Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

By P. Markus Johannes StraubhaarReligion & Spirituality
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Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium episodes

  • Der Hirte flieht nicht, wenn der Wolf kommt

    Wer ist der gute Hirte?

    Dem guten Hirten geht es um die gute Weide

    Wehe den Hirten, denen es nur darum geht, die Milch der Tiere zu trinken und die fetten Tiere zu schlachten, wie es beim Propheten Ezechiel steht,  und denen es nicht darum geht, die Schafe auf die Weide zu führen, Wer die Verirrten nicht heimholt und die Kranken nicht heilt und die Starken nicht schützt, von dem wird der Herr Rechenschaft fordern. Und es ist tröstlich, denn Gott sagt: Dann werde ich selbst ihr Hirte sein. Er hat die Sünden selbst am Kreuz getragen, er hat geheilt und er hat die verwundete Menschheit auf seine Schulter genommen und ins Vaterhaus zurückgetragen. 

    14 min
  • Gottes Heilswerk - trotz aller menschlichen Brüchigkeit

    Als Jesus in Jerusalem einzieht, lässt er den Festjubel zu. Anders als zuvor, als vieles im Verborgenen geschieht, wie bei der Hochzeit zu Kana oder wie der Brotvermehrung, wo Jesus sich nicht zum König machen lässt, tritt er nun in Erscheinung als der, "der kommt im Namen des Herrn". Seit der Erweckung des Lazarus von den Toten kann nichts mehr verborgen bleiben. Aber in all die Zustimmung mischen sich schon Misstöne hinein. Maria, die das Gefäß mit dem Öl über Jesu Füßen zerbricht, muss sich von den Umstehenden anhören, ob das wohl angemessen sei, Petrus, der zunächst das Leben für Jesus geben will, wird gewarnt, dass er sogar fähig ist, Jesus zu leugnen und diejenigen, die in der Stadt zujubeln, schweigen schon ein paar Tage später, als Jesus sein Kreuz durch die Stadt an ihnen vorbeischleppt. Der Dialog Gottes mit den Menschen scheint verstummt. Doch trotzdem vollzieht sich das Heizwerk Gottes.

    9 min
  • Im Aufblick zu Ihm - Wenn der Menschensohn ehöht wird

    Es ist ein hoffnungsvoller Ausblick, die die Propheten dem Volk geben, dass die Mauern der Stadt wieder aufgebaut werde, um Schutz vor dem Feind zu bieten. Auch Jesus kündigt Nikodemus bei Nacht in einem privaten Gespräch verheißungsvoll an, dass der Menschensohn erhöht werden muss, wie auch Mose die Schlange erhöhen musste, um das Volk vor dem giftigen Biss der Schlange zu retten. Jesus deutet ihm, dessen Herz er kennt, vielleicht als Erstem etwas vom Geheimnis des Kreuzes an. Im Aufblick erfahren alle Heil und Heilung.

    14 min
  • Reinigung unseres Herzens

    Die Tempelreinigung ist nur ein Vorausbild für jene Reinigung, die der Herr am Holz des Kreuzes vollziehen wird, eine Reinigung, die der ganzen Schöpfung und dem ganzen Kosmos gilt, damit er wieder ein Tempel wird, indem Gott Wohnung nehmen kann. Gott soll Raum haben in der Kirche, in unserem Herzen und in der Welt.

    15 min
  • Im Vertrauen den entscheidenden Schritt gehen
    Es muss eine Vorgeschichte geben zwischen Jesus und dem Aussätzigen, wie zwischen zwei Menschen, die sich finden und Vertrauen zueinander gefunden haben. Denn der Aussätzige hat ein unendliches Vertrauen in die Macht und Wirkkraft von Jesus: "Wenn Du willst, kann ich rein werden."  ""Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt - das heißt: "dem vertraut" - den er gesandt hat." - das Vertrauen ist das Werk Gottes.
    15 min
  • Heilen und Aufrichten duldet keinen Verzug
    Jesus handelt ohne Verzug, sogleich, alsbald, ohne Verzögerung! Das kleine Wort "eutys" im Griechischen taucht in den letzten Evangelien der vergangenen Sonntage immer wieder auf. Das Wort Gottes und das Handeln Jesu duldet keinen Aufschub. Er hat es eilig, die Kranken zu heilen und die, die im Dunkeln sind von bösen Mächten zu befreien. Und dieser inneren Dynamik des Herrn muss auch unsere Dynamik entsprechen.
    13 min

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"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie.