wenden ... svoltare

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By Anita RossiSociety & Culture
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wenden ... svoltare episodes

  • #4 Identità multiple, autonomia e Ucraina

    Autonomie, minoranze, libertà … partendo sempre dal principio che la libertà mia esiste solo se c’è anche la tua.


    Sono tanti gli smottamenti nel giro degli ultimi anni, che hanno messo in discussione l’unicità del nostro sistema di diritto, dei nostri stati, delle nostre democrazie – I nuovi nazionalismi, le contrapposizioni, le guerre, le migrazioni, l’emergenza climatica. Quello che sta emergendo ora spaventa molto, ma le paure diffuse creano terreno fertile per ulteriori pericolosi processi di destabilizzazione. L’esperto di diritto costituzionale comparato, italiano ed europeo, Francesco Palermo, analizza la situazione attuale e invita alla riflessione … in un momento storico dove le categorie politiche tradizionali e il modo di percepire l’economia e i diritti fondamentali saltano.

    E poi c’è la domanda da 100 milioni di dollari: cosa c’entrano l’acquario e la zuppa di pesce con la Guerra in Ucraina ed i vari conflitti di identità etniche o di interessi contrastanti?


    In questa puntata parliamo del clima geopolitico internazionale che sta cambiando, delle politiche di polarizzazione, della democrazia che oggi non può che essere di tipo partecipativo, di cosa c’entra in tutto questo lo statuto d’autonomia altoatesino, e infine, della necessità di non guardare dall’altra parte.

    foto: eurac research

    37 min
  • #3 Aktivismus früher und heute

    Das Um und Auf: Haltung. Eine, die das Gemeinwohl in den Vordergrund stellt, einen Systemwandel einfordert und in vielen Bereichen selbst auch lebt. Das ist der Kern vieler Aktionen von Evi Keifl, einer politisch Denkenden und Handelnden unserer kleinen Alpenprovinz. Schwer mit einer Bezeichnung zu fassen, die nicht das Wörtchen politisch enthält, war und ist Keifl als Katalysator, Resonanzkörper und Lautsprecher einer Bewegung tätig, die früher Ökobewegung hieß und sich heute Klimabewegung nennt.

    Die “femina politica” und streitbare Widerständlerin (Jahrgang 1956) ist auch als Medienfrau und Kommunikatorin tätig in den Bereichen Umweltschutz, Tierwohl, Verbraucherschutz, Feminismus und Zivilcourage. Beruf und Aktivismus vermischen sich bei ihr zur Lebensaufgabe. Mit ihrer Analyse der Zeitläufe werfen wir auch einen Blick auf die frühe ökosoziale Bewegung der 1980er und 1990er Jahre in Südtirol.

    #bethechange #systemwandel #ökosozialewende #klimakatastrophe #klimabewegung #climateaction #mahlzeit #ernährung #umweltschutz #tierwohl #aktivismus #zivilcourage #politik #feminismus #verbraucherschutz

    copyright Bild: Manuela Tessaro

    37 min
  • #2 Basta (nur) Äpfel!

    Knackig, süß und saftig - es geht auch anders, beim Apfel zum Beispiel. Die Palette der Möglichkeiten bei den Apfelsorten ist gigantisch, im Supermarkt-Regal finden wir aber nur die üblichen drei bis vier. Und wenn wir uns die Bäume anschauen, die diese Früchte getragen und zur Reife gebracht haben, dann lautet der Lieblingsspruch von Dominik Greiss: “furchtbar fruchtbar!” Augenscheinlich ist das Ausbeuten der Bäume in der intensiven Anbauweise. Sie lassen kein selbsterhaltendes System mehr zu: können nicht alleine aufrecht stehen, müssen gedüngt und bewässert werden, sind angewiesen auf Pflanzenschutz und werden zu Krüppeln zurechtgestutzt, damit der Ertrag gesichert und die Ernte in Monokultur maschinell ermöglicht wird. Die Abhängigkeiten werden deutlich, nicht nur jene der Pflanzen, auch jene der Menschen, die sie pflegen.

    Dominik Greiss ist Jungpionier in der Permakultur-Landwirtschaft, Experte alter Obstsorten (auch beim Verein Sortengarten Südtirol), lebt als nahezu Selbstversorger im Vinschgau und träumt von einer Kehrtwende – weg von der Industrialisierung im Obstbau und hin zu einer Vielfalt im Streuobstwiesen-Anbau, mit Sortenzüchtung vor Ort im Feld und mit der politischen Unterstützung von lokalen Kreisläufen.
    Die Nachfrage nach alten Obstsorten wächst, auch beim Apfel und nicht nur in der Gourmet-Nische. Die Vielfalt in Geschmack, Lagerung, Verwendung bedeutet auch Biodiversität und umgekehrt. Und nicht zu vergessen: Die Natur braucht uns nicht, aber wir sie ...

    #bethechange #sortengartensüdtirol #alteobstsorten #obstanbau #permakultur #saatgutvermehrung #selbstversorgung #biodiversität #seeds #farming

    37 min
  • #1 Lasst uns eine Fliegenschiss-Party machen!

    Aus dem Mund der Südtiroler Umweltaktivistin Maggy Gschnitzer heißt das: Lasst uns gemeinsam lästig sein, Druck ausüben, laut werden, die Wende einleiten. Ein Fliegenschiss allein stört kaum, aber das Ergebnis einer Fliegenschiss-Party, na, das könnte die Welt retten.

    Die Rede ist vom authentischen Leben, davon, die eigenen Werte zu leben, um das Glück zu finden und um für jenes von Mensch, Tier und Planet Erde zu kämpfen. Maggy Gschnitzer hat ihr junges Leben danach ausgerichtet, hat im Umweltschutz ihren Lebenssinn gefunden, nachdem sie vor neun Jahren ein Erweckungserlebnis unter Wasser hatte. Heute ist die Aktivistin weit weniger als Freiwillige auf Kampagnen weltweit unterwegs und vielmehr als Influencerin, Buchautorin, Referentin und Filmerin tätig. Ihr ganz persönlicher Motor ist die Hoffnung, die sie selbst tagtäglich nähren muss durchs eigene Handeln und durch das Netzwerk mit anderen Suchenden - Held*innen des Alltags.

    # bethechange, hope, projecthope, activism, animalrights, fortheplanet, sanusplanet, podcaster, influencer, climatechange

    Musik neu. Danke an Karl Michaeler ;-)

    35 min
  • #22 "Sono arcistufa." 2022: l'anno del far rete

    Mille sogni nel cassetto, una curiosità spiccata, indignazione e rabbia per le diverse ingiustizie sociali, una propensione per il salto nel buio – quello che ci vuole per vivere consciamente e prendersi le proprie responsabilità.  Il peso delle parole nella pratica femminista è importante. Ne sa qualcosa Christine Clignon, tuttofare nel senso migliore, imprenditrice e volontaria, comunicatrice e donna in rete, attivista, presidente di GEA - l’associazione che gestisce il Centro Antiviolenza e la Casa delle Donne di Bolzano, rubricista su SALTO.bz (kalašnikov&valeriana), altoatesina davvero multilingue … una rarità, quindi.

    In questa puntata, l’ultima del 2021, parliamo di potere e di privilegi, di coraggio civile e di passioni, ma soprattutto di voglia di cambiamento.

    33 min
  • #21 Mein Traumprojekt "housing first"

    Ganz unten ankommen … auf der Straße. Das kann jede/r nach einer schwierigen Lebensphase wie Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Scheidung, Traumata und Flucht. Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist demnach vielfältig. Menschen vom Rand in die Mitte ziehen, das wollen Projekte wie derzeit das Nachtquartier Dormizil in Bozen – sie wollen Schubkraft für Neues in der Sozialarbeit sein – neue, aber schon bewährte Ansätze wie das „housing first“. Das Südtiroler Freiwilligen-Urgestein Paul Tschigg erzählt von den bisherigen Erfahrungen und von den Beobachtungen in Bozen, von Verantwortung und Verantwortungslosigkeit, von den Bemühungen der Freiwilligen und den Fehlern der Politik, von kleinen und großen Erfolgen beim Helfen = Chancen ermöglichen.

    Italienweit sind laut ISTAT 0,2 % der Bevölkerung obdachlos, europaweit betrifft das Phänomen in absoluten Zahlen rund 700.000 Menschen (in Südtirol geht man von rund 500 Menschen aus). Die Bereitschaft der Zivilgesellschaft zu helfen – und das zeigen private Projekte wie das Dormizil – ist nicht nur in der Adventszeit groß. Während die institutionalisierte Unterstützung momentan noch zuschaut.

    Bildrechte: Maria Lobis

    33 min
  • #20 Wieso jammern Bauern alle?

    Saatgut von samenfesten Sorten. Was heißt das? Und wieso gibt es im Handel zu 98% nur mehr Hybrid-Samen zu kaufen? Sogar Biogärtner*innen und Bio-Bäuer*innen kaufen überwiegend Hybrid-Saatgut ein, ebenso Jungpflanzen aus Hybrid-Züchtung. Jedes Jahr neu, denn Vermehrung durch Gemüsesamen aus diesen Hybrid-Sorten (F1 steht auf dem Samenpaktl!) ist in der folgenden Saison nicht mehr möglich. Warum, das erklärt Elisabeth Kössler neben allerhand Missverständnissen zur Pflanzen-Vermehrung. Die Permakultur-Fachfrau ist in Südtirol mittlerweile zur Pionierin samenfester Pflanzensorten geworden.

    Was Elisabeth ärgert? Die Tatsache, dass Vielfalt in der Landwirtschaft kaum mehr geschätzt wird, und der Markt, die EU-Bestimmungen und Vorschriften das Leben der Bauern und Bäuerinnen zum Spießrutenlauf machen, noch schlimmer: sie in eine gefährliche Abhängigkeit drängen. Was die Gärtnerin glücklich macht? Das Leben in und mit der Natur, nach Permakultur-Prinzipien.

    Foto: copyright Karin Micheli

    31 min
  • #19 Mutige Politik ist jetzt gefragt

    Diese Trägheit des Systems gilt es zu überwinden, um Veränderung und Wende einzuleiten, beim Klima genauso wie bei der sozialen Gerechtigkeit – die übrigens nicht voneinander zu trennen sind. Das sagt David Hofmann, junger Physiker und Gehirnforscher aus Sterzing, in seiner Freizeit Aktivist. Gewaltfreier ziviler Ungehorsam ist sein Mittel, jenes der Umweltbewegung Extinction Rebellion, um die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger*innen in die Verantwortung zu nehmen.

    Das Gespräch kreist um die 1,5° C Erderwärmung als Minimalziel, um die globale Not einzudämmen, aber es befasst sich auch mit einer notwendigen Vermögenssteuer, um Fallen der Konsumindustrie und das Wissen der Neurowissenschaften. Dabei nennt David einige Absurditäten, fordert eine Abkehr vom Greenwashing und eine neue Vorsicht beim Allheilmittel Digitalisierung. Was hingegen global und lokal möglich und machbar ist, um die Klimaneutralität zu erreichen, und warum eine Klimawende mit eindeutig mehr Gerechtigkeit und mehr Lebensqualität einhergeht, das verdeutlicht der Wissenschaftler ... ohne Umschweife. Abseits von Weltuntergangsszenarien: “Wir müssen uns bemühen, Kurs zu ändern, damit wir Kurs halten”.

    David Hofmann war maßgeblich am Spinnen des Netzwerks für Klimaschutz und Klimaanpassungen in Südtirol beteiligt. 12 Forderungen an die Lokalpolitik sind dessen erste Ergebnisse. Siehe https://regalazukunft.info/

    40 min
  • #18 Gefunden, was ich gesucht habe

    Was pubertierende Kinder mit dem ökosozialen Wandel gemeinsam haben, wie dieser gelebt werden kann und was soziales Engagement mit sich bringt, das erzählt Alexander Nitz von der Hausleitung des HdS in Brixen (Haus der Solidarität).

    Die Podcast-Folge setzt sich mit Obdachlosigkeit in Südtirol auseinander, obdachlos aus welchem Grund auch immer, und spricht systemische Defizite im Auffangen von Notsituationen an. Die Einrichtung HdS – das „kunterbunte Zwischenwohnen“ im Brixner Stadtteil Milland - wird bald 20 Jahre alt. Die Struktur bietet jährlich an die 150 Menschen eine Bleibe und daneben auch Begleitung in eine neue Form von Selbstständigkeit. Sie tat und tut dies gänzlich ohne öffentliche Beiträge, um unabhängig und „frei“ zu bleiben, dafür mit einer Riesenanstrengung von vielen Haupt- und Ehrenamtlichen. Was das heißt und wie Solidarität, Zivilcourage und soziales Engagement auf der einen Seite sinnstiftend und energetisierend wirkt, auf der anderen Seite politisch und populistisch instrumentalisiert wird (Etikett „Gutmenschen“), ist ebenso Thema wie Alex‘ Auffassung von gutem Leben und Überlegungen zur Art des Wandels, der ansteht.

    Bild: © Jewgeni Roppel

    32 min
  • #17 Non escludere nessunƏ

    Un femminismo attento alle differenze? Un femminismo transfemminista? Un femminismo decoloniale? Beh, quando si parla di femminismo, il plurale è d’obbligo. Ma quali sono le differenze che creano questi filoni diversi tra di loro? E come fare rete o imparare le une dalle altre?

    Rachele Sordi, educatrice sociale ma anche ambientale coordina la cooperativa sociale Officine Vispa a Bolzano e si sente mediatrice. La giovane attivista è molto impegnata nella lotta per una società più equa. Al momento nell’associazione Liscià – donne che raccontano donne. Quello che colpisce più di ogni cosa di Rachele è che vive a 360° gradi: il lavoro è anche impegno politico, è anche visione, è anche tempo libero e soprattutto crescita personale. Tutto è connesso, se la teoria viene messa in pratica, viene vissuta.
    In questa puntata parliamo di discriminazioni e di privilegi in Alto Adige e di rabbia come motore di cambiamento sociale, anche del perché “inclusione” parte col piede sbagliato.

    Copyright foto: Liscià

    33 min

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