
Sign up to save your podcasts
Or


Was für eine aufregende Börsenwoche. Zum einen die vielen spannenden Bilanzpräsentationen in den USA – Dienstag geben u.a. General Electric, General Motors, Spotify, Alphabet, Microsoft und Visa ihre jüngsten Quartalszahlenbekannt. Zum anderen wartet man gespannt auf die Schritte der Notenbanken in
Der Marktkonsens ist, dass sowohl die Fed am Mittwoch, als auch die EZB am Donnerstag die Zinsen um jeweils 0,25 Prozent anheben. Dann
Davon gehe ich persönlich auch aus, nämlich weil die Notenbanker:innen so sehr auf die Verbraucherpreise fixiert sind. Und die sind tatsächlich mit 5,5 Prozent in der Eurozone, 6,4 Prozent in Deutschland und sogar acht Prozent in Österreich (!) immer noch unerträglich hoch, obwohl doch die Energiepreise schon runtergekommen sind. Hingegen sind die Anstiege bei den Erzeugerpreisen schon deutlich niedriger. In Österreich sind die Preise des produzierenden Gewerbes im Mai nur mehr um 2,9 Prozent gestiegen. In Deutschland waren die Erzeugerpreise im Juni 2023 nur noch um 0,1 Prozent höher als im Vergleichsmonat 2022.
Anleger müssen sich jedenfalls auf beides gefasst machen: Höhere Zinsen und eine gleichzeitige Abkühlung der Wirtschaft, von der die sinkenden Erzeugerpreise schon die Vorboten sind. Man sollte sich bei börsennotierten Unternehmen daher den Anteil des Fremdkapitals (im Wesentlichen also Verbindlichkeiten und Rückstellungen) und auch den Investitionsbedarf der nächsten Jahre genauer anschauen. Bei hoher Verschuldung der Unternehmen beziehungsweise hohem Investionsbedarf sind die Unternehmen nun einmal zinssensibler.
Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Was ihr daraus macht ist Eure Sache, Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung.
#Zentralbanken #USA #Europa #Zinserhöhung #podcast #investieren
Foto: Unsplash/robert zunikof
By Julia KistnerWas für eine aufregende Börsenwoche. Zum einen die vielen spannenden Bilanzpräsentationen in den USA – Dienstag geben u.a. General Electric, General Motors, Spotify, Alphabet, Microsoft und Visa ihre jüngsten Quartalszahlenbekannt. Zum anderen wartet man gespannt auf die Schritte der Notenbanken in
Der Marktkonsens ist, dass sowohl die Fed am Mittwoch, als auch die EZB am Donnerstag die Zinsen um jeweils 0,25 Prozent anheben. Dann
Davon gehe ich persönlich auch aus, nämlich weil die Notenbanker:innen so sehr auf die Verbraucherpreise fixiert sind. Und die sind tatsächlich mit 5,5 Prozent in der Eurozone, 6,4 Prozent in Deutschland und sogar acht Prozent in Österreich (!) immer noch unerträglich hoch, obwohl doch die Energiepreise schon runtergekommen sind. Hingegen sind die Anstiege bei den Erzeugerpreisen schon deutlich niedriger. In Österreich sind die Preise des produzierenden Gewerbes im Mai nur mehr um 2,9 Prozent gestiegen. In Deutschland waren die Erzeugerpreise im Juni 2023 nur noch um 0,1 Prozent höher als im Vergleichsmonat 2022.
Anleger müssen sich jedenfalls auf beides gefasst machen: Höhere Zinsen und eine gleichzeitige Abkühlung der Wirtschaft, von der die sinkenden Erzeugerpreise schon die Vorboten sind. Man sollte sich bei börsennotierten Unternehmen daher den Anteil des Fremdkapitals (im Wesentlichen also Verbindlichkeiten und Rückstellungen) und auch den Investitionsbedarf der nächsten Jahre genauer anschauen. Bei hoher Verschuldung der Unternehmen beziehungsweise hohem Investionsbedarf sind die Unternehmen nun einmal zinssensibler.
Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Was ihr daraus macht ist Eure Sache, Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung.
#Zentralbanken #USA #Europa #Zinserhöhung #podcast #investieren
Foto: Unsplash/robert zunikof

25 Listeners

4 Listeners

51 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

1 Listeners

3 Listeners