wenden ... svoltare

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By Anita RossiSociety & Culture
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wenden ... svoltare episodes

  • #4 Mehr Tempo im Klimamarathon

    Was hat der internationale Gerichtshof für Menschenrechte mit der Klimakrise zu tun? Und was der Internationale Strafgerichtshof? Können wir eine Nachschärfung der bisher unzureichenden Klimagesetze einklagen? Und macht das Sinn? Von Klimaklagen wird die Rede sein, von ihrer  Signalwirkung und ihrer Wirkkraft. Auch von Natur als Rechtssubjekt.

    Der junge Meraner Jurist Martin Kripp hat sich im Zuge seines Studiums mit dem Recht auf eine intakte Umwelt auseinandergesetzt, aus verschiedenen Gesichtspunkten und auf verschiedenen Ebenen. Er hat sich Konfliktbeispiele angeschaut und beobachtet gerichtliche Präzedenzfälle. Klimaschutz per Gericht oder besser Klimaklagen als Instrument im Klimaaktivismus.


    Zum Vertiefen:

    https://climateactiontracker.org
    http://climatecasechart.com
    https://giudiziouniversale.eu
    http://www.klimaklage.at
    https://fridaysforfuture.at/klimaklage


    #bethechange #klimaklage #systemwandel #transformation #umwelt #klimakrise #systemsprenger

    35 min
  • #3 Auf den Spuren des guten Lebens

    Nichts weniger als die Zukunft der Landwirtschaft steht auf dem Spiel, ausgehend vom oberen Vinschgau. Über den Stellenwert der Landwirtschaft und die Strahlkraft des Bäuerlichen ratsche ich diesmal mit der jungen Landschaftsplanerin und Bäuerin Elisabeth Prugger. Sie hat ihren eigenen Weg auf einem Flecklteppich-Hof zwischen Eyrs und Tschengls gefunden und verfolgt zusammen mit ihrem Partner die Idee einer kleinstrukturierten Vielfaltsgärtnerei mit Gemüse-, Obst- und Getreide-Anbau. Marktgarten-Prinzip und Lebensform in einem. Im Greiterhaus setzt sie das um, was sie auf der BOKU in Wien über naturnahes Wirtschaften und Agroforst-Systeme gelernt hat, während ihrer Sommer als Sennerin und am Feld in der Praxis. Zwei E-Lastenfahrräder und ein tolles Netzwerk an Gleichgesinnten entlasten und motivieren sie.

    Die Rede ist vom guten Leben am Land, von der Fülle und nicht vom Verzicht, vom Hof als resilientem Organismus und von längst fälligen Transformationsprozessen in der Landwirtschaft, die altes Wissen entstauben und Abhängigkeiten kappen. Und vom Gegensatzpaar Agrarindustrie-Nahversorgung: Postkapitalismus im Sinne eines neuen Gemeinsinns. Aber nicht zuletzt von Lebensentscheidungen.

    #bethechange #systemwandel #transformation #umwelt #biointensiv #marketgardening #landwirtschaft #agroforstsysteme #kreislaufwirtschaft #klimakrise #systemsprenger

    Fotos: Privatarchiv

    38 min
  • #2 Es schreit nach Chancengerechtigkeit

    Wundert’s dich, dass die Geburtenrate zurückgeht? Dabei sind die Ursachen in Südtirol weniger zu suchen in den nicht ganz so rosigen Zukunftsaussichten aufgrund der Klimakrise … ja, auch die machen wenig Lust auf Fortpflanzung. Aber noch viel mehr ist die unbezahlte Care-Arbeit das große Thema, mit all ihren Folgen: schlechte Absicherung, Rentenfalle (Frauen beziehen rund die Hälfte einer männlichen Durchschnittspension!), Einbußen im beruflichen Werdegang, Ungleichgewichte zwischen den Geschlechtern. Gar nicht zu reden von der Unvereinbarkeit von Erwerbsarbeit im klassischen Vollzeit-Stil und Familie.

    Wo soziale Gerechtigkeit hintangestellt wird, ist die Kluft zwischen Frauen und Männern groß und wächst jene zwischen Menschen mit und Menschen ohne Kinder. Signale für den Missstand (u.a. der Fachkräftemangel) gibt es genug. Doch wie resetten wir das System? Wo bleibt die Lobbyarbeit fürs Soziale? 

    Die Sozialpädagogin und Soziologin Christa Ladurner koordiniert die Allianz für Familie im Forum Prävention und befasst sich seit bald dreißig Jahren mit dem vernachlässigten Bildungs- und Betreuungsbereich in unserer Gesellschaft. Sie stellt die Frage nach seinem Stellenwert, nach neuen Zeit-Modellen, hadert mit alten männlichen Mechanismen der Politik und macht einen groben systemischen Fehler aus, einer Südtiroler Wohlstandsgesellschaft ohne Wohlbefinden.

    Foto: Forum Prävention

    #bethechange #systemwandel #transformation #familie #vereinbarkeit #absicherung #frauen #feminismus #lobbyismus #systemsprengerin

    32 min
  • #1 Nichts tun ist keine Option

    sagt die junge Südtiroler Sozioökonomin Daria Habicher. Sie kommt aus der angewandten Forschung, hat Transformation zu ihrem Berufs-und Lebensmotto gemacht und begleitet heute wirtschaftliche Projekte und Prozesse, die Nachhaltigkeit nicht nur auf ihre Fahnen schreiben, sondern tatkräftig vorantreiben und umsetzen. Ihre Vinschger Wurzeln helfen ihr dabei, genauso ihre Erfahrungen in bereits bestehenden Initiativen, ihre Zusammenarbeit mit Pionieren des Wandels, ihre Zukunftsorientiertheit und ihr nicht ganz alltägliches zweites Standbein: die Leidenschaft für die Unterwasserwelt – Tauchen und anderen das Tauchen näher bringen.

    Vom politischen Urgedanken, von Degrowth und Verzicht, vom schlechten Gewissen, von Begegnungen mit Tieren und Menschen und von Demut wird die Rede sein. Die Unausweichlichkeit von Transformation steht dabei genauso im Fokus wie die Lust am Mitgestalten.

    #bethechange #systemwandel #transformation #umwelt #changeaboveandbelow #ressourcenschonend #klimakrise #sozioökonomie #systemsprenger

    36 min
  • #10 Una vita stereo

    Essere a casa in due culture e due lingue… È possible? Certo che sì.


    La situazione in Sudtirolo è molto cambiata dagli anni ’70 – dal Secondo Statuto di Autonomia. La conflittualità è andata scemando e con essa sono cambiati i problemi latenti di una società etnicamente varia… che però non riesce a percepire la diversità come opportunità. Ne parlo con Aldo Mazza, editore e pioniere della convivenza, uno che ha perseguito nella sua vita professionale e familiare il concetto di casa comune per l’Alto Adige Sudtirolo. Parliamo di radici e di identità, di storie di vita e di paure. Constatiamo che la conoscenza dell’altro e dell’altra non è cresciuta col tempo o col benessere pazzesco di una provincia di frontiera, né è cresciuta la curiosità nei confronti dei nostri vicini (anche più recenti).
    Rimane così un po’ di amarezza, soprattutto per chi sogna una vita stereo per tutte e tutti, un Miteinander vero, non un Nebeneinander, con uno sforzo ulteriore per scardinare un sistema, nella quotidianità, nei mass media, nel tempo libero e le amicizie, nella scuola e cultura.

    p.s.: Aldo Mazza è nato in Calabria ed è poi cresciuto a Salerno. E ha ricevuto il Premio del Land Tirol nel 2018 (e non nel 1918!).

    #bethechange #autonomia #mistilingui #gabbieetniche #polarizzazione #identitàmultiple #Europa


    39 min
  • #9 Teil des Systemwandels sein

    Aquaponik: Die Kombi von Fischzucht und Gemüseanbau. Das erste gewerbliche Projekt in Südtirol entsteht gerade in der Solos Farm in Tramin. Das Startup-Unternehmen ist eine Realität gewordene Vision einiger engagierter Menschen. Dahinter steht u.a. Matthäus Kircher aus Brixen. Der ehemalige OEW-Geschäftsführer, studierte Philosoph, überzeugte Permakultur-Hobbybauer, Klima-Netzwerker und Visionär ist überzeugt, dass Rebellion in der Klimakrise zur Pflicht aller Bürger:innen geworden ist.

    Vom grünen Teppich neben Fischbecken, von lokalen Kreisläufen und vom Role Model Systemsprenger (insbesondere als Vater) wird die Rede sein. Auch von Klimagerechtigkeit und vom enormen Zeitdruck zu handeln.

    #bethechange #systemwandel #aquaponik #permakultur #naturnah #kreislaufwirtschaft #umwelt #ressourcenschonend #oew #klimakrise #systemsprenger

    32 min
  • #8 Reden wir über Feminismus

    Vom geforderten Paradigmenwechsel, von der Bewegung Frauenmarsch-Donne in marcia, von persönlichen Erfahrungen mit Sexismen … Radikalität in den Forderungen? “Kein Luxus, sondern die Teilhabe, die uns zusteht – 50 Prozent.”

    Die Studentin Ingrid Kapeller, auch Aktivistin, Feministin und Podcasterin, über normale Monstrositäten, über Giorgia Meloni, die Tageszeitung Dolomiten, Zerrbilder in den Medien, über die Bedeutung des biologischen Geschlechts, neue Ansätze im Feminismus, Gender Studies, und über den gemeinsamen Auftritt von Generationen im Engagement für eine gerechte Gesellschaft. Kapeller plädiert für neue frische Sichtweisen auf die Welt, gerade jetzt in der Krisenstimmung, für Grenzüberschreitungen im übertragenen und im wörtlichen Sinn.
    Und der Frauenmarsch in Bozen? “Den braucht es, um aufzuzeigen, dass wir nicht mehr gewillt sind, länger auf Chancengleichheit und Respekt zu warten, und schon gar nicht weitere 136 Jahre (wie das Weltwirtschaftsforum prognostiziert hat). Außerdem ist der Protestmarsch ein Zeichen dafür, dass wir die Gesellschaft mitgestalten wollen und die Bühne nicht jenen überlassen, die Hetze und Nonsense verbreiten.”


    #bethechange #systemwandel #feminismus #aktivismus #frauenmarsch #donneinmarcia #activismreloaded #intersektional #podcast #ätschbätsch #zivilgesellschaft

    33 min
  • #7 Diamoci una mossa

    Quanto ci facciamo male con questo parto difficile del piano climatico altoatesino, con le misure concrete e impattanti rimandate da anno in anno, mentre un’estate da paura sta finendo e i Sustainability Days si sono appena conclusi con molte dichiarazioni di intenti.

    C’è chi sta cercando di risvegliare l’attivismo, chi sciopera e occupa strade e piazze come i Fridays for Future, chi mobilita contro l’indifferenza. Sono per lo più giovani arrabbiati e preoccupati per il proprio futuro e quello delle prossime generazioni. Ne ho parlato con il bolzanino Zeno Oberkofler, una delle menti dei FfF locali oltre che musicista professionista e studente di economia a Ferrara.
    Zeno è convinto che la cosa peggiore sia non far niente, crede alle movimentazioni di massa, sta cercando di non perdere la pazienza mentre riflette sul sistema economico da rivoluzionare.
    In questa puntata parliamo di attivismo per proteggere il clima, dei Fridays for Future Alto Adige/Südtirol e del lavoro che rimane da fare in tutti gli ambiti, partecipando, impegnandosi anche sul piano individuale – che in questo caso è più politico che mai.

    #

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    Fridays for Future
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    partecipazione

    35 min
  • #6 Oder Kopf in den Sand?

    Ökobilanz, Fußabdruck, Co2-Budget, Kostenwahrheit und Förderrichtlinien, die Klimaneutralität zur unabdingbaren Bedingung machen. Aber vor allem mutige, weil unbequeme, Prioritäten. Das ist das Rezept einer ernst zu nehmenden Klimapolitik. Dass die zwei Bedrohungen “Erderwärmung” und “Artensterben” Hand in Hand gehen und nicht von der Politik gegeneinander ausgespielt werden dürfen, und dass der Energiekonsum weltweit zuerst gedrosselt und dann erst Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden muss, davon zeigt sich Madeleine Rohrer überzeugt. Denn der Energiehunger ist im Athropozän zu groß für unseren Planeten.

    Die junge Geschäftsführerin des Südtiroler Dachverbands für Natur und Umwelt ist ein durch und durch politisch denkender und handelnder Mensch. Das Mandat der Meraner Umweltstadträtin im Rucksack und die Lust auf Gestalten im Blut, zeichnet Rohrer im Gespräch nach, worauf es ankommt, welche Rolle etwa der Gemeindeentwicklungsplan dabei spielt und was Menschen zu Asteroiden macht …  Kriegen wir noch die Kurve, oder stecken wir den Kopf in den Sand?

    @ Foto Thomas Zelger

    #bethechange #systemwandel #klimakatastrophe #artenvielfalt #erderwärmung #bettenstop #öffentlichefinanzierung #dachverbandfürnaturundumwelt #umweltschutz #klimapolitik #umweltpolitik #zivilgesellschaft

    38 min
  • #5 Inkubator & Humus

    Wir brauchen eine aktive Zivilgesellschaft, damit Veränderung möglich wird. Nur, wie kommen wir da hin?

    Katharina Erlacher und Katherina Longariva, die zwei Dialog-Pionierinnen der Sozialgenossenschaft blufink, glauben, dass Transformation und Entwicklung nur im gemeinsamen Denken geschieht, dass Räume geschaffen werden müssen für echte Begegnungen und Erkenntnisse im Dialog – Räume im Dazwischen: zwischen Möglichkeit und Utopie, Richtig und Falsch, Indidivuum und Kollektiv. Dazu haben die zwei jungen Frauen verschiedene Formate erfunden, zum Beispiel den Ideensalon, zu dem sie als Salonières des 21. Jahrhundert regelmäßig einladen.
    Eine gebende und eine nehmende – offene – Gesellschaft ist die Voraussetzung dafür, dass teilgenommen und letztlich gehandelt wird. Durch eine neue Dialogkultur entstehen neue Denkräume, neue Möglichkeiten, auch Problemlösungen. Die zwei Südtirolerinnen sehen sich als Befähigerinnen und Mutmacherinnen, auch in Hinblick auf die notwendige Veränderung und die zyklischen Transformations-Tätigkeiten von blufink, außerhalb unserer Bubbles.

    33 min

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