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Das sind die drei Eigenschaften, die wir (nicht nur) im Tourismus künftig beherzigen werden oder beherzigen sollten – je nachdem wie optimistisch du in die Zukunft blickst. Der Tourismushistoriker und ehemalige grüne Landtagsabgeordnete Hans Heiss beschäftigt sich schon seit langem mit der Tradition des Gastgewerbes im Alpenraum, und er plädiert für einen Tourismus, der sich intelligent mäßigt, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Und nachdem wir alle Tourist*innen sind, viele von uns im Tourismus tätig oder indirekt mit Tourist*innen konfrontiert - und sei es, weil wir über die Gäste-Horden schimpfen, die jährlich unsere Straßen verstopfen -, sollten wir uns diesem brisanten Aspekt unseres Wirtschaftens stellen: Tourismusindustrie oder Tourismushandwerk, stetiges Wachstum oder Gesundschrumpfung? Was wünschen wir uns für die Zeit nach der Pandemie? Und welche Linie darf nicht überschritten werden, damit es uns ALLEN dabei gut geht?
copyright Porträtfoto: Manuela Tessaro
Lust auf Veränderung? Mit der größtmöglichen Wirkung auf Gesundheit und Umwelt? Dann lautet das Ziel, fahrradmobil(er) sein. Die Geschäftsführerin des Ökoinstituts Südtirol Irene Senfter, selbst begeisterte Radfahrerin, mag nicht von Verzicht reden, sondern von Genuss – beim Umstieg vom passiven Verkehrsmittel Auto auf das aktive „in die Pedale Treten“.
Foto: © Ivo Maier
oder, wie die Vinschger sagen: Holla, stop so! Die junge Bürger*genossenschaft Obervinschgau „Da“ ist ein Gegenversuch zum alten Wachstumsdenken in der Wirtschaft. Ihre Mitglieder sagen Pfui zu einer weiteren Steigerung von Konsum und Konkurrenz, und sie sagen Hui zu mehr Kooperation und Vielfalt in einer überschaubaren Region, die ihre Identität sucht. Zugrunde liegt dieser Gemeinschaft das Wissen, dass es althergebracht nicht weitergehen gehen. Nur, wie geht es dann? Not macht erfinderisch … Die Menschen hinter der Obervinschger Bürger*genossenschaft, allen voran der Bildungswissenschaftler Armin Bernhard, haben mittlerweile eine Ahnung entwickelt, wie Alternativen aussehen könnten. Sie versuchen sich seit fünf Jahren mit praktischen Beispielen im Brückenbau vom Bisher zum Nachher, z.B. mit einer ortsnahen Lebensmittelproduktion.
Das ist eine der Fragen, die sich Daniela Unterholzner täglich stellt. Neben der Beobachtung, dass jede*r Mensch unterschiedliche Ressourcen hat, um Krisen zu bewältigen. Wer in Armut und Scham lebt, ist auch weniger resilient.
copyright Foto: Christoph Liebentritt
„Mit einem schönen dicken elektrifizierten SUV rumzufahren, das wird’s nicht sein“, meint der Klimafolgenforscher Marc Zebisch zur Zukunft im Zeitalter der Klimaneutralität. Der wissenschaftliche Leiter am eurac-Institut für Erdbeobachtung ist auch einer der Mitbegründer von „Scientists for Future Südtirol“. Global schlittern wir einer Klimakatastrophe entgegen, erstmals in der Erdgeschichte vom Menschen verursacht. Warum die Politik immer noch zu langsam auf diesen Klimawandel reagiert, warum Greta Thunberg und Fridays for Future die Wende herbeiführen könnten und was wir alle für die Reduzierung der Treibhausemissionen tun soll(t)en, das erzählt Zebisch in dieser Folge. Auch dass ein Teil der Wirtschaft bereits kapiert hat, dass Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und Klimaschutz ein Geschäftsfeld darstellen.
Fotorechte Ivo Corrà
Was praktische Philosophie von Astrologie unterscheidet, beim Blick in die Kristallkugel zum Jahresbeginn 2021 und wie sie uns im Pandemie-Alltag helfen kann, das erzählt Esther Redolfi, Bozner Philosophin und Ethikerin.
16 episodes, 18 protagonists, ... a lot of learning. I'm still filled with wonder and gratitude. Bis bald - a presto!
in memoriam Agitu Ideo Gudeta - Soziologin, Ziegenzüchterin, Käserin und Biobäuerin (ermordet am 29.12.2020)
Bilanz ziehen zu Jahresende: Psychohygiene beim Aufräumen und gleichzeitig Luftholen für Neues. Das tu ich mit einer Frau, die sich schwer in Schubladen pressen lässt, mit der Unternehmerin Marion Maier aus dem Südtiroler Unterland. Ihr Krisenjahr 2020 hat sie bestärkt in Lebens-Entscheidungen, hat ihren Weg geebnet für noch mehr Wandel und Engagement fürs große Ganze. Tun und nicht nur reden - lautet ihr Motto. Den Gedanken eines ganz Großen (Mahatma Gandhi) herunterbrechend auf unseren Alltag: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht, für die Welt.
Viel Spannendes, Inspirierendes und Gutes in der Veränderung 2021 wünsch ich dir!
Zwei junge Südtirolerinnen in Subsahara Afrika: die eine, Julia Lantschner, in Tansania, die andere, Verena Michaeler, in Uganda. Beide leben bereits seit Jahren ihren ganz persönlichen Wandel.
Gli ultimi 30 anni di lotta contro le ingiustizie nei contronti delle donne - in Alto Adige, in Italia, nel mondo... L’avvocata e attivista per i diritti delle donne Marcella Pirrone la sa lunga sulla strada percorsa e sintetizza il momento storico: La crisi che viviamo (Covid, clima, disgregazione sociale) è indubbiamente la crisi di un modello dalla gestione maschile.
fotografata da Manuela Tessaro
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