Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

By P. Markus Johannes StraubhaarReligion & Spirituality
Download on the App Store

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium episodes

  • Das Vertrauen entscheidet über Heil und Unheil
    Jesus schockiert in dieser Begegnung, aber er fasziniert zugleich. Schockierend ist, dass Jesus das Rufen und das Flehen der Frau bemerkt, es jedoch übersieht und nicht darauf reagiert. Den Jüngern, die Jesus begleiten, ist das Ganze unangenehm und sie wissen sich nicht mehr zu helfen, um sich der Frau und den Blicken der anderen zu entledigen, so dass sie Jesus bitten, Ihnen zu erlauben der Frau Einhalt zu gebieten und sie wegzuschicken. Die Frau aber tut Erstaunliches: als Fremde, die nicht zum Volk Israel gehört, wirft sie sich vor Jesus auf die Knie, sie erkennt ihn als den "Herrn" an, ruft ihn auch mit diesem Titel an und bekennt ihn als den Sohn Davids. Diesem flammenden Zuruf und dieser leidenschaftlichen Bitte in übergroßem Vertrauen öffnet Jesus sein Herz und antwortet, dass sie erhalten soll, was sie erbeten hat. Er gewährt ihr, dass alles geschehen wird, was sie gesagt hat. Dies ist viel, und es ist alles, ja mehr, als sie erhoffen konnte, denn Jesus macht sich damit ihren ganzen Wunsch zu eigen.
    14 min
  • Das Vertrauen entscheidet über Heil und Unheil
    Jesus schockiert in dieser Begegnung, aber er fasziniert zugleich. Schockierend ist, dass Jesus das Rufen und das Flehen der Frau bemerkt, es jedoch übersieht und nicht darauf reagiert. Den Jüngern, die Jesus begleiten, ist das Ganze unangenehm und sie wissen sich nicht mehr zu helfen, um sich der Frau und den Blicken der anderen zu entledigen, so dass sie Jesus bitten, Ihnen zu erlauben der Frau Einhalt zu gebieten und sie wegzuschicken. Die Frau aber tut Erstaunliches: als Fremde, die nicht zum Volk Israel gehört, wirft sie sich vor Jesus auf die Knie, sie erkennt ihn als den "Herrn" an, ruft ihn auch mit diesem Titel an und bekennt ihn als den Sohn Davids. Diesem flammenden Zuruf und dieser leidenschaftlichen Bitte in übergroßem Vertrauen öffnet Jesus sein Herz und antwortet, dass sie erhalten soll, was sie erbeten hat. Er gewährt ihr, dass alles geschehen wird, was sie gesagt hat. Dies ist viel, und es ist alles, ja mehr, als sie erhoffen konnte, denn Jesus macht sich damit ihren ganzen Wunsch zu eigen.
    14 min
  • Erfüllte Sehnsucht am Ende ihres Lebens
    So wie Maria zeit ihres Lebens in und mit der Herrlichkeit Gottes erfüllt war, so hat sich am Ende nur vollendet, was immer Ihre Sehnsucht war: heimzukehren zu Ihrem Sohn und für immer in Gottes Gegenwart zu sein.
    17 min
  • Wo Dornen das Wachstum verhindern


    Es geht gar nicht zuerst um den Sämann, sondern eher um den Boden und seine Empfänglichkeit. In den vier Etappen, wo der Same hinfällt, sind vier Etappen unseres eigenen Christ-Seins abgezeichnet. Weder kann ein verhärtetes Herz den Samen aufnehmen, das deutet Jesus im Weg an, noch kann es Wachstum geben, wo andere Dinge alle Räume unseres Lebens ausfüllen. 


    16 min
  • Wo er ankommt, kehrt der Frieden im Herzen ein

    So wie Jesus ganz und gar aus der Fülle des Vaters lebt, so sollen wir ganz und gar aus der Fülle des Sohnes leben. Er tut nichts, als das, was er beim Vater sieht, er sagt nichts, als das, was er vom Vater hört. Als Mensch tritt er auch äußerlich in die Gemeinschaft mit dem Vater, wenn er die Augen zu ihm erhebt, obwohl er doch immer im Vater ist. Alles hat der Vater ihm übergeben. Das Selbstbewusstsein Jesu führt ihn zugleich in ein großes Sendungsbewusstsein: es hängt alles von ihm ab, ob die Menschen den Vater erkennen.

    17 min
  • Gegen die Angst
    Angesichts der Herausforderung, die in der Begegnung mit Gottes Auftrag auf den Einzelnen zukommt, auf Maria, auf Josef, auf die Apostel, später auf Petrus und auf jeden, der Jesus nachfolgt, spürt der Mensch seine Ohnmacht und sein Ungenügen, doch Jesus nimmt den Jüngern die Angst und spricht sein mehrfaches: "Fürchtet Euch nicht!".Er hält nicht zurück, was alles auf den Apostel zukommen kann und womit man rechnen muss, mit Vertreibung, Gewalt und schlimmster Abweisung, aber dennoch ist dies kein Grund zur Furcht, denn der Vater im Himmel "hat jedes Haar gezählt."
    15 min
  • Der Auftrag Jesu macht die Kirche systemrelevant
    Jesus hatte Mitleid, so hören wir es heute im Evangelium und so hören wir es immer wieder in der Schrift. Es ist göttliches Erbarmen, dass Gott Israel auserwählt, nicht weil es größer wäre als andere Völker, es ist göttliches Mitleid, wenn Jesus die Kranken heilt und die Hungernden speist und es ist göttliches Mitleid, wenn Jesus die Jünger beruft, das zu tun, was er getan hat. Die Kirche hat den Auftrag, das göttliche Mitleid zu leben, und nirgends tut sie es so sehr, wie in der Feier der Eucharistie, wo Jesus unsere Wunden heilt und unseren Hunger stillt und die Macht des Bösen zerbricht. Wo die Kirche diesen Auftrag nicht mehr erfüllt, sondern um sich selbst kreist, da ist sie wirklich nicht mehr "systemrelevant".
    16 min
  • Die Dreifaltigkeit ist das Urbild des Lebens

    Es ist der Atem des Lebens, der an diesem Fest offenbar wird, der ganze Atem des Seins besteht zwischen Hingabe und Annhame.

    Es ist ein Fest, wo wir eigeladen sind, in das Licht Gottes zu schauen.

    Gott öffnet sein innergöttliches Leben, für den Menschen. Er möchte uns Anteil geben an seinem göttlichen Leben. von Anfang an, schon wenn er die Welt erschafft.


    15 min

About Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

From the publisher's feed

"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.