Wasser und Buch

Wasser und Buch

By Linn Penelope Micklitz, Josef BraunSociety & CultureArtsBooks
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Wasser und Buch episodes

  • Autobahnschilder
    Texte über das Reisen

    Hat Čhechov wirklich 600 Texte geschrieben? Warum hat ein Ehepaar für 1500 Euro auf einer Theaterbühne übernachtet? In unserer neuen Folge sprechen wir drüber. Außerdem reisen wir mit Millay Hyatt im Nachtzug durch Europa. Und wir werfen einen Blick auf Niemandsländer und Nicht-Orte.

    Bücher:

    Dorothee Kimmich, „Leeres Land. Niemandsländer in der Literatur“ (Konstanz University Press)
    Millay Hyatt, „Nachtzugtage“ (Friedenauer Presse)
    Marc Augé, „Nicht-Orte“ (übers. Michael Bischoff, C.H. Beck)
    Anton Tschechow, „Das Leben in Fragen und Ausrufen“ (übers.: Peter Urban, Diogenes)

    Credits

    Sprecher: Malte Schlage
    Design: Elisa Merino Vazquez
    Musik und Schnitt: Johannes Rieger

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    50 min
  • Ménage à trois
    Zwischen Ruhrgebiet und New York

    Freundschaften sind schön. Zu dritt noch schöner. Aber auch ziemlich kompliziert. In unserer aktuellen Folge widmen wir uns zwei Büchern die davon erzählen. Es geht um Rasha Khayats „Ich komme nicht zurück“ und Johanna Hedmans „Das Trio“. Dazu schwärmt Linn noch von Olav Amendes „Flurstück 3587/3588. Gedicht auf ein Haus.“ Und wir erinnern an George Orwell.

    Bücher:

    Olav Amende, „Flurstück 3587/3588. Gedicht auf ein Haus.“ (Hochroth)
    Rasha Khayat, „Ich komme nicht zurück“ (Dumont)
    Johanna Hedman, „Das Trio“ (übers. Paul Berf, Luchterhand)
    Rebecca Solnit, „Orwells Rosen“ (Rowohlt)
    George Orwell, „Erledigt in Paris und London“ (Diogenes)

    Sonstiges:

    Startnext-Kampagne, unter: https://www.startnext.com/aufbau-des-online-magazins-zsu

    Fempire Podcast, unter: https://open.spotify.com/show/3CWRJyRLtq2nnMl11wIhPZ

    Unsere Orwell-Folgen, unter: https://wasser-und-buch.podigee.io/s3e3-new-episode, https://wasser-und-buch.podigee.io/s3e4-new-episode

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    43 min
  • Hoffnung und Verzweiflung
    Unser Lesejahr 2025

    Winterschlaf ist vorbei! Wir haben eine vollgepackte Folge für euch. Es geht um Abenteuerromane, unbegrenzte Lesestunden und alles was 2025 wichtig wird. Darunter Bücher von Heike Geißler, Rachel Kushner und Ocean Vuong!

    Bücher:

    Eberhard Rathgeb, "Maler Friedrich" (Berenberg)
    Rasha Khayat, "Ich komme nicht zurück" (Dumont)
    Via Vahland, "Caspar David Friedrich und der weite Horizont" (Insel)
    Millay Hyatt, "Nachtzugtage" (Friedenauer Presse)
    Everett Ruess, "Der Poet der Canyons. Leben und Legende des Abenteurers Everett Ruess" (Hrsg. Jenny Niederstadt, Piper)

    Sonstiges:

    Buchverkauf von Salman Rushdie in Indien, unter: https://www.spiegel.de/kultur/literatur/salman-rushdie-die-satanischen-verse-in-indien-wieder-erhaeltlich-nach-36-jahren-verkaufsverbot-a-1a65bed4-076b-41a5-b8c0-88640f62ad95

    Themenjahr der Stadt Leipzig, unter: https://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/veranstaltungen-und-termine/jubilaeen-und-festivals/themenjahr-2025-mehr-als-eine-geschichte-buchstadt-leipzig

    Re*mapping Leipzig, unter: https://remapping-leipzig.de

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    46 min
  • Unsere Lieblingsbücher
    Von Rickmann bis Schnickmann

    Weihnachten naht. Bevor wir uns in eine kurze Winterpause verabschieden, haben wir nochmal unsere Leselisten geplündert. Es geht um unsere jeweiligen Top-Drei Lektüren des Jahres 2024. Um Kunst, Filme und Wildnis. Und natürlich um Plätzchen.

    Bücher:

    Rachel Cusk, "Parade" (Suhrkamp)
    Alan Rickman, "Madly, Deeply" (Riva)
    Celia Paul, "Letters to Gwen John" (Penguin)
    Didier Eribon, "Eine Arbeiterin" (Suhrkamp)
    Doireann Ni Ghriofa, "Ein Geist in der Kehle" (Btb Verlag)
    Jan Krakauer, "In die Wildnis" (Büchergilde Gutenberg)
    Alexander Schnickmann, "Requiem" (Matthes&Seitz)
    Kate Zambreno, "Drift" (Aki Verlag)

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    34 min
  • Verleumdung!
    Über Joan Didion, Boualem Sansal und Medea

    Joan Didion hätte in ein paar Tagen Geburtstag gehabt. Medea ist eine alte Geschichte, die immer wieder neu erzählt wird. Aber warum eigentlich? Und was hat es mit der Affäre von Cormac McCarthy auf sich, die plötzlich in einem Artikel der „Vanity Fair“ ausgebreitet wird? Wir reden drüber und senden unsere Gedanken und Wünsche an Boualem Sansal.

    Bücher:

    -Evelyn McDonnell, „Joan Didion und wie sie die Welt sah“ (HarperCollins)
    -Ludger Lütkehaus, „Mythos Medea. Texte von Euripides bis Christa Wolf“ (Reclam)
    -Christa Wolf, „Medea“ (Rowohlt)

    Sonstiges

    -Spiegel-Artikel zu Cormac McCarthy, unter: https://www.spiegel.de/kultur/literatur/cormac-mccarthy-er-war-42-sie-war-16-schriftsteller-hatte-eine-minderjaehrige-geliebte-a-2291b690-a002-4efb-8592-062ed48440b2
    -Spiegel-Artikel zu Boualem Sansal, unter: https://www.spiegel.de/kultur/literatur/boualem-sansal-friedenspreistraeger-in-algerien-festgenommen-a-c32d90f6-8349-40c1-a094-924b67fac421
    -Stellungnahme des PEN Berlin zu Boualem Sansal, unter: https://penberlin.de/algerien-freiheit-fuer-boualem-sansal/
    -Die Memoiren von Angela Merkel, unter: https://www.kiwi-verlag.de/buch/angela-merkel-beate-baumann-freiheit-9783462005134?utm_source=google&utm_medium=paid.search&utm_campaign=merkel-freiheit&gad_source=1&gbraid=0AAAAADv8Fl8ExdlGY4VlM19mN0xoDWUqy&gclid=Cj0KCQiAr7C6BhDRARIsAOUKifipuH5uMejCjNiLsGlgffxThN0_e56HELfu0DxzvY_qyDpNmKixCBUaAub4EALw_wcB

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    57 min
  • Nicht ich
    Von Zeruya Shalev bis Stefan Zweig

    Wie kam die Dichterin Zeruya Shalev eigentlich zum Romanschreiben? Wieso braucht Richard Flanagan die Atombombe, um über sein Leben zu schreiben? Und was passiert, wenn private Firmen Literaturpreise sponsern und öffentliche Förderungen wegbrechen? Alles das und ein bisschen mehr in unserer neuen Folge. Enjoy!

    Bücher:

    Richard Flanagan, „Question 7“ (Chatto & Windus)
    Zeruya Shalev, „Nicht ich“ (Piper)
    Stefan Zweig/Joseph Roth, "Jede Freundschaft mit mir ist verderblich" (Diogenes)
    Stefan Zweig, "Die Welt von Gestern" (S.Fischer)

    Sonstiges

    Der Baillie Gifford Prize, unter: giffordprize.co.uk

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    39 min
  • Selma und Sally
    Über irische Bestseller und schwedische Gänse

    Diese Woche bringt wieder eine Menge Themen mit sich. Wir reden über: Kürzungen in Berlin, den Bookerprize für Samantha Harvey, "Intermezzo" von Sally Rooney und Leben und Werk von Selma Lagerlöf.

    Bücher:

    Sally Rooney, „Intermezzo“ (Claasen)
    Selma Lagerlöf, „Die wundersame Reise des Nils Holgerson mit den Wildgänsen“ (dtv)
    Samantha Harvey, "Umlaufbahnen" (dtv)

    Sonstiges

    Drohende Kürzungen in der Berliner Kulturszene, unter: https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/rbb-berlins-kulturszene-demonstriert-mittwoch-gegen-sparplaene-thalbach-und-eidinger-dabei-100.html
    Der Booker-Prize, unter: https://thebookerprizes.com

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    1 hr
  • Garten gegen Zeit
    Neues von Olivia Laing, Hot Topic und Kamel Daoud

    Diese Folge brennt uns schon seit längerem unter den Nägeln. Nach die "Einsame Stadt" beschäftigen wir uns endlich wieder mit dem Werk von Olivia Laing. Außerdem geht's um den Prix Goncourt für Kamel Daoud, die Vorzüge von "Middlemarch" und das neue "Hot Topic". Enjoy!

    Bücher:

    Olivia Laing, „The Garden Against Time“ (Faber)
    Olivia Laing, „Zum Fluss“ (Btb, übers.: Thomas Mohr)
    George Eliot, "Middlemarch" (Rowohlt, übers.: Melanie Walz)

    Sonstiges

    Hottopic, unter: https://hottopicheft.com/
    Interview zu Hottopic, unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/neue-ausgabe-hot-topic-explizite-kurzgeschichten-dlf-kultur-0fdf1e70-100.html
    Prix Goncourt für Kamel Daoud, unter: https://www.spiegel.de/kultur/literatur/kamel-daoud-gewinnt-mit-houris-den-prix-goncourt-gael-faye-den-renaudot-a-29e0be27-34ae-4550-9b69-ba7f85038296

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    54 min
  • All the Lonely People (Wiederholungsfolge)
    Olivia Laing und die Einsamkeit

    Wiederholung: Eines unserer Lieblingsbücher der letzten Monate ist "Die Einsame Stadt" von Olivia Laing. Umso schöner, dass wir es in dieser Folge endlich mit euch teilen können. Außerdem geht es ganz allgemein um Einsamkeit und darum welche Rolle sie in der Literatur spielt.

    Bücher

    Matsuo Basho - Hundertundelf Haiku. Mit Zeichnungen von Leiko Ikemura
    Francesco Petrarca - Das einsame Leben (Klett Cotta)
    Olivia Laing - Die Einsame Stadt
    Marlene Haushofer — Die Wand

    Filmtipp

    -"All the Beauty and the Bloodshed", R.: Laura Poitras

    Credits

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    Wir freuen uns über Anmerkungen, Lob und Kritik, Buchtipps und alles was sonst zur aktuellen Folge oder dem Podcast zu sagen ist und werden in jedem Fall antworten.

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    1 hr 45 min
  • Ulrike Draesner (Wiederholungsfolge)
    Muttitasking und Gespenster

    Unsere Gästin:

    Vielleicht kennen Sie ja folgendes Problem. Es ist ein literarisches, eigentlich eher ein betriebliches. Der Leser, so sagt das Problem, braucht eine Unterscheidung. Er muss wissen, ist dieses Buch nun zur Unterhaltung gedacht oder ist es ernsthafte Literatur. Natürlich ist das Problem selbst nicht real, eher ein Gespenst. Ein ausdauerndes allerdings, das in den Köpfen von so manchem Büchermenschen herumspukt.
    Sollten sie diesem Gespenst einmal begegnen, habe ich folgenden Ratschlag für sie: Gehen sie in die nächste Buchhandlung, nehmen sie das Gespenst gerne mit, und dann holen sie sich ein Buch von Ulrike Draesner. Fangen sie gleich an daraus vorzulesen, die Mündlichkeit ist schließlich wichtig, erst recht in der Lyrik, die Draesner seit Beginn ihrer Karriere neben Prosa und so vielem anderen schreibt.
    Lesen sie laut und achten sie auf die Sätze, auf jedes Detail. Darauf wie fein das alles gebaut ist, so durchdacht, halt, sagen sie, Schluss jetzt mit dem Achten. Sie wollen lesen. Sie wollen wissen was als Nächstes kommt. Das Gespenst schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Es sieht seine Felle davonschwimmen.
    Wagen wir von hier aus einen Sprung. "Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ heißt der erste Band in Draesners autobiografisch geprägter Trilogie über Flucht und Vertreibung. Der letzte „Die Verwandelten“ erscheint in wenigen Tagen. Doch dahin wollte ich sie gar nicht führen. Also noch einmal. Hin zu den Fellen.
    In der allgemeinen Vorstellung lagen die doch neben den Feuerstellen der Steinzeitmenschen. Naja eigentlich der Steinzeitfrauen, denn die Männer waren draußen die Beute erjagen. Haben sie schon oft so gehört? Wieder empfehle ich einen Blick in Draesners Werk, diesmal: Doggerland. Darin vermisst Draesner das Land zwischen England und Kontinentaleuropa, heute unter der Nordsee begraben. Aber vor allem unsere patriarchal geprägten Vorstellungen vom Steinzeitmenschen. Überhaupt das vermessen und England.
    Ulrike Draesner wurde 1962 in München geboren. Sie hat dort studiert, später wechselte sie nach Oxford. Deutschland, England, Deutschland. Nach ihrer Rückkehr merkte sie, wie sich in ihrem Kopf die Sprachen vermischten. Das ergab neue Kombinationen, ungewöhnliche Bedeutungsmuster, aber vor allem war es die Geburtsstunde der Schriftstellerin Ulrike Draesner. Seitdem ist vieles erschienen: Autobiografische Bücher, Lyrikbände, Essaysammlungen, Romane und Kurzgeschichten. Draesner ist Professorin geworden, unterrichtet literarisches Schreiben hier am Literaturinstitut in Leipzig. Auch viele Preise hat sie gewonnen.
    Und das Vermessen? Nun das ist so ein Bild, dass mir hilfreich erscheint, um zu beschrieben wie Draesner arbeitet. Auch Ausloten würde mir gefallen. Draesner lotet die Sprache aus, unsere und die englische. Sie lotet Landschaften aus, Orte wie Hiddensee oder London, menschliche Beziehungen wie die von Charles und seiner Frau in „Kanalschwimmer“. Ja, sie lotet sogar das aus, was nicht zu sehen ist, die Welt der Gespenster.
    Das Gespenst horcht auf, unglücklich in der Ecke sitzend, eben noch schien alles vorbei, doch jetzt rauscht es heran. Und findet seinen Platz im Werk von Ulrike Draesner. Dort wo sie zusammenkommen die guten Geschichten und ein vom Forscherinnendrang beseeltes Interesse für die Verästelungen der Welt.

    Literatur der Folge:

    Bücher
    „Grammatik der Gespenster“, Ulrike Draesner
    „Eine Frau wird älter“, Ulrike Draesner
    „Gedächtnisschleifen“, Ulrike Draesner
    „Mitgift“, Ulrike Draesner
    „Kanalschwimmer“, Ulrike Draesner
    „hell und hörig“, Ulrike Draesner
    „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“, Ulrike Draesner
    „Die Verwandelten“, Ulrike Draesner (E.T.:8.2.23)
    "Leben in Metaphern", George Lakoff und Mark Johnson
    "Vorlesungen über westeuropäische Literatur", Vladimir Nabokov

    Draesners Top 5 (Körperbücher)

    "Das Käthchen von Heilbronn"/"Die Marquise von O.", Heinrich von Kleist
    "Madame Bovary", Gustave Flaubert
    "Under the Seawind", Rachel Carson
    "In the Cairngorms", Nan Shepherd
    "Unschuld"/"Engel", Harold Brodkey

    Website von Ulrike Draesner, https://www.draesner.de

    Filmtipp

    „All is Lost“, R.: J.C. Chandor, mit: Robert Redford

    Credits

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    1 hr 22 min

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»Wasser und Buch« ist euer Podcast für literarische Grundbedürfnisse. Einmal in der Woche besprechen Josef Braun und Linn Penelope Rieger hier alles rund ums Buch. Wir stellen Neuerscheinungen vor, lesen Klassiker, diskutieren den letzten Literaturskandal genauso wie das Schreiben an sich. Bei uns seid ihr immer auf dem neusten Stand. Und manchmal gibt´s sogar Interviews mit tollen Gästen on top.