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Sonntag Laetare: Das Gleichnis vom ungeduldigen Sohn und vom wartenden Vater
Josef trägt Sorge für ihre Jungfräuligkeit und Maria übernimmt die Sorge für seine Heiligkeit. (Henri Chaffarel)
Das Leiden disponiert uns, die Herrlichkeit des Herrn zu empfangen - Leiden und Herrlichkeit gehören zusammen.
Petrus erfährt eine innere Veränderung: er sieht Jesus durch den reichen Fischfang in einem ganz neuen Licht. Es ist ein innerer Wandel, der sich in ihm vollzieht. Nun kann er in ihm den Kyrios und Gott. Und indem er den Herrn anerkennt, sieht er wie im Spiegel seine eigene Unvollkommenheit. Nun liefert er sich seinem Herrn aus. Das Tröstliche ist, dass Jesus ihn aus der Selbsterniedrigung herausruft - es wird die Stunde seiner Erwählung.
Als Jesus in der Synagoge von Nazareth abgelehnt wird, geht er am Ende mitten durch die Menge hindurch. Seine Stärke ist die Liebe, die in seinem Herzen ist. Es ist dieselbe Kraft, die in seinem Herzen ist in der Stunde des Kreuzes ist. Alles, was Paulus im Hohen Lied der Liebe sagt, wird hier sichtbar. Und deshalb ist es die Stunde des Sieges Christi.
Es ist eine faszinierende Aufgabe, die Maria hier hat. Johannes bringt es zum Ausdruck, wenn er zwar sagt: "Die Mutter Jesu war dabei!", aber betont, dass Jesus zu ihr sagt: "Frau, meine Stunde ist noch nicht gekommen." Sie steht ihm gegenüber und fordert ihn in seinen messianischen Auftrag hinein: zu handeln und zu wirken!
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