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Praktika bieten viele Vorteile: Einerseits lernen potenzielle Auszubildende dadurch Unternehmen und verschiedene Ausbildungsberufe kennen. Andererseits haben Betriebe die Chance, künftige Nachwuchsfachkräfte und ihre Potenziale zu entdecken sowie sich als Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Die Praktikumswoche bietet den Praktikanten und Betrieben die Möglichkeit innerhalb von fünf Tagen, fünf Betriebe bzw. fünf potenzielle Azubis kennenzulernen.
Stefanie Weinacker von der Stadt Lahr berichtet unserer Expertin Birte Zeltmann in dieser Podcast-Folge von ihren Erfahrungen mit der Praktikumswoche, warum es sich lohnt an dieser teilzunehmen und mit welchen weiteren Maßnahmen sie bei der Azubigewinnung schon Erfolg hatte.
Stefanie Weinacker ist Ausbildungsleiterin der Stadt Lahr (Baden-Württemberg) und dort verantwortlich für Themen rund um die berufliche Ausbildung, Bewerbungstraining, „Schnupper-Projekte“ wie z.B. Girls/Boys Day) und SchülerInnenpraktika inkl. der Praktikumswoche. Sie sorgt außerdem für ein lebendiges Netzwerken zwischen Auszubildenden und den Ausbildungsbeauftragten. Stefanie Weinacker bringt als Betriebswirtin einen großen Erfahrungsschatz im kaufmännischen und beratenden Bereich mit und hat als KFZ-Mechatronikerin auch einen Draht ins Handwerk.
Weiterführende Informationen:
https://praktikumswoche.de/
https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/fachkraeftesicherung/blog/innovative-azubi-gewinnung-die-praktikumswoche-machts-moeglich/
Überall werden Auszubildende gesucht und die jungen Menschen können sich den Betrieb, von dem sie sich ausbilden lassen wollen, aussuchen. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, alle Menschen anzusprechen und die Themen Diversität und Inklusion sollten eine große Rolle im Unternehmen einnehmen. Das geht bei inklusiv formulierten Stellenanzeigen los, über genderneutrale Ansprache im Unternehmen, bis hin zu eine Diversitäts- und Inklusionsbeauftragten Person.
Der gefürchtete demografische Wandel in Deutschland ist mit dem beginnenden Renteneintritt der Babyboomer Realität geworden. Die nachfolgenden geburtenschwächeren Generationen können diese Abgänge nicht kompensieren. Das muss aber auch nicht sein, wenn Betriebe Fachkräftenachwuchs mit Migrationshintergrund als Chance begreifen. Damit betriebliche Diversität gelingt, braucht es spezielle Unterstützung und Weiterbildung.
Ulrich Temps, geschäftsführender Gesellschafter der temps GmbH Malereibetriebe, berichtet von der demografischen Entwicklung in seinen Unternehmen und wie er junges, qualifiziertes Fachkräftepersonal für sein Unternehmen gewinnt. Wir sprechen mit ihm darüber, wie er seine Auszubildenden mit Migrationshintergrund zusätzlich unterstützt und welche weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten es im Unternehmen für die Azubis gibt und wie er seine Auszubildenden mit Migrationshintergrund zusätzlich unterstützt. Er erzählt, wie er seine Mitarbeitenden auf diesem Weg mitgenommen und eine gemeinsame (neue) Unternehmenskultur geschaffen hat.
Ulrich Temps ist geschäftsführender Gesellschafter der temps GmbH Malereibetriebe und führt das Familienunternehmen seit 2002. Der Industriekaufmann und Dip.-Ing. (FH) im Bereich „Farben, Lacke, Kunststoffe“ trat im April 1993 in das elterliche Unternehmen ein und gründete die Niederlassung in Brandenburg. Heute tragen 470 Mitarbeitende aus mehr als 30 Nationen an fünf Standorten täglich zum Erfolg der temps-Gruppe bei.
Im Podcast werden Sie auf weiterführende Informationen aufmerksam gemacht:
Weitere Informationen zum Azubi-Projekt Digiscouts®: www.digiscouts.de
INQA-Check „Vielfaltsbewusster Betrieb“ - https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/fachkraeftesicherung/projekte/diversity/inqa-check-vielfaltsbewusster-betrieb/
10. Diversity-Tag 2022: Digitaler Roundtable „Diversität in kleinen und mittelständischen Unternehmen - Berichte aus der Praxis“ - https://www.youtube.com/watch?v=yKf4ck48otQ
Kleine und mittlere Unternehmen stehen vor den Herausforderungen, dass ihre älteren Mitarbeitenden in den nächsten Jahren in Rente gehen werden. Von großer Wichtigkeit für die Betriebe ist es daher, das Wissen dieser Mitarbeitenden zu bewahren und für die nachfolgenden Generationen bereitzustellen, sodass der Wissenstransfer gesichert ist. Dabei können innovative Technologien wie Augmented und Mixed Reality von hoher Bedeutung sein und unterstützend genutzt werden.
Christian Klerner, Innovation Coach bei Inclusify, erklärt, aus welchem Grund Augmented- und Mixed-Reality-Technologien für KMU jetzt wichtig sind, um Fachkräftenachwuchs zu gewinnen, zu binden und zu qualifizieren. Wir sprechen mit ihm auch darüber, wie sich die Ansprüche an eine Tätigkeit bei der nachkommenden Generation geändert haben und was das mit innovativen Technologien zu tun hat. Erfahren Sie außerdem, wie Sie Ihre Mitarbeitenden bei technischen Innovationen und digitalen Veränderungen mitnehmen können.
Christian Klerner ist Innovation Coach. Aus seiner Sicht sind digitale Technologien „der“ Schlüssel für eine inklusive Gesellschaft. Dafür entwickelt gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen von Lösungen und Produkte. Christian Klerner ist auch Podcaster: Mit „vogelfree“ will er Angestellte dazu inspirieren, ihre Selbstverwirklichung im Unternehmen maßgeblich selbst mitzugestalten.
Wie wichtig ist Ihre Unternehmenswebseite im Azubimarkting im Vergleich zu Ihren Social-Media-Kanälen? Sehr, und tatsächlich wichtiger als Ihr Social-Media-Auftritt. Die Unternehmenswebsite bildet das Grundgerüst Ihres Azubimarketings, denn egal, wie Sie auf Ihren Betrieb aufmerksam machen: Der Weg interessierter Bewerbender führt immer auf Ihre Website.
Selina Dahlmann und Lea Birkner von der Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH geben uns Einblicke, wie sie ihre Karrierewebsite und auch Social-Media-Kanäle dazu nutzen, Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Lassen Sie sich von den Erfahrungen unserer beiden Gesprächspartnerinnen inspirieren und vielleicht ist auch der eine oder andere Tipp für Sie und Ihr Unternehmen dabei.
Bevor Sie in Ihrem Unternehmen mit Social Media starten, sollten Sie sich vorab einige Gedanken machen. Die erste und wichtigste Frage, die wir Ihnen zu beantworten ans Herz legen, ist: Wer sind wir als Unternehmen und was möchten wir erreichen? Daran anschließend sollten Sie sich darüber klar werden, welche Zielgruppe Sie erreichen möchten und auf welcher Plattform Sie sie finden. Tonalität, Frequenz, Themen und Verantwortlichkeiten sind auch Teil Ihrer Strategie.
Wir haben mit Jana Leonhardt, Franziska Wehr und Fabian Schrader von der Krieger+Schramm GmbH & Co.KG. gesprochen. Sie gewähren unserer Expertin Birte Zeltmann in dieser Podcast-Folge einen Blick hinter ihre Social Media Kulisse und geben dazu noch viele praktische Tipps, wie Sie als Ausbildungsverantwortliche des Unternehmens erfolgreich Social Media zur Gewinnung von Auszubildenden einsetzen können.
Fabian Schrader: #Macher #Superpapa #Kopfkino! „Wir finden eine Lösung“, ist ein typischer Satz im Berufsalltag des 31-Jährigen. Der Fachbereichsleiter für Marketing und Vertrieb absolvierte eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann, arbeitete danach als Sachbearbeiter im Bereich Vermietung und schloss nebenberuflich sein Studium zum Immobilienfachwirt ab. Ehe er bei Krieger + Schramm anfing, war er als Leiter Verkauf und Gewerbevermietung tätig.
Jana Leonhardt: #Lösungsfinderin #Jungsmama #Herzensmensch! Eigentlich wollte die Thüringerin Journalistin werden, schlüpfte neben der Schule und ihrem Studium als freie Redakteurin auch in die Rolle der „Karla Kolumna“. Doch dann rückte während des Master-Studiums und ihrer Anstellung bei einem StartUp in Köln das Online Marketing immer mehr in ihren Fokus. Content Marketing und Kommunikation waren berufliche Etappen, ehe sie Teil von Krieger + Schramm wurde.
Franziska Wehr: #hierkönnteihrewerbungstehen #familyfirst #workhardplayhard! Vom Autohaus zum Marketing. Als gelernte Automobilkauffrau ging Franziska nicht den klassischen „Medien“-Weg. Seit 2017 gehört sie zum #teamkriegerschramm und kümmert sich um den Vertriebsinnendienst, zeitweise in der Münchener Niederlassung um die Büroleitung. Die Social Media-Welt liegt ihr am Herzen, so wurde sie stärkenorientiert eingesetzt & Teil des Marketing-Teams.
Fast alle Jugendliche besitzen ein Smartphone und nutzen dieses täglich! Schnell und leicht können sie darüber Videos konsumieren, diese liken, kommentieren und teilen. Dies spiegelt die Relevanz von Social Media wider! Sie sind auf der Suche nach Auszubildenden? Dann machen Sie Ihren Ausbildungsbetrieb und Ihr -angebot sichtbar über Ihre Social Media Kanäle.
Hallo liebe Zuhörerinnen & Zuhörer, mein Name ist Alina Otto, ich bin 24 Jahre alt und komme aus dem kleinen, aber schönen Ort Dissen a.T.W. Meine größte Leidenschaft ist der Reitsport, welchen ich in meiner Freizeit auch ausübe. Von 2016 bis 2019 habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Firma Elektro Große-Wördemann GmbH & Co.KG in Georgsmarienhütte erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung war es mein Traum in den Bereich der Personalarbeit & Ausbildung reinzukommen. Diesen Wunsch hat mir AGW (Elektro Große-Wördemann GmbH & Co.KG) ermöglicht und nun arbeite ich mit Freude seit 2019 in dem oben genannten Bereich. Im letzten Jahr habe ich dann auch meinen Ausbilder Titel mit sehr gutem Erfolg erreichen können. Zurzeit mache ich neben der Arbeit, eine Weiterbildung zur Betriebsfachwirtin an der Handwerkskammer in Osnabrück. Es war immer meine Vorstellung nach der Ausbildung noch einen höherwertigen Abschluss zu erreichen, diesen strebe ich gerade an!
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