Elif Shafak hat mit dem Roman "Unerhörte Stimmen" Frauenfiguren geschaffen, die so etwas wie eine Gegenwelt darstellen. Es ist ein Roman für eine freie, demokratische und solidarische Türkei. Eine Rezension von Stefan Berkholz.
"Die Russen sind Schuld!" Behauptete das liberale Amerika über Jahre. Dann teilte Sonderermittler Robert Mueller mit: Es gab keine Verschwörung zwischen Donald Trump und Russland. Jetzt liegt sein Bericht als Buch vor. Eine Rezension von Uli Hufen.
Der Erfinder des Kontinents Zamonien legt eine neue Geschichte übers Fantasieren, Fabulieren, Lesen und Schreiben vor, die der Stimmakrobat Andreas Fröhlich im Hörbuch mit Witz und Ironie vorträgt.
Lukas Bärfuss erzählt von einem Stalker, dem sein bisheriges Leben komplett abhanden kommt. 2017 war Bärfuss mit diesem Roman für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2019 bekommt er nun den Georg-Büchner-Preis. Holger Heimann hat das Buch gelesen.
Die algerischen Harkis, die im Unabhängigkeitskrieg ihres Landes zu Frankreich hielten, wurden lange tabuisiert. Alice Zeniter legt nun eine der wenigen literarischen Auseinandersetzungen mit den Harkis vor. Eine Rezension von Dina Netz.
Auf einem Schiff wird im Jahr 1900 ein Baby gefunden und Novecento getauft. Der Junge verlässt das Schiff nie und er wird ein fantastischer Pianist. Wolfgang Berger gestaltet Barricos theatralischen Monolog virtuos.
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