Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

By P. Markus Johannes StraubhaarReligion & Spirituality
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Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium episodes

  • Jesus ist großzügig und unerbittlich zugleich

    Jesus gibt der Klage der Jünger, dass einer, der ihnen nicht nachfolgt, aber in Jesu Namen Dämonen austreibt, nicht nach. Großzügig lässt er ihn gewähren und ruft die Jünger dazu auf, den kleinen Funken des Glaubens, egal, wo er keimt, nicht auszulöschen. Andererseits ist Jesus unerbittlich, wo es um das Leben geht, um die Unversehrtheit des Menschen. Der Leib ist nicht das höchste, und wo er der Sünde dient, so spricht Jesus unerbittlich, da muss ausgemerzt werden, was Gott nicht entspricht. Der Leib ist nicht das höchste und die Gesundheit ist nicht das höchste. Das oft gehörte "Bleib gesund!" wird überboten auch den Aufruf zur Heiligkeit: "Bleib heilig!" müsste unser Wunsch für den anderen lauten. Bleib in der Liebe Gottes.

    15 min
  • Durch das Leiden hindurch

    Es war ein einschneidender Moment, als Jesus die Jünger fragt, für wen sie ihn halten. Und es ist auch in unserem Leben entscheidend, wenn Jesus uns fragt: Wer bin ich für Dich? „Von da ab“ hat er ihnen den tiefen Heilsplan eröffnet.

    15 min
  • Das, was runterzieht, kommt nicht von außen

    "Das, was schwerwiegt, kommt nicht von außen, es lebt und gestaltet sich vielmehr in mir selbst." - so spricht Adrienne von Speyr in einem Gebet um Befreiung, um von dem frei zu werden, worin sie verfangen ist. Entscheidend ist in Belastungssituationen und Widrigkeiten, was in uns selber ist: das, was mich runterzieht, ist nicht außerhalb von mir, es ist vielmehr das, wie ich in meinem Herzen damit umgehe.

    16 min
  • Das Geheimnis, das nur Liebende verstehen

    Jesus hätte die Möglichkeit gehabt, zurückzurudern und zu sagen: "Ich meine es gar nicht so!", als er über die Hingabe seines Leibes im Brot sprach und viele sich darüber aufregten. Aber heute wie damals ist und bleibt das Wort anstößig. Die Eucharistie ist nicht Bedeutungsveränderung, sondern meint eine Wesensverwandlung: Gott nimmt uns wirklich in sein göttliches Leben hinein.

    17 min
  • Nicht ohne Jesus sein

    "Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus!" - Es ist das Wort Jesu, das die Jünger stärkt und tröstet, auch wenn der Plan am Ende, nur mit ihm allein an einen einsamen Ort zu fahren und auszuruhen, nicht ausgeht. Die Ruhe wird ihnen nicht gegönnt, weil die Leute schon vor ihnen da sind und bei Jesus sein wollen, aber Jesus hat sie eingeladen und ihnen das Wort gesagt, das "Wärme gibt für tausend Winter".

    12 min
  • Weg in die vollkommene Freiheit

    Heiligkeit bedeutet dem ähnlich zu sein, der uns nach seinem Bild geschaffen hat.

    Unser Leben soll immer mehr ein Lob seiner Herrlichkeit sein. So können wir etwas von seiner Kraft, von seiner Stärke und von seiner Schönheit in die Welt hineintragen. Und so wird unser Leben immer mehr Gott selbst entsprechen - also heilig sein.

    16 min
  • Warum wundern uns die Stürme?

    Nie können wir mit Jesus zusammen etwas bewirken, ohne dass ein Sturm eintritt. Es ist der Kirche ins Stammbuch hineingelegt. Adrienne von Speyer sagt, dass wir uns eigentlich wundern müssten, wenn keine Stürme da sind, und uns fragen sollten, ob wir dann noch mit Jesus zusammen unterwegs sind. Das ist der Kirche sozusagen ins Stammbuch geschrieben.


    14 min

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"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.