Wasser und Buch

Wasser und Buch

By Linn Penelope Micklitz, Josef BraunSociety & CultureArtsBooks
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Wasser und Buch episodes

  • Unsicheres Gebiet
    Mit Linn Ullmann, Ingmar Bergman und Ricarda Huch

    Linn hat sich Ingmar Bergmans „Persona“ angeschaut. Josef das Buch von dessen Tochter Linn Ullmann gelesen. „Mädchen, 1983“ ist eben erst erschienen und gehört für uns zum Besten was die Autofiktion gerade zu bieten hat. Ausgehend davon reden wir über Machtmissbrauch, Metoo und die Pariser Magazinwelt der 1980er Jahre. Außerdem geht es um Nepo-Babys und die Frage was Kartenlegen eigentlich mit Literatur zu tun hat. Und wir feiern Ricarda Huch, die heute Geburtstag gefeiert hätte!

    Bücher

    Linn Ullmann: „Mädchen, 1983“ (Übers. Paul Berf, Luchterhand)
    Ingmar Bergman: „Ich schreibe Filme: Arbeitstagebücher 1955–2001“ (übers. Renate Bleibtreu, Berenberg)

    Credits

    Sprecher: Malte Schlage
    Design: Elisa Merino Vazquez
    Musik und Schnitt: Johannes Rieger

    Wir freuen uns über Anmerkungen, Lob und Kritik, Buchtipps und alles was sonst zur aktuellen Folge oder dem Podcast zu sagen ist.

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    1 hr 9 min
  • Skandal
    Die »Salzpfad«-Kontroverse und Constance Debré

    »Der Salzpfad« ist eine Erfolgsgeschichte. Zwei Millionen verkaufte Exemplare. Glühende Verehrer. Und jetzt ein Kinofilm mit Gillian Anderson und Jason Isaacs. Doch dann kommt plötzlich ein Artikel heraus, der die Geschichte hinter dem Memoir in Frage stellt. Seitdem herrscht helle Aufregung im Vereinigten Königreich. Wieso? Das klären wir in dieser Folge. Außerdem geht’s um die aufsehenerregenden Bücher von Constance Debré. Und unser Geburtstagskind ist Marcel Proust.

    Bücher

    Constance Debré, „Love me Tender“ (übers. Max Henninger, Matthes und Seitz)
    Constance Debré, „Play Boy“ (übers. Max Henninger, Matthes und Seitz)
    Marcel Proust, „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ (übers. Eva Rechel-Mertens, Suhrkamp)

    Credits

    Sprecher: Malte Schlage
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    52 min
  • Im Rausch
    mit Édouard Louis und Lena Schätte

    Josef wünscht sich wieder mehr Tiefe von Édouard Louis. Lena Schättes Debüt „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ lässt dagegen keine Wünsche offen. Was uns zu der Frage führt: ist Fiktion vielleicht die bessere Autofiktion? Außerdem reden wir über hochpolitische Penis-Tattoos, posthume Begnadigungen unschuldiger Aktivisten und das Vermächtnis des Aimé Césaire, der in dieser Woche Geburtstag gefeiert hätte.

    Bücher

    Lena Schätte, „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ (S. Fischer)
    Edouard Louis, „Monique bricht aus“ (übers.: Sonja Finck, S. Fischer)
    Aimé Césaire, „Jede Insel ist Witwe“ (übers.: Klaus Laabs und Brigitte Weidmann, Verlag Volk und Welt (antiquar.))

    Sonstiges

    Nava Ebrahimis Eröffnungsrede zum Bachmann-Preis, unter:
    https://bachmannpreis.orf.at/stories/3310886/

    "Deutsche Welle" und "Deutschlandfunk" zu Ken Saro-Wiwa, unter:

    https://www.dw.com/de/ken-saro-wiwa-erhobenen-hauptes-zum-galgen/a-18836894,
    und unter: https://www.deutschlandfunk.de/nigeria-begnadigt-aktivist-saro-wiwa-30-jahre-nach-hinrichtung-106.html

    Der "Spiegel" zu Maung Saungkha, unter: https://www.spiegel.de/ausland/myanmar-aufstand-gegen-militaerjunta-existenzielle-bedrohung-fuer-das-regime-a-d183f217-79b3-4c16-b5ed-186f81ce9b9f

    Die "FAZ" zu Maung Saungkha, unter: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/im-angesicht-des-todes-so-brutal-verfolgt-myanmars-militaer-demokraten-17239407.html

    https://www.salzburg24.at/news/welt/haft-fuer-gedicht-ueber-praesidenten-tattoo-auf-penis-art-126796

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    47 min
  • Daniela Dröscher im Gespräch (II)
    Über Solidarität und Erfolg im Literaturbetrieb

    Heute gibt es unsere zweite Folge mit Daniela Dröscher. Mit Linn redet sie über den Literaturbetrieb. Es geht um ihren großen Erfolg mit »Lügen über meine Mutter« (bald verfilmt!), aber auch um die Anfänge und die Frage, ab wann sie sich eigentlich als Schriftstellerin gefühlt hat. Viel Spaß!

    Kurzbiografie: Daniela Dröscher wurde in München geboren. Aufgewachsen ist sie am Fuße des Hunsrück. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Ihr Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und läuft bald in den deutschen Kinos. Im August erscheint ihr neustes Werk »Junge Frau mit Katze«.

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    39 min
  • Daniela Dröscher im Gespräch (I)
    Über Kindheitslektüren, Studiengänge und die Autofiktion

    Heute haben wir eine ganz besondere Folge für euch. Denn wir sind mal wieder zu dritt in unserem Studio. Zu Gast ist die Schriftstellerin Daniela Dröscher. Im August erscheint ihr neues Buch "Junge Frau mit Katze" bei Kiepenheuer und Witsch. Vorher hat sie sich mit uns zusammengesetzt. Im ersten Teil unseres Gesprächs geht es um Kindheitslektüren, die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada, die Krux mit der Autofiktion uvm.

    Kurzbiografie: Daniela Dröscher wurde in München geboren. Aufgewachsen ist sie am Fuße des Hunsrück. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Ihr Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und läuft bald in den deutschen Kinos. Im August erscheint ihr neuestes Werk »Junge Frau mit Katze«.

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    39 min
  • Eva ernst nehmen
    mit Daniela Seel und Colm Tóibín

    Das Wochenende steht vor der Tür. Und wir sind wieder da. Passend für die Badetasche besprechen wir zwei Lyrik-Bände für euch. Colm Tóibín reflektiert in "Vinegar Hill" sein Leben und Daniela Seel denkt in "nach eden" über das Paradies nach. Außerdem verabschieden wir uns von zwei großen der Literatur: Edmund White und Ngũgĩ wa Thiong'o.

    Bücher:

    Daniela Seel, „nach eden“ (Suhrkamp)
    Colm Tóibín, "Vinegar Hill" (Hanser)

    Credits

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    37 min
  • Wolkendienst
    mit Jan Röhnert, Klaus Reichert und Joseph Vogl

    Salman Rushdies Attentäter wurde in den USA verurteilt. In Israel wird ein Literaturfestival abgesagt. Und vielleicht steht hinter beidem die Frage: wie ernst muss oder sollte man Literatur nehmen? Wir finden: sehr ernst und tauschen uns deshalb in unserer aktuellen Folge dazu aus. Außerdem haben wir zwei Bücher über Wolken gelesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und wir erinnern an Honoré de Balzac.

    Bücher:

    Klaus Reichert, „Wolkendienst“ (S. Fischer)
    Jan Volker Röhnert, „Wolkenformeln“ (editionfaust)
    Joseph Vogl, „Meteor“ (C.H. Beck)

    Sonstiges:

    Die „Welt“ über den Fall Salman Rushdie, unter: https://www.welt.de/kultur/article256128798/Urteil-gegen-Salman-Rushdie-Attentaeter-Eine-irre-Weltsicht-die-uns-noch-lange-beschaeftigen-wird.html
    Die „Zeit“ zur Absage des „Jerusalem International Book Forum“ , unter: https://www.zeit.de/2025/20/jerusalem-international-book-forum-absage-israel-literaturbranche

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    54 min
  • Swissair-Blau
    Über die Geschichten von Peter Bichsel

    In Berlin gibt es eine neue Genossenschaft für Literatur. Benjamin Blümchen kommt mit neuen Folgen ins Fernsehen zurück und Elfie Donnelly beschwert sich über „Wokeness“. Und dann ist da noch Peter Bichsel, der vor Kurzem verstorbene Meister der kleinen Form und einer der ganz großen Nachkriegsautoren. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil er nie viele Worte brauchte. Wir reden über all das und erinnern am Ende an seinen guten Freund Max Frisch.

    Bücher:

    Peter Bichsel, „Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen“ (Suhrkamp)
    Peter Bichsel, „Zur Stadt Paris“ (Suhrkamp)
    Max Frisch, „Montauk“ (Suhrkamp)
    Max Frisch, „Fragebogen“ (Suhrkamp)

    Sonstiges:

    Über die Genossenschaft Zoralit, unter: https://www.boersenblatt.net/home/genossenschaft-zoralit-gegruendet-358459
    https://zoralit.de

    Credits

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    46 min
  • Hoffen und Verzweifeln
    Mit Rebecca Solnit und Heike Geißler

    Nachrichten lesen macht keinen Spaß — die Welt wird immer schlimmer. Nur, was dann? Zwei Autorinnen setzen sich damit auseinander was es bedeutet in unserer aktuellen Zeit zu leben. Wir sprechen über „Hoffnung in der Dunkelheit“ von Rebecca Solnit und „Verzweiflungen“ von Heike Geißler. Außerdem erinnern wir an das bewegte Leben und die unfassbare Produktivität von Rose Ausländer. Cheers!

    Bücher:

    Heike Geißler, „Verzweiflungen“ (Suhrkamp)
    Rebecca Solnit, „Hoffnung in der Dunkelheit. Unendliche Geschichten, wilde Möglichkeiten“ (übers.: Michael Mundhenk, Matthes&Seitz Berlin)

    Sonstiges:

    Kritik in „The Times“ zu Didions „Notes on John“, unter: https://www.thetimes.com/culture/books/article/notes-to-john-joan-didion-review-kg5b3xwl7
    Der „Guardian“ zum Tod von Jane Gardam, unter: https://www.theguardian.com/books/2025/apr/29/jane-gardam-obituary
    Die Nominiertenliste zum Deutschen Sachbuchpreis, unter: https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/deutscher-sachbuchpreis-2025-die-nominierten-titel-372899
    Die Ankündigung zu „Zerbrochenes Feuer“ bei Matthes und Seitz, unter: https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/zerbrochenes-feuer.html

    Credits

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    57 min
  • Gegen die Sprachlosigkeit
    Neue samische Literatur

    Für unsere heutige Folge war Linn im Museum. Von dort hat sie uns einige Fakten über das Nomadenvolk der Samen mitgebracht. Um die geht es auch in Ann-Helèn Laestadius Roman „Die Zeit im Sommerlicht“. Wir sprechen über dieses wichtige Buch, über Gewalt, Wut und die Suche der Nachgeborenen nach einer eigenen Stimme. Außerdem diskutieren wir über Siegfried Unseld und Buchläden die aussehen wie Concept-Stores. Und wir erinnern an Harper Lee und ihre fast schon unglaubliche Lebensgeschichte.

    Bücher:

    Ann-Helèn Laestadius, „Die Zeit im Sommerlicht“ (übers.: Maike Barth, Dagmar Mißfeldt, Hoffmann und Campe)

    Sonstiges:

    Bastei Lübbe zur Buchhandlung „Siebter Himmel“ in Leipzig, unter: https://unternehmen.bastei-luebbe.de/de/presse-news/pressemitteilungen/siebter-himmel-leipzig
    Die FAZ zur Buchhandlung „Siebter Himmel“ in Leipzig, unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/test-fuer-koelner-buchladenmodell-in-leipzig-110384327.html
    Verlage in Zahlen, unter: https://www.boersenverein.de/fileadmin/bundesverband/dokumente/presse/mediendossiers/verlage/DossierVerlage2023.pdf
    „Deutschlandfunk Kultur“ zum Fall Siegfried Unseld, unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/unseld-suhrkamp-nsdap-mitgliedschaft-100.html
    „Die Zeit“ zum Fall Siegfried Unseld, unter: https://www.zeit.de/kultur/literatur/2025-04/nsdap-mitgliedschaft-siegfried-unseld-suhrkamp-verlag?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaf9sb3TSczmDt13ECcgW58jArUfyECOgQaLeS6Qe6awzJX73Mh-w6t4G2cO5gaemv4i6AJNW-CqLMmQ-BTZDYw
    Spotify Link zum Samen-Song, unter: https://open.spotify.com/intl-de/track/66X3ekOKRXXlKJBQYgBVtB

    Credits

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    54 min

About Wasser und Buch

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»Wasser und Buch« ist euer Podcast für literarische Grundbedürfnisse. Einmal in der Woche besprechen Josef Braun und Linn Penelope Rieger hier alles rund ums Buch. Wir stellen Neuerscheinungen vor, lesen Klassiker, diskutieren den letzten Literaturskandal genauso wie das Schreiben an sich. Bei uns seid ihr immer auf dem neusten Stand. Und manchmal gibt´s sogar Interviews mit tollen Gästen on top.