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Wenn wir aus einem Urvertrauen heraus leben, dann fühlen wir grundsätzlich eine Möglichkeit, selbst zu gestalten (Autonomie), haben vielleicht Ideen oder Wünsche, die wir umsetzen wollen (Initiative) und werden darin langsam besser und fleißig (Werksinn). Es gibt aber auch Kräfte, die uns bremsen wollen (Scham, Schuld & Minderwertigkeitsgefühle) – hilfreich ist hier, diese Empfindungen nicht wegzuschieben, sondern zu verstehen, was sie uns sagen wollen.
Etwas Größeres, in dem Du Teil bist, hält Dich, Materie und Beziehungen halten Dich. Suche nach einem Ort oder nach einer Beziehung, wo Du wirklich das Gefühl hast, sein zu können.
Eriksons Modell lässt sich auf ein ganzes Leben anwenden, aber auch auf kürzere Lebensphasen, in denen wir jeweils alle Stufen durchwandern. Dem Beginn einer jeden neuen Episode kann eine "gestoppte" Situation vorhergehen, die davon gekennzeichnet ist, dass jede der möglichen Lösungen immer einen gravierenden Nachteil hat und gar nichts so richtig passt. Die Kapitulation in einer solchen Situation ist dann selbst schon das Urvertrauen, das einen neuen Prozess initiiert.
Zuhause ist da, wo ich mich auskenne, wo mein innerer Hunger gestillt wird, wo ich so sein darf, wie ich bin, ohne mich anstrengen zu müssen, und wo Dinge von selbst gehen, ohne viel Anstrengung.
Den Körper als Kompass des Denkens nutzen: Wie Eugene Gendlins revolutionäre Methode uns hilft, vom vagen "Da ist etwas" zu präzisen Erkenntnissen zu gelangen - Thinking at the Edge ist eine Methode, die körperliches Spüren und analytisches Denken verbindet. Der TAE-Kurs dauert 10 Wochen und wird geleitet von Dr. Christiane Henkel. Die Podcasts kommen von mir!
Melde Dich heute noch an: https://zks-medien.de/tae-workshop/
Das Schöne, das kein Ziel hat, fühlt sich im Körpererleben angenehm und nährend an. Es ist ein sehr spezieller Bodymapping-Prozess, bei dem es darum geht, einfach nur das körperliche Erleben zu genießen.
Eine kleine Morgenreflexion, die Du jeden Tag anhören kannst
Ein Schema, das ich täglich ausfülle, und das mit hilft, eine gute Basis in mir zu finden, um den Tag zu beginnen. Das Wichtigste darin: Zu erkennen, wo ich polyvagal verortet bin, so dass ich den Tag entsprechend ausrichten kann.
Alexithymie heißt, nicht benennen zu können oder nicht vollständig zu empfinden, was an Empfindungen gerade im Organismus da ist. Mögliche Gründe: 1) zu wenige affektive Vokabeln kennen, 2) ein Trauma oder 3) deine Situation ist so komplex, dass die "normalen" Emotionsvokabeln nicht mehr ausreichen.
Meistens gibt es nicht die eine gute Lösung, die alles verändert, sondern wir müssen viele kleine Schritte gehen, die am Ende in Summe dann einen Unterschied machen. Wo ließe sich bei einem Deiner Projekte etwas Kleines verändern?
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