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Dinge, Gegenstände, Materialien – wir kaufen sie, wir benutzen sie, wir werfen sie weg. Oder wir finden eine neue Verwendung. Auf den Kern dieser Alltagsdinge schaut ein Künstler aus Wien, der sich allen Kategorien entzieht, obwohl er sich selbst als Bildhauer betrachtet: Götz Bury. Mit seinen Fundstücken und Objekten stellt er, ohne anzuklagen, die alles entscheidende MACHT-Frage. Bury war neulich mit einer Performance in Brixen, anlässlich der Tage der Offenen Tür im REX, einem neuen Treffpunkt für Menschen, die sich Gedanken über Konsum machen und die Lebenszeit der Dinge verlängern möchten. Diesen besonderen Ort im Zeichen der Wiederverwertung, angesiedelt in einer aufgelassenen Militärkaserne, stelle ich in dieser Podcast-Folge vor, mit seiner Seele und Macherin, der jungen Flickmeisterin Julia Vontavon.
Auch wenn er das wörtlich nicht 1:1 sagt, so ist der coole T-Shirt-Slogans doch das Fazit eines Gesprächs mit dem Experten für Gewaltprävention Lukas Schwienbacher. Der Ultner Pädagoge, Vater und Bergretter steht mit Überzeugung dafür ein, dass Männer sich dringend und eingehend mit ihrer Rolle und mit den toxischen patriarchalen Strukturen und Machtverhältnissen auseinandersetzen, um die Gesellschaft voranzubringen, aber auch um mehr individuelles Glück zuzulassen.
“Il cambiamento è inevitabile, ora si tratta di velocizzare i tempi, perché siamo in un'emergenza", di questo è convinta Cecilia Muñoz, animatrice interculturale e artista meranese con radici argentine. Non parla di introdurre nuove leggi o di fare qualche investimento in più, ma di un cambiamento epocale che comprende il nostro modo di vivere e rapportarci con l’ambiente come con le persone. Per questo chiama in causa soprattutto il femminismo. E lo fa partendo dalla rabbia di ni una menos, movimento nato proprio nella sua terra di origine nel 2015, con l’intento di scardinare un sistema, il patriarcato.
„Soziale Landwirtschaft“: Was ist damit gemeint? Und wie lebt es sich auf einem Bauernhof, der Arbeitseingliederung ermöglicht? Miriam Zenorini und ihr Mann Mirco Postinghel begleiten Menschen, die aus der Bahn geworfen wurden oder ihre Bahn noch gar nicht gefunden haben. Sie tun dies seit drei Jahren als Biolandwirte am Stadtrand von Brixen, am Vintlerhof.
, dass alle Menschen gleichen Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten haben“, meint die junge Südtiroler Kindergärtnerin und Aktivistin Julia Dalsant. Ein Gespräch über Barrieren in unserem System - ob Sprachbarrieren oder mentale Barrieren – und über den Mut, auf diese Ungerechtigkeiten lautstark hinzuweisen. Die Pädagogin steckt viele ihrer Energien in den Bildungsbereich und in den politischen Aktivismus: gegen Rassismen, Sexismen & Co.
Lisa Maria Kager mag eine Träumerin sein, aber genauso ist sie eine Anpackerin und Realistin. Genug, um zu wissen, was sie tut und dass Wandel in erster Linie harte Arbeit ist – an sich selbst und an der Gesellschaft. Vor einigen Jahren haben sie und ihre Familie in St. Pauls bei Eppan den elterlichen Hof im konventionellen Apfelanbau komplett umgestellt auf Mischkultur: Kräuter, Gemüse- und Obstbau – in Direktvermarktung. Begonnen mit den Lehren der Permakultur, hat vor allem die junge Generation einen Schritt weiter gesetzt und arbeitet nun nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft: dem Boden zurückgeben, was du ihm nimmst, Humusaufbau, kein Pflügen … um nur einige der Grundsätze zu nennen.
Chi urla più forte … non ha per questo ragione. E chi tira in ballo il diritto di cronaca come scusa per stare dalla parte dell’aggressore, non ha capito le nozioni base del mestiere giornalistico. Come chi si aggrappa ad un linguaggio che non rispetta le donne e diventa parte dell’abuso... Un ritaglio del problema è determinato proprio dai mass media, da quella fetta di giornalismo che invece di mettere il dito nella piaga culturale, manca di responsabilità civile. Perché la lettura del fatto segue sempre la narrazione che ne viene fatta. Ecco perché c’entrano le testate giornalistiche online e offline, audio, video e/o a mezzo stampa.
„Raus aus der Komfortzone“ heißt es bei Myrtha Zierock. Die Lust am Experimentieren ist größer als das „immer schon so gemacht“. Und man schmeckt sie, die Experimentierfreude, auch am Teller. Denn das Gemüse, das sie im Trentino zieht, ist nach Prinzipien herangereift, die naturnah und so biodivers wie nur möglich sind. Diese Vielfalt ist ein Markenzeichen – beim Gemüse genauso wie beim Rohmilch-Käse und beim biodynamischen Spitzenwein des Familienguts Foradori in der Piana Rotaliana, der Talebene um Mezzolombardo.
„Da wächst nicht nur Löwenzahn“ zwischen den Rebzeilen, staunen die Nachbarn. Da grasen entweder Kühe, oder es sprießen Kohlarten, Radieschen und Asiasalate in allen Farben und Formen. „Der Hof ist ein Organismus, und wir sind Teil davon“, erklärt die junge Start-up-Unternehmerin, Umweltwissenschaftlerin und „Market Gardening“-Expertin. Den Ansatz dieser biointensiven Art von Permakultur hat sie in Kanada gelernt und vor drei Jahren ins Trentino importiert, wo sie seitdem erfolgreich beweist, dass es sehr wohl Querdenker*innen-Möglichkeiten gibt, Landwirtschaft zu gestalten. Und, dass Biodiversität in der Natur und Lebensvielfalt im menschlichen Dasein eindeutig einhergehen.
non prima i bolzanini, i roveretani, non prima gli italiani … caso mai prima i più deboli. È quello che sottolinea il noto avvocato difensore, appassionato di diritti fondamentali Nicola Canestrini. Il fulcro dal quale parte il suo istinto legale è la Difesa penale. Il suo impegno professionale e sociale è tutt’uno, mirato a rimuovere le disuguaglianze, visto che è questo il compito di ogni Stato e il compito della legge. Per Canestrini “o i diritti si difendono sempre e ovunque o diventa un problema di coerenza”, per questo per quanto antipatico possa sembrare “un’avvocato e un’avvocata non è solo tale quando indossa la toga in tribunale”.
… von finanziellen Abhängigkeiten, aber nicht nur. Auch von Zwängen, die in unseren Köpfen herumspuken: Konsumzwang und Leistungsdruck vor allem. Die Selbstversorgerin und Gemeinschaftsgärtnerin Irene Hager betrachtet ihre Art zu leben, sich und ihre Familie selbst zu versorgen, als Geschenk, als Befreiungsschlag und als politischen Auftrag. Das wirtschaftliche Weiter-So aus der VOR-Corona-Zeit ist keine Option für sie. So beobachtet die Kräuterfachfrau, Buchautorin und Museumspädagogin mit Genugtuung, dass altes Wissen, Handarbeit, regionale Kreisläufe, kleinstrukturierte Landwirtschaft, Ressourcenschonung und eben auch Selbstversorgung erneut einen Platz in der Gesellschaft bekommen, beinahe zu Trendsettern werden. Wobei Selbstversorgung mit Vorratswirtschaft und mit einem Gemeinschaftsgedanken einhergeht: Nachbar*innen, Freund*innen, Weggefährt*innen – alle tragen dazu bei, dass alle möglichst alles haben, was sie brauchen. Und niemand zurückbleibt.
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