Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

By P. Markus Johannes StraubhaarReligion & Spirituality
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Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium episodes

  • Denkt um, erneuert euren Sinn - Johannes und Jesus

    Auch Jesus hat, da er ganz Mensch ist, auch Menschen an seiner Seite, die ihm ähnlich sind und im Hintergrund ihre Sendung auf Ihn ausgerichtet leben, wie Johannes der Täufer. In dem Moment, als der Täufer in den Kerker ausgeliefert wird, tritt Jesus auf.

    Beide verkünden, dass das Reich Gottes nahe und die Umkehr notwendig ist. Denkt um, erneuert eueren Geist und Sinn, bereut und glaubt.

    14 min
  • Die eigenen Schätze öffnen

    Die drei Gelehrten aus dem Orient, die sich nicht scheuten, einen weiten Weg auf ihrer Suche in Kauf zu nehmen, sie waren nicht sparsam mit ihren Gaben, die sie dem Kind übergaben. Sie brachten keine „Geschenke“ mit, wie man diese Stelle gewohnt ist zu lesen, sondern wörtlich heißt es hier: „sie öffneten ihm  ihre Schätze“. Vielleicht darf man das so verstehen, dass sie nichts zurückhielten, dass sie bereit waren, alles zu geben, was sie hatten und Gott zur Verfügung stellten. Für uns könnte diese Geste bedeuten, dem Kind in der Krippe alle Bereiche unseres Lebens hinzuhalten und wieder mit allem, was wir haben, zurückzukehren zu Gott, damit er mit seiner Gabe antworten kann. Es ist wie eine Heimkehr ins verlorene Paradies, die hier vorgezeichnet ist.

    17 min
  • Wir brauchen die Vollmacht der Kinder Gottes
    Es ist die Würde des Menschen, dass er seines Gottes fähig ist, dass er fähig ist, auf Gott zu hören und hinzulauschen, damit wir seine Herrlichkeit in die Welt hineintragen.Wir brauchen das Bewusstsein der Kinder Gottes, um die Dunkelheit dieser Welt zu durchbrechen und um Hoffnung zu geben - auch über den Tod hinaus.
    16 min
  • Mit der Wachsamkeit eines Türhüters (1. Advent 17)
    In einem Bild spricht Jesus von einem Herrn, der auf Reisen geht und alle Verantwortung seinem Türhüter überträgt. Wir Menschen haben in der Welt so eine Türhüterfunktion, in der wir Verantwortung tragen, ob die Welt sich verändert. Hier wird ausgeschlossen, dass wir andere dafür verantwortlich machen können, wenn es zu wenig Frieden in der Welt gibt. Der Herr fordert diesen Knecht auf, wachsam und damit in Erwartung zu sein, und darauf zu achten, was durch die Tür hineinkommt und was aus der Tür hineingeht. Die Tür lässt sich zunächst vergleichen mit uns selbst und unserem eigenen Leben, für das wir Verantwortung tragen und für das wir Sensibilität entwickeln müssen, um zu wissen, was wir hineinlassen wollen. Aber es ist auch ein Bild für unser Dasein in der Welt, das uns zeigt, dass die Tür auch der Durchgang ist, durch den wir in die Welt hineinwirken. 
    18 min

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"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.