann nicht alles planen. Zu viel Grübeln blockiert Entscheidungen. Wachstum entsteht oft dort, wo man Unsicherheit zulässt, Verantwortung übernimmt und flexibel bleibt. Kündigungen, Richtungswechsel und Krisen erscheinen im Rückblick weniger als Brüche, sondern als notwendige Korrekturen.

    Am Ende bleibt ein versöhnliches Fazit: In der Summe hat es gestimmt. Nicht alles richtig, aber genug, um zufrieden zu sein. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis fürs Älterwerden – oder fürs Jungsein.


    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel

    • 00:00 Sprachnachricht von Gregor - Die Frage an das 20-jährige Ich

    • 01:10 Körper, Alter und Gelassenheit

    • 02:20 Mobilität, Vespa, Auto & Freiheit

    • 04:15 Zukunftsangst, Umwelt, Endlichkeit

    • 06:45 Geld, Sparen und späte Einsichten

    • 08:30 Computer, Technik & digitale Anfänge

    • 12:00 Wilde Zeiten in den 20er: Bundeswehr, Ausziehen, Selbstständigkeit

    • 16:30 Mäandern im LaLaLand: Studium, Jobs & mutige Schritte

    • 20:40 Quereinstieg, Lernen & Weiterbildung

    • 24:00 Arbeit, Kündigungen & Resilienz

    • 30:20 Die 1980er waren ein turbulentes Jahrzehnt 

    • 35:00 Vertrauen, Entscheidungen & Komfortzone

    • 38:30 Fazit: In der Summe hat es gestimmt



    41 min
  • ⓦ 458 Das Café am Rande der Welt: Augustines of Portobello Farmstore & Kitchen mit Jana ➕ AI-Radioshow 🇬🇧

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    https://weekly52.de/weekly/458


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    Janas und Gus Farmstore & Kitchen in Dunedin Neuseeland begann als Idee für eine große Küche – heute ist er ein besonderer Ort für Genuss, Handwerk und Begegnung. Mitten im Grünen entstanden aus eingelegten Früchten, saisonalen Gerichten und viel Eigenleistung ein Farmstore & Kitchen, der bewusst anders ist: klein, ehrlich, reduziert.

    Der Weg dorthin war geprägt von Bürokratie, hohen Investitionen und vielen Entscheidungen aus dem Bauch heraus.Statt perfekter Lage setzt Jana auf Authentizität und Social Media – ohne Werbung, aber mit Persönlichkeit. Humorvolle Videos, Einblicke hinter die Kulissen und klare Werte sorgen dafür, dass Gäste gezielt anreisen.

    Trotz des Erfolgs bleibt das Konzept bewusst überschaubar: drei Öffnungstage, 25 Plätze, Zeit für Familie. Wachstum heißt hier nicht größer werden, sondern stimmiger leben.


    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel

    00:00 Die Entstehung des Farmstore & Kitchen

    12:46 Die Atmosphäre und das Ambiente

    16:22 Der Toast der Woche auf Social Media 

    19:05 Die Herausforderung der Sichtbarkeit

    20:41 Touristenverhalten und lokale Wirtschaft

    21:39 Das Team und Engagement

    25:09 Work-Life-Balance und Familienleben

    29:16 Workshops und Trainings

    35:13 Arbeiten im Team und die Familie

    38:33 Küchenbetrieb und Geschäftsideen

    41:05 Nachhaltigkeit und hochwertige Zutaten

    42:20 Günstige Preise 

    44:07 Bierkultur und lokale Brauereien

    48:30 Zukunftsvisionen und persönliche Träume

    54:34 Bilder vom Farmstore & Kitchen

    55:26 🇬🇧 AI Radio Show: Augustines of Portobello Farmstore & Kitchen (11:30 Min.)


    🇬🇧 The why cafe: Augustines of Portobello Farmstore & Kitchen 🇬🇧 AI-Radioshow


    Jana and Gas’s farmstore is the result of a forced pivot. Originally planned as a private production kitchen, high infrastructure and licensing costs pushed them into opening a public space. From debt and regulation emerged a focused concept: an open kitchen, a small seasonal menu, and handcrafted preserves at the center. Instead of relying on location or advertising, the business grows through authentic social media storytelling. Humor and personality turn a hidden place into a destination. Financial stability comes from a smart combination of hospitality and Jana’s subsidized business workshops, which make full use of the costly infrastructure. Success here isn’t measured by growth, but by balance: limited opening days, protected family time, and long-term sustainability.


    #portobello #weekly52 #dunedin #farmstore

    1 hr 8 min
  • ⓦ 457 Liedermachertum in neuem Kleid – wie Louisa Specht Gefühle in Sprache und Musik verwandelt

    ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artwork


    https://weekly52.de/weekly/457


    https://youtu.be/DtglpCNXWZE.


    Musik als Sprache für das, was in uns arbeitet. Louisa Specht spricht über Songwriting, Gefühle und Mut zur Offenheit. Ein Gespräch über innere Karusselle, Texte und Befreiung..

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    Louisa Specht spricht im Podcast weekly52 mit Thomas Füngerlings über Musik als Ausdruck innerer Bewegungen. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, war kreatives Arbeiten für sie von Beginn an selbstverständlich. Ihre Songs entstehen meist aus einem inneren Druck heraus – aus dem Bedürfnis, Gefühle zu benennen, zu ordnen und sich von ihnen zu befreien. Im Gespräch geht es um Songwriting, bildhafte Sprache, das Zusammenspiel mit ihrer Band und die Frage, wie viel Kontrolle und wie viel Offenheit kreative Prozesse brauchen. Louisa beschreibt, wie Texte und Melodien oft gleichzeitig entstehen und warum sie bewusst universell bleibt, statt private Geschichten zu erzählen. Auch das Auftreten auf der Bühne ist Thema: Nervosität, Authentizität und die Kraft kleiner Unperfektheiten. Eine Folge über Vertrauen, künstlerische Verantwortung und Musik als Einladung zur Verbindung. Welche Gefühle würdest du in Musik verwandeln, wenn du dich trauen würdest?

    ⓦ Kapitelmarken und Links

    00:00 Zufällig beim Konzert im Theater am Spittelberg in Wien

    04:54 Louisa stellt sich vor

    09:10 Liveauftritte und ihre Bandmitglieder

    13:34 Songwriting-Prozess

    20:17 Inspiration aus Leidensdruck

    24:27 Live-Auftritt im Kultursender Ö1

    28:10 Lieder über Selbstsuche, Krisenbewältigung und Befreiung

    31:39 Die Kunst des Texteschreibens und der bildhaften Sprache

    39:03 Das Lied "Rätsel" und das Spiel zum Publikum

    43:51 Die Herausforderung der Künstleridentität

    48:02 Vorbereitung und Spontaneität beim Auftritt

    52:19 Rollenverteilung in der Band

    55:35 Spannungsbogen und die Setlist

    57:46 Coversongs: Walking on the Moon

    01:00:19 Musikalische Vorbilder und Einflüsse

    01:05:16 Plattenvertrag und Labels

    01:07:05 Die Verbindung zum Publikum und persönliche Geschichten

    01:09:22 Was passiert nach dem Konzert?

    01:11:15 Die Qualität der Musik muss stimmen

    01:13:08 Die Herausforderungen der Albumproduktion und Musikbusiness

    01:17:51 Zielgruppe, Hörerschaft und Auftritte in Deutschland

    01:20:14 😀 Outtakes mit Auflösung vom Intro


    Schaut mal ins Musik-Video Louisa Specht & Band - Einmal (Ö1 Radiosession) - Atmosphere pictures by Thomas Füngerlings

    https://youtu.be/DtglpCNXWZE


    Weitere Links https://www.youtube.com/@louisaspecht3007/videos

    https://www.instagram.com/louisaspechtofficial/


    https://louisa-specht.at


    #weekly52 #songwriting #liedermacher #podcast #liedermacherin

    1 hr 24 min

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