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Linn hat sich Ingmar Bergmans „Persona“ angeschaut. Josef das Buch von dessen Tochter Linn Ullmann gelesen. „Mädchen, 1983“ ist eben erst erschienen und gehört für uns zum Besten was die Autofiktion gerade zu bieten hat. Ausgehend davon reden wir über Machtmissbrauch, Metoo und die Pariser Magazinwelt der 1980er Jahre. Außerdem geht es um Nepo-Babys und die Frage was Kartenlegen eigentlich mit Literatur zu tun hat. Und wir feiern Ricarda Huch, die heute Geburtstag gefeiert hätte!
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»Der Salzpfad« ist eine Erfolgsgeschichte. Zwei Millionen verkaufte Exemplare. Glühende Verehrer. Und jetzt ein Kinofilm mit Gillian Anderson und Jason Isaacs. Doch dann kommt plötzlich ein Artikel heraus, der die Geschichte hinter dem Memoir in Frage stellt. Seitdem herrscht helle Aufregung im Vereinigten Königreich. Wieso? Das klären wir in dieser Folge. Außerdem geht’s um die aufsehenerregenden Bücher von Constance Debré. Und unser Geburtstagskind ist Marcel Proust.
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Josef wünscht sich wieder mehr Tiefe von Édouard Louis. Lena Schättes Debüt „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ lässt dagegen keine Wünsche offen. Was uns zu der Frage führt: ist Fiktion vielleicht die bessere Autofiktion? Außerdem reden wir über hochpolitische Penis-Tattoos, posthume Begnadigungen unschuldiger Aktivisten und das Vermächtnis des Aimé Césaire, der in dieser Woche Geburtstag gefeiert hätte.
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Sonstiges
"Deutsche Welle" und "Deutschlandfunk" zu Ken Saro-Wiwa, unter:
Der "Spiegel" zu Maung Saungkha, unter: https://www.spiegel.de/ausland/myanmar-aufstand-gegen-militaerjunta-existenzielle-bedrohung-fuer-das-regime-a-d183f217-79b3-4c16-b5ed-186f81ce9b9f
Die "FAZ" zu Maung Saungkha, unter: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/im-angesicht-des-todes-so-brutal-verfolgt-myanmars-militaer-demokraten-17239407.html
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Heute gibt es unsere zweite Folge mit Daniela Dröscher. Mit Linn redet sie über den Literaturbetrieb. Es geht um ihren großen Erfolg mit »Lügen über meine Mutter« (bald verfilmt!), aber auch um die Anfänge und die Frage, ab wann sie sich eigentlich als Schriftstellerin gefühlt hat. Viel Spaß!
Kurzbiografie: Daniela Dröscher wurde in München geboren. Aufgewachsen ist sie am Fuße des Hunsrück. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Ihr Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und läuft bald in den deutschen Kinos. Im August erscheint ihr neustes Werk »Junge Frau mit Katze«.
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Heute haben wir eine ganz besondere Folge für euch. Denn wir sind mal wieder zu dritt in unserem Studio. Zu Gast ist die Schriftstellerin Daniela Dröscher. Im August erscheint ihr neues Buch "Junge Frau mit Katze" bei Kiepenheuer und Witsch. Vorher hat sie sich mit uns zusammengesetzt. Im ersten Teil unseres Gesprächs geht es um Kindheitslektüren, die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada, die Krux mit der Autofiktion uvm.
Kurzbiografie: Daniela Dröscher wurde in München geboren. Aufgewachsen ist sie am Fuße des Hunsrück. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Ihr Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und läuft bald in den deutschen Kinos. Im August erscheint ihr neuestes Werk »Junge Frau mit Katze«.
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Das Wochenende steht vor der Tür. Und wir sind wieder da. Passend für die Badetasche besprechen wir zwei Lyrik-Bände für euch. Colm Tóibín reflektiert in "Vinegar Hill" sein Leben und Daniela Seel denkt in "nach eden" über das Paradies nach. Außerdem verabschieden wir uns von zwei großen der Literatur: Edmund White und Ngũgĩ wa Thiong'o.
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Salman Rushdies Attentäter wurde in den USA verurteilt. In Israel wird ein Literaturfestival abgesagt. Und vielleicht steht hinter beidem die Frage: wie ernst muss oder sollte man Literatur nehmen? Wir finden: sehr ernst und tauschen uns deshalb in unserer aktuellen Folge dazu aus. Außerdem haben wir zwei Bücher über Wolken gelesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und wir erinnern an Honoré de Balzac.
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In Berlin gibt es eine neue Genossenschaft für Literatur. Benjamin Blümchen kommt mit neuen Folgen ins Fernsehen zurück und Elfie Donnelly beschwert sich über „Wokeness“. Und dann ist da noch Peter Bichsel, der vor Kurzem verstorbene Meister der kleinen Form und einer der ganz großen Nachkriegsautoren. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil er nie viele Worte brauchte. Wir reden über all das und erinnern am Ende an seinen guten Freund Max Frisch.
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Nachrichten lesen macht keinen Spaß — die Welt wird immer schlimmer. Nur, was dann? Zwei Autorinnen setzen sich damit auseinander was es bedeutet in unserer aktuellen Zeit zu leben. Wir sprechen über „Hoffnung in der Dunkelheit“ von Rebecca Solnit und „Verzweiflungen“ von Heike Geißler. Außerdem erinnern wir an das bewegte Leben und die unfassbare Produktivität von Rose Ausländer. Cheers!
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Für unsere heutige Folge war Linn im Museum. Von dort hat sie uns einige Fakten über das Nomadenvolk der Samen mitgebracht. Um die geht es auch in Ann-Helèn Laestadius Roman „Die Zeit im Sommerlicht“. Wir sprechen über dieses wichtige Buch, über Gewalt, Wut und die Suche der Nachgeborenen nach einer eigenen Stimme. Außerdem diskutieren wir über Siegfried Unseld und Buchläden die aussehen wie Concept-Stores. Und wir erinnern an Harper Lee und ihre fast schon unglaubliche Lebensgeschichte.
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