Über Jahre hat Stefan Weiller Menschen im Hospiz besucht. Für sein Projekt "Letzte Lieder" hat er die Sterbenden gefragt, welche Musik ihnen jetzt wichtig ist. Oliver Cech stellt das Hörbuch vor.
In Teresas Familie dreht sich alles um ihren Vater. Dieser hat manche gute, aber auch viele schlechte Tage, an denen er gegen seine Frau und die beiden Kinder wütet und sogar gewalttätig wird. In ihrem Debüt erzählt Janina Hecht von einer Kindheit in den neunziger Jahren mitten in Deutschland.
In einer Luxuswohnanlage münden die Sexphantasien eines jungen Mannes in ein brutales Verbrechen. Fernanda Melchors Roman „Paradais“ ist eine literarisch gelungene Zumutung.
Schwarze Mamba und tödliche Opiate. Yaa Gyasis furioser Roman „Das erhabene Königreich“ erzählt von zwei starken Frauen in einer feindlichen Umgebung. Eine Rezension von Simone Hamm.
Unter dem Decknamen "Ricardo Klement" tauchte Adolf Eichmann, der Organisator des Massenmords an den europäischen Juden in Argentinien unter. Ariel Magnus rekonstruiert "Das zweite Leben des Adolf Eichmann". Eine Rezension von Dirk Fuhrig.
Über drei Stunden kann man mit dieser Lyrik-Anthologie dem Mond durch die Jahrhunderte folgen, und den verliebten, verrückten und verträumten Stimmen von 15 Sprecherinnen und Sprechern lauschen. Eine Rezension von Christian Kosfeld.
Ein junges Ausreißerpärchen treibt sich in den Wäldern von Vermont herum, und Sheriff Lucian Wing ist wieder einmal gezwungen, mehr zu tun, als ihm lieb ist.
Mit sich hadern und Haltung zeigen. Das zwanzigste Jahrhundert bot dem Narkoseforscher Ludwig Lendle dazu reichlich Gelegenheit, wie der Roman "Eine Art Familie" seines Großneffen Jo Lendle zeigt. Eine Rezension von Terry Albrecht
Eine junge Frau, verwundet an Leib und Seele, will Gerechtigkeit. In Helsinki, der Stadt der Menschenrechte, klagt sie an – und findet sich gefangen zwischen Ländern und Kulturen. Eine Rezension von Jutta Duhm-Heitzmann.